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BAC Life Trust 11 - Schadensersatz für Anleger

An dem im Jahre 2008 aufgelegten geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust 11 (Life Trust Premium Elf GmbH & Co. KG) haben sich rund 3000 Anleger mit einem Eigenkapital und Agio in Höhe von ca. 59 Mio. € beteiligt. Der BAC Life Trust 11 erwirbt hierbei gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen am dortigen Zweitmarkt und hält diese bis zum Tod der Versicherten weiter, was bedeutet, dass der BAC Life Trust 11 für die Policen die Prämienzahlungen weiterhin leisten muss und mit dem Tod der Versicherten die Ablaufleistungen erhält. Auf diesem Wege sollte der BAC Life Trust 11 somit seine Rendite erwirtschaften.

Über eine US-Beteiligungsgesellschaft wurden die vom BAC Life Trust 11 gehaltenen Lebensversicherungen schließlich in einen Lebensversicherungspolicenpool, dem LTAP (Life Trust Asset Pool LLLP), eingebracht. Der LTAP, der sich mitunter über Kredite finanzierte, konnte diese gegenüber der kreditgebenden Bank Wells Fargo Mitte 2010 nicht zurückführen, wobei die Wells Fargo an einer Verlängerung des Darlehens kein Interesse hatte. Dem LTAP drohte deshalb die Zahlungsunfähigkeit, weswegen er Gläubigerschutz beim zuständigen US-Insolvenzgericht suchte, was aber abgelehnt wurde. Damit war der Weg für die Wells Fargo frei, die Policen des LTAP zu übernehmen und zu verwerten.



Demnach befinden sich derzeit auch die von dem BAC Life Trust 11 in den LTAP eingebrachten Lebensversicherungspolicen in der Hand der Wells Fargo. Die Anteile, die der BAC Life Trust 11 an dem LTAP hält, sind demnach nahezu wertlos, da der weit überwiegende Teil der Assets verloren ist. Für Anleger des BAC Life Trust 11 droht deshalb der Totalverlust ihres investierten Kapitals!



Anleger des BAC Life Trust 11, die auf einem möglicherweise auf sie zukommenden Kapitalverlust jedoch nicht sitzen bleiben möchten, sollten sich an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, welcher überprüfen wird, ob dem Anleger des BAC Life Trust 11 ein Schadensersatzanspruch gegenüber seiner beratenden Bank zusteht. Solche Ansprüche bestehen vor allem in Fällen der fehlerhaften Anlageberatung, sodass die Banken verpflichtet sind, die Anlage rückabzuwickeln.



Oftmals wurde die Anlage an dem BAC Life Trust 11 von den Anlageberatern als sicher dargestellt, was aber anhand der erheblichen Verlustrisiken als krasse Falschberatung gewertet werden muss. Es besteht bei einer Beteiligung an einem geschlossenen Lebensversicherungsfonds immer ein Totalverlustrisiko, auf das hätte hingewiesen werden müssen. Weiterhin kann den Banken eine Verletzung ihrer Aufklärungspflichten dann vorgeworfen werden, wenn sie dem Anleger Provisionen verschwiegen haben, die sie von der Fondsgesellschaft für die Vermittlung der Anteile an dem BAC Life Trust 11 erhalten haben.

Anleger des BAC Life Trust 11 sollten sich umgehend anwaltlich beraten lassen, nicht zuletzt aufgrund einer drohenden Verjährung der Ansprüche, die jederzeit eintreten kann.

 

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