Investitionen in Immobilien erfreuen sich bei Anlegern großer Beliebtheit. Einer der zahlreichen Immobilienfonds, in welche zahlreiche Anleger Geld investierten, ist der Fonds Blue Capital Österreich 2. Es handelt sich bei dem Immobilienfonds um eine Gesellschaft namens Blue Capital Europa Immobilien GmbH & Co. Fünfte Objekte Österreich KG, welche in 4 Immobilien im namensgebenden Alpenland investiert.
Der Bundesgerichtshof ebnet rechtsschutzversicherten Anlegern, deren Kapitalanlage „verunglückte“ den Weg, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Der Bundesgerichtshof entschied Anfang Mai 2013 (Urteile vom 08.05.2013, Aktenzeichen: IV ZR 84/12 und IV ZR 174/12, aktuell noch nicht veröffentlicht), dass zwei Klauseln, die sich in einer Vielzahl von Rechtschutzversicherungsverträgen befinden, unwirksam sind.
Wenn Anleger eine verlässliche Kapitalanlage suchen, kommt ihnen oftmals der Gedanke, in Immobilien zu investieren, da diese Sicherheit verheißen. Jedoch gibt es zahlreiche Varianten, wie Geld in Immobilien investiert werden kann. Eine Anlegern immer empfohlene Variante ist die Investition in einen geschlossenen Immobilienfonds wie den Wölbern Invest Frankreich 4. Doch war eine solche Empfehlung in jedem Fall richtig?
Bei dem Gedanken an sichere Möglichkeiten, Geld zu investieren, ist aus Sicht vieler Anleger die Investition in Sachwerte wie Immobilien naheliegend. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten in Immobilien zu investieren, und zu den häufigen Empfehlung von Banken gehörten Investitionen in geschlossenen Immobilienfonds wie dem Ideenkapital-Fonds US Professional Portfolio Invest. Wurde dieser Fonds in der Anlageberatung jedoch als sichere Kapitalanlage empfohlen, dürfen Zweifel an dieser Empfehlung laut werden. Denn geschlossene Immobilienfonds sind aufgrund der ihnen innewohnenden Risiken alles andere als sichere Kapitalanlagen.
Immobilienfonds wie der Fonds Wölbern Invest Deutschland 1 werden von Anlegern wegen der Investition in Sachwerte oftmals als „sichere“ Kapitalanlagen empfunden. Doch diese Einschätzung ist nicht zutreffend, da es sich bei geschlossenen Immobilienfonds um Unternehmen mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken handelt.
Immobilieninvestitionen erfreuen sich allzeit der Gunst der Anleger, da mit Sachwerten Konstanz und Sicherheit verbunden und auch in Anlageberatungsgesprächen verheißen wird. Doch nicht jede Investition in Immobilien verfügt über die angepriesene Sicherheit. Denn gerade geschlossene Immobilienfonds wohnen Risiken inne, die Anleger nicht sofort mit Immobilien in Verbindung bringen. Denn ein geschlossener Fonds ist ein Unternehmen, bei dem unternehmenstypische Risiken wie das Totalverlustrisiko bestehen. Bei dem 2004 aufgelegten Wölbern Invest-Fonds Holland 56 (Sechsundfünfzigste IFH geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG) handelt es sich um einen geschlossenen Immobilienfonds – wie der volle Name des Fonds anklingen lässt.
Die wenige Seiten starke Information, welche die Anleger des DCM Renditefonds 14 über die Folgeinvestition in ein Kölner Wohnhochhaus erhielten, birgt auf Seite 4 eine interessante Information: Die Verkäufer des Objekts, welches der Fonds zu 94 % übernahm, sind die Chefs der in die Schlagzeilen geratenen S&K Gruppe, sowie eine S&K Gesellschaft. Zwar ist damit noch nicht gesagt, dass der DCM Renditefonds 14 zu den Geschädigten des S&K Skandals gehört, jedoch zeigt ein solcher Verkauf, wie weitreichend das Engagement der S&K Gruppe in der Fondsbranche war.
AKTUELL 15.03.2013: Anleger werden zur Rückzahlung von Ausschüttungen aufgefordert
Im Schreiben der Treuhänderin vom 13.03.2013 halten die Anleger die schlechte Nachricht schwarz auf weiß in der Hand: Wegen des abgelehnten Verkaufs des Schiffs MS HS Berlioz, fordert der Schiffsfonds fordert die Anleger auf, „zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit die darlehensweise gewährte Liquiditätsausschüttung“ zurückzuzahlen.
Anleger des Hansa Treuhand HT Flottenfonds V, die sich fragen, ob sie der Rückforderung der Ausschüttungen entsprechen sollen, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Denn just am Vortag des Schreibens entschied der Bundesgerichtshof, dass die Rückforderung von „darlehensweise“ gewährten Ausschüttungen nicht in jedem Fall möglich ist. Es kommt vielmehr auf den genauen Vertragsinhalt an.
Die Rückforderung von Ausschüttungen gehört zu den Albträumen eines Schiffsfonds-Anlegers. Doch genau dies widerfuhr Anlegern verschiedener Schiffsfonds während der Schifffahrtskrise der vergangenen Jahre. Da bisweilen erhebliche Beträge zurückgefordert werden, mussten sich die Gerichte mit Rückforderungen auseinandersetzen. Nun hat der Bundesgerichtshof in zwei (noch nicht veröffentlichten) Urteilen zu dem Thema „Rückforderung gewinnunabhängiger Ausschüttungen bei Kommanditbeteiligungen Schiffsfonds“ zugunsten der Anleger entschieden (Urteile vom 12.03.2013 – II ZR 73/11 und II ZR 74/11).
Das Thema Lebensversicherungsfonds wirbelte bereits im Jahr 2012 Staub auf, als Fonds mit US-amerikanischen Policen als „Todeswette“-Kapitalanlagen ins Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik gerieten. Das Handelsblatt widmet sich in der Ausgabe vom 13.03.2013 unter der Überschrift „Kundennah, konservativ, kaltblütig“ nun einer weiteren Facette dieser Thematik: Auch Sparkassen empfahlen diese Art von Kapitalanlagen ihren Kunden.
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AKTUELL: 12.03.2013: Im Frühjahr/Sommer 2013 droht die entgültige Verjährung von Ansprüchen
Aus der Sachbearbeitung von zahlreichen Fällen des DCM Renditefonds 18 ist uns bekannt, dass dieser Fonds vor allem im Frühjahr und Sommer 2003 an Anleger empfohlen wurde. Angesichts der Ereignisse der vergangenen Jahre meldeten sich bei nicht wenigen Anleger Zweifel an der Richtigkeit der damaligen Empfehlung an, sodass die Frage nach Schadenersatzansprüchen wegen fehlerhafter Anlageberatung auftaucht.
Diesbezüglich ist für Anleger des DCM Renditefonds 18 nun Eile geboten. Denn die Anlageberatung geschah vor bald 10 Jahren. Daher droht in Kürze die absolute Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen fehlerhafte Anlageberatung. Denn der Gesetzgeber hat geregelt, dass 10 Jahre nach der Anlageberatung alle diesbezüglichen Ansprüche verjähren – unabhängig davon, ob der Anleger von seinen Ansprüchen weiß oder nicht. Solange die Verjährung aber noch nicht eingetreten ist, können Anwälte noch Maßnahmen gegen die Verjährung ergreifen.
Im Februar 2013 sorgte eine Razzia bei der S&K Gruppe für reichlich Aufregung bei den Anleger S&K-naher Fonds. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen noch. Die S&K Gruppe engagierte sich bei mehreren Fondsanbietern auf unterschiedliche Art und Weise – der Fondsanbieter Midas, welcher den Midas Mittelstandsfonds Nr. 2 auf den Markt brachte, gehört der S&K Gruppe. Unabhängig von den strafrechtlich relevanten Ereignissen bei der S&K Gruppe können sich die Anleger des Midas Mittelstandsfonds Nr. 2 mit der Frage auseinandersetzen, ob ihre Kapitalanlage zu ihnen passt.
Betroffen oder nicht betroffen? Diese Frage stellen sich Anleger verschiedener S&K-naher Fonds angesichts des Betrugs- und Untreueverdachts gegenüber der S&K Gruppe. Auch der Midas Mittelstandsfonds Nr. 4 weist Verbindungen zur S&K Gruppe auf, da diese die Eigentümerin des Fondsanbieters Midas Gruppe ist. Der Midas Mittelstandsfonds Nr. 4 ist ein im Jahr 2007 aufgelegter Private Equity-Fonds, welcher über Unternehmensbeteiligungen in Mittelstandsunternehmen investiert. Zur Stunde steht wegen der noch laufenden Ermittlungen nicht fest, ob Midas-Fonds von den Geschehnissen und Vorwürfen rund um die S&K Gruppe berührt sind.
Im Februar 2013 sorgte eine Razzia bei der S&K Gruppe für reichlich Aufregung bei den Anleger S&K-naher Fonds. Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen laufen noch. Die S&K Gruppe engagierte sich bei mehreren Fondsanbietern auf unterschiedliche Art und Weise – der Fondsanbieter Midas, welcher den Midas Mittelstandsfonds Nr. 5 auf den Markt brachte, gehört der S&K Gruppe. Unabhängig von den strafrechtlich relevanten Ereignissen bei der S&K Gruppe können sich die Anleger des Midas Mittelstandsfonds Nr. 5 mit der Frage auseinandersetzen, ob ihnen die richtige Kapitalanlage empfohlen wurde. Ein von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertretener Anleger aus diesem Grund klagt vor Gericht auf Schadensersatz.
Im Februar 2013 stellen sich die Anleger verschiedener Fonds, die eine Verbindung zur S&K Gruppe aufweisen, die Frage, ob ihrem Geld etwas passiert ist. So auch bei den verschiedenen Midas Fonds, wie dem Midas Mittelstandsfonds Nr. 3, da die der Midas Gruppe zur S&K Gruppe gehört. Den Hintergrund für diese Frage bildet der Verdacht der Staatsanwaltschaft Frankfurt, dass die S&K Gruppe betrogen und Anlegergelder veruntreut haben soll. Angesichts der noch laufenden Ermittlungen steht noch nicht fest, ob und welche S&K-nahen Fonds Schaden erlitten, d.h. es ist unklar, ob Anleger des Midas Mittelstandsfonds Nr. 3 von der S&K Krise betroffen sind.
Als ob die Anleger der SHB Fonds im Februar 2013 nicht schon genügend besorgniserregende Neuigkeiten erfahren mussten. Die neueste Entwicklung sind zwei Insolvenzanträge: Am 22.02.2013 meldeten sowohl die SHB Innovative Fondskonzepte AG (Herausgeber der SHB Fonds) als auch deren Muttergesellschaft, die FIHM Fonds und Immobilien Holding München AG Insolvenz an.
Betroffen oder nicht betroffen? Diese Frage stellen sich Anleger verschiedener S&K-naher Fonds angesichts des Betrugs- und Untreueverdachts gegenüber der S&K Gruppe. Auch der Midas Mittelstandsfonds Nr. 6 weist Verbindungen zur S&K Gruppe auf, da diese die Eigentümerin des Fondsanbieters Midas Gruppe ist. Zur Stunde steht wegen der noch laufenden Ermittlungen nicht fest, ob Midas-Fonds von den Geschehnissen und Vorwürfen rund um die S&K Gruppe berührt sind. Doch diese ist nicht die einzige Fragestellung, die bei Anlegern auftauchen kann.
Die S&K-Gruppe, welche sich bei der Muttergesellschaft der SHB Fonds engagiert, ist ins Visier der Staatsanwaltschaft gerückt. Wie einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie der aktuellen Berichterstattung zu entnehmen ist, wurde am 19.02.2013 eine bundesweite Großrazzia wegen des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs mit Kapitalanlagen, der Untreue und weiteren Straftaten bei der S&K-Gruppe sowie weiteren verbundenen Gesellschaften durchgeführt.
Die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point gleicht jener von so vielen Schiffsfonds: Von einstigen, glänzenden Prognosen aus dem Jahr 2004 ist der Fonds aktuell weit entfernt, denn der Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point ist von den Auswirkungen der Schifffahrtskrise betroffen. Die Schifffahrt hat seit längerem unter sehr ungünstigen Bedingungen zu leiden, da die stetig gestiegenen Schiffstransportkapazitäten auf eine stagnierende Nachfrage trafen, während gleichzeitig die Kosten für den Schiffsbetrieb in die Höhe schnellten. Bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 46 MT Green Point schlägt sich die Krise in verminderten Einnahmen bei gleichzeitig gestiegenen Ausgaben nieder.
Vom Kurssturz der SolarWorld-Aktie während der vergangenen Monate waren nicht nur die Aktionäre betroffen. Auch Anleger der Commerzbank Aktienanleihe Protect (WKN: CK0US4, ISIN: DE000CK0US46) sind von dem Verfall des Kurses betroffen. Denn während der 16-monatigen Laufzeit der Aktienanleihe Protect wurde die Barriere von 70 % des Anfangskurses durchbrochen, sodass die Anleger Ende September 2012 nicht ihr einbezahltes Geld zurückbekamen, sondern Aktien der SolarWorld AG.
Nicht jede Kapitalanlage eignet sich für jeden Anleger. Dennoch wurden in den vergangenen Jahren immer wieder komplizierte Anlageformen an Kleinanleger empfohlen. Die Commerzbank empfahl manchen ihrer Kunden die Investition in den Fonds KGAL PropertyClass Value Added 1 (European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG). Der Fonds ist eine auf einem komplexen rechtlichen Konstrukt beruhende Gesellschaft, die sich an verschiedenen Unternehmen beteiligt.
Ein weiterer Schiffsfonds wird mit einem insolvenzgerichtlichen Aktenzeichen versehen: der Fonds MS Vega Dolomit. Seit dem 13.02.2013 befindet sich das Vermögen des 2006 aufgelegten Schiffsfonds in der Verwaltung des vorläufigen Insolvenzverwalters. Was können die betroffenen Anleger des Schiffsfonds MS Vega Dolomit nun unternehmen, wenn sie nicht all ihre Hoffnungen auf einen günstigen Ausgang des Insolvenzverfahrens setzen möchten?
Die Anleger von zwei Schiffsfonds der Vega Reederei müssen sich im Februar 2013 mit Insolvenzen auseinandersetzen. Einer der betroffenen Fonds ist die MS Vega Spinell Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Am 13.02.2013 wurde im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens die Verwaltung des Vermögens auf den vorläufigen Insolvenzverwalter übertragen.
AKTUELL 13.02.2013 – Sanierung des Schiffs MS Mark Twain gescheitert: Schiffsverkauf nicht ausgeschlossen
Die Fondsverwaltung des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII teilte den Anlegern in einem Schreiben vom 06.02.2013 mit, dass das beschlossene Sanierungskonzept für das Schiff MS Mark Twain gescheitert sei. Es sei zu wenig Neukapital bereitgestellt worden, weswegen das Finanzierungskonzept mit der Bank neu verhandelt werden müsse. Es sei geplant eine Fortführung des Fonds MS Mark Twain anzustreben. Da die finanzierende Bank dies aber von einem Gutachten abhängig mache, könne auch ein Verkauf der MS Mark Twain nicht ausgeschlossen werden.
Die „gute“ Nachricht für die Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII ist, dass immerhin keine Ausschüttungen zurückgefordert werden könnten, da der Fonds MS Mark Twain bislang noch keine Ausschüttungen an den Dachfonds HCI Shipping Select XVIII.
Darf ein Anleger, der sich an einem geschlossenen Fonds beteiligt, Auskunft über seine Mitanleger verlangen? Mit dieser Fragestellung setzte sich der Bundesgerichtshof (BGH) in zwei Urteilen vom 05.02.2013 (II ZR 134/11und II ZR 136/11, noch nicht veröffentlicht) auseinander. In den Urteilen wurde Anlegern aus gesellschaftsrechtlichen Gründen das Recht zugesprochen, Auskunft über ihre Mitanleger zu erhalten.
Das Kaufangebot des irischen Unternehmens Burlington Loan Management für Fondsanteile des SEB Immoinvest sorgt für Unsicherheit bei einer Vielzahl von Anlegern. Das in Dublin ansässige Unternehmen startete am 31.01.2013 ein öffentliches Angebot für einen kontingentierten Aufkauf von Anteilen des SEB Immoinvest. Es gibt eine Annahmefrist für das Angebot, welche am 27.02.2013 endet. Die Anleger erfuhren von diesem Angebot meist durch ein Anschreiben ihrer Depotbank, in welchen ihnen das Angebot weitergeleitet wurde.
Die Unternehmensanleihe 6,372 % SolarWorld AG 11/16 (WKN: A1H3W6, ISIN: XS0641270045) ist die zweite Anleihe des Solarzellen-Herstellers SolarWorld AG. Seitdem die SolarWorld AG am 24.01.2013 mitteilte, dass aufgrund von Restrukturierungsbedarf „gravierende Einschnitte“ vorgesehen seien, die auch die Anleihen betreffen sollen, fragen sich die Anleger der SolarWorld AG Anleihe 11/16 und der Vorgängeranleihe SolarWorld AG 10/17, was konkret auf sie zukommt.
