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KGAL BA 187 SeaClass 4 – Fachanwalt klagt für Commerzbank-Kunden Schadensersatz ein

Der 2006 aufgelegte Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 187 SeaClass 4 investiert in 2 Containerschiffe der Panamax-Klasse, welche die Namen CSAV Lanco und CSCL Qingdao tragen. Obwohl die beiden Schiffe sich bis ins Jahr 2013 noch in einem festen Chartervertrag befinden und im Leistungsbericht 2010 die guten Geschäftsergebnisse gelobt wurden, entsprechen die Ausschüttungen des KGAL BA 187 SeaClass 4 nicht den Prognosen. Statt der geplanten Ausschüttungen von 7 % pro Jahr, erhielten die Anleger für das Jahr 2010 gerade einmal 4 %.

Stagnierende Ausschüttungen



Darüberhinaus stellt sich spätestens im Jahr 2013 die spannende Frage, ob für die Schiffe des KGAL BA 187 SeaClass 4 ein guter Anschlussvertrag abgeschlossen werden kann. Denn auf die Klasse der Panamax-Schiffe könnte in Zukunft neue Konkurrenz warten. Derzeit wird der Panama-Kanal ausgebaut, sodass zukünftig größere Schiffe als die bisherigen Panamax-Schiffe die wichtige Verbindung zwischen dem Pazifik und dem Atlantik durchqueren können. Angesichts der Laufzeit des KGAL BA 187 SeaClass 4 bis ins Jahr 2022 ist es wahrscheinlich, dass der Schiffsfonds sich noch mit dieser „Neuerung“ auseinandersetzen muss.



Die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung ist jedoch noch Zukunftsmusik. Das aktuelle Problem ist, dass die Ausschüttungen des KGAL BA 187 SeaClass 4 stagnieren. Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten beraten lassen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da Beratungsgespräche oftmals Mängel aufweisen.



Hilfe für Commerzbank-Kunden, denen der Schiffsfonds für die Altersvorsorge empfohlen wurde



Die Schiffsbeteiligung KGAL BA 187 SeaClass 4 wurde zum Beispiel von der Commerzbank vertrieben. Wurde Kunden der Commerzbank der KGAL BA 187 SeaClass 4 für die sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Denn Schiffsfonds sind unternehmerische Beteiligungen und somit keine sicheren, für die Altersversorge geeigneten Kapitalanlagen. Ein weiterer typischer Fehler eines Anlageberatungsgesprächs ist das Versäumnis, die Anleger über Provisionen aufzuklären, die bei der Vermittlung von geschlossenen Schiffsfonds oft und üppig an die Berater flossen.





Wurden Anleger des Schiffsfonds KGAL BA 187 SeaClass 4 bei ihrem Anlageberatungsgespräch von der Commerzbank oder einer anderen Bank falsch beraten, bestehen für sie gute Chancen, dass sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen können und Schadensersatz fordern können. Die Anleger des KGAL BA 187 SeaClass 4 sollten daher nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Anleger können so ihre individuellen Chancen ausloten lassen, ob sie sich von ihrer Schiffsbeteiligung trennen und erfolgreich Schadensersatz fordern können.



Weitere Informationen unter:



http://www.schiffsfonds.eu

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Bank- & Kapitalmarktrecht

KGAL SeaClass Schiffsfonds

Der Finanzdienstleister KGAL GmbH & Co. KG wurde 1968 gegründet. Die KGAL gehört anteilig der Commerzbank (45%), der Bayern LB (30%), der HASPA Finanzholding (15%) und Sal. Oppenheimer (10%).Weiterlesen

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