DCM Renditefonds 18, Prime Office AG, Deutsche Bank – Anwälte informieren, Schadensersatz möglich
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Am 05.06.2007 erwarb die DCM AG alle Aktien der merch zweihundertundachtzigste Vermögensverwaltungs AG, welche in der Folgezeit in die Prime Office AG umbenannt wurde. Im Juni desselben Jahres wurden die Gesellschafter des DCM Renditefonds 18 darüber informiert, dass die von dem DCM Renditefonds 18 gehaltenen Immobilien an die Prime Office AG übertragen werden sollten, wobei die Gesellschafter dieser Handlung des Management zustimmten. Mit diesem Schritt wurde die Prime Office AG Eigentümerin der Immobilien des DCM Renditefonds 18, wobei diese im Gegenzug Aktien der Prime Office AG erwarb. Anleger des DCM Renditefonds 18 investieren also nur noch mittelbar in Immobilien, in dem sie Aktien an der Prime Office AG halten, welche ihrerseits die Immobilien verwaltet.
Im Juni 2007 beantragte die Prime Office AG bereits den Vor-REIT (Real Estate Investment Trust) Status, den sie auch erhielt und somit 3 Jahre – diese Frist wurde zweimal um jeweils 1 Jahr verlängert – Zeit hatte, die Zulassung zum Handel an einem organisierten Markt zu beantragen. Die Prime Office AG hat ihre Aktien schließlich am 29.06.2011 an der Börse platziert, nachdem ein geplanter vorheriger Börsengang am 22.06.2011 aufgrund des aktuell volatilen Marktumfelds ausgesetzt und verschoben wurde.
Nach einer für die Anleger des DCM Renditefonds 18, wie es scheint, fast endlosen Reise hat es die Prime Office AG schließlich doch an die Börse geschafft, allerdings sind viele der Anleger verunsichert und von ihrer Anlage an dem DCM Renditefonds 18 enttäuscht. Vor allem erwartete die Anleger des DCM Renditefonds 18 mit dem Börsengang der Prime Office AG eine weitere Hiobsbotschaft, da die Anteile der Anleger des DCM Renditefonds 18 nur noch ca. 25 % ihres vormaligen Wertes betragen. Durch den Börsengang der nunmehrigen Prime Office REIT-AG wurden die Anteile des DCM Renditefonds 18 also erheblich abgewertet!
Viele Anleger des DCM Renditefonds 18 beklagen sich, dass sie zu der Zustimmung der Übertragung der Immobilien auf die Prime Office AG mit falschen Versprechungen gelockt worden sind. Die Versprechungen des Management und die Verluste des DCM Renditefonds 18 müssen jedoch nicht weiter hingenommen werden, da Anleger gute Aussichten auf Erfolg einer Schadensersatzklage gegen die Anlageberater und Banken – hierbei trat die Deutsche Bank AG in vielen Fällen als Vermittlerin des DCM Renditefonds 18 auf – wegen fehlerhafter Anlageberatung haben. Die von dem im Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll vertretenen Anleger des DCM Renditefonds 18 teilten diesem mit, dass ihnen bei Erwerb der Anteile gesagt wurde, dass sich die Anlage bestens zur Altersvorsorge eigne. Dies ist so jedoch sicherlich nicht haltbar und stellt folglich eine nicht ordnungsgemäße anlage- und anlegergerechte Beratung dar.
Anleger wurden also in vielen Fällen nicht umfassend über die Risiken der Anlage an dem geschlossenen Immobilienfonds DCM Renditefonds 18 aufgeklärt. Ebenso führt es zu einem Schadensersatzanspruch gegenüber den Banken und Vermittlern, wenn diese den Anleger nicht über Kick-Backs aufgeklärt haben. Kick-Backs sind Provisionen, die die Anlageberater von den Fondsinitiatoren für die Vermittlung ihrer Anlage erhalten und über die aufgeklärt werden muss, da der Anleger einen sonst irgendwie gearteten Interessenkonflikt der Bank nicht erkennen kann.
Geschädigte Anleger des DCM Renditefonds 18 sollten also, vor allem auch mit Blick auf eine mögliche Verjährung ihrer Ansprüche aus der fehlerhaften Anlageberatung, einen im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwalt mit der Überprüfung ihrer Schadensersatzansprüche betrauen. Derzeit werden von der Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die Interessen vieler Anleger der DCM Renditefonds gebündelt, um somit mehr Druck auf die Verantwortlichen ausüben zu können, sodass sich weitere Anleger anschließen sollten, wenn sie sich von ihren Anlagevermittlern schlecht beraten fühlen.



