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BAC Life Trust 14 - Schadensersatz für Anleger

Rund 1000 Anleger haben bis 2009 ca. 23 Mio. € Eigenkapital und Agio in den geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust 14 (Life Trust Premium Vierzehn GmbH & Co. KG) investiert. Der BAC Life Trust 14 erwarb hierbei gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen auf dem dortigen Zweitmarkt, bezahlte für diese weiterhin die Prämien und erhielt damit mit dem Tod des Versicherten die Ablaufleistung.

Die von dem BAC Life Trust 14 gehaltenen Lebensversicherungspolicen wurden über eine US-Beteiligungsgesellschaft in einen Lebensversicherungspolicenpool, dem LTAP (Life Trust Asset Pool LLLP), eingebracht, sodass der BAC Life Trust 14 anstatt der Policen Anteile an dem LTAP hält. Der LTAP finanzierte sich hierbei mittels eines Kredits, welchen er aber Mitte des Jahres 2010, als dieser gegenüber der kreditgebenden Bank Wells Fargo fällig wurde, nicht zurückführen konnte. Da die Wells Fargo an einer Verlängerung des Darlehens kein Interesse hatte, drohte dem LTAP die Zahlungsunfähigkeit. Allerdings wurde ein Gläubigerschutzantrag beim zuständigen US-Insolvenzgericht des LTAP abgelehnt, sodass die Wells Fargo damit die Policen des LTAP übernehmen und verwerten konnte.



Derzeit befinden sich also die Lebensversicherungspolicen des BAC Life Trust 14, welche in den LTAP eingebracht wurden, im Eigentum der Wells Fargo. Für die Anleger des BAC Life Trust 14 bedeutet dies demnach, dass die Anteile an dem BAC Life Trust 14 nahezu wertlos sind. Ihnen droht damit der Totalverlust ihres investierten Kapitals!



Anleger des BAC Life Trust 14, die sich mit dem drohenden Verlust ihres Kapitals aber nicht zufrieden geben wollen, sollten sich umgehend an einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt wenden, um überprüfen zu lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche gegen ihre Anlageberater aufgrund einer Falschberatung zustehen. Können diese Ansprüche erfolgreich geltend gemacht werden, sind die Banken zur Rückabwicklung der Anlage an dem BAC Life Trust 14 verpflichtet, Verluste wären damit im besten Fall nicht zu tragen.



Eine Falschberatung, die einen Schadensersatzanspruch begründet, liegt z.B. dann vor, wenn den Anlegern die Anlage in den BAC Life Trust 14 als absolut sicher und zur Altersvorsorge geeignet empfohlen wurde, da bei dem BAC Life Trust 14 unternehmerische Risiken bestehen: der BAC Life Trust 14 ist als geschlossener Fonds eine unternehmerische Beteiligung bei der die Anleger am Gewinn aber auch den Verlusten der Gesellschaft teilnehmen, mithin tragen diese sogar das Risiko eines Totalverlust der Einlage. Demnach kann die Beteiligung an dem BAC Life Trust 14 keinesfalls als sicher dargestellt werden.



Weiterhin kann ein Schadensersatzanspruch auch deshalb entstehen, weil die Banken dem Anleger Provisionen (Kick-Backs) verschwiegen haben, die sie von der Fondsgesellschaft für die Vermittlung der Anteile an dem BAC Life Trust 14 erhalten haben.



In jedem Fall ist geschädigten Anlegern des BAC Life Trust 14 zu raten, sich umgehend über ihre Ansprüche zu informieren, nicht zuletzt deshalb, da diese der Verjährung unterliegen und eine solche jederzeit eintreten kann.

 

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