Jedes
Invest
Bringt Risiken

KGAL BA 200 SeaClass 7 – Fachanwalt klagt für Anleger, welchen der Schiffsfonds als sichere Altersvorsorge empfohlen wurde

Verkauf der SC Sara

Bereits zu Beginn des Jahres 2014 mussten die Anleger der Schiffsbeteiligung SeaClass 7 (LIWA Mobiliengesellschaft mbH & Co. KG) sich mit grundlegenden Fragen zur Zukunft des Schiffsfonds auseinandersetzen. Im Rahmen eines Restrukturierungskonzepts wurde entschieden, dass ein Verkauf des Schiffs ermöglicht werden soll. Im Herbst 2014 steht nun der konkrete Verkauf des Fondssschiffs an.

Die finanzierende Bank forderte die Fondsgesellschaft auf, das Schiff "SC Sara" möglichst bald zu verkaufen. Jedoch soll der prognostizierte Verkaufspreis nicht ausreichen, um das restliche Darlehen zu tilgen. Die Konsequenz für die SeaClass 7-Anleger sind: Es wird keine Ausschüttungen oder Entnahmen mehr geben. Die Anleger sollen kein weiteres Geld mehr von dem Schiffsfonds erhalten.

Wenn sich betroffen Anleger nun fragen, ob ihnen noch rechtliche Ansprüche zustehen, können sie sich der Interessengemeinschaft der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen anschließen.

Mal fließen sie, dann fallen sie aus und dann fließen sie wieder reduziert. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds KGAL Beteilgungsangebot 200 SeaClass 7 entsprechen nicht den Prognosen beim Start der Schiffsbeteiligung im Jahr 2007. Ein Grund für die reduzierten Ausschüttungen waren Sondertilgungen für die Kredite des Fonds. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung (und die Ausschüttungen) des KGAL BA 200 SeaClass 7 zukünftig entwickeln werden, hängt von den Erträgen des Fondsschiffs MT SC Sara ab. Für diese wiederum musste ein auskömmlicher Chartervertrag für den Tanker abgeschlossen werden, da der vorige Chartervertrag Anfang 2012 – mitten in der Schifffahrtskrise – auslief.

Anleger, die nicht länger an ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds KGAL BA 200 SeaClass 7 festhalten möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird. So müssen die Anlageziele des Kunden berücksichtigt werden und es muss eine passende Anlage empfohlen werden.

Wurde Anlegern von ihren Bank- oder Anlageberatern die Schiffsbeteiligung KGAL BA 200 SeaClass 7 für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Auch mussten Anleger auf diverse weitere Risiken hingewiesen werden, wie zum Beispiel den ungeregelten Zweitmarkt, der keine jederzeitige problemlose Verfügbarkeit des Geldes erlaubt. Erhielten die Berater für die Vermittlung der Schiffsbeteiligung – wie so oft – hohe Provisionen, mussten sie die Anleger ungefragt darüber aufklären.

Für Anleger des Schiffsfonds KGAL BA 200 SeaClass 7, die bei ihrem Anlageberatungsgespräch falsch beraten wurden, bestehen gute Chancen, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des KGAL BA 200 SeaClass 7 sollten daher gerade angesichts der nicht unbedingt rosigen Lage des Schiffsfonds nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.

Weitere Informationen rund um das Thema Schiffsbeteiligungen befinden sich auch auf http://www.schiffsfonds.eu.

Diese News gehört zu diesem Fall

Bank- & Kapitalmarktrecht

KGAL SeaClass Schiffsfonds

Der Finanzdienstleister KGAL GmbH & Co. KG wurde 1968 gegründet. Die KGAL gehört anteilig der Commerzbank (45%), der Bayern LB (30%), der HASPA Finanzholding (15%) und Sal. Oppenheimer (10%).Weiterlesen

Haben Sie Interesse an einer kostenlosen Erstberatung? Kontaktieren Sie uns:

Newsletter abonnieren