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CentroSolar Group AG Schuldverschreibungen

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Was hält das Jahr 2013 für die Anleihegläubiger des Photovoltaikanlagen-Herstellers CentroSolar Group AG bereit? Diese Frage stellen sich Anleger, seitdem das Unternehmen im Lauf der vergangenen Wochen verschiedene Mitteilungen veröffentlichte, die nicht unbedingt Hochstimmung verbreiten.

Am 19.02.2013 wurde bekannt gegeben, dass eine „umfangreiches Restrukturierungsprogramm beschlossen“ worden sei, „das weitreichende Sanierungsbeiträge von allen involvierten Parteien“ vorsehe. Zu den Gläubiger der CentroSolar Group AG gehören auch Anleger, die die 7%-Schuldverschreibung 2011/2016 (WKN: A1E85T, ISIN: DE000A1E85T1) zeichneten.

Was dies für Anleger, die in die 7%-Schuldverschreibung 2011/2016 der CentroSolar Group AG  investierten, konkret bedeutet, kristallisierte sich mittlerweile heraus: Am 09.04.2013 gab die CentroSolar Group AG auf deren Internetseite Näheres über die Eckpunkte der Sanierung bekannt. Für die Anleihen-Gläubiger ist folgender Weg vorgesehen: Die Anleihen sollen je 1.000 Euro Nennwert in 110 Aktien der CentroSolar Group AG „ohne weitere Gegenleistung“ umgetauscht werden. Die Option, die 7%-Schuldverschreibung 2011/2016 einfach zu behalten, ist im Rahmen des Restrukturierungskonzepts nicht vorgesehen. Wenn Anleger den Umtausch „Schuldverschreibung gegen Aktien“ nicht vornehmen, so sollen die nicht bezogenen Aktien veräußert werden und der Anleger erhält den Erlös ausgezahlt.

Über den Umtausch soll auf zwei Versammlungen abgestimmt werden. Zunächst auf einer Gläubigerversammlung am 02.05.2013 (bzw. auf einer zweiten Gläubigerversammlung am 21.05.2013, sollte bei der ersten Versammlung nicht genügend Kapital repräsentiert sein). Am 22.05.2013 folgt eine außerordentliche Hauptversammlung der CentroSolar Group AG, bei welcher die Weichen für die Aktienumwandlung gestellt werden sollen.

Die beabsichtigte Vorgehensweise der CentroSolar Group AG hat weitreichende Auswirkungen für die Anleihen-Gläubiger: Immerhin ist vorgesehen, dass sie künftig ein gänzlich anderes Wertpapier erhalten sollen. Anleger, die in die 7%-Schuldverschreibung 2011/2016 investierten und rechtlichen Beistand wünschen, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Ihre Berater zu diesem Thema

Dr. Ralf Stoll

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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