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König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert – Fachanwalt setzt Ansprüche durch

Bislang war der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert für die Anleger eine dankbare Kapitalanlage. Die Einnahmen waren dank eines Festchartervertrags mit der japanischen Reederei Sanko Steamships gesichert und die Anleger konnten sich daher sogar während der Krisenjahre 2009 und 2010 an erwartungsgemäßen Ausschüttungen erfreuen.

Im Jahr 2008 wurde der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert aufgelegt. Die Anleger investierten rund 16 Mio. Euro in den Schiffsfonds, welcher den Capesize-Massengutfrachter MS King Robert erwarb. Seitdem fährt die MS King Robert in einem Festchartervertrag mit der Reederei Sanko Steamships, der dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert 48.000 US-Dollar pro Tag einbrachte.

Doch dies könnte sich zukünftig ändern. Die Financial Times Deutschland berichtete am 20.03.2012 in ihrer Onlineausgabe, dass die Sanko Steamships sich in finanziellen Schwierigkeiten befinde und die Charterraten gekürzt habe. Darüber hinaus werde mit den Schiffseignern auch eine Stundung der Charterraten verhandelt. Im allerschlimmsten Fall könnte sogar eine Insolvenz der Sanko Steamships drohen. Für den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert bedeutet jedes dieser Szenarien finanzielle Schwierigkeiten, die sich auch auf die Anleger auswirken könnten.

Doch selbst wenn die Kürzung der Charterraten durch die Sanko Steamships nur vorübergehend sein sollte, könnten im Jahr 2012 Probleme auf den König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert zukommen. Der Festchartervertrag mit der Sanko Steamships wurde 2008 für die Dauer von 5 Jahren geschlossen. Das bedeutet, dass der Vertrag 2012 ausläuft. Angesichts der aktuellen Krise der Schifffahrt ist fraglich, ob ein Anschlusschartervertrag ähnlich gute Konditionen bieten kann wie der derzeitige Vertrag.

Seit Ende 2011 verschlechterten sich die Rahmenbedingungen auf dem Markt für Schiffstransporte: Die Nachfrage nach Schiffstransporten nahm wegen der global stagnierenden Konjunktur ab, während gleichzeitig neue Schiffe auf den Markt drängten. Daher fiel das Niveau der Charterraten in den letzten Monaten. Eine Reihe von Schiffsfonds kam aufgrund dessen bereits in finanzielle Schwierigkeiten. Da Experten davon ausgehen, dass die Schifffahrtskrise das gesamte Jahr 2012 anhalten wird, könnte der Anschlusschartervertrag nicht zur Zufriedenheit der Anleger des König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert ausfallen.

Rechtliche Möglichkeiten für Anleger

Anleger, die nicht abwarten wollen, wie sich die Finanzen des König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert inmitten der Krise weiterentwickeln werden, können sich an einen auf Kapitalanlagenrecht spezialisierten Rechtsanwalt wenden, um Möglichkeiten eines Ausstiegs ausloten zu lassen. Ein Ansatzpunkt ist beispielsweise die Überprüfung des Emissionsprospekts und der Anlageberatung, welche häufig zu wünschen übrig ließ, da sie in vielen Fällen fehlerhaft war.

Eine Falschberatung kann beispielsweise dann vorliegen, wenn Banken oder Anlageberater die Anleger nicht über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbunden Risiken aufklärten. So war vielen Anlegern unbekannt, dass einem Schiffsfonds wie jedem Unternehmen das Risiko des Totalverlusts innewohnt. Dieses Risiko widerspricht dem Konzept einer sicheren Geldanlage. Weiterhin versäumten Banken und Anlageberater häufig, auf Provisionen, die bei der erfolgreichen Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds oft und üppig flossen, hinzuweisen.

Sollten Banken oder Anlageberater die Anleger des König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert falsch beraten haben, stehen die Chancen der Anleger, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können, gut. Von daher sollten Anleger angesichts der unsicheren Zukunftsperspektiven des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Handlungsoptionen abklären zu können.

 

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