13.06.2016

DWS Vermögensbildungsfonds I

Nomen est omen? Der Aktienfonds DWS Vermögensbildungsfonds I (ISIN: DE0008476524; WKN: 847652) schreibt sich selbst ein „durchschnittliches jährliches Plus von 8,2 %“ auf die Fahnen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der DWS Vermögensbildungsfonds I in letzter Zeit schwächelt. In den letzten 24 Monaten wies die Wertentwicklung des Aktienfonds nur ein geringes Plus von 3,38 % bzw. 1,12 % auf. Und auch über längere Zeiträume hinweg betrachtet ist die Wertentwicklung der letzten Jahre nur bedingt erfreulich.

Im Jahr 2007, vor der Finanzkrise, hatte das Vermögen des DWS Vermögensbildungsfonds I einen Wert von ca. 8,0 Mrd. Euro. Im Jahr 2012 beträgt der Wert des Aktienfonds nur noch etwa 5,0 Mrd. Euro. Ein Minus von 3 Mrd. Euro! Die Auswirkungen der Finanzkrise hat der Aktienfonds noch nicht wett machen können. Der Preis eines Anteils liegt immer noch rund 20 % unter dem Vorkrisenniveau. Für die Anleger ist die Entwicklung des DWS Vermögensbildungsfonds I also nicht nur erfreulich.

DWS Vermögensbildungsfonds I büßte ca. 3 Mrd. Euro Vermögen ein

Die weiteren Aussichten des DWS Vermögensbildungsfonds I sind nach Einschätzung des Managements in einem Fondskommentar aus dem Juni 2012 bewölkt, da die Eurokrise und die globale Wachstumsabschwächung den Aktienmärkten auch weiterhin zu schaffen machen werde. Der 1970 gestartete Aktienfonds DWS Vermögensbildungsfonds I investiert zu 75 % in internationale Aktien verschiedener Branchen, wobei US-Aktien bevorzugt werden. Des Weiteren legt der Fonds über 20 % seines Gelds in Termingeld an.

Was können Anleger des DWS Vermögensbildungsfonds I angesichts dieser ungewissen Zukunftsperspektive unternehmen? Zum Beispiel können sich Anleger von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Im Rahmen einer Überprüfung der Beteiligung am DWS Vermögensbildungsfonds I kann ausgelotet werden, welche rechtlichen Ansprüche Anlegern des Aktienfonds zustehen. Zum Beispiel kann so geklärt werden, ob Anleger Schadensersatz wegen einer fehlerhaften Anlageberatung fordern können. Denn oft weist die Anlageberatung Fehler auf, sodass Anleger deswegen Schadensersatz fordern können.

Zum Beispiel mussten Anleger darauf hingewiesen werden, dass der DWS Vermögensbildungsfonds I die Anteilsrücknahme aussetzen kann und dass Anleger sich dann nicht mehr ohne weiteres von ihren Anteilen an dem Aktienfonds trennen können. Anleger des Aktienfonds DWS Vermögensbildungsfonds I, die wissen möchten, wie gut ihre individuellen Chancen auf Schadensersatz sind, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.