Jedes
Invest
Bringt Risiken

Ich wünsche eine kostenlose Erstberatung, bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf:

HEH Hamburger Emissionshaus - Hilfe für Anleger

Ihre Berater zu diesem Thema

Auch Schiffsfonds des Hamburger Emissionshauses HEH erleiden Schiffsnot: denn aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise erlitt auch die Schifffahrtsbranche erhebliche Einbußen. Die Schiffe des HEH, MS Siefke, MS Peter, MS Daniela und MS Inga, fahren zwar alle und liegen nicht wie manch andere Konkurrenten schon lange in den Werften und warten auf Beschäftigung. Aber leider reichen die geringen Chartereinnahmen auch hier nicht aus um die Betriebskosten zu begleichen.

Deshalb beschloss das HEH ein Sanierungskonzept, wonach Anleger bis zu 35 % ihrer Einlage an Nachschüssen leisten sollten. Diese Konzepte wurden für die MS Daniela und MS Inga auch von der großen Mehrheit der Anleger angenommen. Zusätzlich wurden mit der finanzierenden Bank, der HSH Nordbank, noch die Einräumung einer Tilgungsstundung, sowie eine Erhöhung der Kontokorrentlinie vereinbart, wodurch der Geschäftsbetrieb der MS Daniela und MS Inga vorerst gesichert ist.

Aber es kann nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass die Krise der Schiffsfonds MS Siefke, MS Peter, MS Daniela und MS Inga nun vorbei ist. Deswegen ist Anlegern zu raten, den vorzeitigen Ausstieg aus der Anlage an der MS Daniela, MS Inga, MS Peter und MS Siefke des HEH überprüfen zu lassen, denn nur so kann gesichert werden, dass den Anleger nicht noch weitere Vermögenseinbußen treffen. Es könnten Schadensersatzansprüche gegen die beratenden Banken erhoben werden, wenn diese ihrer Aufklärungs- und Informationspflicht an den Schiffsfonds MS Siefke, MS Peter, MS Daniela und MS Inga nicht oder nur unzureichend nachkamen. Wurden Anlegern die Beteiligungen an den Schiffsfonds der HEH, MS Siefke, MS Peter, MS Inga, MS Daniela, als „sicher“ dargestellt, so stellt dies eine Verletzung der Beratungspflichten dar, da es sich bei den Fonds um eine unternehmerische Beteiligung mit allen immanenten Risiken handelt.

Eine zusätzliche Möglichkeit des Schadensersatzes ergibt sich nach der kick-back Rechtsprechung des BGH für dem Anleger verschwiegene Innenprovisionen des Emissionshauses an die Anlagevermittler. Aber wie bei allen Ansprüchen ist der Einzelfall zu überprüfen, weswegen sich Anleger an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden sollten.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Haben Sie Interesse an einer kostenlosen Erstberatung? Kontaktieren Sie uns:

Newsletter abonnieren