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Equity Pictures Medienfonds

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Schadensersatz für Anleger der Medienfonds. Bei der Equity Pictures GmbH & Co. KG (ehemals Equity Pictures AG) handelt es sich nach eigenen Angaben um einen führenden Medienfondsinitiator. 2001 wurde die Equity Pictures AG heute Equity Pictures GmbH & Co. KG gegründet. Es wurden bisher vier Filmfonds mit einem Anlagevolumen von 300 Mio. € platziert mit insgesamt 4.700 Anlegern aufgelegt.

Die Equity Pictures GmbH & Co. KG legte die folgenden Filmfonds auf:

  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG I
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG II
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG III
  • Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG IV

Die Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG hat bis heute ca. 30 Kino- und Fernsehprojekte verwirklicht. Die Anlagen sahen z.B. vor, dass lediglich 55% der Einlage in die Kommanditgesellschaft einzubringen ist, der restliche Teil sollte über Darlehen finanziert werden (so beim Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG I). Außerdem wurde mit Garantien und Bürgschaften von Banken geworben. Dabei handelt es sich um typische Gestaltungen bei Filmfonds (so z.B. auch bei den VIP Medienfonds, Apollo Medienfonds oder Filmfonds der Hannover Leasing, KGAL, ALACS oder LHI).

Nachdem die steuerliche Problematik für Filmfonds und Medienfonds aufkam wurden die Geschäftsräume der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG durchsucht. Außerdem wurden Vorwürfe laut, dass die eingeworbenen Gelder nicht ordnungsgemäß verwendet wurden.

Den Anlegern der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG drohen nun möglicherweise Verluste. So besteht die Gefahr erhebliche Steuernachzahlungen erbringen zu müssen, die nachträglich noch mit 6% p.a. zu verzinsen sind. Außerdem ist fraglich, ob die Medienfonds der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG überhaupt eine Rendite abwerfen werden oder ob nicht mit einem Verlust zu rechnen ist. Eine weitere Gefahr für die Anleger besteht darin, dass oft nicht die gesamte Einlage, sondern nur ein gewisser Teil einbezahlt wurde. Dennoch ist eine Eintragung in das Handelsregister mit der vollen Einlage erfolgt. Anleger der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG müssen daher Angst haben, den restlichen Teil der Einlage nachschießen zu müssen. Damit wäre die finanzielle Katastrophe perfekt. Auch die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind für die Anleger beunruhigend.

Geschädigte Anleger müssen aber nicht zusehen, wie ihr Geld verloren geht. Gegen Anlageberater besteht die Möglichkeit Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Anleger sind über die Risiken der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG aufzuklären gewesen. Diese Risiken sind teilweise enorm. Es besteht ein Totalverlustrisiko. Auch über die steuerrechtliche Problematik bei Filmfonds war aufzuklären, da die steuerliche Absetzbarkeit nicht sicher feststand. Nach der neueren Rechtsprechung des BGH zu Filmfonds muss auch über Kick-Backs (Rückvergütungen) aufgeklärt werden, die der Anlageberater erhalten hat. Zudem muss bei Filmfonds über weitere Risiken aufgeklärt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Anleger haben Aussicht, schadlos aus den Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG herauszukommen. Schadensersatzansprüche geben die Möglichkeit, das eingezahlte Geld vollständig verzinst mit 2-5% zurück zu erhalten. Wir vertreten und beraten Anleger der Equity Filmfonds und machen Ansprüche geltend. Außerdem ist der Anleger dann von allen Steuernachteilen und von Ansprüchen Dritte freizustellen. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt aufsuchen und sich beraten lassen. Dabei ist die Verjährung von Ansprüchen im Auge zu behalten, die am Ende eines Jahres drohen kann.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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