Die SolarWorld AG brachte im Jahr 2010 ihre erste Unternehmensanleihe heraus: Die festverzinsliche Anleihe 6,125 % SolarWorld AG 10/17 (WKN: A1CR73, ISIN: XS0478864225). Nachdem die SolarWorld AG im Januar 2013 Einschnitte bei Verbindlichkeiten des Unternehmens, „insbesondere bei den ausgegebenen Anleihen“ ankündigte, stellt sich für die betroffenen Anleger die Frage, was auf sie zukommen wird. Denn der offiziellen Pressemitteilung vom 24.01.2013 ist nicht zu entnehmen, in welcher Form und in welchem Umfang die angekündigten Einschnitte erfolgen sollen.
Acht Gewerbeimmobilien in Stuttgart sind die Investitionsgegenstände des SHB Fonds BusinessPark Stuttgart. Der Immobilienfonds, dessen volle Name SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. BusinessPark Stuttgart KG lautet, wurde im Jahr 2001 von dem Fondsanbieter SHB Innovative Fondskonzepte auf den Markt gebracht und wurde im Jahr 2004 platziert. Da es sich bei Immobilienfonds um Unternehmen mit einer komplexen rechtlichen Struktur handelt, eigenen sie sich nicht für jeden Anleger.
Der Fonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Einkaufszentrum Carré Göttingen KG investiert nicht nur in das namensgebende mitteldeutsche Einkaufzentrum, sondern auch in verschiedene Berliner Einzelhandelsimmobilien. Der Immobilienfonds wurde 2004 aufgelegt und im Jahr 2006 durch die Investition in die Berliner Gewerbeimmobilien ergänzt. Im Sommer 2011 wurde das Göttinger Einkaufzentrum nach einem entsprechenden Beschluss auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung verkauft.
Der Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Erlenhofpark München-Unterhaching KG wurde im Jahr 2007 aufgelegt. Es handelt sich um einen Fonds, der sich über eine Beteiligungsgesellschaft an Gewerbeimmobilien investiert. Nach Angaben des Emissionshauses SHB Innovative Fondskonzept AG beteiligen sich rund 7.000 Anleger an dem Fonds. Bei Schwesterfonds des Immobilienfonds SHB Fonds Erlenhofpark sorgten Schreiben der Fondsgesellschaft für Furore. Doch auch unabhängig von konkreten „Zwischenfällen“ kann es sich für Anleger anbieten, ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen zu lassen. Denn trotz der Sicherheit, die eine Investition in Immobilien verheißt, sind Immobilienfonds mit nicht zu unterschätzenden Risiken versehen, über die ein Anleger vor der Investition Bescheid wissen musste.
AKTUELL: Außerordentliche Gesellschafterversammlung am 14.03.2013
Die Anleger des SHB Renditefonds 6 wurde zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 14.03.2013 eingeladen. Es soll unter anderem über die wichtige Frage entschieden werden, welche Geschäftsführung zukünftig über die Geschicke des Immobilienfonds entscheiden soll.
Der 19.02.2013 ist für die Anleger der SHB Fonds in zweierlei Hinsicht ein besonderes Datum. An jenem Tag bestand für Anleger der Fonds SHB Renditefonds 6, SHB Altersvorsorgefonds und SHB Fonds Fürstenfeldbruck und München die letzte Möglichkeit, an einer Kontroversen hervorrufenden Abstimmung teilzunehmen. Der 19.02.2013 ist aber auch in anderer Hinsicht ein einschneidendes Datum. Denn an diesem Tag wurde bei der S&K Gruppe wegen des Verdachts auf Betrug mit Kapitalanlagen und Untreue eine Razzia durchgeführt. Die beiden Gründer der S&K Gruppe stiegen erst im vergangenen Jahr bei den SHB Fonds – genauer bei der FIHM AG, der Muttergesellschaft des Emissionshauses SHB Innovative Finanzkonzepte – ein.
AKTUELL: Außerordentliche Gesellschafterversammlung am 13.03.2013
Bei dem SHB Altersvorsorgefonds steht am 13.03.2013 eine außerordentliche Gesellschafterversammlung an. Dies wurde den Anlegern von der Treuhänderin in einem Schreiben vom 28.02.2013 mitgeteilt. Auf der in Kürze anstehenden Versammlung soll unter anderem über die wichtige Frage entschieden werden, welche Gesellschaft zukünftig über die Geschicke des Immobilienfonds entscheiden soll. Es handelt sich daher um eine sehr wichtige Entscheidung für die Gesellschaft, die alle Anleger etwas angeht. Anleger, die sich unsicher sind, welche der rechtlichen Tragweite einer solchen Entscheidung hat, sollten einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht konsultieren.
AKTUELL 05.03.2013 - Außerordentliche Gesellschafterversammlung
Den Anleger des SHB Fonds Fürstenfeldbruck und München wurde in einem Schreiben vom 28.02.2013 mitgeteilt, dass am 13.03.2013 eine außerordentliche Gesellschafterversammlung stattfinde. Auf der der Gesellschafterversammlung soll unter anderem über die wichtige Frage entschieden werden, welche Geschäftsführung zukünftig über die Geschicke des Immobilienfonds entscheiden soll. Es handelt sich daher um eine sehr wichtige Entscheidung für die Gesellschaft, die alle Anleger etwas angeht. Anleger, die sich unsicher sind, welche rechtliche Tragweite einer solchen Entscheidung hat, sollten einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht konsultieren.
Das Motto des 2008 aufgelegten Fonds MPC Best Select 8 lautet: „Alles in einem“. Dementsprechend verfügt der Fonds über Beteiligungen an unterschiedlichen Arten geschlossener Fonds. Zum Portfolio des MPC Best Select 8 zählen Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds, Schiffsfonds und auch Private-Equity-Fonds. Bis auf die letztere Fondsart ähnelt die Zusammenstellung jener der zuvor aufgelegten MPC Best Select-Fonds. Abgesehen vom ungünstigen Startzeitpunkt in der zweiten Jahreshälfte 2008 – Stichwort Finanzkrise – ist auch die Situation bestimmter Fondsarten, in welche der Dachfonds investiert, einen zweiten Blick wert.
Viele Anleger, die Geld in offenen Immobilienfonds anlegten, wurden böse überrascht, als ihre Kapitalanlage die Auflösung bekannt gab. Denn sie hatten vielfach keine Ahnung, dass dies möglich ist. Seit 2010 wurden etliche Immobilienfonds aufgelöst, zu den prominentesten Beispielen gehören die Fonds SEB Immoinvest, CS Euroreal, AXA Immoselect und auch der Fonds DEGI International. Bei letzterem Fonds erstritt die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen bei Oberlandesgericht Oldenburg für eine Anlegerin ein Urteil, das aufzeigt, dass die Anleger über Risiko einer Liquidation informiert werden mussten oder anderenfalls ein Beratungsfehler vorliegt.
Die Anlagestrategie des Fonds MPC Best Select 7 sieht die Investition in viele unterschiedliche geschlossene Fonds vor. Die Verteilung des Fondsvermögens auf verschieden Immobilienfonds, Schiffsfonds, Lebensversicherungsfonds – und bis 2011 auch Private-Equity-Fonds - soll(te) Risiken minimieren und die Chancen auf Renditen erhöhen. Jedoch ist dieses Konzept seit der Finanzkrise nicht mehr aufgegangen, da seitdem die verschiedenen Zielfonds des Vermögensstrukturfonds MPC Best Select 7 von verschiedenen Problemen heimgesucht werden.
Der Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 41 MS Frida Schulte hat bereits schwierige Zeiten hinter sich. Im Jahr 2010 bedurfte der Schiffsfonds einer Sanierung, an der sich auch die Anleger beteiligen mussten. In der seither vergangenen Zeit hatte die Schifffahrt unentwegt unter schwierigen Marktbedingungen zu leiden, die sich vor allem in niedrigen Einnahmen der Schiffe niederschlugen. Von dieser Entwicklung wurde auch der Lloyd Fond LF 41 MS Frida Schulte nicht verschont, wie in der aktuellen Leistungsbilanz der Lloyd Fonds AG nachzulesen ist. Die Einnahmensituation sei sogar schlechter als im Sanierungskonzept zugrundegelegt.
Der Start ins Jahr 2013 war für die Schiffsfonds KGAL SeaClass 9 und KGAL SeaClass 10 ausgesprochen schlecht ausgefallen: Die beiden Fonds meldeten Mitte Januar 2013 Insolvenz an. Und auch bei den weiteren KGAL SeaClass Schiffsfonds steht nicht alles zum Besten. Zwar sind die Probleme dieser Schiffsbeteiligungen sind nicht ganz so dramatisch: Dennoch sind Ausschüttungsausfälle nicht gerade das, was die Kunden der Commerzbank sich von ihrem KGAL SeaClass Schiffsfonds erhofften.
Wie wird es bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 40 MS San Rafael weitergehen? Die Ausgangslage für das Jahr 2013 ist alles andere als optimal. Zum einen gilt es die drohende Verletzung der 105 %-Klausel zu verhindern. Bei der 105 %-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – die namensgebenden 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die Finanzierung des „Schiffs-TÜV“ (Große Klasse-Prüfung) gelingt oder ob es eines Liquiditätssicherungskonzepts bedarf. In der aktuellen Leistungsbilanz wird diese Option zumindest angesprochen.
Es steht schwarz auf weiß geschrieben: Einer Anlegerin des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest wurde Schadensersatz zugesprochen, da ihre Bank sie falsch beraten hat. Dies ist das Ergebnis eines von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen für eine Anlegerin geführten Schlichtungsverfahrens. Der Ombudsmann der privaten Banken, eine Schlichtungsstelle für Bankkunden, gelangte zu dem Ergebnis, dass die Anlegerin von ihrer Bank nicht über die Risiken ins Bild gesetzt wurde, die mit einer Investition in den Fond SEB Immoinvest verbunden sind.
Es ist rund ein Jahr her, da gab es bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 37 MS San Vicente Trouble. Das Containerschiff des Fonds wurde vorzeitig aus dem Chartervertrag entlassen und musste eine neue Beschäftigung suchen. Diese wurde auch gefunden, jedoch wirkten sich die krisenbedingt niedrigen Charterraten der MS San Vicente auf die Einnahmen des Lloyd Fonds LF 37 MS San Vicente aus. Dementsprechend wurde ein Sanierungskonzept für den Schiffsfonds benötigt. Und dies ist nicht die einzige „Baustelle“ in den Finanzen des Schiffsfonds.
Stehen dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 39 MS San Pedro im Jahr 2013 wichtige Weichenstellungen bevor? Möglich ist es. Zum einen stellt sich im 1. Quartal 2013 die Frage nach der Weiterbeschäftigung des Containerschiffs MS San Pedro, da der derzeitige Chartervertrag endet. Zum anderen sind die Finanzen der Schiffsbeteiligung angeschlagen. In der aktuellen Leistungsbilanz des Fondsanbieters Lloyd Fonds AG steht zu lesen, dass ein Liquiditätssicherungskonzept für den Lloyd Fonds LF 39 MS San Pedro im Raum stehe.
Dem breiten Investitionsansatz des Vermögensstrukturfonds MPC Best Select 6 liegt der Gedanke zugrunde, dass eine breite Streuung die Chancen auf Rendite steigern und gleichzeitig Risiken minimieren soll. Dementsprechend investierte der Fonds MPC Best Select 6 in verschiedene Immobilienfonds, Lebensversicherungsfonds und Schiffsfonds. Bis ins Jahr 2011 beteiligte sich der Vermögensstrukturfonds auch an Private-Equity-Fonds. In den vergangenen Monaten traten jedoch bei den Zielfonds gehäuft Probleme auf, die sich auch auf den Fonds MPC Best Select 6 auswirken.
Es ist ein Problem, vor dem falsch beratene Anleger regelmäßig stehen. Die einst wärmstens empfohlene Kapitalanlage entpuppte sich als Fehlschlag. Das entscheidende Anlageberatungsgespräch liegt aber bereits Jahre in der Vergangenheit und der Anleger kann sich nicht mehr genau erinnern, was damals im Einzelnen besprochen wurde, er weiß aber noch, dass es ihm damals um seine Altersvorsorge ging. Eine knifflige Situation, wenn es darum geht, Schadensersatzansprüche durchzusetzen. Es gibt jedoch Hoffnung für Anleger, die sich nicht mehr an jedes Detail ihres Anlageberatungsgesprächs erinnern können. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus dem Dezember 2012 (Urteil vom 06.12.2012 – III ZR 66/12) stellte klar, dass die Ansprüche eines Gerichts an die Darstellung eines Anlageberatungsgesprächs nicht überzogen werden dürfen.
Es gibt gleich mehrere „Baustellen“ bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 36 MS San Antonio. Der Schiffsfonds ist sanierungsbedürftig und es steht eine finanzielle Beteiligung der Anleger im Raum. Doch auch die Kredite des Lloyd Fonds LF 36 MS San Antonio verursachen Probleme: Die 105 %-Klausel, auch loan-to-value-Klausel genannt, ist verletzt, was – neben den ausfallenden Ausschüttungen – weitere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Bei der 105 %-Klausel geht es um Wertverhältnis von Schiff und Kredit, das nicht über ein bestimmtes Verhältnis – die namensgebenden 105 % - steigen darf, da ansonsten Sanktionen drohen.
Der Vermögensstrukturfonds MPC Best Select 5 (aufgelegt 2007) investiert in verschiedene geschlossene Immobilienfonds, Schiffsfonds und Lebensversicherungsfonds. Die „beste Auswahl“ verheißt der Name des Fonds MPC Best Select 5. Angesichts der Schwierigkeiten, unter welchen die Zielfonds des Vermögensstrukturfonds leiden, ist der Name derzeit nur bedingt passend.
Der fünfte Schiffsfonds des Fondshaus Hamburg, der FHH Fonds Nr. 05 MT Lutetia, investiert in ein Tankschiff – wie es schon der Fondsname vermuten lässt - namens MT Lutetia. Die Schiffsbeteiligung wurde im Jahr 2002 aufgelegt und Ende 2003 platziert. In der jüngsten Vergangenheit verlief die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds nicht ungestört ab: Im Jahr 2011 musste ein Betriebsfortführungskonzept geschmiedet werden. Welchen Kurs der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 05 MT Lutetia im Jahr 2013 – im Angesicht der nach wie vor herrschenden Krise der Schifffahrt – einschlagen wird, kann nur abgewartet werden.
Bei der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 24 MT Team Jupiter kann sich im Jahr 2013 einiges ändern. Für die Reederei, die den Tanker MT Team Jupiter gechartert hat, besteht laut der aktuellen Leistungsbilanz in diesem Jahr die Möglichkeit, das Schiff zu erwerben. Zwar handelt es sich um eine Option, dennoch zeigt diese Möglichkeit bereits Auswirkungen. Denn es können bis 2013 keine Ausschüttungen mehr vorgenommen werden. Damit müssen die Anleger des Lloyd Fonds LF 24 MT Team Jupiter sich zum wiederholten Mal im Verzicht üben, wenn auch bislang andere Gründe die Ausschüttungen entfallen ließen: Wechselkursschwankungen, gestiegene Betriebskosten und ein erhöhter Darlehensstand.
Bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun sorgte das vergangene Jahr 2012 für nicht wenig Wandel. Wegen der bereits seit längerem anhaltenden Krise der Schifffahrt, die auch Tankschiffe wie das Fondsschiff MT Bavarian Sun nicht verschonte, ist der Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun in eine schwierige finanzielle Situation geraten, die letztendlich in ein gescheitertes Sanierungskonzept mündete. Welches „Endergebnis“ die Beteiligung an dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 33 MT Bavarian Sun für die Anleger haben wird, hängt vom Verkauf des Schiffs MT Bavarian Sun ab.
Für den Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia und dessen Anleger ist der Start ins Jahr 2013 missglückt: Am 15.01.2013 musste die Schiffsbeteiligung Insolvenz anmelden. Der 2003 aufgelegte FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia investiert in zwei Containerschiffe, die dem Schiffsfonds den Namen verliehen. Der Fonds hatte bereits vor der Insolvenzanmeldung schon einmal mit einer schwierigen Finanzlage zu kämpfen und es musste ein Betriebsfortführungskonzept geschmiedet werden. Welchen Ausgang das Insolvenzverfahren für die Anleger des FHH Fonds Nr. 16 MS Andalusia MS Anglia haben wird und wie viel ihres investierten Geldes sie wiedersehen werden, ist derzeit noch offen.
Der Auftakt des Jahres 2013 könnte für die Anleger des Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 19 MS Asturia MS Alicantia kaum ungünstiger ausfallen. Am 15.01.2013 meldete die Fondsgesellschaft Insolvenz an. Damit erreicht die finanzielle Schieflage des Schiffsfonds einen neuen Höhepunkt, nachdem der FHH Fonds Nr. 19 MS Asturia MS Alicantia bereits schon zuvor sanierungsbedürftig wurde. Welches Endergebnis die Insolvenz des Schiffsfonds für die Anleger haben wird, ist derzeit noch offen. Dennoch können betroffene Anleger sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht über Alternativen, ihr Geld zu „retten“, informieren lassen.
