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Bringt Risiken

MPC Santa P Schiffe – Fachanwalt berät Anleger des Schiffsfonds

Gericht sprach Anleger Schadensersatz zu
In einem vom einem Anleger des Schiffsfonds geführten Prozess wegen falscher Anlageberatung sprach ein Gericht in einem Urteil Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung zu.

Wird der Schiffsfonds MPC Santa P Schiffe zu einem weiteren Opfer der Krise der Schifffahrt? Die Vorzeichen für eine gesicherte Zukunft der 6 Schiffe MS Santa Paola, MS Santa Patricia, MS Santa Phillipa, MS Santa Priscilla, MS Santa Regina und MS Santa Regula sind nicht besonders günstig: Mitten in der Schifffahrtskrise liefen im ersten Halbjahr 2012 die Charterverträge bei der Hälfte der Schiffe des Fonds MPC Santa P Schiffe aus. Das Fondstelegramm berichtet, dass die im ersten Quartal 2012 erzielten Charterraten nicht den Erwartungen entsprachen: Sie hinken um bis zu 70 % hinterher. Und die Ertragslage wird sich nach Aussagen der Offen Reederei auch nicht wesentlich verbessern in den kommenden Monaten.

Das karge Einkommen von 3 der 6 Schiffe des MPC Santa P Schiffe führte dazu, dass der Fonds zu einem Sanierungsfall wurde. In den kommenden Wochen sollen die Anleger des 2005 aufgelegten Fonds über ein Sanierungskonzept abstimmen, um den Fonds zu retten. Für die Anleger des Schiffsfonds wird dies zu einer schwierigen Entscheidung. Denn sie in einer Zeit entscheiden, in der Schifffahrtskrise ungeahnte Ausmaße annimmt und beinahe täglich neue Sanierungsfälle, Insolvenzen und ähnliche bekannt wird. Kurz gesagt, die Krise räumt bei den Schiffsfonds gehörig auf.

Anleger des MPC Santa P Schiffe, die sich angesichts der aktuellen Entwicklung der Schifffahrt um ihr investiertes Geld sorgen, können sich an eine Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Im Rahmen einer Überprüfung der Schiffsbeteiligung kann geklärt werden, welche Optionen den Anlegern offen stehen. Ein Ansatzpunkt ist zum Beispiel die Überprüfung der Anlageberatung. So kann geklärt werden, ob bei der Beratung Fehler passierten.

Beispielsweise versäumten Banken und Anlageberater häufig, die Anleger ausreichend über die Risiken eines Dachschiffsfonds aufzuklären. Den Zielschiffsfonds des MPC Santa P Schiffe wohnt wie jedem Unternehmen das Risiko einer Insolvenz inne – wie die Anleger bereits letztes Jahr, als die Insolvenz dreier Zielfonds bedrohlich nahe rückte, erfahren mussten. Dieses Risiko bedeutet, dass auf Ebene des Dachschiffsfonds MPC Santa P Schiffe ein Totalverlustrisiko besteht, was dem Konzept einer sicheren Geldanlage widerspricht. Auch ist der Emissionsprospekt zu überprüfen, insbesondere die Vertriebskosten. Bei Schiffsfonds kassierten Banken oder Anlageberater oft erhebliche Vermittlungsprovisionen, von denen die Anleger nichts ahnten.

Wurden diese oder ähnliche Pflichten durch die Banken oder Anlageberater verletzt, bestehen für die Anleger des MPC Santa P Schiffe gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Dachschiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Da die Zukunft des MPC Santa P Schiffe mitten in der sich intensivierenden Schifffahrtskrise ungewiss ist sollten dessen Anleger nicht zögern, sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden. Anleger des MPC Schiffsfonds können so ihre individuellen Chancen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können, ausloten lassen.

Besuchen Sie unser Schiffsfondsportal unter http://www.schiffsfonds.eu.

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