Lebensversicherungsfonds

Buchrücken von Fachbüchern

Fälle zum Thema

HPC Capital US Life Lebensversicherungsfonds

Das unabhängige Hamburger Emissionshaus HPC Capital GmbH wurde im Jahr 2002 gegründet. HPC Capital brachte neben geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds auch Infrastruktur- und US-Hypothekenfonds auf den Markt. Nach Angaben des Emissionshauses flossen insgesamt 170 Mio. Euro in die verschiedenen HPC-Fonds. Im Jahr 2003 wurde der US-Lebensversicherungsfonds HPC US Life 1 auf den Markt gebracht, im Jahr 2004 folgten die Schwesterfonds HPC US Life 2 und HPC US Life 3.

HSC Optivita Deutschland, HSC Optivita UK und HSC Optivita USA

Die HSC Hanseatische Sachwert Concept GmbH hat etliche geschlossene Lebensversicherungsfonds aufgelegt, die entweder in deutsche, britische oder US-amerikanische Lebensversicherungen investieren. Hierbei werden die Lebensversicherungspolicen jeweils auf dem dortigen Zweitmarkt erworben und bis zum Versicherungsfall von der Fondsgesellschaft gehalten, wobei die Prämien für die Policen weiterhin bezahlt werden. Mit Eintritt des Versicherungsfalls, also meist dem Tod des Versicherten, erhält die Fondsgesellschaft dann die jeweilige Ablaufleistung der Police.

Lebensversicherungsfonds

Lebensversicherungsfonds gehören zur Gruppe der geschlossenen Fonds, welche in Lebensversicherungen investieren, die auf dem Zweitmarkt in Deutschland, Großbritannien oder den USA gehandelt werden.

Credit Suisse Life TIP III Germany – Anwälte informieren, Schadensersatzanspruch möglich

Der von der Credit Suisse Life & Pensions AG aufgelegte Lebensversicherungsfonds Life TIP III Germany (Life Traded Insurance Portfolio Germany) verzeichnet seit geraumer Zeit nur noch erhebliche Verluste für seine Anleger. Hierbei investiert der Life TIP III Germany in gebrauchte britische Lebensversicherungen (TEPs - Traded Endowment Policies) und in gebrauchte US-amerikanische Risikolebensversicherungen (TSLIs – Traded Senior Life Interests), bei denen es sich um sogenannte „Whole-Life“-Versicherungen handelt.

Artikel zum Thema

Sparkasse Lebensversicherungsfonds – Handelsblatt titelt, Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen klagt für Anleger

Das Thema Lebensversicherungsfonds wirbelte bereits im Jahr 2012 Staub auf, als Fonds mit US-amerikanischen Policen als „Todeswette“-Kapitalanlagen ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik gerieten. Das Handelsblatt widmet sich in der Ausgabe vom 13.03.2013 unter der Überschrift „Kundennah, konservativ, kaltblütig“ nun einer weiteren Facette dieser Thematik: Auch Sparkassen empfahlen diese Art von Kapitalanlagen ihren Kunden.

Lebensversicherungsfonds: Es kriselt an allen Ecken und Enden

Das Konzept, mit „gebrauchten“ Lebensversicherungen satte Renditen zu erwirtschaften, wurde durch die Finanzkrise über den Haufen geworfen. Für nicht wenige Anleger kam diese Entwicklung überraschend, da sie davon ausgingen, dass bei einer Investition in Lebensversicherungen nichts passieren könne. Dass ein Lebensversicherungsfonds eine gänzlich andere Konstruktion als eine Lebensversicherung ist, war nicht jedem Anleger bewusst als ihm von der Sparkasse oder einer anderen Bank oder einem Anlageberater ein Lebensversicherungsfonds empfohlen wurde.

Lebensversicherungsfonds – Was können unzufriedene Anleger tun?

Seit rund 10 Jahren gehören Lebensversicherungsfonds zum normalen Repertoire der Kapitalanlagen. Solche Fonds investieren in „gebrauchte“, d. h. bereits existierende Lebensversicherungen. Die Strategie, wie mit solchen Policen Geld zu verdienen ist, hängt davon ab, ob es sich um deutsche, britische oder US-amerikanischen Lebensversicherungen handelt. Denn die Bedingungen und Gepflogenheiten auf dem Versicherungsmarkt unterscheiden sich in diesen Ländern im Detail. Lebensversicherungsfonds, die auf deutschen Policen basieren, investieren bisweilen auch in Rentenversicherungen.

Real I. S. Bayernfonds BestLife 2 - Schadensersatz für Anleger

Die Münchner Real I. S. AG, ein Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickelte den Lebensversicherungsfonds Bayernfonds BestLife 2. Die Anleger konnten zwischen Mai 2006 und Juni 2007 Beteiligungen an dem Lebensversicherungsfonds erwerben und investierten auf diese Weise rund 54 Mio. US-Dollar (ca. 37 Mio. Euro). Mit diesem Geld erwarb der Real I. S. Bayernfonds BestLife 2 „gebrauchte“ Policen von US-Lebensversicherungen und übernahm es, für die Versicherten die Versicherungsbeiträge zu entrichten.