Das Jahr 2013 kann für den Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 23 MT Team Neptun ein entscheidendes Jahr werden. Der aktuelle Charterer des Tankers MT Team Neptun hat in diesem Jahr die Möglichkeit, das Schiff zu erwerben. Eine „Vorwirkung“ dieser Kaufmöglichkeit ist, dass bis zu diesem Jahr keine Ausschüttungen möglich sind laut aktueller Leistungsbilanz. Damit müssen die Anleger des Lloyd Fonds LF 23 MT Team Neptun sich zum wiederholten Mal im Verzicht üben, wenn auch bislang andere Gründe – etwa Wechselkursschwankungen oder der erhöhte Darlehensstand – die Ausschüttungen des Schiffsfonds entfallen ließen.
Der Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 90 MS Bahamas wurde im Jahr 2008 auf den Markt gebracht und investiert in das namensgebende Containerschiff MS Bahamas. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung verlief jedoch nicht reibungslos, wie eine reduzierte Ausschüttung für die Anleger bereits zeigte. Im Jahr 2012 trat bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 90 MS Bahamas ausweislich der aktuellen Leistungsbilanz zudem ein weiteres Hindernis für Ausschüttungen hervor: Die loan-to-value-Klausel, welche in Kreditverträgen zu finden ist.
Für die Anleger des 2008 aufgelegten Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 92 MS Bermuda hat sich eine Klausel in den Kreditverträgen ihrer Schiffsbeteiligung wiederholt als „Stolperstein“ für die Ausschüttungen herausgestellt. Sowohl im Jahr 2011 als auch höchstwahrscheinlich für das Jahr 2012 mussten die Anleger des Lloyd Fonds LF 92 MS Bermuda sich wegen der loan-to-value-Klausel im Verzicht üben.
Der 2006 aufgelegte Vermögensstrukturfonds MPC Best Select IV beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Art geschlossener Fonds, sondern investiert in einen ganze Palette unterschiedlicher Fonds. So setzen sich die Investitionsziele des MPC Best Select IV aus Schiffsfonds, Immobilienfonds und Lebensversicherungsfonds mit deutschen und britischen Policen zusammen. Bis ins Jahr 2011 beteiligte sich der Dachfonds MPC Best Select IV auch an einem Private-Equity-Fonds, diese Anteile wurden jedoch im Jahr 2011 gegen weitere Immobilienfondsanteile ausgetauscht.
Die Welle der Schiffsinsolvenz des Jahres 2012 setzt sich im Jahr 2013 nahtlos fort: Am 14.01.2012 meldete der Containerschiffsfonds Gebab MS Luna Insolvenz an. Dass es um den Fonds Gebab MS Luna nicht zum Besten steht, deutete sich bereits während des Jahres 2012 an, als Sanierungsbedarf angemeldet wurde, da die Einnahmensituation des Schiffs zu wünschen übrig ließ.
Im Jahr 2005 bracht der Fondsanbieter Lloyd Fonds AG den Schiffsfonds LF 64 MS Athens Star heraus, welcher in einen namensgebenden Tanker investiert. In den vergangenen Jahren war der Schiffsfonds nicht den Problemen des Schifffahrtsmarkts unberührt geblieben, sodass Restrukturierungen von Nöten waren – die jüngste im Jahr 2012. Wie es dem Lloyd Fonds LF 64 MS Athens Star im Jahr 2013 ergehen wird, ist noch offen.
Das Jahr 2012 bracht für den Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 75 MS Almathea Veränderungen mit sich. Zwar hat sich die Ausschüttungssituation für die Anleger nicht unbedingt verbessert – auch im Jahr 2012 war Verzicht angesagt – aber es konnte ein Anschlusschartervertrag für das Containerschiff MS Almathea abgeschlossen werden. Jedoch konnte für das Schiff des Lloyd Fonds LF 75 MS Almathea nur ein niedrige Charterrate vereinbart werden. Eine Auswirkung des neuen Chartervertrags ist, dass die Fondsgesellschaft ein „Liquiditätssicherungskonzept“ mit Anlegerbeteiligung anvisiert.
Der Schiffsfonds OwnerShip I wurde im Jahr 2004 aufgelegt. Es handelt sich um einen Dachfonds, der sich an verschiedenen anderen Schiffsfonds beteiligt. Die Zielfonds des Dachfonds OwnerShip I wiederum betreiben verschiedene Schiffe. Da es sich bei einem Anteil eines Schiffsfonds um eine Beteiligung an einem erfolgsabhängigen Schifffahrtsunternehmen handelt, kann bei Anleger des Schiffsfonds OwnerShip I die Frage aufkommen, was sie gegebenenfalls in rechtlicher Hinsicht unternehmen können.
Schiffsfonds und Provisionen sind ein Thema, das die Gemüter der Anleger erhitzt. Dank der Presseberichterstattung wird immer bekannter, dass im Geschäft mit Schiffsfonds üppige Provisionen flossen. Dementsprechend ist die (fehlende) Aufklärung über Rückvergütungen immer wieder Gegenstand von Schadensersatzprozessen, die Anleger wegen falscher Anlageberatung führen. Ein erfolgversprechender Ansatzpunkt, wie ein Urteil des Landgerichts Wuppertal (Urteil vom 13.06.2012 – 3 O 12/12) zeigt. Das Gericht sprach einem Bankkunden Schadensersatz zu, da die Bank nicht über Provisionen aufgeklärt hatte, die sie für die Vermittlung der Fondsbeteiligung erhalten hatte.
Das Jahr 2013 beginnt so, wie das Jahr 2012 endete: Die Insolvenzanmeldungen von Schiffsfonds reißen nicht ab. Am 11.01.2013 meldete der Schiffsfonds KGAL SeaClass 9 Insolvenz an. Der erst 2011 aufgelegte Fonds KGAL SeaClass 9 investierte in einen Frachter namens MV Coal Age. Angesichts der jetzigen Insolvenzanmeldung stellt sich die Frage, ob es für die Anleger der Schiffsbeteiligung KGAL SeaClass 9 alternative Ansätze gibt, um das investierte Geld zu retten. Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Der Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebote (BA) 238 SeaClass 10 meldete am 11.01.2013 Insolvenz an. Der erst 2011 aufgelegten und im Sommer 2012 platzierten Schiffsbeteiligung waren damit nur wenige Monate vergönnt, bevor dem Fonds das Schicksal vieler Schiffsfonds widerfuhr. Der Schiffsfonds KGAL SeaClass 10 hatte in einen Frachter namens MV Fearless I investiert. Angesichts der Insolvenzanmeldung stellt sich für die betroffenen Anleger die Frage, ob sie auch außerhalb des Insolvenzverfahrens Ansprüche geltend machen können. Eine Möglichkeit sind Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung.
Dass auch eine breite Streuung in verschiedene Anlageklassen keine Garantie für Ausschüttungen oder gar Renditen ist, mussten die Anleger des Dachfonds MPC Best Select II bereits erfahren. So hatten sie im vergangenen Jahr eine Nullrunde zu verzeichnen, da die Zielfonds, in welche der Fonds MPC Best Select II investierte, nicht an den Dachfonds ausschütten konnten. Der 2004 aufgelegte Fonds investiert in verschiedene Immobilienfonds, Schiffsfonds und Private-Equity-Fonds.
Die einst so unerschütterlich wirkenden offenen Immobilienfonds gerieten in den vergangenen Monaten in heftige Turbulenzen. Allein im ersten Halbjahr 2012 ereilte 3 große offene Immobilienfonds das endgültige Aus. Neben dem Fonds KanAm Grundinvest werden seit Mai 2012 auch die beiden Flaggschiffe SEB Immoinvest und CS Euroreal abgewickelt. Die Krise der offenen Immobilienfonds ist für die betroffenen Anleger spürbar geworden.
Das Jahr 2012 war für den Dachfonds Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III kein besonders erfolgreiches Jahr. Wie sich der Ende 2012 erschienenen Leistungsbilanz 2011 entnehmen lässt, werden wohl bei fünf der sechs Schiffsbeteiligungen des 2004 aufgelegten Lloyd Fonds LF 47 Flottenfonds III keine Einnahmen an den Dachfonds fließen. Ein möglicher Ausfall der Ausschüttungen wird nicht ausgeschlossen. Für das Jahr 2011 hatten die Anleger noch eine Ausschüttung in Höhe von 2 % erhalten.
Das Jahr 2012 war für die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia ein weiteres Jahr ohne Ausschüttungen. Da im Sommer 2012 bei dem Schiff MS Virginia– wie bei so vielen Schiffen – die Einnahmen zurückgegangen waren, befinden sich die Finanzen des Lloyd Fonds LF 63 MS Virginia in einer Schieflage. Eine Folge hiervon ist der Ausfall der Ausschüttungen, da die Verletzung der loan-to-value-Klausel der Kredite (105 % Klausel) und deren Konsequenzen dies verhindern.
AKTUELL 28.02.2013 - Insolvenzanmeldung MS Lisa Schulte und MS Maximilian Schulte
Doppelte Insolvenzanmeldung bei dem Schifsfonds Lloyd Fonds LF 68 Schiffsportfolio: Am 27.02.2012 mussten die Zielfonds MS Lisa Schulte und MS Maximilian Schulte Insolvenz anmelden. Beide Schiffe hatten bereits zuvor mit Problemen zu kämpfen.
Für den 2008 aufgelegten Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 88 Flottenfonds XI sind zwei Containerschiffe unterwegs. Die MS Bonaire und die MS Barbados sind – anders als viele andere Containerschiffe – im Jahr 2012 nicht vom Sog der Schiffahrtskrise erfasst worden. Doch das Jahr 2012 brachte den Anlegern nicht die erhofften Ausschüttungen. Die Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 88 Flottenfonds XI für das Jahr 2011 fielen der loan-to-value-Klausel der Yen-Kredite zum Opfer.
In der letzten Zeit berichten einige Anrufer bei uns, dass sie von unserer Nummer aus angerufen worden seien und man Sie zu Zahlungen in kurzer Zeit aufgefordert habe.
Wir teilen dazu mit, dass wir Strafanzeige erstattet haben. Diese Anrufe stammen nicht von uns. Wir fordern kein Geld auf eine solche Art und Weise an, insbesondere wenn Sie uns nicht kennen. Bitte melden Sie solche Anrufe bei der Polizei und lassen diese Anrufe nachverfolgen, damit die Täter gefasst werden können. Es handelt sich um Betrüger.
Die Commerzbank empfahl ihren Kunden eine Vielzahl verschiedener Finanzanlagen. Auch die verschiedenen MCP Leben Plus Lebensversicherungsfonds gehörten zu den Empfehlungen. Jedoch war diesen Fonds in den vergangenen Jahren keine besonders günstige Entwicklung vergönnt und auch die neuste Verlautbarung aus dem Haus MPC Capital hinsichtlich der MPC Leben Plus Fonds ist eher geeignet, den Commerzbank-Kunden Sorgen zu bereiten.
Die Anleger des 2006 aufgelegten Schiffsfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV mussten nicht zum ersten Mal auf Ausschüttungen verzichten, als sie keine Ausschüttungen für das Jahr 2011 erhielten. Doch auch solche Vorkommnisse zeigen, dass Schiffsfonds keineswegs unerschütterliche Kapitalanlagen sind. Unternehmensbeteiligungen – die Schiffsbeteiligungen des Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV sind nicht anderes als Schifffahrtsunternehmen - sind auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen. Über diese und weitere Kennzeichen des Fonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds IV mussten Anleger vor der Investition im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Anlageberatung informiert werden.
„Durch die richtige Kombination verschiedener Anlageformen steigen die Renditechancen eines Vermögensportfolios bei gleichzeitig optimierter Sicherheit.“ Dieser Satz leitet den Prospekt des Fonds MPC Best Select III ein. Dass nicht jede Theorie sich stets und unter allen Umständen reibungslos in die Praxis umsetzen lässt, zeigt sich auch bei der Entwicklung des MPC Best Select III. Zumindest die Renditen blieben für die Anleger bislang hinter den Anpreisungen zurück, denn bislang wurden lediglich insgesamt 6,4 % bzw. 9,4 % an die Anleger ausgeschüttet.
Der zweite Dachfonds der Hansa Treuhand, der HT Flottenfonds II, wurde im Jahr 2003 aufgelegt. Der Fonds beteiligt sich an fünf Containerschiffen namens MS Discoverer, MS Hansa Aalesund, MS Hansa Nordburg, MS HS Challenger und MS HS Humboldt. Im Jahr 2010 geriet der Hansa Treuhand HT Flottenfonds II – wie so viele andere Schiffsfonds auch – in den Mahlstrom der Schifffahrtskrise. Ein Sanierungskonzept musste beschlossen werden.
Zwei Containerschiffe namens MS HS Beethoven und MS Merkur Bay sowie der Tanker MT HS Tosca sind für den Dachfonds Hansa Treuhand HT Flottenfonds III unterwegs. Jedoch wurden die Märkte dieser Schiffstypen von den Turbulenzen der Schifffahrtskrise erfasst, was auch Rückwirkungen auf den Dachfonds hatte, dem die Schiffe gehören. Im Jahr 2012 wurde daher ein Betriebsfortführungskonzept erforderlich, in dessen Rahmen eine Kapitalerhöhung durchgeführt wurde.
Das Jahr 2012 brachte den Anleger des 2004 aufgelegten Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 48 Flottenfonds IV bereits erhebliche Aufregung ins Haus. Kurz vor Jahresende 2012 erreichen die Probleme rund um das Fondsschiff MS Manhattan eine neue Dimension: Am 21.12.2012 meldete die Schiffffahrtsgesellschaft Insolvenz an.
Die Welle der Insolvenzen der Schifffahrt ebbt auch in der Vorweihnachtszeit nicht ab. Am 11.12.2012 reihte sich der Schiffsfonds PCE MS Inès in die Reihe der Insolvenzopfer ein. Der 2004 als Private Placement vertriebene Schiffsfonds wurde erst im Jahr 2011 mit frischen Kapital gestützt worden. Dass es für den Schiffsfonds PCE MS Inès eng werden wird, war in der 2012 erschienenen Leistungsbilanz zu lesen: „Die Einnahmesituation macht eine enge Liquiditätsplanung notwendig“. Es kam dennoch zur Insolvenz.
„Nein, für diese Angelegenheit übernehmen wir keine Kosten.“ Es sind Sätze wie dieser, die die Kunden einer Rechtsschutzversicherung enttäuscht und (rechts)ratlos zurücklassen. Denn die Liste der Rechtsgebiete, welche Rechtsschutzversicherer in ihren Versicherungsbedingungen ausschließen, ist sehr lang. Dass jedoch nicht jedes „Nein“ der Rechtsschutzversicherung bedeutet, dass der Kunde am Ende den Anwalt selbst zahlen muss, zeigt sich immer wieder. So wurde zum Beispiel der Rechtsschutzversicherer ARAG im Dezember 2012 in einem von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen geführten Prozess vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck verurteilt, die Kosten für die Rechtsberatung einer geschädigten Anlegerin zu übernehmen.
Die Prorendita Britische Leben-Fonds entpuppten sich für viele Anleger als große Enttäuschung. Es hat sich in der Beratung durch die Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen gezeigt, dass die Sparkasse KölnBonn zahlreiche Anleger der Prorendita Fonds falsch beraten hat. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wird daher für zahlreiche Anleger Klagen auf Schadensersatz, die auf Rückabwicklung der Prorendita Fonds gerichtet sind, bei Gericht einreichen. Die Sparkasse KölnBonn lässt die Ansprüche durch eine renommierte Kanzlei zurückweisen.
Von einem nachhaltigen Erfolgskurs ist der 2006 aufgelegte Schiffsfonds Hannover Leasing Nr. 169 Maritime Werte 1 weit entfernt. Die Ausschüttungen des Fonds, welcher in das Containerschiff MS Merkur Gulf investierte, fielen in den vergangenen Jahren wiederholt aus und es wird von Seiten des Schiffsfonds bereits angekündigt, dass sich dies bis „mindestens“ zum Ende Jahr 2013 nicht ändern werde.
Der zweite Schiffsfonds des Fondsanbieters Hannover Leasing, ein Fonds namens Maritime Werte 2, bereitet dessen Anlegern Sorgen. Der 2006 aufgelegte Schiffsfonds investiert in ein Containerschiff namens MS Augustenburg, welches sich bislang nicht als erfolgreicher „Renditenbringer“ erwies. So mussten die Anleger des Schiffsfonds Hannover Leasing Maritime Werte 2 schon zweimal weiteres Geld zur Verfügung stellen. Nachdem die MS Augustenburg bereits im Jahr 2010 unter der ersten Welle der Schifffahrtskrise zu leiden hatte, benötigte sie eine Kapitalerhöhung.
Die Commerzbank empfahl ihren Kunden neben vielen anderen Kapitalanlagen auch verschiedene Immobilienfonds, bei welchen die Bank über ein reichhaltiges Angebot verfügte. Die Palette reichte von geschlossenen Immobilienfonds wie den „hauseigenen“ CFB-Fonds oder den DCM Renditefonds bis hin zu offenen Immobilienfonds, z. B. AXA Immoselect, CS Euroreal, DEGI International oder auch dem Morgan Stanley P2 Value.
Die Postbank Finanzberatung ist jüngst wegen ihrer Anlageberatung ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Zu den Kapitalanlagen, welche Kunden enttäuschten, gehören auch die oftmals empfohlenen offenen Immobilienfonds. Hierbei hatte die Bank neben den Fonds AXA Immoselect und SEB Immoinvest auch den Fonds CS Euroreal im Angebot, dessen Anteile sich in den Depots vieler hundert Anleger befindet.
