Jedes
Invest
Bringt Risiken

MPC MS Michelangelo Star: Keine Ausschüttungen für die Anleger

Der 2004 aufgelegte Schiffsfonds MPC MS Michelangelo investiert in ein Containerschiff, welches über einen langjährigen Festchartervertrag verfügt. Dennoch zeichnet sich in den letzten Jahren auch bei dem Fonds MPC MS Michelangelo Star eine Entwicklung ab, die auch viele andere Schiffsfonds in diesem Zeitraum durchlaufen: Die Ausschüttungen an die Anleger entfallen. Wollen Anleger des MPC MS Michelangelo Star Ansprüche geltend machen, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Ein Fachanwalt kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage beispielsweise feststellen, ob Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung gegeben sind.

Eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss in zwei Schritten erfolgen. Zunächst müssen die Wünsche des Anlegers berücksichtigt werden und eine Kapitalanlage ausgewählt werden, die beispielsweise sicher ist. In einem zweiten Schritt müssen die Berater umfassend über die Kapitalanlage informieren: Wie funktioniert das Anlagemodell und welche Risiken bestehen? Die Berater dürfen also nicht nur die Vorteile und Chancen eines Finanzprodukts anpreisen, sie müssen auch über dessen Risiken aufklären.

Schiffsfonds wohnt eine Reihe von Risiken inne, da es sich um Unternehmensbeteiligungen mit einem Insolvenzrisiko, Totalverlustrisiko und diversen Betriebsrisiken handelt. Neben diesen Risiken verfügt der Schiffsfonds MPC MS Michelangelo Star – wie viele andere Schiffsfonds auch - über mit besonderen Risiken behaftete Kredite in japanischen Yen. Der Schiffsfonds nahm diese Kredite einst bei einem Kurs von 129 Yen je Euro auf. In den letzten Jahren vollzog der Kurs des Yen allerdings einen Höhenflug, und der jetzige Kurs liegt bei ca. 100 Yen je Euro. Dies verteuert die Rückzahlung der Yen-Kredite.

Anleger mussten realistisches Bild von dem Fonds erhalten

Vor der Investition in dem Schiffsfonds MPC MS Michelangelo Star war von den Beratern angesichts solcher Risiken für die Anleger eine umfassendes und realistisches Bild der Kapitalanlage zu zeichnen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch immer wieder die brisante Frage nach (versäumten) Hinweisen auf Provisionen. Wurde gegen eine Beratungspflicht verstoßen, können die Anleger Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung fordern.

Für falsch beratene Anleger des Schiffsfonds MPC MS Michelangelo Star bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des MPC MS Michelangelo Star sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

Weitere Informationen:
www.schiffsfonds.eu

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