DCM Renditefonds, Prime Office AG und die Deutsche Bank – Anleger der DCM Renditefonds fühlen sich verlassen, Informationen zum Ausstieg

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AKTUELL 22.06.12 DCM Renditefonds 16, 18, 22, 23 – Aktienübertragung ist ein Schock für die Anleger: Astronomische Verluste!

Das ungute Gefühl, das viele Anleger des DCM 18 wegen der hastig beschlossenen Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlich, bestätigt sich. In einem Schreiben vom 19.06.2012 teilt die DCM Service GmbH mit, dass die Liquidation der DCM 18 fortschreitet. So wurde die Dividendenzahlung für die Aktien der Prime Office AG nicht an die Anleger weitergeleitet, sondern sie wurde benutzt, um Verbindlichkeiten des Fonds zu begleichen. Insgesamt hatte der Fonds 849.913 Euro von der Prime Office AG erhalten. Des Weiteren wurde Aktien „umplatziert“ um die übrigen Verbindlichkeiten der DCM 18 bedienen zu können. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Diese Sätze sind ein Schlag ins Gesicht der Anleger des DCM 18. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni befand sich der Börsenkurs der Prime Office AG-Aktien auf einem historischen Tiefststand! Die Aktien wurden zu einem Preis veräußert, der weniger als die Hälfte des seinerzeit schon enttäuschend niedrigen Börseneinstandspreises beträgt. Aktuell steigt der Kurs schon wieder nach oben. Anleger der Fonds DCM Renditefonds 16, 22, 23 sind von demselben Schicksal bedroht.

AKTUELL 09.04.2012 Abstimmung und Auflösung der DCM Renditefonds

Mit Schreiben vom April 2012 wurde den Anleger der DCM Renditefonds mitgeteilt, dass die Renditefonds nun wie geplant aufgelöst werden sollen. Darüber soll schriftlich unter den Treugebern/Gesellschaftern abgestimmt werden. Es ist dringend zu raten, Rechtsrat einzuholen, bevor unüberlegt abgestimmt wird. Die Frist ist bis zum 26.04.12 vorgesehen. Danach sollen die Schulden der Renditefonds durch Aktienverkäufe bezahlt und anschließend die übrigen Aktien der Prime Office AG entsprechend ihren Anteilen aufgeteilt werden. Anleger wissen nunmehr auch nach diesem Schreiben noch nicht genau, wieviel Geld sie erhalten und welchen Verlust sie erleiden werden. Dies wird sich erst künftig zeigen. Fraglich ist vorallem, wie sich der Börsenkurs entwickeln wird, wenn plötzlich zahlreiche Anleger ihre Aktien verkaufen werden? Anleger der DCM Renditefonds müssen mit Verlusten rechnen. Spätestens jetzt sollten sich Anleger an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Die Interessengemeinschaft der Dr. Stoll & Kollegen Anlegerkanzlei wächst von Tag zu Tag, wobei weitere Anleger sich anschließen müssen.





1. Das Emissionshaus DCM Deutsche Capital Management AG

Die DCM Deutsche Capital Management AG bezeichnet sich als eines der führenden Emissionshäuser für geschlossene Fonds. Mit ca. 120 Mitarbeitern verwaltet die DCM AG ca. 90.000 Beteiligungen. Das Gesamtinvestitionsvolumen soll ca. 4,6 Mrd. € betragen. Aufgelegt werden u.a. geschlossene Immobilienfonds, Flugzeugsfonds, Solarfonds und Dachfonds. Der Vorstand der DCM AG besteht aus Rechtsanwalt Claus Hermuth und Jörg Autschbach, Aufsichtsratsvorsitzender ist Hans Deinböck. Das Grundkapital der DCM AG beträgt € 20 Mio.