Überkapazitäten, sinkende Nachfrage und steigende Betriebskosten sorgen bei nicht wenigen Schiffen für finanzielle Schieflagen. Und auch die Aussichten für das Jahr 2013 sind alles andere als erfreulich. Da ein stattlicher Teil der Transportschiffe durch Schiffsfonds finanziert wurde, kommt die Krise der Schifffahrt auch bei den Anlegern an. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds, welche ihnen seinerzeit von den Commerzbank-Beratern als gute Kapitalanlage empfohlen wurde.
Das Konzept, mit „gebrauchten“ Lebensversicherungen satte Renditen zu erwirtschaften, wurde durch die Finanzkrise über den Haufen geworfen. Für nicht wenige Anleger kam diese Entwicklung überraschend, da sie davon ausgingen, dass bei einer Investition in Lebensversicherungen nichts passieren könne. Dass ein Lebensversicherungsfonds eine gänzlich andere Konstruktion als eine Lebensversicherung ist, war nicht jedem Anleger bewusst als ihm von der Sparkasse oder einer anderen Bank oder einem Anlageberater ein Lebensversicherungsfonds empfohlen wurde.
Erneut negativer Bericht über die Postbank bei RTL SternTV. Schiffsfonds und Anlagen an Kunden verkauft, Klagen werden eingereicht.
Der Immobilienfonds DCM Renditefonds 12 sendet SOS an die Anleger: Ende November 2012 wurde den Anlegern mitgeteilt, dass der Fonds von der Insolvenz bedroht ist. Um die Insolvenz abzuwenden, soll ein Beschluss herbeigeführt werden, der es dem Fondsmanagement ermöglich die Immobilien des Fonds zu veräußern. Der 2000 aufgelegte DCM Renditefonds 12 verfügt (noch) über fünf Immobilien in Hannover, Hamburg, Köln, Bremen und Bremerhaven.
AKTUELL 02.01.2013 - Restrukturierung beschlossen
In einer Pressemitteilung vom 28.12.2012 teilt das Emissionshaus MPC Capital mit, dass "mit allen involvierten Finanzierungs- und Geschäftspartnern eine umfassende Restrukturierung abschließend vereinbart" werden konnte. Dem Unternehmen wird demnach von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 790 Mio. Euro enthaftet und Finanzschulden in Höhe von rund 70 Mio. Euro werden dauerhaft erlassen. Das Emissionshaus hatte zuvor wegen einer möglichen finanziellen Überbelastung für Furore gesorgt.
Was bedeutet dieser Schritt nun für die Anleger verschiedener MPC Fonds? Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die einzelnen Beteiligungsgesellschaften unabhängig vom Emissionshaus MPC Capital bestehen, da es sich um selbstständige Gesellschaften handelt. Dennoch haben einige Fonds noch finanzielle Forderungen gegenüber MPC Capital, beispielsweise die Schiffsfonds MPC CPO Nordamerika Schiffe 2, deren Platzierungsgarantie noch offen ist. Welche konkreten Pläne hinsichtlich solcher Forderungen geschmiedet wurden, lässt sich der Pressemitteilung nicht entnehmen. Denn es wird nicht mitgeteilt, welche Eventualverbindlichkeiten inwiefern betroffen sind. Vorstellbar ist vieles. Die kommenden Wochen können hier für mehr Klarheit sorgen.
Zu den Kapitalanlagen, welche die in die Kritik geratene Postbank vertrieben hat, gehören auch die Lebensversicherungsfonds Prorendita Britische Leben 3 und 4. Den fünf Fonds dieser vom Anbieter Ideenkapital herausgegebenen Serie war aufgrund erheblicher Marktveränderungen kein wirtschaftlicher Erfolg beschieden. Ein wesentliches Element des Geschäftsmodells dieser Fonds ist zum Erliegen gekommen, da der großbritannische Handel mit Lebensversicherungspolicen aufgrund der Finanzkrise zum Erliegen kam.
Die Synonyme für Kapitalanlagen, deren Ergebnis nicht den Vorstellungen des Kunden entspricht, sind – zumindest in der Medienlandschaft – sehr unverblümt: Schnell ist von „Abzocke“ oder „üblen Machenschaften“ die Rede. Diese Bezeichnungen werden dann anhand von besonders dramatischen Fällen illustriert, bei welchen teilweise sogar die finanzielle Existenz des Anlegers bedroht ist. Ob diese Art der Berichterstattung jeden Geschmack trifft, sei dahingestellt. Dennoch handelt es sich bei folgenreichen Fehlinvestitionen nicht nur um ein von den Medien heraufbeschworenes Phänomen.
Der erste an das Publikum gerichtete geschlossene Infrastrukturfonds des Fondsanbieters MFG (Macquarie Funds Group) kam im Jahr 2005 auf den Markt: die Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 1 mbH & Co. KG. Dieser geschlossenen Fonds investiert nicht direkt in einzelne Verkehrs- oder Versorgungsprojekte. Vielmehr verfügt der Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 1 über Genussrechte an einer anderen Gesellschaft, der MEIF Germany One S. à. r. l. Diese wieder beteiligt sich über einen weiteren Fonds sowie eine weitere Gesellschaft an einem Dutzend europäischen Infrastrukturunternehmen..
Der 2007 aufgelegten Fonds Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 5 (Macquarie Infrastrukturbeteiligungsgesellschaft Nr. 5 mbH & Co. KG) ist ein kompliziertes Konstrukt. Anders als sonstige Fonds wird nicht direkt in einzelne Verkehrs- oder Versorgungsprojekte investiert, sondern in Genussrechte an dem Fonds MIP Germany Five S. à r.l., welcher sich an 13 nordamerikanischen Infrastrukturunternehmen beteiligt. Das Ziel des Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 5 liest sich jedoch recht einfach: eine stabile Rendite und die Chance auf Wertsteigerung.
Das Vertrauen einer Vielzahl von Postbank-Kunden in ihre Bank wurde in den vergangenen Monaten auf eine harte Probe gestellt. Nicht wenige Anleger sind bitter enttäuscht von den Schiffsfonds oder offenen Immobilienfonds, welche ihnen die Berater der Postbank oder der Postbank Finanzvermittlung einst wärmstens empfohlen haben. Heute befindet sich die Schifffahrt in einer großen Krise, Schiffsfonds erleiden Schiffsbruch und vernichten das investierte Geld der Anleger. Auch die Branche der offenen Immobilienfonds hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, da eine Vielzahl von Fonds aufgelöst werden musste.
Die Tanker MT Baltic Commodore und MT Nordic Solar sowie das Containerschiff MS Olivia sind für den 2008 emittierten Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping II unterwegs. Bereits zwei Jahre nach dem Start geriet die Schiffsbeteiligung in ernsthafte Schwierigkeiten, sodass sogar eine Insolvenz von dem Fonds Gebab Ocean Shipping II durch ein Restrukturierungskonzept abgewendet werden musste. In den Jahren 2011 und 2012 wurde das Sanierungskonzept umgesetzt. Welchen Kurs die drei Schiffe des Schiffsfonds im Jahr 2013 einschlagen werden, ist noch offen, denn Experten gehen vielfach von keiner grundlegenden Erholung der Schifffahrt vor Ende 2013 aus.
Keine Entwarnung für Schiffsfonds-Anleger. Im Gegenteil: Die Presseberichterstattung des November 2012 legt nahe, dass die Krise der Schifffahrt sich in den kommenden Monaten weiter verschärfen werde und dramatische Konsequenzen für die Schiffsfonds und deren Anleger haben werde. Das Magazin Cash titelte am 16.11.2012 (Onlineausgabe) „Insolvenzen-Welle wird weitere (Ein-)Schiffsgesellschaften erfassen“. Dies ist das Fazit, welches das Magazin aus einer Hamburger Tagung über Schiffsfinanzierung zieht.
Das Geschäftsjahr 2011 des geschlossenen Immobilienfonds HCI Österreich VI zeigt deutlich, dass eine Investition in Grund und Boden keine Erfolgsgarantie ist. Da eine der beiden Wiener Immobilien mit Vermietungsproblemen zu kämpfen hatte, litten die Einnahmen des HCI Österreich VI. Gleichzeitig sorgte der starke Schweizer Franken für Belastungen wegen der Franken-Kredite des Immobilienfonds. Einst wurden die Darlehen bei einem Kurs von 1,50 CHF je 1 Euro aufgenommen, während sich der Kurs heute bei der von der Schweiz festgelegten Untergrenze von 1,20 Franken je 1 Euro bewegt.
Der 2008 auf den Markt gekommene Fonds KGAL Private Equity Class 10 investierte in 7 unterschiedliche Private-Equity-Fonds. Diese Zielfonds beteiligen sich an verschiedenen europäischen und US-amerikanischen Unternehmen im Wege der Übernahme. Im Jahr 2012 stellen die Eurokrise und die schwachen Finanzmärkte dem KGAL Private Equity Class 10 und dessen Zielfonds und deren Unternehmen vor Herausforderungen.
Der 2005 aufgelegte Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 3 investiert nicht direkt in einzelne Verkehrs- oder Versorgungsprojekte, sondern in den Zielfonds MEIF Two S. àr. l., welcher sich an unterschiedlichen europäischen Infrastrukturunternehmen beteiligt. Der Macquarie Infrastrukturfonds Nr. 3 verfügt über Genussrechte an dem Zielfonds. In den letzten Jahren kamen die „nachhaltigen Ausschüttungen“, die einst angepriesen wurden, ins Stocken.
Ein weiterer Schiffsfonds des Fondsanbieters HCI ist pleite: Am 14.11.2012 musst der Fonds HCI MS Heinrich Sibum Insolvenz anmelden. Zwei Restrukturierungskonzepte in den Jahren 2010 und 2012 konnten die Schiffsbeteiligung letztendlich nicht retten. Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds HCI MS Heinrich Sibum wurde zu einem Opfer der Schifffahrtskrise, da die Einkünfte des Container-Feederschiffs unter einem drastischen Einbruch der Charterraten litten.
Bei dem Fonds KGAL Private Equity Class Sinfonia handelt es sich um einen Publikumsfonds, welcher sich an 16 Private-Equity-Fonds beteiligt. Diese Zielfonds investieren in Europa, Asien und den USA. Doch auch dieser breit aufgestellte Investitionsansatz konnte nicht verhindern, dass im Jahr 2012 die Eurokrise und die schwachen Finanzmärkte ein herausforderndes Umfeld für den KGAL Private Equity Class Sinfonia bereiteten.
Die beiden Tanker MT King Ernest und MT King Everest sind die Investitionsobjekte des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 56 Produktentanker I. Für die Anleger war die Schiffsbeteiligung bislang noch kein „Gewinnerlos“: Der 2006 aufgelegte Schiffsfonds musste im Jahr 2011 durch die Rückzahlung von Ausschüttungen sowie eine Kapitalerhöhung saniert werden. Die Sanierung wirkt auch aktuell noch nach, da die Anleger auf Ausschüttungen für das Altkapital verzichten müssen. Anleger des König & Cie. Produktentanker I, die den Schiffsfonds bei dessen weiterer Reise nicht begleiten möchten, können sich über rechtliche Möglichkeiten informieren.
Die beiden Immobilien des 2003 aufgelegten HCI Österreich V sind voll vermietet und dennoch müssen die Anleger des Immobilienfonds bei der aktuellen Ausschüttung Abstriche machen. Die Schweizer-Franken-Kredite des HCI Österreich V belasten die Finanzen des Fonds. Einst wurden die Darlehen bei einem Kurs von 1,50 CHF je 1 Euro aufgenommen, während sich der Kurs heute bei der von der Schweiz festgelegten Untergrenze von 1,20 Franken je 1 Euro bewegt.
Der Dachfonds Private Equity Class 6 wurde im Jahr 2006 vom Initiator KGAL auf den Markt gebracht. Der Private-Equity-Dachfonds beteiligt sich an 19 verschiedenen Zielfonds, deren Investitionsschwerpunkt auf europäischen Unternehmen liegt. Daher sind die Eurokrise und die schwachen Finanzmärkte ein herausforderndes Umfeld für den KGAL Private Equity Class 6.
Der 2004 aufgelegte Schiffsfonds OwnerShip Tonnage I investiert in den Chemikalientanker MS Kasugta. Für die Anleger erwies sich die Investition in den Schiffsfonds bislang nicht als das große Los: Die wirtschaftliche Entwicklung des OwnerShip Tonnage I schwächelte in den vergangenen Jahren deutlich – für die Anleger zeigt sich dies durch ausfallende Ausschüttungen. Anleger des OwnerShip Tonnage I, die den Schiffsfonds bei dessen weiterer Reise nicht begleiten möchten, können sich über rechtliche Möglichkeiten informieren.
Die Schiffsbeteiligung Altantic MS Aruni Rickmers ist „auf Grund gelaufen“. Am 12.11.2012 wurde das Insolvenzverfahren über den Schiffsfonds eröffnet. Im jetzt anstehende Insolvenzverfahren haben die Anleger nicht die besten Karten, um ihr Geld vollständig zurück erhalten zu können. Bankdarlehen und ähnliche vorrangige Schulden werden vor den Forderungen der Anleger bedient. Gibt es für die Anleger des 2005 aufgelegten Schiffsfonds Atlantic MS Aruni Rickmers alternative Ansätze um das investierte Geld zu retten? Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Die Zahl der insolventen Schiffsfonds und Schiffe steigt im Herbst 2012 rasant an. Auch der Atlantic-Fonds MS Jacky Rickmers musste den Gang zum Insolvenzgericht antreten. Seit dem 12.11.2012 wird das Vermögen des Schiffsfonds vom Insolvenzverwalter „überwacht“. Das kommende Insolvenzverfahren bietet Anlegern wenig Hoffnung auf eine vollständige Rettung ihres noch in dem Fonds befindlichen Geldes. Die Hypothekendarlehen und ähnliche Schulden des Fonds Atlantic MS Jacky Rickmers werden vorrangig vor den Forderungen der Anleger bedient. Gibt es für die Anleger der 2004 aufgelegten Schiffsbeteiligung alternative Ansätze um das investierte Geld zu retten? Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Der Schiffsfonds Nordcapital Hanse Twin Feeder hatte bereits im ersten Jahr nach dem Start mit erheblichen Probleme zu kämpfen. Um die Zahlungsfähigkeit der Schiffsbeteiligung zu sichern, wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die auch die Anleger „mit ins Boot“ holte. Doch auch die Sanierung konnte den Fonds bislang nicht nachhaltig auf einen Erfolgskurs lenken. Auch für das Jahr 2012 wird laut der aktuellen Leistungsbilanz ein „deutlich negatives Betriebsergebnis“ erwartet. Eine gewisse Erleichterung erfährt der Fonds Nordcapital Hanse Twin Feeder von Seite der Bank, welche die Kredittilgung bis Ende nächsten Jahres aussetzt und auch wieder Kredite vergibt.
Der im Jahr 2006 von der HCI Capital AG aufgelegte Hanseatische Immobilienfonds Holland XXVI bekam im Jahr 2012 die Auswirkungen der von Leerständen und Zugeständnissen geprägten Krise des niederländischen Immobilienmarkt zu spüren. Die Weitervermietung der Amsterdamer Fondsimmobilie gestaltete sich schwierig, sodass die Ausschüttungen des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXVI darunter litten.
Dass Vollvermietung nicht automatisch gute Ausschüttungen bedeutet, zeigt sich bei dem Hollandfonds König & Cie. Immobilienfonds IV Pakhuis-Amsterdam. Zusätzliche Belastungen wie etwa die Sondertilgungen wegen einer geänderten Immobilienbewertung verzehrten die Ausschüttungen für das Jahr 2011. Der König & Cie. Pakhuis-Amsterdam entfernt sich weiter von den einstigen (Ausschüttungs-)Prognosen.
Der Immobilienfonds Nordcapital Niederlande 6 präsentiert sich im Jahr 2012 „zweigeteilt“: Die Immobilie in Rotterdam ist langjährig vermietet. Die Weitervermietung ca. eines Drittels der Fläche des Amsterdamer Objekts hingegen geht nicht reibungslos vonstatten und auch die Finanzen des Immobilienfonds sind durch Bankauflagen nach wie vor belastet. Angesichts dieser Situation mussten die Anleger auf die Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten. Bereits seit 2009 zahlte der Fonsd Nordcapital Niederlande reduzierte Ausschüttungen.
Mit Mindereinnahmen und entfallenden Ausschüttungen mussten sich in den Krisenjahren 2011 und 2012 viele Schiffsfonds abfinden. Dem Dachfonds Nordcapital Schiffsportfolio 5 bescherte das Jahr 2012 „deutlich unter Plan liegende Einnahmen“. Da die wirtschaftliche Entwicklung des Nordcapital Schiffsportfolio 5 auch in den vergangenen Jahren schwächelte, kann sich für Anleger die Frage stellen, ob sie den Dachfonds bei der Reise in die ungewisse Zukunft begleiten möchten.
Dass Investitionen in Immobilien keine Garantie für sichere und verlässliche Renditen sind, müssen 2012 die Anleger vieler „Hollandfonds“ zur Kenntnis nehmen: Der niederländische Immobilienmarkt taumelt nach einer langen Boomphase in eine Krise. Der HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXIV kann sich dieser Krise ebenfalls nicht entziehen: Bei der Neuvermietung eines der beiden Fondsobjekte sieht sich das Management zu Zugeständnissen gezwungen, welche die Finanzen des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXIV belasten können.
