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Bringt Risiken

HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII kriselt – Fachanwalt klagt Schadenersatz für Anleger ein

Bei dem HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII ist die Krise eingezogen. Gleich an mehreren Fronten muss der Fonds mit Problemen kämpfen. Bei der Weitervermietung des Amsterdamer Bürohauses muss das Fondsmanagements aufgrund des heiß umkämpften Markts Zugeständnisse machen. Die Finanzen des Fonds werden auch durch erhöhte Sicherheitsleistungen für die Schweizer-Franke-Kredite belastet. Kurz gesagt: Bei dem HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII brennt es an mehreren Stellen.

Turbulenzen auf niederländischem Gewerbe- und Büroimmobilienmarkt

Ob sich in naher Zukunft die Situation des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII grundlegend bessern wird, ist fraglich. Die Krise des niederländischen Immobilienmarkts hat gerade erst begonnen. Nach einer Boomphase beginnen Überkapazitäten und Leerstände den Markt zu belasten. Bereit jetzt zeigt sich, dass „Hollandfonds“ keine Erfolgsgaranten sind. Anleger des Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII, die Zweifel bekommen, ob der Immobilienfonds für sie die richtige Wahl war, können sich bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht über mögliche Ansprüche beraten lassen.

Wurde den Anlegern der HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII beispielsweise für eine sichere Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche und schadensersatzauslösende Empfehlung. Denn geschlossene Immobilienfonds sind Unternehmen und die Beteiligung an einem Immobilienfonds ist eine Unternehmensbeteiligung mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken. Zu diesen Risiken zählen auch das Insolvenzrisiko oder das Totalverlustrisiko. Letzteres steht aber im Widerspruch zu dem Konzept einer sicheren Altersvorsorge.

Weiterhin handelt es sich beim Immobilienfonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII auch nicht um eine Kapitalanlage, bei der das investierte Geld jederzeit verfügbar ist. Zwar können Anteile an geschlossenen Fonds auf dem Zweitmarkt veräußert und zu Geld gemacht werden, jedoch hängt dies davon ab, ob sich ein Käufer für die Fondsanteile findet. Der Zweitmarkt ist nicht geregelt. Aufgrund dessen ist das im HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII angelegte Geld auch nicht jederzeit problemlos verfügbar.

Falsche Anlageberatung löst Schadensersatzansprüche aus

Wurden Anleger falsch beraten, stehen Schadensersatzansprüche im Raum. Denn eine ordnungsgemäße Anlageberatung muss den Anlegern ein umfassendes und realistisches Bild von der Kapitalanlage vermitteln. Doch nicht jedes Anlageberatungsgespräch wird diesen Anforderungen gerecht. Die Überprüfung der Anlageberatung ist daher immer wieder ein erfolgversprechender Ansatzpunkt. Anleger des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII, die wissen möchten, welche individuellen Rechte und Ansprüche ihnen zustehen, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.

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