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MPC MS Santa B Schiffe - Schadensersatzklagen für Anleger

Sanierung gescheitert, Schiffe werden verkauft
Die Sanierung des Schiffsfonds MPC Offen Flotte MS Santa B Schiffe ist nach Medienberichten gescheitert. Die Beteiligung an der Sanierung soll zu gering ausgefallen sein. Nach einem Bericht des Fachblattes „THB Täglicher Hafenbericht“ soll der zu erwartende Verkaufserlös für die Containerschiffe nicht einmal ausreichen, die Kredite zu tilgen. Für die betroffenen Anleger ist dies keine gute Nachricht.

Kapitalerhöhung: Bislang erst 18 % zugesagt
Wird die Sanierung des Schiffsfonds MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe gelingen? Einem Bericht der FAZ vom 26.11.2012 („Schiffsfonds droht eine Insolvenzwelle“)zufolge soll das Geldeinsammeln bislang nur mäßigen Erfolg gehabt haben. So seien bislang lediglich 18 % der benötigten 21,3 Millionen Euro zusammengekommen sein. Daher würden Verhandlungen mit den finanzierenden Banken über Tilgungsstundungen geführt. Sollte die Rettung des Schiffsfonds scheitern, könnte sich der seit längerer Zeit befürchtete Totalverlust für die Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe realisieren.

Der Schiffsfonds MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe benötigt frisches Geld und wendet sich an seine Anleger. Eine Kapitalerhöhung soll den angeschlagenen Schiffsfonds vor Schlimmerem retten. Laut Fondstelegramm zwingen dramatische Probleme auf der Einnahmeseite den MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe zur Sanierung der Finanzen. Sollte die Rettung scheitern, drohe der Totalverlust, da ein rentabler Verkauf der Schiffe derzeit nicht einmal ausreichen würde, um alle Verbindlichkeiten gegenüber den Banken zu bedienen.

Der Schiffsfonds MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe  wurde im Jahr 2006 vom Emissionshaus MPC Capital aufgelegt. Die Schiffe, MS San Allessandro, MS San Alfonso, MS San Alfredo, MS San Albano, MS San Alberto, MS San Alvaro, MS San Amerigo, MS San Andres, MS San Antonio, MS Santa Balbina, MS Santa Belina, MS Santa Bettina, MS Santa Bianca und MS Santa Brunella fahren für den Schiffsfonds. Bereits im Frühjahr 2012 wurde ein erster Rettungsversuche für den MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe eingeleitet.

Welche Rechte haben Anleger?

Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe, die angesichts der aktuellen Forderung und trüben Aussichten Alternativen suchen, können ihre Kapitalanlage einer rechtlichen Überprüfung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht unterziehen lassen. So kann ermittelt werden, welche Rechte und Ansprüche den Anleger der Schiffsbeteiligung MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe zustehen.

Hierfür kann beispielsweise überprüft werden, ob die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater Mängel aufwies und daher fehlerhaft war. So mussten Anleger beispielsweise über die verschiedenen Risiken eines Schiffsfonds aufgeklärt werden. Zum Beispiel mussten Anleger auf das – jetzt vielleicht virulent werdende – Totalverlustrisiko hingewiesen werden, das einer Unternehmensbeteiligung innewohnt. Daher handelt es sich bei einem Schiffsfonds auch um keine sichere Kapitalanlage. Des Weiteren musste Anlegern die Funktionsweise eines geschlossenen Schiffsfonds erläutert werden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Chancen auf Schadensersatz

Im Fall einer falschen Anlageberatung können Anleger Schadenersatz von Banken oder Anlageberatern fordern. Anleger des Schiffsfonds MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, können sich von einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

Weitere Informationen:
www.schiffsfonds.eu/rechtsansprueche

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