Der 2005 aufgelegte Dachfonds Private Equity Europa Plus Global 3 ist der zweite Private-Equity-Fonds des Fondsanbieters ALCAS, welcher sich an ein breites Publikum richtet. Der Fonds beteiligt sich an 27 verschiedenen Zielfonds. Deren Investitionsschwerpunkt liegt in Europa, Asien und den USA. Doch auch dieser breit aufgestellte Investitionsansatz konnte nicht verhindern, dass die Eurokrise und die schwachen Finanzmärkte ein herausforderndes Umfeld für den KGAL Private Equity Europa Plus Global 3 bereiteten.
Für den Schiffsfonds Nordcapital MS Hanse Vision bringt auch das Jahr 2012 keine grundlegenden Kurswechsel. Das Containerschiff des Fonds verursachte auch im aktuellen Geschäftsjahr ein Defizit. Ein Abkommen mit der Bank, welche die Tilgung für das kommende Jahr aussetzt und wieder Darlehen gewähren möchten, verschafft dem Fonds Nordcapital MS Hanse Vision ein wenig Raum zum „Navigieren“.
Sucht man die Antwort auf die Frage, ob den Anlegern des Dachfonds Nordcapital Schiffsportfolio 4 Verluste drohen, in der aktuellen, im Herbst 2012 erschienen Leistungsbilanz, so lautet die Antwort: Ja. Denn dort ist zu lesen, dass ein „anteiliger Kapitalverlust wahrscheinlich“ ist. Zwar ist damit die Höhe des möglicherweise bedrohten Kapital noch offen, aber die Ankündigung ist allemal beunruhigend für die Anleger des Nordcapital Schiffsportfolio 4, denn ein Großteil des investierten Geldes ist wegen der sehr mageren Ausschüttungen noch immer in dem Schiffsfonds befindlich.
Bei dem HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII ist die Krise eingezogen. Gleich an mehreren Fronten muss der Fonds mit Problemen kämpfen. Bei der Weitervermietung des Amsterdamer Bürohauses muss das Fondsmanagements aufgrund des heiß umkämpften Markts Zugeständnisse machen. Die Finanzen des Fonds werden auch durch erhöhte Sicherheitsleistungen für die Schweizer-Franke-Kredite belastet. Kurz gesagt: Bei dem HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXII brennt es an mehreren Stellen.
Ursprünglich war der 2008 aufgelegte Schroeder Logistik Investment Fonds 2 als breit gefächertes Engagement auf dem Logistiksektor geplant. Aufgrund des während der Platzierungsphase schwächelnden Transportmärkte beschränkte sich der Schroeder Logistik Investment Fonds 2 auf die Investition in ein Containerportfolio. Doch bereits kurz nach dem Start des Fonds zeigte sich, dass der „verschlankte“ Fonds nicht vor Problemen gefeit ist. Anleger, die sich nicht mit der Entwicklung ihrer Kapitalanlage abfinden möchten und auch keinen Verkauf auf dem Zweitmarkt wagen möchten, können eine rechtliche Überprüfung ihrer Beteiligung am Schroeder Logistik Investment Fonds 2 in Erwägung ziehen.
Ein weiterer Schiffsfonds wird zu einem Fall für den Insolvenzverwalter. Am 06.11.2012 musste der Fonds Nr. 31 MS Caria, welcher 2005 von Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegt wurde, Insolvenz anmelden. Das Geld der Anleger ist noch zu über 80 % in dem FHH Fonds Nr. 31 MS Caria gebunden – kein besonders glücklicher Umstand angesichts der oft nur geringen Chancen der Anleger, ihr Geld in einem Insolvenzverfahren retten zu können. Gibt es für die Anleger des FHH Fonds Nr. 21 MS Caria alternative Ansätze um das investierte Geld zu retten? Ansprüche auf Schadensersatz können den Anlegern weiterhelfen.
Die Krise des niederländischen Büroimmobilienmarkts stellt das Management des Fonds HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI vor „große Herausforderungen“. Nach Jahren des Booms belasten Leerstände und fallende Mietpreise den einstigen Boommarkt. Doch dies ist nicht das einzige Problem des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXI, denn es kommen auch außerplanmäßige Belastung wegen erhöhte Sicherheiten für die Schweizer-Franken-Kredite des Fonds hinzu. Diese beiden Problemfelder wirken sich auf die Ausschüttung des Jahres 2011 aus, welche mehr als halbiert wurde.
Der einst auf goldenem Boden stehende niederländische Immobilienmarkt ist eine Krise geraten. Der 2004 aufgelegte HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXIII hat ebenfalls mit den Auswirkungen des schwieriger gewordenen Markts zu kämpfen und muss Zugeständnisse bei der Anschlussvermietung der Amsterdamer Büroimmobilie machen. Die Konsequenz sind eine verminderte Liquidität des HCI Hanseatische Immobilienfonds Holland XXIII, welche die Ausschüttungen für das Jahr 2011 entfallen lassen.
Das Jahr 2011 war für den Schiffsfonds König & Cie. Suezmax-Tanker Flottenfonds II kein übermäßig erfolgreiches Jahr: Zwei der vier Tanker des Fonds konnten nur geringe Charterraten erzielen; sie bestätigten damit den 2011 in der Suezmax-Tanker-Sparte herrschenden Trend zu einbrechenden Charterraten. Da die erzielten Einnahmen aufgrund des Vorrangs von Bankauflagen nicht zu einer Ausschüttung reichten, mussten die Anleger sich das dritte Jahr in Folge im Verzicht üben. Bereits in den Jahren 2009 und 2010 konnten der 2005 aufgelegte König & Cie. Suezmax-Tanker Flottenfonds II keine Ausschüttungen mehr leisten, sodass diese sich weiter von den einstigen Prognosen entfernen.
Die endgültige Rückkehr des Schiffsfonds Nordcapital MS Hanse Spirit auf den Erfolgskurs steht noch aus. 2012 fuhr der Fonds ein „deutlich negativen Betriebsergebnis“ ein, wie dies der im Herbst erschienenen Leistungsbilanz 2011 zu entnehmen ist. Die Misere des Schiffsfonds Nordcapital MS Hanse Spirit soll durch mit Hilfe der finanzierenden Bank, welche bis Ende 2013 die Tilgung aussetzen und wieder Kredit gewähren möchten, bewältigt werden.
Auch zwei Jahre nach der Sanierung plagen den Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio Global II Schwierigkeiten. Die Leistungsbilanz 2011 stellt für das Jahr 2012 ein „deutlich unter dem Plan liegendes Betriebsergebnis“ in Aussicht. Die Anleger des Nordcapital Schiffsportfolio Global II müssen auf Ausschüttungen verzichten und die Fondsverwaltung verhandelt über Tilgungsstundungen mit den Banken. Ob der Schiffsfonds einen sicheren Hafen erreichen kann, wird sich zeigen. Haben Anleger angesichts dessen und der vielen schlechten Nachrichten rund um Schiffsfonds Zweifel, ob die Beteiligung an dem Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio Global II die richtige Wahl war, können sich rechtlichen Rat bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einholen.
Der Schiffsfonds Weser Kapital MS Magnos ist zahlungsunfähig. Am 08.10.2012 veröffentlichte das Amtsgericht Stade die Insolvenzanmeldung. Ursprünglich hieß der 2005 aufgelegte und im Rahmen einer Privatplatzierung vertriebene Schiffsfonds Navalis MS Magnos. Der jetzt unter Zwangsverwaltung stehenden Fondsgesellschaft gehört das namensgebende Containerschiff MS Magnos. Was können die von der Insolvenz betroffenen Anleger jetzt unternehmen?
Anfang Oktober 2012 meldeten gleich zwei Schiffsfonds des Anbieters Weser Kapital (früher: Navalis Invest) Insolvenz an. Neben dem Schiffsfonds Weser Kapital MS Manarias ist auch dessen Schwesterfonds Weser Kapital MS Magnos betroffen. Der Schiffsfonds MS Manarias wurde im Jahr 2005 aufgelegt und investierte in ein Containerschiff. Welche Rechte stehen den von der Insolvenz betroffenen Anlegern zu?
Private Equity-Fonds sind darauf spezialisiert, sich an bestehenden Unternehmen zu beteiligen und diesen Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich – verkürzend gesprochen – um Unternehmensfinanzierungsfonds. Der 2004 aufgelegte Dachfonds KGAL Private Equity Europa Plus 1 beteiligt sich an 23 verschiedenen Private Equity-Fonds, die sich ihrerseits an vielen Unternehmen beteiligen.
Der Schiffsfonds König & Cie. Produktentanker-Fonds V ist im November 2012 gleich zweimal von Insolvenzen betroffen: Sowohl der Tanker MT King Edgar als auch der MT King Emerald sind zahlungsunfähig. Schon im ersten Halbjahr 2012 spitzte sich die finanzielle Lage des König & Cie. Produktentanker-Fonds V zu, da der Schiffsfonds nicht mehr allen Tilgungsverpflichtungen nachkommen konnte. Da keine grundlegende Besserung eintrat, erfolgte Ende 2012 die Insolvenzanmeldung der beiden Fondsschiffe.
Vor einigen Jahren erfreuten sich geschlossene Immobilienfonds, die in niederländische Immobilien investieren, großen Zuspruchs von Seiten der Anleger. In diesem Zeitraum wurde auch der Fonds MPC Holland 51 aufgelegt, welcher sich an 3 Standorten engagiert: Den Bosch, Maastricht und Rotterdam. Jedoch gerieten die Ausschüttungen des 2004 aufgelegten MPC Holland 51 in den vergangenen Jahren ins Stocken bzw. entfielen gänzlich.
Bei nicht wenigen „Hollandfonds“ belaufen sich die Ausschüttungen für das Jahr 2011 auf Null. Bahnt sich bei diesem Typ von Immobilienfonds eine Krise an? Auch die Anleger des 2005 aufgelegten MPC Holland 59 können keine Ausschüttungen für das Jahr 2011 empfangen. Bereits die vorherige Ausschüttung des an sieben Immobilien beteiligten MPC Holland 59 war reduziert.
Prognosegemäße Ausschüttungen gelingen nicht mehr jedem geschlossenen Immobilienfonds. Der Fonds MPC Holland 69 ist in der erfreulichen Lage, dies seinen Anlegern bieten zu können. Sie erhalten für das Geschäftsjahr 2011 eine Ausschüttung von 6,5 %. Trotz regelmäßiger Ausschüttungen sollten Anleger jedoch nicht vergessen, dass
geschlossene Immobilienfonds Unternehmensbeteiligungen mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken sind. Zu diesen Risiken zählen auch das Insolvenzrisiko oder das Totalverlustrisiko.
Der Containerschiffsfonds MPC MS Mahler Star wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus MPC Capital aufgelegt. Da Containerschiff des Fonds über einen langjährigen Chartervertrag verfügt, blieb der Fonds MPC MS Mahler Star vom krisenbedingten Einbruch der Charterraten verschont. Dennoch setzt sich der Ausfall der Ausschüttungen für die Anleger auch im Jahr 2012 fort.
Das in den letzten Jahren weite verbreitete Phänomen der ausfallenden Ausschüttungen der Schiffsfonds macht auch vor dem Fonds MPC MS Menotti Star nicht Halt. Bereits mehrfach mussten sich die Anleger des Schiffsfonds im Verzicht üben, sodass die Ausschüttungen mittlerweile sehr deutlich hinter den einstigen Prognosen zurückbleiben.
Verzicht auf Ausschüttungen war und ist in den vergangenen Jahren sowie in der Gegenwart für die Anleger vieler Schiffsfonds angesagt. Im Fall des 2004 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Miro Star mussten dessen Anleger nach mehreren Jahren mit erwartungsgemäßen Ausschüttungen sich seit der ersten reduzierten Ausschüttung für das Jahr 2009 mit einem zweimaligen Ausfall abfinden.
Fünf Zeilen, drei Problemfelder: Bei dem insolvenzbedrohten Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Malmo wird ausweislich des Geschäftsberichts 2011 neben einem negativen Betriebsergebnis für das laufende Jahr 2012 auch mit einer erneuten Sanierung geplant. Zusätzlich kann auch der Chartervertrag des Schiffs ab November 2012 von Interesse sein, da dann dessen frühester Endzeitpunkt gekommen ist. Schon für sich betrachtet, ist die Situation des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Malmo eine herausfordernde. Jedoch muss das Management des Fonds diese Probleme mitten währen der Schifffahrtskrise anpacken, die für alles andere als gute Rahmenbedingungen auf dem Schifffahrtsmarkt sorgt.
Das Schiffsportfolio 2 des Emissionshauses Nordcapital beteiligt sich nicht an einigen wenigen Schiffen, sondern engagiert sich bei über 140 Schiffsbeteiligungen. Doch auch dies konnte wirtschaftliche Schwierigkeiten nicht verhindern. 3 Jahre nachdem der Fonds Schiffsportfolio 2 aufgelegt wurde, wurde im Jahr 2010 auf Ebene der Schiffsbeteiligungen Kapitalbedarf angemeldet, weswegen der Dachfonds eine Kapitalerhöhung durchführte.
An fast 200 Schiffen beteiligt sich der 2007 aufgelegte Dachfonds Nordcapital Schiffsportfolio 3, doch auch dieses breit gestreute Engagement konnte in der Vergangenheit finanziellen Schwierigkeiten des Dachfonds nicht abwenden. Auch im Jahr 2012 bereiten geringen Einnahmen der Zielfonds auf Ebene des Dachfonds Ungemach, da dessen Einkünfte weit unter den Erwartungen liegen. Daher konnten nur für einen Teil des Kommanditkapitals Ausschüttungen geleistet werden.
Der geschlossene Immobilienfonds MPC Holland 50 beteiligt sich an 2 Gewerbeimmobilien in Amsterdam. Zwar erreichten die Ausschüttungen seit dem Start des 2004 aufgelegten Fonds nicht immer die prognostizierte Höhe, jedoch mussten die Anleger bislang noch keinen Ausfall von Ausschüttungen verzeichnen. Dies ist nicht bei allen MPC Hollandfonds so. Doch ungeachtet der wirtschaftlichen Entwicklung des MPC Holland 50, sollten Anleger bedenken, dass es sich bei geschlossenen Immobilienfonds nicht um verlässliche und sichere Kapitalanlagen handelt.
Die Leistungsbilanz 2011 hält keine guten Aussichten und Zwischenbilanzen für die Anleger des Immobilienfonds MPC Holland 53 bereit. So werden die schwierigen Bedingungen auf dem niederländischen Markt für Gewerbe- und Büroimmobilien sowie die auslaufende Finanzierung des MPC Holland 53 als Belastung für den Fonds gewertet. Die Entscheidung über die Sanierung des 2004 aufgelegten Immobilienfonds, der über 3 Objekte in Delft, Utrecht und Rotterdam verfügt, ist in der Leistungsbilanz 2011 bereits für das dritte Quartal 2011 angekündigt. Die Ausschüttungen für das Jahr 2011 sind dementsprechend entfallen.
Das Jahr 2012 ist für die Anleger des Immobilienfonds MPC Holland 57 zum sprichwörtlichen „verflixten siebten (Ausschüttungs)Jahr“ geworden. Konnten die Anleger bislang regelmäßig nicht unerhebliche Ausschüttungen entgegennehmen, müssen sie dieses Jahr erstmals verzichten. Der 2005 aufgelegte Fonds MPC Holland 57 beteiligt sich an vier niederländischen Büro- bzw. Gewerbeimmobilien in Deventer, Eindhoven, Utrecht und Vianen.
Legt man die Ausschüttungen eines Fonds als Maßstab für eine gute Entwicklung zugrunde, dann war der Fonds MPC Holland 71 bislang erfolgreich, da der 2010 aufgelegte Fonds bislang wie prognostiziert reichliche Ausschüttungen tätigen konnte. Dass ein gutes Debüt allerdings keine Garantie für einen erfolgreichen Gesamtverlauf einer Kapitalanlage ist, zeigt sich bei etlichen schwächelnden MPC-Hollandfonds, die nicht (mehr) ausschütten können. Wirtschaftsblätter berichten, dass die goldrauschhaften Zeiten des niederländischen Immobilienfonds vorüber sind.
Für den Schiffsfonds Nordcapital MS Vogemaster und dessen Anleger bringen die letzten Monaten des Jahres 2012 eine angespannte Situation mit sich. Das Betriebsergebnis ist „deutlich negativ“ und noch während des Jahres 2012 soll ein „Liquiditätssicherungskonzept“ anvisiert werden. Kurz gesagt, hängen die Zukunftsperspektiven des Nordcapital MS Vogemaster vom Erfolg der Sanierung ab.
Der Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio 1 beteiligt sich an über 150 verschiedenen Schiffsbeteiligungen, die überwiegend in Containerschiffe investieren. Dass auch die breite Streuung in verschiedene Transportschiffe keine Erfolgsgarant ist, zeigte sich bei dem Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio 1 dadurch, dass im Jahr 2012 die Einnahmen „deutlich unter Plan“.Dieser vor dem Hintergrund der Schifffahrtskrise stattfindende Einnahmenausfall des Nordcapital Schiffsportfolio 1 bereitet wegen der ebenfalls ins Jahr 2012 fallenden Endfälligkeit des Darlehens Probleme.
