Jedes
Invest
Bringt Risiken

Ich wünsche eine kostenlose Erstberatung, bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf:

Schiffsfonds Krise: Wirtschaftswoche berichtet über die Krise unter Mitwirkung von Dr. Stoll & Kollegen

Bis zur Finanzkrise wurden Schiffsfonds von vielen Bank und Sparkassen für die sichere Altersvorsorge empfohlen. Doch in wirtschaftlich schlechten Zeiten brechen der internationalen Schifffahrt die Einnahmen weg. Zu den Leidtragenden dieser Entwicklung gehören auch die Anleger. Diese nehmen die Havarie ihrer Kapitalanlagen jedoch nicht klaglos hin. Die WirtschaftsWoche widmet sich in der Ausgabe 36/12 vom 03.09.2012 diesem Thema.

Unter dem Titel „In den Sand gesetzt“ berichtet das Magazin darüber, dass rechtliche Schritte für viele Anleger notleidender Schiffsfonds das letzte Mittel sind, um ihr Geld zu retten. Die Wirtschaftswoche befragte zu diesem Thema eine Reihe von Anwälten, die Schiffsfonds-Anleger vertreten, auch den Fachanwalt für Bank- und Kapitalanlagenrecht Dr. Ralf Stoll von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen. Der Artikel bietet einen Überblick über die Missstände, mit denen Anleger verschiedener Schiffsfonds kämpfen müssen und welche rechtlichen Ansatzpunkte es gibt.



Die Wirtschaftswoche zeigt anhand einer Reihe von Fällen auf, wie „kreativ“ die Geschäftsmodelle der Schiffsfondsanbieter bisweilen sein können. So werden Schrottschiffe ahnungslosen Anlegern untergejubelt. Es wurden auch Schiffe auf dem Höhepunkt der Preisentwicklung der Schiffe eingekauft, was die Anleger nun teuer bezahlen müssen, wenn die Einnahmen ins Stocken geraten. Neben den Unzulänglichkeiten vieler Geschäftsmodelle werden auch die verschiedenen Anlegeralpträume wie „Totalverlust“ oder „Rückforderungen“ thematisiert. Nicht selten haben die Anleger die „Wahl“ zwischen beiden Varianten. Ein Phänomen, das längst nicht mehr als Problem vereinzelter Schiffsfonds abgetan werden kann.



Doch damit noch nicht genug „Zündstoff“. Nicht wenige Anleger wurden im Unklaren darüber gelassen, dass sie nicht nur ein Schiff finanzieren, sondern auch einen Vertriebsapparat mit erklecklichen Provisionen versorgen. Dies widerfuhr auch Mandanten der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen. Der AWD, die Deutsche Bank, die Postbank, Volksbanken und Sparkassen verdienten am Geschäft mit den Schiffsfonds. Die meist verschwiegenen Provisionen sind ein Hauptangriffspunkt, um das Geld der Anleger wieder einklagen zu können.



Zusammenfassend lässt sich sagen, dass vieles im Argen liegt bei den Schiffsfonds. Es wird auch nicht verhehlt, dass die  rechtliche und gerichtliche Durchsetzung der Anlegerrechte bisweilen zeitraubend und mühsam sein kann. Dennoch wird deutlich, dass es auch lohnende Ansatzpunkte gibt – gerade dann, wenn Schiffsfonds einen guten Teil des Anlegergeldes in Provisionen und ähnliche Posten wandern ließ.



Weitere Informationen:



http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/sichere-anlage-schiffsfonds-anleger-verklagen-banken-und-sparkassen/7081232.html

Diese News gehört zu diesem Fall

Bank- & Kapitalmarktrecht

Ideenkapital Navalia Schiffsfonds

Der Fondsanbieter Ideenkapital hat viele geschlossene Beteiligungen auf den Markt gebracht, u. a. Schiffsfonds. Kennzeichnend für die Beteiligungen ist der Namensbestandteil „Navalia“.Weiterlesen

Haben Sie Interesse an einer kostenlosen Erstberatung? Kontaktieren Sie uns:

Newsletter abonnieren