HC Container-Flotten-Fonds Insolvenz - Hilfe für Anleger

Es ist eine sehr unerfreuliche Nachricht für die Anleger des HC Container-Flotten-Fonds: Das Insolvenzverfahren über den Schiffsfonds wurde eröffnet.

Die Hanse Capital Gruppe legte im Jahr 2005 den Schiffsbeteiligungsfond HC Container-Flotten-Fonds auf. Dem Fonds gehörten die Containerfrachter HC Julia, HC Maria, HC Klara und HC Laura. Den Anlegern, in der Mehrzahl Privatleute, wurden gute Renditen versprochen. Dieses Versprechen wurde in der Folgezeit nicht eingehalten. Eine Ausschüttung des HC Container-Flotten-Fonds kam nie zustande; im Gegenteil, die Anleger wurden aufgefordert, dem Schiffsfonds HC Container-Flotten-Fonds noch weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufforderung kamen seinerzeit etliche Anleger nach, da sie besorgt war, dass ansonsten ihr Geld verloren sein könnte.

Gegen Ende des Jahres musste der HC Container-Flotten-Fonds dennoch Insolvenz anmelden. Für die Anleger realisiert sich das schlimmstmögliche Szenario. Als (Mit)Ursache dürfte nach Einschätzung des Branchendienstes fondstelegramm die nicht mehr zeitgemäßen und somit unrentable Schiffe des Fonds HC Container-Flotten-Fonds gelten. Im rauen Umfeld des Schiffstransportwesens, das von zurückgehender Nachfrage bei gleichzeitig steigenden Treibstoffkosten gezeichnet ist, führte die finanzielle Notlage des Fonds schlussendlich zu dessen Insolvenz. Den Anlegern droht deshalb der komplette Verlust ihres eingesetzten Kapitals.

Die Anleger des HC Container-Flotten-Fonds müssen dies nicht tatenlos über sich ergehen lassen: Bei der Beratung von Anlegern dieses Schiffsfonds HC Container-Flotten-Fonds, die sich an uns wandten, hat sich gezeigt, dass die Anlageberatung oft zu wünschen übrig ließ. Häufig wiesen die Berater nicht auf die mit dem Schiffsfonds HC Container-Flotten-Fonds verbundenen Risiken hin. Zu genau dieser Risikoaufklärung sind Banken und Anlageberater aber verpflichtet; sie müssen dem Kunden die Risiken und die Funktionsweise seines Anlageprodukts ausführlich erläutern. Desweiteren müssen die Berater offenlegen, ob sie Provisionen für die Vermittlung der Anlage in den HC Container-Flotten-Fonds bekommen. Gerade im Bereich der Schiffsfonds sind exorbitante, im zweistelligen Prozentbereich liegende Provisionen nicht unüblich.

Sollte die Bank oder der Anlageberater nicht ausreichend aufgeklärt haben, so kann der Anleger Schadensersatz verlangen, idealerweise sogar verzinst. Da die Chancen, tatsächlich Schadensersatz zu bekommen recht gut stehen, sollten Anleger des HC Container-Flotten-Fonds nicht zögern, sich von einem im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt beraten zu lassen und so dem möglichen kompletten Verlust ihrer Anlage vorbeugen.

 

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Datum: 14. Feb. 2012
Verwandte Inhalte: Autor: Dr. Ralf Stoll