HCI MS Magellan Star – Insolvenz! Hilfe für Anleger, Schadensersatz

Der Schiffsfonds HCI MS Magellan Star musste Insolvenzantrag stellen. Der Schiffsfonds MS Magellan Star wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus HCI aufgelegt. 375 Anleger investierten 4,9 Mio. Euro in den Fonds, der mit diesem Geld das 2005 gebaute Container-Feederschiff MS Magellan Star erwarb. Die Anleger des Schiffsfonds fürchten nun, dass sie ihr investiertes Kapital nicht mehr wiedererhalten. Das ist besonders ärgerlich, da die Ausschüttungen der letzten Jahre weit hinter den Erwartungen zurückblieben und die Anleger sozusagen doppelt verloren haben.

Damit findet die bewegte Geschichte des Schiffsfonds HCI MS Magellan Star ein trauriges Ende. Die MS Magellan wurde im September 2010 von Piraten geentert und musste vom US-Militär befreit werden. Aber auch in finanzieller Hinsicht mussten der Schiffsfonds HCI MS Magellan Star in der Vergangenheit mit Widrigkeiten kämpfen. Die Schifffahrtskrise der Jahre 2009 und 2010 ging nicht spurlos an dem Schiffsfonds vorbei, dessen Erträge massiv einbrachen. Da sich die Marktsituation im Jahr 2012 ähnlich schwierig gestaltet wie 2 Jahre zuvor, musste der Schiffsfonds HCI MS Magellan Star im März 2012 Insolvenz anmelden.



Anleger, die angesichts der Insolvenz des Schiffsfonds HCI MS Magellan Star nach Möglichkeiten suchen, den möglichen Totalverlust ihres Kapitals abzuwenden, sollten ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen lassen. Es zeigt sich in der Beratung von Anlegern immer wieder, dass die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater in vielen Fällen zu wünschen übrig ließ, da sie weder anlage- noch anlegergerecht war.



Häufig versäumten Anlageberater und Banken, die Anleger über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds aufzuklären, dem auch das – sich jetzt realisierende – Risiko des Totalverlusts innewohnt. Die Anleger mussten auch auf eventuelle Vermittlungsprovisionen, die bei Schiffsfonds oft und üppig flossen, hingewiesen werden. Diese und ähnliche Aufklärungspflichten wurden in vielen Fällen von den Banken und Anlageberatern verletzt.



Im Fall einer Falschberatung stehen die Chancen der Anleger des HCI MS Magellan Star gut, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen können und Schadensersatz von Banken und Anlageberatern fordern können. Anleger des Schiffsfonds HCI MS Magellan Star sollten angesichts der Insolvenz nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um Möglichkeiten, den drohenden Totalverlust vermeiden zu können, überprüfen zu lassen.

 

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