Loan-to-value-Klausel verletzt: Womit müssen Anleger eines betroffenen Schiffsfonds rechnen?

Die Loan to value-Klausel betrifft die Kredite eines Fonds. Die Anschaffung eines Schiffs, einer Immobilie oder andere Investitionsgüter kostet meistens Millionen Euro. Nicht jeder Fonds finanziert den gesamten Investitionsbedarf nur über das von den Anlegern bereitgestellte Geld (Eigenkapital). Bei einigen Fonds sollte das Fremdkapital auch dazu dienen, die Erträge des Fonds zu hebeln.

Aus verschiedenen Gründen nehmen Fondsgesellschaften Kredite bei Banken auf. Und aus diesen Krediten stammt die Loan-to-value-Klausel, welche geschlossenen Schiffsfonds immer wieder Probleme bereitet. Alternativ wird sie als ltv-Klausel abgekürzt oder auch als 105 %-Klausel bezeichnet. Die Klausel ist ein Sicherungsinstrument der Banken. Bei Schiffsfinanzierungen sind solche ltv-Klauseln keine Seltenheit, sie sind in den Darlehens- und Kreditverträgen Standard.



Weiter führende Informationen haben wir hier in unserem Lexikon zusammengestellt.

Weitere Informationen zum Thema

Verwandte Inhalte: Autor: Dr. Ralf Stoll