Der Schiffsfonds HCI Deutsche Schiffsvorzüge hat sich auf Beteiligungen an sanierungsbedürftigen HCI Schiffsfonds spezialisiert. Angesichts der Tatsache, dass die Schifffahrtskrise verschiedenen HCI Schiffsfonds erhebliche Probleme bis hin zur Rettungsbedürftigkeit bescherte, bestand für den HCI Deutsche Schiffsvorzüge eine breite Auswahl an Investitionsmöglichkeiten. Ob sich das Konzept des 2010 aufgelegten Schiffsfonds lohnt, wird sich im Jahr 2015 zeigen, wenn bei dem Fonds HCI Deutsche Schiffsvorzüge erstmals Ausschüttungen geplant sind.
Wird die Reise des Schiffsfonds HCI Shipping Opportunity in friedlichen oder stürmischen Gewässern enden? Noch ist der Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung des (derzeit einzigen) Fondsschiffs MS Hammonia Baltica, der die späteren Ausschüttungen des Schiffsfonds HCI Shipping Opportunity bestimmen wird, offen. Doch unabhängig hiervon bestehen bei allen Schiffsfonds Risiken, über die Anleger vor der Investition in den HCI Shipping Opportunity aufgeklärt werden mussten. Diese Aufklärung musste im Rahmen eines zweistufigen Anlageberatungsgesprächs erfolgen.
Geringe Einnahmen und hohe Kosten sind keine gute Kombination. Der Schiffsfonds König & Cie. Aframax Tanker-Flottenfonds steuerte auf eine solche Situation zu, da die Tanker des Fonds aufgrund des anhaltend schwachen Tankermarkts wenig verdienten und im Jahr 2013 erhebliche finanzielle Belastungen auf den König & Cie. Aframax Tanker-Flottenfonds zugekommen wären. Bei dem Schiffsfonds wurde daher 2012 die „Notbremse“ gezogen und die vier Tanker verkauft.
Dem 2004 aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds MPC Holland 48 gehört eine Gewerbeimmobilie in Den Haag. Deren Erträge ermöglichten es dem Fonds, dass – anders als bei anderen MPC-Hollandfonds – die Anleger Ausschüttungen für das Jahr 2011 erhielten. Auch in der Vergangenheit konnten die Anleger des MPC Holland 48 erwartungsgemäße Ausschüttungen verbuchen. Dennoch sind geschlossene Immobilienfonds keine sicheren Geldanlagen, die unter allen Umständen gute Renditen erbringen können.
Dass der niederländische Immobilienmarkt zu kriseln beginnt, lässt den geschlossenen Immobilienfonds MPC Holland 70 bislang ungerührt. Die Ausschüttungen des Jahres 2011 werden den Anlegern prognosegemäß ausgezahlt. Dennoch lässt sich an den Schwierigkeiten anderer Hollandfonds erkennen, dass geschlossene Immobilienfonds keine sicheren Geldanlagen, die unter allen Umständen gute Renditen erbringen können.
Mehrere Jahre wurde der Schiffsfonds MPC MS Manet Star den Erwartungen der Anleger gerecht – den Anlegern flossen gleichmäßig hohe Ausschüttungen zu. Mit dem Beginn der Schifffahrtskrise änderte sich dies jedoch, da der Schiffsfonds MPC MS Manet Star zunächst nur eine reduzierte Auszahlung leisten konnte. Die Ausschüttungen für die Jahre 2010 und auch 2011 wurden gestrichen. Diese Entwicklung zeigt, dass Schiffsfonds keine verlässlichen Kapitalanlagen sind.
Schiffsfonds-Anleger musste in den vergangenen Jahren vielfach auf Ausschüttungen verzichten. Auch den Anlegern der 2005 aufgelegten Schiffsbeteiligung MPC MS Mendelssohn Star erging dies nicht anders, weswegen sie bislang lediglich ca. ¼ der ursprünglich geplanten Ausschüttungen tatsächlich erhielten. Da auch die Ausschüttungen des Jahres 2011 entfallen, vergrößert sich die Abstand zwischen der einstigen Prognose und dem Ist immer weiter.
Der 2004 aufgelegte Schiffsfonds MPC MS Michelangelo investiert in ein Containerschiff, welches über einen langjährigen Festchartervertrag verfügt. Dennoch zeichnet sich in den letzten Jahren auch bei dem Fonds MPC MS Michelangelo Star eine Entwicklung ab, die auch viele andere Schiffsfonds in diesem Zeitraum durchlaufen: Die Ausschüttungen an die Anleger entfallen. Wollen Anleger des MPC MS Michelangelo Star Ansprüche geltend machen, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. Ein Fachanwalt kann im Rahmen einer Überprüfung der Kapitalanlage beispielsweise feststellen, ob Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung gegeben sind.
Der Schiffsfonds Nordcapital MS E R Tianshan hat dank eines bis 2016 laufenden Festchartervertrags eine deutlich bessere wirtschaftliche Ausgangslage als viele andere Schiffsfonds, um die Schifffahrtkrise überstehen zu können. Dass die Anleger dennoch auf Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten müssen, ist auf die erhöhte Kredittilgung zurückzuführen. Haben Anleger Zweifel, ob die Beteiligung an dem Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. die richtige Entscheidung war, können sich rechtlichen Rat bei einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einholen.
Das Jahr 2012 bringt für die Anleger des Schiffsfonds MS E. R. Tokyo einen erneuten Ausschüttungsausfall mit sich. Die Einkünfte des Schiffsfonds werden für von der finanzierenden Bank geforderte erhöhte Kredittilgung benötigt. Durch den wiederholten Ausschüttungsausfall wird deutlich, dass Schiffsfonds sich nicht als verlässliche Kapitalanlagen eignen. Dennoch wurden Schiffsfonds immer wieder unter diesem Vorzeichen angepriesen.
Die Anleger des Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio Global I mussten sich bereits mehrfach im Verzicht üben. Die bisher geleisteten Ausschüttungen betragen rund 50 % der einst prognostizierten Beträge – da für das Jahr 2011 keine Ausschüttungen ausgezahlt wurden, bleibt abzuwarten, ob der Schiffsfonds Nordcapital Schiffsportfolio Global I diesen Rückstand noch aufholen kann.
Für die Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Ardeche heißt auch im Jahr 2012: Keine Ausschüttungen. Die geflossenen Ausschüttungen des 2006 aufgelegten MPC MS Rio Ardeche entsprechen nur einem Viertel der einstigen Prognosen. Dies zeigt, dass Schiffsfonds keine verlässlichen Kapitalanlagen sind.
Bei dem 2004 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Rio Eider ist die Halbzeit der 16-jährigen Laufzeit erreicht. Die Zwischenbilanz des Fonds fällt jedoch nicht besonders gut aus, da die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds deutlich von den einstigen Prognosen abweicht. Für die Anleger des MPC MS Rio Eider bedeutete dies, dass sie bereits mehrfach auf Ausschüttungen verzichten mussten. Auch die aktuellen Ausschüttungen für das Jahr 2011 sind gestrichen. Der MPC MS Rio Eider demonstriert, dass Schiffsfonds weder verlässliche noch sichere Kapitalanlagen sind.
Die vier Panamax-Containerschiffe MS Santa Pamina, MS Santa Placida, MS Santa Pelagia und MS Santa Petrissa sind die Investitionsobjekte des 2007 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Santa P Schiffe 2. In finanzieller Hinsicht erwiesen sich diese Schiffe für die Anleger der Schiffsbeteiligung MPC MS Santa P Schiffe 2 bislang noch nicht als das „große Los“: Die Ausschüttungen für die Anleger kamen kurze Zeit nach dem Start des Fonds zum Erliegen und auch die Ausschüttungen für das Jahr 2011 entfallen.
Der Nordcapital-Schiffsfonds MS E. R. Bremerhaven ist erneut in eine finanzielle Schieflage geraten. Im Jahr 2010 musste der Fonds erstmals saniert werden, und nun ist im Leistungsbericht 2011 zu lesen, dass „für das Jahr 2012 ein deutlich negatives Betriebsergebnis erwartet“ wird, aufgrund dessen eine neuerliche Sanierung erforderlich ist. Angesichts der krisenbedingt schwierigen Rahmenbedingungen ist eine erfolgreiche und nachhaltige Rettung des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Bremerhaven kein leichtes Unterfangen. Die Zukunft der Schiffsbeteiligung ist erneut ungewiss.
Die zweite Welle der Schifffahrtskrise überrollt augenblicklich den Schifffahrtsmarkt, weswegen auch eine stattliche Anzahl an Schiffsfonds in Schwierigkeiten geraten ist. Bei den Nordkapital-Schiffsfonds ist der Fonds MS E. R. Cuxhaven in schwierige Gewässer geraten, sodass die zweite Sanierung binnen 2 Jahren erforderlich ist. Laut Geschäftsbericht 2011 ist „noch für 2012 ein weiteres Liquiditätssicherungskonzept geplant“. Anleger des Nordcapital MS E. R. Cuxhaven können sich in dieser angespannten Situation von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Rechte beraten lassen.
Zwei Sätze aus dem Geschäftsbericht 2011 des Emissionshauses Nordcapital haben weitreichende Folgen für die Anleger des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Helgoland. Zum einen wird für das Jahr 2012 „ein negatives Geschäftsergebnis“ erwartet; zum anderen wird ein weiteres „Liquiditätssicherungskonzept“ noch im Jahr 2012 geplant, „um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft aufrecht zu erhalten“. Anders ausgedrückt: Der Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Helgoland ist konkret von der Insolvenz bedroht. Anleger der Schiffsbeteiligung können sich in dieser angespannten Situation von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht hinsichtlich ihrer Rechte beraten lassen.
Wenn die Einnahmen eines Schiffsfonds nicht ausreichen, sämtliche Verpflichtungen zu erfüllen, sind es meist die Anleger, die das Nachsehen haben. Dies müssen die Anleger der Schiffsbeteiligung Nordcapital MS E. R. Long Beach im Jahr 2012 zum wiederholten Mal feststellen, da das vorhandene Geld für eine Ausschüttung nicht ausreicht. Der Schiffsfonds MS E. R. Long Beach muss vorrangig die erhöhten Tilgungen gegenüber der Bank bezahlen.
Auch das Jahr 2012 wird für den Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. New York kein erfolgreiches Jahr werden. Im Geschäftsbericht 2011 wird mitgeteilt, dass das Betriebsergebnis deutlich unter dem Plan liegen wird. Die für die Anleger des Nordcapital MS E. R. New York unmittelbar spürbaren Folgen sind eine erneute Nullrunde bei den Ausschüttungen. Wollen Nordcapital MS E. R. New York-Anleger angesichts der fortwährenden Probleme Ansprüche geltend machen, können sie sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.
Die Anleger des Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Shenzhen können mit der Ausschüttung für das Jahr 2011 nach einer längeren „Durststrecke“ wieder eine Ausschüttung in Empfang nehmen. Die vorherigen Ausfälle verdeutlichen jedoch, dass aus dem unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds Risiken und Unwägbarkeiten resultieren können. Wurde Anlegern gegenüber der Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Shenzhen jedoch als verlässliche oder sichere Anlage angepriesen, stellt sich die Frage, ob die Anlageberatung ordnungsgemäß ablief.
Kann die im Mai 2012 beschlossene Sanierung den Schiffsfonds Nordcapital MS E. R. Yantian retten? Dies wird sich erst in den kommenden Monaten erweisen, wenn sich das Schiff des Fonds auf einem krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt bewähren muss.
Dass die wirtschaftliche Lage des Schiffsfonds Nordcapital MS Westerbrook alles andere als glänzend war, konnten die Anleger schon anhand der seit längerem ausfallenden Ausschüttungen erkennen. Angesichts des „Liquiditätssicherungskonzepts“, das eine Insolvenz des Fonds Nordcapital MS Westerbrook abwenden soll, ist das im aktuellen Geschäftsbericht 2011angekündigte „negative Betriebsergebnis für das Jahr 2012“ keine erfreuliche Entwicklung.
AKTUELL 19.04.2013 – Informationsschreiben der Fondsgesellschaft und Abstimmung
Rund zwei Monaten, nachdem die ex-DCM Gesellschaften DCM Service GmbH (mittlerweile MSC Service GmbH) und DCM Verwaltungs GmbH im Rahmen der Ermittlungen gegen die S&K-Gruppe durchsucht wurde, wendet sich der J. Deinböck, der geschäftsführende Kommanditist des DCM Renditefonds 19 an die Anleger des Immobilienfonds.
In diesem Schreiben werden im wesentlichen die Vorgänge der letzten Monate – seit dem Verkauf der beiden Gesellschaften MSC Service GmbH und DCM Verwaltungs GmbH – aufgegriffen. Für die Anleger besonders interessant ist, dass auch eine erste Einschätzung bezüglich dessen vorgenommen wird, ob der DCM Renditefonds 19 von den Geschehnissen rund um die S&K-Gruppe negativ tangiert wurde.
Weiterhin werden die Anleger in diesem Schreiben aufgefordert, über verschiedene Veränderungen bei dem DCM Renditefonds 19 bis zum 10.05.2013 abzustimmen.
Auch klangvolle Namen schützen nicht vor Fehlstarts. Im Fall des 2009 aufgelegten Schiffsfonds HCI Exklusiv Multipurpose Quartett musste in Jahr 2011 begonnen werden, die Finanzen des Fonds zu sanieren. Dementsprechend blieben auch die Ausschüttungen der Schiffsbeteiligung HCI Exklusiv Multipurpose Quartett aus. Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung wird davon abhängen, wie erfolgreich die vier Schiffsbeteiligungen des Dachfonds mitten in der Schifffahrtskrise sein werden, die die vier Frachter MS Christoph M, MS Joerg N, MS Rene A und MS Tim B betreiben.
Die Aussichten für den Schiffsfonds HCI MS Serena sind alles andere als verheißungsvoll. So kann das Schiff der 2009 aufgelegten Schiffsbeteiligung schifffahrtskrisenbedingt nur geringe Charterraten einnehmen. Im Leistungsbericht 2011, der im Herbst 2012 erschien, wird ausgeführt, dass daher sogar die Tilgung des Kredits im Jahr 2011 nicht mehr erbracht werden konnten. Es wird ein weiterer Kapitalbedarf des Schiffsfonds HCI MS Serena angesprochen.
Der geschlossene Immobilienfonds MPC Holland 44 wurde im Jahr 2003 aufgelegt. Der Fonds beteiligt sich an drei niederländischen Immobilien, welche sich in Amstelveen, Groningen und Zaandam befinden. Die Anleger des Immobilienfonds Holland 44 konnten bislang stets eine mehr oder minder hohe Ausschüttung verbuchen. Allerdings gibt es einen ungewisser Faktor in der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung des MPC Holland 44: Die sich abzeichnenden Schwierigkeiten auf dem niederländischen Markt für Büro- und Gewerbeimmobilien. Nach einer langen Boomphase steigen die Leerstände und die Nachfrage nach Mietflächen ist abgeflaut. Auch die Immobilienpreise sind von diesem Abwärtstrend betroffen.
Der 2003 aufgelegte Immobilienfonds MPC Holland 46 zählt zu den zahlreichen Hollandfonds des Emissionshauses MPC Capital. Der Fonds investiert in zwei Bürogebäude, welche sich in Schipol bei Amsterdam und Haarlem befinden. Doch die Investition im einstigen Boomland Niederlande hält schon seit Jahren nicht mehr die versprochenen Ausschüttungen für die Anleger bereit. Auch für das Jahr 2011 erfolgte eine weitere „Nullrunde“. Ob Hoffnungen auf baldige Besserung der Lage des MPC Holland 46 berechtigt sind, ist aufgrund der sich abzeichnenden Schwierigkeiten auf dem niederländischen Markt für Büro- und Gewerbeimmobilien fraglich. Nach Jahren der ungebrochenen Nachfrage steigen die Leerstände bei Gewerbe- und Büroimmobilien und die Nachfrage nach Mietflächen hat sich verringert. Auch die Immobilienpreise sind von diesem Abwärtstrend betroffen.
Im Jahr 2002 brachte das Emissionshaus MPC Capital den Schiffsfonds MPC MS Rio Teslin und MS Rio Thelon auf den Markt. Der Fonds investierte in nicht direkt in Schiffe, sondern beteiligte sich an zwei anderen Schiffsfonds. Hierbei handelt es sich um die Schiffsbeteiligungen MPC MS Rio Teslin und MPC MS Rio Thelon. In den letzten Jahren sind die Ausschüttungen an die Anleger in Stocken geraten, bevor sie seit einiger Zeit gänzlich zum Erliegen gekommen sind.
Rund 7 Jahre nachdem der Schiffsfonds MPC MS Santa Leonarda auf den Markt kam und rund 6 Jahre nachdem das Containerschiff MS Santa Leonarda erstmals für den Fonds auf Fahrt ging, stellt sich für die Anleger die Situation ihrer Kapitalanlage alles andere als glänzend dar; so sind die einstmals satten Ausschüttungen auf Null gefallen. Diese Entwicklung zeigt, dass Schiffsfonds keine verlässlichen oder gar sicheren Kapitalanlagen sind. Dennoch wurde in der Vergangenheit Schiffsbeteiligungen des Öfteren unter dieser Prämisse Anlegern empfohlen.
