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HansaInvest HANSAimmobilia wird aufgelöst - Fachanwalt berät Anleger

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Der offene Immobilienfonds HansaInvest HANSAimmobilia (WKN: 981770; ISIN: DE0009817700) wird zum April 2013 aufgelöst. Dies gab das Management des Fonds am 23.08.2012 bekannt. Als letzter Umtauschtermin für die Anteile wird der 02.10.2012 benannt. Danach ist eine Anteilsrückgabe nicht mehr möglich und auch Entnahmepläne werden nach diesem Stichtag nicht mehr bedient. Als ausschlaggebende Gründe für die Auflösung des HansaInvest HANSAimmobilia benannte die Fondsverwaltung die Krise der offenen Immobilienfonds, den damit einhergehenden stetigen Abfluss von Anlegergeldern sowie die neuen rechtlichen Regel, die im Jahr 2013 für offene Immobilienfonds verbindlich werden.

An die Auflösung im April 2013 schließt die Abwicklung des HansaInvest HANSAimmobilia an. In deren Rahmen werden die Immobilien des 1988 gestarteten Fonds veräußert und die Erlöse dieser Verkäufe an die Anleger ausgeschüttet. Bei der Liquidation des HansaInvest HANSAimmobilia gibt es jedoch eine Besonderheit: HansaInvest will mit Hilfe eines Besserungsscheins dafür sorgen, dass die Immobilien des Fonds zumindest mit jenem Wert in die Abwicklung eingehen, der am 05.04.2012 gutachterlich festgestellt wurden. Die Fondsgesellschaft befürchtet auch, dass es angesichts teilweise hoher Leerstände zu Abwertungen kommen kann.

Neben dem neuen Weg, der bei der Abwicklung des HansaInvest HANSAimmobilia beschritten werden wird, können Anleger des offenen Immobilienfonds auch ihre individuellen Ansprüche und Rechte überprüfen lassen. Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, wie erfolgreich Anleger auf Schadensersatz klagen können. Wurden Anleger bei der Anlageberatung falsch beraten, bestehen gute Chancen, dass sie Schadensersatz fordern können und sich von ihren Anteilen an dem offenen Immobilienfonds trennen können. Es gibt bereits verschiedene Gerichtsurteile, die Anlegern offener Immobilienfonds Schadensersatz wegen Falschberatung zusprechen.

Eine Schadensersatzforderung gegen Banken oder Berater kann beispielsweise dann bestehen, wenn die Anleger bei der Anlageberatung nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt wurden, die mit einer Investition in einen offenen Immobilienfonds einhergehen. So war es notwendig, Anleger über eine mögliche Aussetzung der Anteilsrücknahme und die Verlustrisiken zu informieren. Darüber hinaus musste Anlegern erläutert werden, wie ein offener Immobilienfonds funktioniert. Ein stets brisante Problematik sind Vermittlungsprovisionen für Berater. Auch musste Anlegern ein Prospekt, in dem der HansaInvest HANSAimmobilia beschrieben wird, übergeben werden. Angesichts dieser umfangreichen Beratungspflichten sind unzureichende Beratungsgespräche, die Schadensersatzansprüche auslösen, keine Seltenheit.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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