2. DCM Fonds, die Deutsche Bank AG und die Anleger

Von der DCM wurden in den letzten Jahren zahlreiche geschlossene Immobilienfonds aufgelegt. Darunter befinden sich u.a. die DCM Renditefonds. Aufgelegt wurden folgende Fonds von der DCM:

 

  1. J. Deinböck Einkaufszentrum Dresden-Gorbitz Renditefonds 1 KG
  2. DCM Renditefonds 02 Dresden-Neustadt
  3. DCM Renditefonds 03
  4. DCM Renditefonds 04
  5. DCM Renditefonds 05
  6. DCM Renditefonds 06
  7. DCM Renditefonds 08
  8. DCM Renditefonds 11
  9. DCM Renditefonds 12
  10. DCM Renditefonds 13
  11. DCM Renditefonds 14
  12. DCM Renditefonds 15
  13. DCM Renditefonds 16
  14. DCM Renditefonds 18
  15. DCM Renditefonds 19
  16. DCM Renditefonds 22
  17. Deutsche Fonds Management GmbH & Co DCM Renditefonds 23
  18. Deutsche Fonds Management GmbH & Co DCM Renditefonds 24
  19. DCM GmbH & Co. Vermögensaufbau Fonds 1 KG
  20. DCM Vermögensaufbau Fonds 02
  21. DCM Wohnimmobilien-Fonds 01 Berlin - Beteiligungsvariante S - Sofortzahler
  22. DCM Wohnimmobilien-Fonds 02 Berlin
  23. DCM Verwaltungs GmbH & Co. Fuggerstadt-Center Augsburg KG
  24. DCM GmbH & Co. Partnerfonds 1 KG
  25. DCM GmbH & Co. Partnerfonds 2 KG

 

Die DCM Renditefonds wurden teilweise über die Deutsche Bank AG vertrieben. Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, der bereits Anleger der Immobilienfonds vertritt, teilt mit, dass die Anleger von einer Falschberatung der Deutschen Bank AG berichten. So soll die Deutsche Bank AG den Anleger die geschlossenen Immobilienfonds als sichere Anlage, die zur Altersvorsorge geeignet ist, verkauft haben. Die Anleger, die von Rechtsanwalt Dr. Stoll vertreten und beraten werden, wurden hingegen nicht über die Risiken der DCM Fonds aufgeklärt.





3. DCM Renditefonds und der Börsengang der Prime Office AG

Am 05.06.2007 erwarb die DCM AG alle Aktien an der merch zweihundertundachtzigste Vermögensverwaltungs AG. Am 12.06.2007 wurde die Umbenennung der Gesellschaft in Prime Office AG beschlossen. Im Juni 2007 wurden dann die Gesellschafter der teilnehmenden DCM-Gesellschaften darüber unterrichtet, dass die von den DCM-Fonds gehaltenen Immobilien ausgegliedert werden sollen an die Prime Office AG. Dem stimmten die Gesellschafter zu. Sodann wurden 10 Immobilien der DCM-Gesellschaften an die Prime Office AG übertragen, die nun Eigentümerin der ehemaligen DCM Immobilien ist. Im Gegenzug haben die DCM Fonds Aktien der Prime Office AG erhalten. Diese DCM Renditefonds haben also keine Immobilien mehr im Eigentum, sondern sind nur noch Inhaber der Prime Office AG Aktien. Außerdem hat die Prime Office AG 4 weitere Immobilien gekauft.



Im Juni 2007 beantragte die Prime Office AG den Vor-REIT Status, den sie dann auch erhielt. Bei einer REIT (Real Estate Investment Trust) handelt es sich um eine Immobilien-Aktiengesellschaft mit börsennotierten Anteilen, deren Hauptgeschäftsfeld darin besteht, Immobilien zu besitzen und/oder zu verwalten. Das maßgebliche Gesetz ist das REIT-Gesetz (REITG). Aufgrund einer gesetzlichen Frist hatte die Prime Office AG 3 Jahre Zeit, um die Zulassung zum Handel an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes zu beantragen (§ 10 REITG). Diese Frist wurde bei der Prime Office AG um 1 Jahr bis zum 12.06.2011 verlängert. Danach verliert die Prime Office AG nach § 10 Abs. 3 REITG ihren Vor-REIT Status. Die Prime Office AG hat nochmals eine Verlängerung der Frist um 1 Jahr beantragt.



