Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture – Hilfe für Anleger

An dem im Jahr 2003 aufgelegten Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture des Emissionshauses Dr. Peters beteiligten sich 421 Anleger, die 16,6 Mio. Euro in den geschlossenen Fonds investierten. Mit Hilfe dieses Geldes erwarb der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture den Rohöltanker MT Stena Venture. Im Frühjahr 2012 machte der Charterer des Fondsschiffs, die japanische Reederei Sanko Steamship Ltd., durch finanzielle Probleme von sich rede

Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture, die mit ihrer Investition in den Schiffsfonds nicht zufrieden sind, sollten erwägen, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Im Rahmen einer rechtlichen Beratung kann geklärt werden, ob die Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture sich verlustfrei von dem Schiffsfonds trennen können. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist beispielsweise die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler.



Anleger können bei Falschberatung Schadensersatz erhalten



Zu den Fehlern, die in einem Anlageberatungsgespräch häufig vorkommen, gehört die nicht ausreichende Aufklärung der Anleger über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds. So war nicht jedem Anleger bewusst, dass es sich bei einem Schiffsfonds wie dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture um ein Unternehmen handelt, mit dem unternehmenstypische Risiken verbunden sind. Daher besteht das Risiko des Totalverlusts des eingesetzten Geldes. Dieses Risiko ist mit dem Konzept einer sicheren Geldanlage oder einer Altersvorsorge nicht vereinbar. Wegen des nicht geregelten Zweitmarkts für „gebrauchte“ Fondsanteile können Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture sich auch nicht jederzeit von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen. Auch wurden Anleger nicht immer über eventuelle Vermittlungsprovisionen (kick backs), die bei der erfolgreichen Vermittlung von Schiffsfonds oft und üppig flossen, aufgeklärt.



Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture, die das Gefühl haben, dass bei ihrer Anlageberatung diese oder ähnliche Fehler geschahen, sollten nicht zögern, sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten zu lassen. Wurden Anleger falsch beraten, stehen die Chancen, dass sie sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds trennen können und Schadensersatz fordern können, gut. Im Idealfall wird der Schadensersatzbetrag sogar verzinst. Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture sollten sich daher an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um ihre Möglichkeiten eines verlustfreien Ausstiegs überprüfen zu lassen.

 

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