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Harren & Partner Schiffsfonds

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Der in Bremen ansässige Fondsanbieter Harren & Partner hat in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Schiffsbeteiligungen auf den Markt gebracht. Die Fonds ermöglichten es Anlegern, in verschiedene Tanker, Containerschiffe oder auch Bulker zu investieren.

Doch nicht jeder Fonds entsprach den anfänglichen Erwartungen. Auch bescherten einige Harren & Partner-Fonds ihren Anlegern während der Laufzeit böse Überraschungen wie Insolvenzen, oder auch Rückforderungen von Ausschüttungen. In diesen Fällen sind sich Anleger oft unsicher, ob sie sich überhaupt wehren können und welche Rechte sie haben könnten.

Verschiedene Rechte von Fondsanlegern

Anleger, die in einen geschlossenen Schiffsfonds investierten, sind oft an Schadensersatzansprüche interessiert. Solche Ansprüche können zum Beispiel dann bestehen, wenn Berater oder Vermittler für die Empfehlung, in einen bestimmten Schiffsfonds zu investieren, haften müssen. Da so mancher Schiffsfondsanleger vor der Unterschrift auf dem Zeichnungsschein ein ganz anderes Bild von den Chancen und Risiken des Fonds hatte, wollen nicht wenige Anleger wissen, ob in ihrem Fall eine fehlerhafte Beratung vorliegt. In der Praxis kommt dieser Fall auch immer wieder vor, da geschlossene Fonds sich wegen ihrer verschiedenen unternehmerischen Risiken nicht für jeden Anleger eignen. Wenn Anleger sich bei der Investitionsentscheidung auf die Empfehlung eines Beraters verließen und dieser nicht ausreichend oder unzutreffend informierte, dann bestehen Schadensersatzansprüche.

Die Prospekthaftung behandelt die Frage, ob Fondsunterlagen wie der Verkaufsprospekt zutreffend über die Kapitalanlage beschreiben oder nicht. Tut er dies nicht, kommen Schadensersatzansprüche zum tragen. Dabei können Ansprüche gegen unterschiedliche Personen bestehen. In Betracht kommen Initiatoren, Gründungsgesellschafter, Hintermänner oder sonstige Garanten.

Für manche Anleger sind jedoch ganz andere Rechte interessanter. Wenn Anleger zum Beispiel auf die Geschäftsführung einwirken möchte, auch ist die Kenntnis und der Einsatz der eigenen Gesellschafterrechte ausschlaggebend, um dieses Ziel zu erreichen.

In einigen Fällen müssen sich Fondsanleger mit Zahlungsaufforderungen der Geschäftsführer oder auch von Insolvenzverwaltern auseinandersetzen: Sie sollen Ausschüttungen zurückzahlen. Dieses Schicksal ereilte zum Beispiel die Anleger der Beteiligung MS Palmares (mittlerweile EMS Ares GmbH & Co. KG). Weiterführende Informationen zur Rückforderung von Ausschüttungen befinden sich auch hier in unserem Lexikon.

Schon dieser kurze Überblick zeigt, dass Anlegerrechte sehr unterschiedliche Ansatzpunkte und –ziele haben können. Wenn Anleger sich an einem Schiffsfonds von Harren & Partner beteiligten und ihre Rechte nutzen wollen, dann sollten sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Unter anderem wurden von Harren & Partner folgende Schiffsfonds herausgebracht:

  • Harren & Partner Flottenfonds I (MS Pafilia, MS Patea)
  • Harren & Partner Flottenfonds II (MS Patani, MS Paradero, MS Odertal)
  • Harren & Partner Project Carrier I (MS Combi Dock I, MS Palmerton)
  • Harren & Partner Twinfonds Small Tankers I (MS Paterna, MS Patnos)
  • H & P Protected Shipinvest I
  • H & P Zweitmarktfonds
  • MS Palessa
  • MS Palmares (mittlerweile: EMS Ares GmbH & Co. KG)
  • MS Panagia
  • MS Panavera
  • MS Pantana
  • MS Patagonia
  • MS Patalya
  • MS Patricia
  • MS Patrona

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Thorsten Ziser

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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EMPS Ares GmbH & Co. KG (ex-Harren & Partner MS Palmares): Rückforderung von Ausschüttungen

Die Harren & Partner-Schiffsbeteiligung an dem Multipurpose-Carrier MS Palmares bereitet den Anleger in diesem Jahr einigen Verdruss. Im Januar 2015 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft eröffnet. Für die Anleger hatte die Insolvenz im April 2015 bereits spürbare... weiterlesen

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