Die MS Santa Leopolda ist ein Containerschiff, welches dem 2005 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Santa Leopolda gehört. Die Anleger haben unter einem bei Schiffsfonds weit verbreiteten Phänomen zu leiden: Ausfallenden Ausschüttungen. So mussten die Anleger des MPC MS Santa Leopolda bereits mehrfach verzichten. Dies zeigt, dass Schiffsfonds keine verlässlichen Kapitalanlagen sind. Wurde Anlegern der Schiffsfonds MPC MS Santa Leopolda als sichere Anlage empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung. Schiffsfonds sind Unternehmen mit sämtlichen damit einhergehenden Risiken. Zu diesen Risiken zählen auch das Insolvenzrisiko oder das Totalverlustrisiko. Solche Risiken darf eine sichere Kapitalanlage aber nicht aufweisen.
Bei dem Schiffsfonds MPC MS Santa Lorena und MS Santa Luciana handelt es sich um einen Dachfonds, der sich an den beiden Schiffsfonds MPC Santa Lorena und MPC Santa Luciana beteiligt. Diese beiden Fonds betreiben jeweils ein Containerschiff. Höchst unerfreulich ist für die Anleger des Dachfonds, dass die Ausschüttungen bislang vollkommen ausgefallen sind und nun deutlich hinter den Prognosen hinterher hinken.
Zunächst konnten die Anleger des 2003 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Santa Vanessa, sich an guten Ausschüttungen erfreuen. Mittlerweile ist nicht mehr so gut um die Ausschüttungen bestellt, denn diese fallen zum wiederholten Mal aus. Von den einstigen Prognosen sind die Ausschüttungen des MPC MS Santa Vanessa weit entfernt. Diese Entwicklung lässt deutlich zu Tage treten, dass Schiffsfonds keine verlässlichen oder gar sicheren Kapitalanlagen sind.
Der Schiffsfonds MPC Rio T-Serie beteiligt sich an Schiffsfonds, deren Schiffe als gemeinsames Kennzeichen einen Namen haben, der mit „Rio T“ beginnt. Konkret handelt es sich um die MPC-Fondsschiffe MS Rio Taku, MS Rio Thompson, MS Rio Teslin und MS Rio Thelon. Ein weiteres gemeinsames Kennzeichen der Schiffsfonds, in die der MPC Rio T-Serie investiert, sind deren ausfallende Ausschüttungen. Welche Rechte stehen den Anlegern des MPC Rio T-Serie zu? Eine Möglichkeit ist die Überprüfung der Anlageberatung auf schadensersatzauslösende Fehler.
Fachanwalt infomiert Anleger des Prorendita 5 und macht Schadensersatz geltend.
Fachanwalt klagt für Anleger des Prorendita 4 Fonds.
Verzicht war für die Anleger etlichen Salamon Schiffsfonds angesagt, da eine Reihe von Schiffsbeteiligungen keine Ausschüttungen für Jahr 2011 tätigen konnten. Als Ursache für den Ausfall oder auch Reduzierung wird oft auf die niedrigen Charterraten verwiesen. Bei diesem Phänomen handelt es sich um eine Auswirkung der Schifffahrtkrise, die seit Monaten für erhebliche Unruhe auf den Seefahrtmärkten sorgt.
Der Vermögensaufbau Fonds 1 wurde im Jahr 2003 von dem Münchner Fondsanbieter DCM AG emittiert. Bis zur Platzierung im Jahr 2005 beteiligten sich über 3.000 Anlegern an dem Fonds, welcher in eine Münchner Immobilie investiert. Zwar sind die Ausschüttungen des DCM Vermögensaufbau Fonds 1 bislang nicht zu verachten gewesen, jedoch sollten Anleger unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Lage bedenken, dass sich geschlossene Fonds nicht für jedes Anlageziel eignen.
Angesichts einer alternden Gesellschaft wächst der Bedarf an Pflegeeinrichtungen. Der geschlossene Fonds DCM ZukunftsWerte, auch als DCM Renditefonds 24 bekannt, setzt auf die Investition in 31 entsprechende Einrichtungen. 8.500 Anleger teilten diese Ansicht und beteiligten sich zwischen 2006 und 2007 an dem Fonds. Zwar flossen die Ausschüttungen des DCM ZukunftsWerte bislang prognosegemäß an dessen Anleger, allerdings sollten diese bedenken, dass geschlossene Fonds sich nicht für jedes Anlageziel eignen.
Die Schiffsbeteiligung GHF MS Euro Discovery, die im Jahr 2008 im Rahmen einer Privatplatzierung vertrieben wurde, steuert schweren Zeiten entgegen. Die Reederei MS Euro Discovery GmbH & Co. KG hat am 28.09.2012 Insolvenz angemeldet. Der jetzt insolventen Reederei gehört das Container-Feederschiff MS Euro Discovery. Welche Möglichkeiten stehen den betroffenen Anlegern angesichts der Insolvenz offen?
AKTUELL: Drohen den Anleger des Medienfonds Hannover Leasing 142 Magical Productions Steuernachzahlungen? Einem Schreiben der Fondsverwaltung vom 28.09.2012 ist zu entnehmen, dass die Finanzverwaltung die steuerlichen Grundlagenbescheide für die Jahre 2002 bis 2009 ändern möchte und die Verlustzuweisungen dieser Jahre daher gestrichen werden könnten. Von Seiten des Medienfonds wurde bereits die Aussetzung der Vollziehung beantragt. Zusätzlich soll ein Verfahren vor dem Finanzgericht angestrengt werden bzw. es sollen Ergebnisse aus einem Prozess eines mit ähnlichen Problemen Hannover Leasing-Medienfonds übertragen werden.
Aber nicht nur an der „steuerlichen Front“ stehen für die Anleger des Hannover Leasing 142 Magical Productions (mögliche) Änderungen bevor. Auch eventuelle Schadensersatzansprüche wegen falscher Anlageberatung sind von Verjährung bedroht. Diese verjähren genau 10 Jahre nach dem Vertragsschluss. Ist noch keine Verjährung eingetreten, kann diese noch gehemmt werden. Daher sollten Anleger, die sich die Option Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung sicher möchten, einen Blick auf ihre Beitrittserklärung werfen.
Achtung Verjährung 2012: Ansprüche verjähren taggenau im Jahre 2012, d.h. wenn die Beteiligung beispielsweise am 03.12.2002 gezeichnet wurde, verjähren die Ansprüche am 03.12.2012. Hannover Leasing Medienfonds Magical Productions GmbH & Co. KG Rush Hour 2 (HL 142) Steuerschaden?
Der Schiffsfonds HCI Shipping Opportunity wurde im Jahr 2009 aufgelegt und Ende 2010 geschlossen. Während der Anfangsphase sind keine Ausschüttungen vorgesehen. Noch ist der Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung des (derzeit einzigen) Fondsschiffs MS Hammonia Baltica, der die späteren Ausschüttungen bestimmen wird, offen. Doch unabhängig hiervon bestehen bei allen Schiffsfonds Risiken, über die Anleger vor der Investition in den HCI Shipping Opportunity aufgeklärt werden mussten. Diese Aufklärung musste im Rahmen eines zweistufigen Anlageberatungsgesprächs erfolgen.
AkTUELL: 27.12.2012 - Platzierungsgarantie des MPC CPO Nordamerika Schiffe 2
Die Platzierungsgarantie des Schiffsfonds MPC CPO Nordamerika Schiffe 2 wird zum „heißen Eisen“ für das Emissionshaus MPC Capital. Da der Fondsanbieter selbst angeschlagen ist, wurden die Anleger der Schiffsbeteiligung MPC CPO Nordamerika Schiffe 2 angeschrieben, um diese dazu zu bewegen, auf die Platzierungsgarantie zu verzichten. Das Manager Magazin („MPC Capital warnt vor eigener Pleite“, Onlineausgabe, 28.11.2012) zitiert, dass anderenfalls die „Leistungsfähigkeit“ der MPC Capital AG überschritten werden würde. Kurz gesagt: Für die Anleger des Schiffsfonds MPC CPO Nordamerika Schiffe 2 könnten die kommenden Wochen ungewollt spannend werden.
Bei dem MPC Flottenfonds III Starflotte handelt es sich um einen Schiffsfonds auf US-Dollar-Basis. Die 2004 aufgelegte Schiffsbeteiligung investiert in über ein Dutzend Containerschiffe, die alle den Bestandteil Star im Namen haben; zum Beispiel MS Asia Star, MS Europa Star oder auch MS Hong Kong Star. In den Jahren seit dem Start des MPC Flottenfonds III wurden an dessen Anlegern nicht zu verachtende Ausschüttungen ausgezahlt, auch wenn diese zuletzt stagnierten. Doch unabhängig von den Ausschüttungen sollten Anleger bedenken, dass sich Schiffsbeteiligungen nicht für jeden Anlagezweck eignen.
Bei dem Immobilienfonds MPC Holland 43 braut sich nach Informationen der Fondszeitung (Ausgabe 19/2012) ein Gewitter zusammen. Bei einer der drei Immobilien des Fonds - dem Objekt in Apeldoorn – stünden gut ¾ der Fläche leer. Eine Anschlussfinanzierung für die Zeit nach dem 30.12.2012 liege noch nicht vor und die finanzierende Bank bestehe auf der Ablösung eines Swaps. Angesichts dieser kritischen Lage kündigte die Treuhänderin des MPC Holland 43 an, dass ein Sanierungskonzept in Arbeit sei, das eine finanzielle Beteiligung der Anleger des Immobilienfonds vorsehe. Ansonsten drohe die Insolvenz.
Ausfälle sind ein konstanter Begleiter in der Historie des 2005 aufgelegten Schiffsfonds MPC MS Rio Stora und MS Rio Susa. Zunächst musste die Beteiligung an dem Schiff MS Rio Susa gestrichen werden, sodass – entgegen dem Namen – nur das Containerschiff MS Rio Stora für den Schiffsfonds unterwegs ist. Der zweite Ausfall betrifft die Ausschüttungen der Anleger. Diese entfielen bereits mehrfach, sodass sie sich immer weiter von den ursprünglichen Prognosen bei Start des Schiffsfonds MPC MS Rio Stora und MS Rio Susa entfernen.
Vom Steuersparmodell zur Steuerfalle: Die Anpreisungen, mit denen Medienfonds vor einigen Jahren den Anlegern verkauft wurden, haben sich nicht wie erwartet verwirklicht. Mittlerweile bereiten nicht wenige Medienfonds ihren Anlegern Verdruss, wenn diese erfahren mussten, dass die Finanzverwaltung die Verlustzuweisungen aberkennen möchte. Im schlimmsten Fall kommen hohe Steuernachzahlungen auf die Anleger zu. Denn zum einen wurden oft hohe Verluste steuerlich geltend gemacht, zum anderen kann das Finanzamt Steuernachzahlungen mit jährlich 6 % verzinsen. Erste Medienfonds setzen sich gegen die Aberkennung der Steuervorteile zur Wehr und es sind bereits entsprechende Klagen vor den Finanzgerichten anhängig.
Der erste Flugzeugfonds der DCM AG wurde im Jahr 2008 aufgelegt. Bis Ende 2009 beteiligten sich rund 2.900 Anleger an dem Fonds, welcher in ein Boeing-Frachtflugzeug investiert. Über die Ausschüttungen des DCM Flugzeugfonds 1 konnten sich dessen Anleger nicht beklagen, da sie erwartungsgemäß hohe Auszahlungen bekamen. Rund 7,25 % des Anlagebetrags flossen bislang jährlich an die Anleger.
Der DCM Flugzeugfonds 3 wurde im Jahr 2009 aufgelegt. Bei dem Investitionsobjekt des geschlossenen Fonds handelt es sich um ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 777F. Die Anleger des DCM Flugzeugfonds 3 sollten sich bewusst sein, dass es sich bei einem Flugzeugfonds um eine Kapitalanlage handelt, die sich nicht für jeden Anlagezweck eignet. Wurde der Fonds beispielsweise als sichere Kapitalanlage oder gar als Altersvorsorge empfohlen, handelt es sich um eine falsche Empfehlung und nicht um eine ordnungsgemäße Anlageberatung.
Der 2003 aufgelegte HCI Dachfonds Elbe Schiffahrt beteiligt sich an zwei Containerschiffen namens MS Cremon und MS Steintor. In Hinsicht auf die Ausschüttungen hatte der Fonds HCI Elbe Schiffahrt für dessen Anleger höchst unterschiedliches zu bieten. Mal erhielten Anleger eine überreichliche Ausschüttung, mal mussten sie gänzlich verzichten. Anleger des HCI Elbe Schiffahrt, die nicht einfach abwarten wollen, welches Schicksal die Schifffahrtskrise für ihre Kapitalanlage bereithält, können ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds HCI Elbe Schiffahrt durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht überprüfen lassen. So kann geklärt werden, ob Anlegern ein verlustfreier Ausstieg ermöglicht werden kann. Ein Ansatzpunkt für eine solche Prüfung ist die Anlageberatung durch Banken und Anlageberater, die allzu oft Fehler aufwies.
Der 2002 aufgelegte MPC Flottenfonds I investiert nicht direkt in eigene Schiffe, sondern beteiligte sich an bestehenden Schiffsfonds. So investiert der MPC Flottenfonds I auf mittelbarem Weg in die Containerschiffe MS Anatres J, MS Auriga J, MS Corona J, MS Crux J, MS Rio Valiente und MS Rio Verde. Ursprünglich verfügte der Schiffsfonds über zwei weitere Schiffsbeteiligungen, allerdings trennte sich der MPC Flottenfonds I im Jahr 2005 von den Beteiligungen an den Schiffen MS Rio Alexander und MS Rio Yarkon.
Der MPC Flottenfonds II wurde im Jahr 2002 aufgelegt. Der Dachfonds beteiligt sich wie der Schwesterfonds MPC Flottenfonds I an den beiden Schiffsfonds MS Rio Valiente und MS Rio Verde. Darüber hinaus beteiligt sich der MPC Flottenfonds II an den MPC Jüngerhans Schiffen. Doch auch die Beteiligung an verschiedenen Schiffsfonds konnte nicht verhindern, dass die Ausschüttungen an die Anleger den einstigen Prognosen nicht mehr entsprechen. Ob es sich bei den sechs Containerschiffsbeteiligungen um „sechs Richtige“ gehandelt hat, sei dahingestellt.
Der 2002 aufgelegte Schiffsfonds MPC Jüngerhans-Schiffe investiert in die Containerschiffe MS Antares J, MS Auriga J, MS Corona J und MS Crux J. Da die Einnahmen der Schiffe nicht wie erhofft und prognostiziert flossen, musste der Schiffsfonds MPC Jüngerhans-Schiffe im Jahr 2010 saniert werden. Insofern wird sich zeigen müssen, ob der Fonds in dem nach wie vor krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt bestehen kann oder ob die Krise und ihre Auswirkungen dem Schiffsfonds MPC Jüngerhans-Schiffe einen Strich durch die Rechnung macht.
Bei dem Schiffsfonds MPC MS Rio Taku und MS Rio Thompson handelt es sich um einen Dachfonds, der sich an den beiden Schiffsfonds MPC MS Rio Taku und MPC MS Rio Thompson beteiligt. Die beiden Zielfonds betreiben die namensgebenden Containerschiffe. Für die Anleger des MPC MS Rio Taku und MS Rio Thompson stellten sich die Ausschüttungen der letzten Jahre als Nullnummer dar, da die Zielfonds nicht an den Dachfonds ausschütten konnten.
Im Jahr 2007 brachte das Emissionshaus MPC Capital einen Dachfonds auf den Markt, welcher sich an den beiden Schiffsfonds MPC MS Santa Laetitia und MPC MS Santa Liana beteiligte – dementsprechend wurde der Dachfonds MPC MS Santa Laetitia und MS Santa Liana benannt. Über die Zielfonds beteiligt sich der Schiffsfonds an den zwei Containerschiffen. Eine für dessen Anleger unerfreuliche Entwicklung des Schiffsfonds sind die bereits mehrfach ausgefallenen Ausschüttungen.
Die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds DCM Renditefonds 13 konnten sich zwischen 2000 und 2002 an dem Fonds beteiligen. Dieser investiert in eine Münchner Gewerbeimmobilie. Jedoch verlief die wirtschaftliche Entwicklung zuletzt nicht wie in den Prognosen. Für die Anleger des Fonds DCM Renditefonds 13 bedeutete dies, dass die Ausschüttungen reduziert waren oder dass sie ganz verzichten mussten.
Das Investitionsobjekt des geschlossenen Immobilienfonds DCM Renditefonds 15 ist ein Büro- und Verwaltungsgebäude in Darmstadt. Rund 1.270 Anleger beteiligten sich zwischen 2001 und 2002 an dem Immobilienfonds. Ungeachtet der lange Zeit erfreulichen Ausschüttungen des DMC Renditefonds 15 sollten dessen Anleger bedenken, dass sich geschlossene Immobilienfonds nicht für jeden Anlagezweck eignen.