Bisher ist es nicht zu dem versprochenen Börsengang der Prime Office AG gekommen, weshalb die Anleger der DCM Renditefonds immer mehr verunsichert sind. Am 22. Juni 2011 gab die Prime Office AG eine Pressemitteilung heraus, in der sie mitteilte, dass der geplante Börsengang ausgesetzt wird. Begründet wurde diese Entscheidung durch das aktuell volatile Marktumfeld, sodass sich die Prime Office AG, die abgebenden Aktionäre und die den Börsengang begleitenden Banken für die Aussetzung entschieden haben. Die Prime Office AG wird dann in nächster Zeit weitere Handlungsmöglichkeiten prüfen, was aber sollen Anleger der DCM Renditefonds solange tun? Ein neuer Termin für einen Börsengang der Prime Office AG wurde nämlich nicht angesetzt.



Anleger der DCM Renditefonds beklagen, dass sie damals praktisch zu der Zustimmung zur Übertragung der Immobilien an die Prime Office AG mit falschen Versprechungen gelockt worden seien. Sie fühlen sich heute von den Gesellschaften betrogen.





4. Rechtliche Möglichkeiten der DCM Fonds Anleger

Oftmals wurden die Anteile an den DCM Renditefonds über die Deutsche Bank AG vermittelt. Viele Anleger, die sich bereits an die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gewandt haben, berichten, dass sie weder zu der Deutschen Bank, noch zu den DCM Renditefonds und der Prime Office AG mehr Vertrauen haben. Gefragt wird oft nach Möglichkeiten, wie man seine Anteile an dem DCM Renditefonds ohne Verluste wieder loswerden kann.



Wurden Anleger der DCM Renditefonds nicht ordnungsgemäß über die speziellen Risiken der Anlage aufgeklärt, wurden sie also nicht anleger- und anlagegerecht beraten, so stellt dies eine fehlerhafte Anlageberatung der Banken und Berater dar, welche zum Schadensersatzanspruch führt. Anleger berichten Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vielfach davon, dass ihnen die Anlage als bestens geeignet zur Altersvorsorge angeboten wurde, was so sicherlich nicht haltbar ist. Anleger der DCM Renditefonds müssen bei einem Beratungsgespräch ausführlich über die Risiken der geschlossenen Immobilienfonds aufgeklärt werden. Weiterhin können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden, wenn Anlegern Rückvergütungen (Kick-Backs) an die Deutsche Bank verschwiegen wurden Diese Provisionen sind aufgrund der bestehenden Interessenkollision aufzudecken.



Durch diese Handlungsweisen können Anleger der DCM Renditefonds erreichen, dass sie ohne Schaden aus der Anlage herauskommen können. Diese Chance sollte auch genutzt und nicht weiter abgewartet werden, wann nun endlich der Börsengang der Prime Office AG stattfindet. Mithin drohen viele Ansprüche der Anleger der DCM Renditefonds schon Ende dieses Jahres zu verjähren, weswegen also schnelles Handeln erforderlich ist.



Derzeit werden von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die Interessen vieler Anleger der DCM Renditefonds gebündelt, um somit mehr Druck auf die Verantwortlichen ausüben zu können. Weitere Anleger der DCM Renditefonds sollten sich anschließen, wenn sie sich schlecht beraten fühlen.





5. Unser Angebot

Nehmen Sie als Anleger unser Erstberatungsangebot für € 50.- in Anspruch. Sie erhalten dadurch eine fundierte Aussage von Experten über ihre rechtlichen Möglichkeiten einem Verlust zu entgehen.

 

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