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Bringt Risiken

HCI Euroliner – Schadensersatzklagen für Anleger der angeschlagenen Schiffsbeteiligung

Insolvenzverfahren der MS Slidur eröffnet
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der MS "SLIDUR" J. Kahrs Schifffahrts-GmbH & Co. KG (Aktenzeichen: 93 IN 43/14) wurde am 11.11.2014 eröffnet. Die Gesellschaft, die eines der beiden Schiffe des Fonds HCI Euroliner betreibt, befand sich seit Juli 2014 im vorläufigen Insolvenzverfahren, nachdem ein Insolvenzantrag beim Amtsgericht Neumünster eingereicht wurde. 

Die beiden Container-Feederschiffen MS Skirner und MS Slidur sind die Investitionsobjekte des Schiffsfonds HCI Euroliner. Die Ausschüttungen an die Anleger des Schiffsfonds entsprechen bislang nicht den Prognosen, welche beim Start des 2006 aufgelegten Schiffsfonds den Anlegern saftige Renditen in Aussicht stellten. Tatsächlich führt die Krise der Schifffahrt dazu, dass der Schiffsfonds HCI Euroliner sanierungsbedürftig wurde. Auch mussten die Anleger wiederholt auf Ausschüttungen verzichten.

Anleger, die sich von ihrer Beteiligung an dem HCI Euroliner trennen möchten, können rechtliche Schritte erwägen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann klären, ob die Anleger erfolgreich Ansprüche geltend machen können. So kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage ermittelt werden, ob Anlegern der verlustfreie Ausstieg aus dem Schiffsfonds HCI Euroliner ermöglicht werden kann. Hierfür kann beispielsweise die Anlageberatung auf Fehler überprüft werden.

Im Rahmen eines ordnungsgemäßen Beratungsgesprächs müssen die Berater die Funktionsweise und die Risiken eines Schiffsfonds erklären. Wurden Anleger nicht auf die Risiken hingewiesen, die sich aus der Beteiligung an dem HCI Euroliner ergeben, stehen Schadensersatzansprüche wegen falscher Beratung im Raum. Beispielsweise wurde nicht jedem Anleger in der Anlageberatung ausreichend erläutert, was ein geschlossener Schiffsfonds ist und welche Risiken mit einer Beteiligung verbunden sind. Ein solcher Hinweis ist insbesondere dann nötig, wenn ein Anleger zuvor noch nie in einen geschlossenen Fonds investiert hatte.

Schiffsdachfonds wie der HCI Euroliner sind nämlich keine sicheren Kapitalanlagen und nicht für eine sichere Altersvorsorge geeignet. Es handelt sich um eine Unternehmensbeteiligung, der Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust innewohnen. Auch mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass sie sich nicht jederzeit problemlos von ihrer Beteiligung an einem Schiffsfonds trennen können. Der Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile ist nicht geregelt. (Fehlende) Hinweise auf Provisionen sind ein Knackpunkt vieler Beratungsgespräche, da Berater oftmals gegen Aufklärungspflichten verstießen. Haben Anleger des HCI Euroliner das Gefühl, dass sie bei ihrem Beratungsgespräch nicht ausreichend über die Risiken eines Schiffsfonds aufgeklärt wurden, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu wenden, um ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen zu lassen.

Weitere Informationen:
www.schiffsfonds.eu/rechtsansprueche

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Die HCI Gruppe bietet Kapitalanlagen in den Bereichen Transport & Logistik, Energie & Rohstoffe, Immobilien und weiteren Märkten an und sieht sich selbst als eines der führenden...Weiterlesen

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