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MCE 07 Sternenflotte FLEX – Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen mit Risiken

Im Jahr 2010 brachte das Emissionshaus MCE Schiffskapital AG einen ungewöhnlichen Schiffsfonds auf den Markt: den Fonds MCE 07 Sternenflotte FLEX. Dieser spezialisiert sich auf den Aufkauf von Schiffsbeteiligungen auf dem Zweitmarkt – d. h. der Fonds beteiligt sich an verschiedenen bereits bestehenden Schiffsfonds. Neben der Spezialisierung auf den Zweitmarkt unterscheidet sich der Dachfonds MCE 07 Sternenflotte FLEX auch in sonstiger Hinsicht von anderen Schiffsfonds.

Die Anleger konnten sich auf unterschiedliche Arten an dem Schiffsfonds beteiligen: Zum eine konnten die Anleger sich mit einer festen Einlage an der Fondsgesellschaft beteiligen. Zum anderen wurde auch die namensgebende Option FLEX eröffnet. In diesem Fall kann ein Anleger die Beteiligung am Schiffsfonds MCE 07 Sternenflotte vierteljährlich beenden, sofern nicht zu viele andere Investoren ihre Beteiligung ebenfalls beendet haben. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, dass die Auszahlungen des Schiffsfonds in eine spezielle Fondsgesellschaft reinvestiert werden.

 

Kommanditgesellschaften sind mit bestimmten grundlegenden Risiken und Mechanismen ausgestattet

 

Doch so außergewöhnlich die Ausgestaltung des MCE 07 Sternenflotte FLEX auch sein mag: Es handelt sich bei der MCE Fonds 07 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG bzw. bei der MCE Fonds 07 Thesaurierende Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG um Kommanditgesellschaften. Diese Art der Gesellschaft weist verschiedene unternehmerische Eigenschaften auf, wie etwa Gewinnmöglichkeiten – aber auch Risiken, die aus der gesellschaftsrechtlichen und der unternehmerischen Natur ergeben. An erster Stelle sind hier Verlustrisiken, die Haftung auf Gesellschaftsebene oder auch die bei Schiffsfonds immer wieder brisante Möglichkeit der Rückforderung von Ausschüttungen zu nennen. Solche Forderungen können auch „weitergereicht“ werden.

 

Daher sollten die Anleger des Fonds MCE 07 Sternenflotte FLEX bei der Investition sich über die Chancen und Risiken dieses Schiffsfonds bewusst gewesen sein. Auch bei einer Anlageberatung sollte Anlegern das eben nicht ausschließlich sichere Profil der Beteiligung bekannt gewesen sein. Denn die Empfehlung muss den Wünschen des Anlegers entsprochen haben. Wenn ein Anleger beispielsweise ausdrücklich eine sichere Kapitalanlage wünschte, dann ist eine unternehmerische Beteiligung wie der Fonds MCE 07 Sternenflotte FLEX keine passende Empfehlung.

 

Wurde bei einer Anlageberatung gegen die Pflicht zur anleger- und objektgerechten Beratung verstoßen, bestehen Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung. Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Wenn Anleger des Schiffsfonds MCE 07 Sternenflotte FLEX das Gefühl habe, dass sie in der Anlageberatung nicht zutreffend über die Eigenschaften ihrer Kapitalanlage informiert wurden, sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

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Bank- & Kapitalmarktrecht

MCE Schiffskapital AG

Die MCE Schiffskapital AG brachte 2008 die erste Schiffsbeteiligung auf den Markt und weitere folgten. Anleger der Erst- und Zweitmarktfonds sollten bei einer Falschberatung Schadensersatz einfordern.Weiterlesen

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