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GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH, GFE Group

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Die GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH bezeichnet sich auf ihrer Homepage selbst als eine Service-, Verwaltungs- und Betreibergesellschaft mit Sitz in Nürnberg, die ausschließlich im Bereich der erneuerbaren Energien tätig ist. Die GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH betreibt Blockheizkraftwerke (BHKW) in Containerbauweise und zählt nach eigenen Angaben hierbei zu den Marktführern innerhalb Deutschlands. Hierbei ist sie Dienstleister innerhalb des GFE Group Verbundes, der aus den weiteren Gesellschaften GFE Energy AG mit Sitz in Heiden (Schweiz), GFE Distribution GmbH mit Sitz in Nürnberg und der GFE Production GmbH, ebenfalls mit Sitz in Nürnberg, besteht.

Die GFE Energy AG tritt als Hersteller der BHKW in Containerbauweise auf, die GFE Distribution GmbH als Vertriebsgesellschaft, die die Produkte der GFE Energy AG vermittelt und die GFE Production GmbH übernimmt hierbei den Part der Montage und des Anlagenbaus und beschäftigt sich gleichfalls mit der Produktion der BHKW in Containerbauweise.

Das Geschäftsmodell der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH bestand im Wesentlichen aus dem Verkauf von mit Rapsöl betriebenen BHKW. Anleger investierten ihr Geld durch den Kauf dieser BHKW von der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH in diese Methode zur Energiegewinnung. Die BHKW wurden dann auf dem Grundstück der Käufer/Anleger oder dem Grundstück Dritter errichtet und sodann an die GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH zurückverpachtet, welche es auf ihre Kosten hin betrieb. Die Rendite für die Anleger folgte aus den festen Pachtzinsen, die die GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH den Verpächtern/Anlegern innerhalb von 20 Jahren bezahlte.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt wegen Anlagebetrugs gegen die GFE. Zahlreiche Polizeibeamte waren im Einsatz und haben mehrere Immobilien der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH durchsucht; es wird derzeit gegen bis zu 17 Verdächtige ermittelt, die im Verdacht stehen, Anleger durch Vortäuschen falscher Tatsachen geschädigt zu haben. Laut Angaben der Staatsanwaltschaft sollen wohl mehr als 1 000 Anleger bzw. Käufer in Deutschland und in der Schweiz geschädigt worden sein, wobei die Schadenssumme auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag geschätzt wird.

Mittlerweile ist nun aber ein Haftungsgegner für geschädigter Anleger weggefallen: die GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH hatte noch Ende vorigen Jahres Insolvenzantrag beim Amtsgericht Nürnberg gestellt. Wichtig für geschädigte Anleger/Käufer der GFE - Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH ist nun, dass sie ihre Rückforderungsansprüche form- und fristgerecht beim Insolvenzverwalter anmelden.

Als zusätzliche Möglichkeit sich bestenfalls schadensfrei von ihrer Anlage zu lösen, sollten Anleger mögliche Schadensersatzansprüche gegen Anlageberater und -vermittler von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt überprüfen lassen. Diese können entstehen, wenn Anleger nicht umfassend oder fehlerhaft über die Risiken der Anlage aufgeklärt wurden, was aber in jedem Einzelfall zu überprüfen ist. Hierbei kann etwa ein Schadensersatzanspruch daraus herrühren, dass Käufern eine Anlage als „sicher“ dargestellt wurde, obwohl es sich um eine Investition mit Risiken handelt, es sogar zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen kann. Geschädigte Anleger sollten nicht länger warten, sondern Rechtsrat in Anspruch nehmen, um Schadensminderung zu betreiben.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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