Der Schiffsfonds Salamon 10 MS Cape Mollini wurde im Jahr 2010 von der ersten Welle der Schifffahrtskrise erfasst. Die Einnahmen des Containerschiffs befanden sich auf einem krisenbedingt niedrigen Niveau. Dies führte dazu, dass die Finanzen des Schiffs saniert werden mussten, wozu auch die Anleger herangezogen wurden. Wie die wirtschaftliche Zukunft der MS Cape Mollini aussieht, steht in den Sternen. Allerdings gehen Experten davon aus, dass die schwierigen Rahmenbedingungen auf dem Schifffahrtsmarkt das gesamte Jahr 2012 und möglicherweise darüber hinaus anhalten werden.
Der elfte Schiffsfonds der Salamon AG wurde im Jahr 2006 aufgelegt. Der Fonds Salamon 11 SAG Westfalen investiert ein Containerschiff. Dieses Schiff geriet bereits während der ersten Hochphase der Schifffahrtkrise im Jahr 2010 in wirtschaftliche Bedrängnis, da es beschäftigungslose Zeiten gab. Auf Ebene des Schiffsfonds Salamon 11 SAG Westfalen wurde ein Rettungskonzept für das Containerschiff erarbeitet. Die Sanierung wirkte sich auf die Ausschüttungen für die Anleger aus, da die bereits erhaltenen Ausschüttungen zurückgefordert wurden und die Ausschüttungen für das Jahr 2011 gestrichen wurden.
2007 legt die Salamon AG den ersten und bislang auch einzigen Zweitmarktfonds des Emissionshauses auf. Der Fonds Salamon 12 Best Ship Select I kaufte Anteile bereits bestehender Schiffsfonds auf. Diese litten während der ersten Hochphase der Schifffahrtskrise unter krisenbedingt geringen Charterraten, was sich auch auf die Einnahmen des Fonds Salamon 12 Best Ship Select I auswirkte. Da auch Kredite zurückgeführt werden mussten, mussten die Anleger auf die Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten.
Die Anleger der Schiffsbeteiligung Salamon 13 MS SAG Bulk Australia haben seit dem Start des 2007 aufgelegten Schiffsfonds bislang nur einmal eine Ausschüttung erhalten. Die Ausschüttung für das Jahr 2011 fiel beispielsweise den geringen Einnahmen des Frachters MS SAG Bulk Australia zum Opfer. Das eingenommene Geld musste für Kredite aufgewendet werden. Die Krise der Schifffahrt hält auch im Jahr 2012 die Charterraten auf niedrigem Niveau. Wie der Frachter des Schiffsfonds Salamon 13 MS SAG Bulk Australia durch diese schwierigen Gewässer steuert, wird sich zeigen.
Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds Salamon 14 MS SAG Bulk Canada investiert in den Massengutfrachter MS SAG Bulk Canada. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung entspricht nicht den einstigen Prognosen. Die angespannte Lage auf dem Schifffahrtsmarkt spülte keine hohen Einnahmen in die Kassen des Salamon 14 MS SAG Bulk Canada. Da die erzielten Einnahmen für die Tilgung von Schiffskrediten benötigt wurden, mussten die Anleger der Schiffsbeteiligung auf die Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten.
Ursprünglich hieß der 15. Schiffsfonds der Salamon AG Salamon 15 SAG Bulk China. Dieser Frachter wurde jedoch zu Beginn der Laufzeit der Schiffsbeteiligung gegen den Frachter MS SAG Bulk Germany ausgetauscht. Da das Schiff des Salamon 15 SAG Bulk Germany über einen noch laufenden Festchartervertrag verfügt, konnten die Anleger des Schiffsfonds für das Jahr 2011 eine Ausschüttung in Höhe von 6 % in Empfang nehmen. Unabhängig von der aktuellen Lage des Salamon 15 SAG Bulk Germany sollten dessen Anleger bedenken, dass das Modell Schiffsfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Bei dem 2008 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 16 SAG Bulk Norway wurde im Jahr 2010 wie bei dem Schwesterfonds Salamon 15 SAG Bulk Germany das Investitionsobjekt ausgetauscht. Da der ursprünglich vorgesehene Frachter MS SAG Bulk India nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte, wurde er gegen den Frachter MS SAG Bulk Norway ausgetauscht. Aktuell befinden sich der Fonds Salamon 16 SAG Bulk Norway in der Lage, für das Jahr 2011 eine Ausschüttung in Höhe von 6,6 % vorzunehmen. Unabhängig hiervon sollten dessen Anleger allerdings bedenken, dass das Modell Schiffsfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Anleger konnten sich erstmals im Jahr 2008 an dem Schiffsfonds Salamon 17 MT Cape Taft beteiligen. Nach Startverzögerungen hat die Schiffsbeteiligung gleich zum Beginn der Laufzeit mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der krisenbedingten Charterratenflaute zu kämpfen. Diesen Schwierigkeiten fielen die Ausschüttungen der Jahre 2010 und 2011 zum Opfer. Welche rechtlichen Optionen stehen den Anlegern angesichts dieses Fehlstarts offen? Dies kann ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht im Zuge einer Überprüfung der Kapitalanlage ermitteln. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.
Einen glänzenden Start legte der 2008 aufgelegte Schiffsfonds Salamon 19 MT Cape Tampa nicht hin. Nach Schwierigkeiten bei der Platzierung des Fonds fielen die Ausschüttungen für die Jahre 2010 und 2011 dem krisenbedingt niedrigen Charterratenniveau zum Opfer. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung des Fonds Salamon 19 MT Cape Tampa zukünftig entwickelt ist noch offen. Es wird aber in Zukunft neue Konkurrenz auf den Panamax-Tanker MT Cape Tampa warten. Derzeit wird der Panama-Kanal ausgebaut, sodass zukünftig größere Schiffe als die bisherigen Panamax-Schiffe die wichtige Verbindung zwischen dem Pazifik und dem Atlantik durchqueren können.
Die rund 590 Anleger des Schiffsfonds Salamon 3 VLCC Meridian Lion beteiligen sich an dem Superöltanker VLCC (Very Large Crude Carrier) Meridian Lion. Im Jahr 2011 – neun Jahre nach der Auflegung des Schiffsfonds im Jahr 2003 – wurde ein Konzept zur finanziellen Umstrukturierung beschlossen. Aufgrund dessen entfielen für die Anleger des Fonds Salamon 3 VLCC Meridian Lion die Ausschüttungen für das Jahr 2011. Bereits zuvor mussten sich die Anleger mit reduzierten Ausschüttungen begnügen.
Die Salamon AG emittierte im Jahr 2003 den Schiffsfonds Salamon 4 MT Voyager, welcher in den Tanker MT Voyager investiert. In den Jahren seit dem Start des Schiffsfonds flossen die Ausschüttungen an die Anleger regelmäßig, aber wechselhaft in der Höhe. Der Festchartervertrag des Tankers lief Ende 2011 aus – damals wie heute steht der Schifffahrtsmarkt unter dem Einfluss der Krise der Schifffahrt, die für schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgt.
Der Tanker MT Astra ist für die im Jahr 2003 aufgelegte Schiffsbeteiligung Salamon 5 MT Astra unterwegs. Anfang 2012 – mitten in der Schifffahrtskrise – lief der Chartervertrag des Schiffs aus. Der auslaufende Chartervertrag trug – neben einem planmäßigen Aufenthalt im Dock – dazu bei, dass die Anleger erstmals auf Ausschüttungen komplett verzichten mussten.
Die Schiffsbeteiligung Salamon 6 MT Fedor beteiligt sich an einem Tanker der Panamax-Klasse namens MT Fedor. Anfangs erhielten die etwa 400 Anleger des Schiffsfonds prognosegemäße Ausschüttungen; allerdings sind diese in den letzten Jahren in Stocken geraten. Die Ausschüttung für das Jahr 2011 fiel vollständig aus, da Sondertilgungen bei den Krediten fällig waren. Der Fonds Salamon 6 MT Fedor ist damit ein weiterer Schiffsfonds aus dem Haus Salamon AG, dessen Ausschüttungen für das Jahr 2011 entfielen.
Die Salamon AG legte im Jahr 2004 ihre siebte Schiffsbeteiligung auf, den Fonds Salamon 7 MT Hellespont Tatina, welcher in einen Tanker investiert. Da der Unterchartervertrag des Tankers MT Hellespont Tatina bei der japanischen Reederei The Sanko Steamship im März 2012 auslief, war der Schiffsfonds Salamon 7 MT Hellespont Tatina nicht von der Insolvenz des Reeders im Sommer 2012 betroffen. Dennoch wiederholt sich aufgrund des Chartervertragswechsels für die Anleger der Ausfall der Ausschüttungen des Jahres 2009 bei den Ausschüttungen für das Jahr 2011.
Lange Zeit konnten die Anleger der 2004 aufgelegten Schiffsbeteiligung Salamon 8 MS Brunhilde Salamon hohe Ausschüttungen verbuchen. Doch nach dem Ende des Festchartervertrags des Frachters Anfang 2011 musste die MS Brunhilde mit einem seit dem Beginn der Schifffahrtskrise weit verbreiteten Phänomen Bekanntschaft schließen: Niedrige Charterraten. Da ein baldiges Ende der schwierigen Marktlage für Transportschiffe laut Experten noch nicht absehbar ist, steuert der Schiffsfonds Salamon 8 MS Brunhilde Salamon in unbekannte Gewässer.
Die Anleger des 2005 aufgelegten Schiffsfonds Salamon 9 MS Cape Mondego mussten ein weiteres Mal auf Ausschüttungen verzichten, sodass diese immer mehr hinter den einstigen Prognosen hinterher hinken. Darüberhinaus spielte die Schifffahrtskrise den Anlegern des Schiffsfonds bereits übel mit. Das Containerschiff des Fonds war 2010 beschäftigungslos, weswegen ein Sanierungskonzept beschlossen wurde. Doch damit sind noch nicht alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt, da das Schiff des Fonds Salamon 9 MS Cape Mondego sich noch erfolgreich auf dem aktuell krisengeschüttelten Schifffahrtsmarkt behaupten muss.
Der erste Schiffsfonds, den der Dortmunder Fondsanbieter Salamon AG im Jahr 2002 auflegte, war der Fonds Salamon 1 MT Oliver Jacob. Bei dem namensgebenden Schiff handelt es sich um einen Tanker. Der Schiffsfonds konnte bis vor einigen Jahren für die Anleger gute Ausschüttungen bereithalten. Durch die Krise der Schifffahrt verschlechterte sich die Einnahmensituation des Salamon 1 MT Oliver Jacob, was sich auch auf die Ausschüttungen für die Anleger des Schiffsfonds auswirkte. Nach einer reduzierten Ausschüttung im Jahr 2010 mussten sie auf eine Ausschüttung für das Jahr 2011 verzichten.
Der Dortmunder Fondsanbieter Salamon AG brachte im Jahr 2003 die Schiffsbeteiligung Salamon 2 MT Iblea auf den Markt. Dem Schiffsfonds gehört der Tanker MS Iblea. Die rund 340 Anleger haben in den letzten Jahren reduzierte Ausschüttungen erhalten bzw. mussten aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses auf diese verzichten. Wie sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds Salamon 2 MT Iblea gestalten wird, wird sich zeigen müssen.
Beteiligungen an Schiffsfonds wurden Anlegern von Banken und Sparkassen, aber auch von freien Anlageberatern angeboten. Durch die aktuelle Krise der Schifffahrt können viele der damals verkauften Schiffsbeteiligungen aber nicht die an sie gerichteten Erwartungen erfüllen; manchmal droht sogar der Totalverlust des investierten Geldes. Doch dies ist nicht der einzige Stein des Anstoßes, an dem sich Anleger stören. Im Zuge der Berichterstattung über die Krise der Schifffahrt rückte auch die Provisionspraxis beim Vertrieb von Schiffsfonds in den Fokus.
Eine Insolvenzanmeldung und eine drohende Insolvenz. Auch der Hamburger Schiffsfondsanbieter BS Invest wurde von der Krise der Schifffahrt eingeholt. Während auf die Anleger des insolventen Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte und des insolvenzbedrohten BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds spezielle Schwierigkeiten warten, befindet sich die gesamte maritime Branche in einer großen Krise. Die Schifffahrtskrise wirkte sich auch auf Schiffsfonds aus, sodass es im Lauf der vergangenen Monate zu Dutzenden Insolvenzanmeldungen und ähnliche Anlegeralpträume kam.
Der Schiffsfonds HCI Beteiligung Vela + Delphinus wurde von der HCI Capital AG im Jahr 2009 aufgelegt. Die Investitionsobjekte sind zum einen das Containerschiff MS JPO Vela und der Supramaxfrachter MS JPO Delphinus. In wirtschaftlicher Hinsicht konnten die Anleger bisher prognosegemäße Ausschüttungen einstreichen. Generell sollten Anleger jedoch bedenken, dass sich das Modell Schiffsfonds nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Der Schiffsfonds Ocean Shipping 1 wurde im Jahr 2004 von dem Fondsanbieter HCI Capital AG aufgelegt. Der Vertrieb der Fondsbeteiligungen erfolgte exklusiv durch die Deutsche Bank. Der Fonds HCI Ocean Shipping 1 investiert in ein Portfolio von sechs Containerschiffen. Hierbei handelt es sich um die Schiffe MS Hammonia Bremen, MS Hammonia Jork, MS JPO Cancer, MS JPO Capricornus, MS Letavia und MS Serena P. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds HCI Ocean Shipping I befinden sich aufgrund von Ausfällen hinter dem Plan.
Die Anleger der Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select 27 wurde im Frühjahr 2012 durch die Nachricht aufgeschreckt, dass die Yen- und Franken-Kredite der Schiffe MS Lantau Bee und MS Lantau Bride deren finanzielle Lage weiter ins Ungleichgewicht brachten. Vor der Finanzkrise waren solche Fremdwährungskredite bei Schiffsfonds sehr beliebt, da sie wegen des Kursgefälles eine günstige Tilgung ermöglichen sollten. Seinerzeit war der Yen eine schwache Währung, was wegen des Kursgefälles gegenüber dem US-Dollar – der Währung, in der das Tagesgeschäft der Schifffahrt abgewickelt wird – eine günstige Kredittilgung ermöglichen sollte. Durch den unerwarteten Höhenflug des Yen kehrte sich dieser Effekt ins Gegenteil um und die Tilgung der Kredite ist jetzt teurer als ursprünglich kalkuliert. Bei dem Schiffsfonds HCI Shipping Select 27 könnten sich diese Fremdwährungskredite jetzt als Stolperstein erweisen.
Im Jahr 2006 wurde die Schiffsbeteiligung Shipping Select XXI von der HCI Capital AG aufgelegt. Der Dachfonds beteiligt sich an vier unterschiedlich großen Containerschiffen namens MS JPO Scorpius, MS Constantin S, MS JPO Sagittarius und MS Conrad S. Vor allem letztere Schiffsbeteiligung sorgte bereits dafür, dass auf Ebene des HCI Shipping Select XXI von dessen Anlegern im 2010 frisches Geld zur Verfügung gestellt werden musste. Nicht wie versprochen entwickelten sich dementsprechend auch die Ausschüttungen, die immer weiter hinter den anfänglich, üppigen Prognosen zurückbleiben.
AKTUELL 14.12.2012 - MS Passat Breeze meldet Insolvenz an
Den Anlegern des Schiffsfonds HCI Shipping Select XXII bringt die vorweihnachtliche Zeit des Jahres 2012 keine guten Nachrichten: Das Fondsschiff MS Passat Breeze ist insolvent. Damit verbleibt der Schiffsbeteiligung nur noch das Containerschiff MS Hammonia Pacificum.
Die Prognosen verhießen den Anlegern des Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIII üppige Ausschüttungen zwischen 6 % und 12 %. Von diesen Einschätzungen sind die tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse der Schiffsbeteiligung aber weit entfernt. So mussten die Anleger bereits mehrfach auf Ausschüttungen des HCI Shipping Select XXIII verzichten, da die Einnahmen der beiden Containerschiffe MS Anna S und MS Ellen S hinter den Kalkulationen zurückblieben. Kurz gesagt: Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIII kämpft – wie so viele andere Schiffsfonds auch – mit wirtschaftlichen Problemen.
Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XXIV ist einer der vielen Shipping Select-Fonds, dessen tatsächliche Entwicklung weit hinter den einstigen Prognosen zurückbleibt. Die schwierige Marktlage der Schifffahrt behinderte eine erwartungsgemäße Entwicklung der vier Containerschiffe MS Lantau Bay, MS Lantau Beach, MS Lantau Breeze und MS Lantau Bridge. Eine Folge hiervon ist, dass die Ausschüttungen für die Anleger des 2007 aufgelegten HCI Shipping Select XXIV ausfielen.
Der September 2012 hält für die Schiffsfondsbranche eine stattliche Anzahl an Insolvenzen bereit. Auch der Fondsanbieter Hanse Capital wird nicht verschont. Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds Hanse Capital HC US-Euro-Flottenfonds konnte den wirtschaftlichen Problemen der letzten Monate nicht mehr standhalten und meldete am 20.09.2012 Insolvenz an. Die drei Frachter der Schiffsbeteiligung – MS SCL Marie-Jeanne, MS SCL Margrit und MS SCL Thun – befinden sich in der vorläufigen Zwangsverwaltung.
Die Schifffahrtskrise ließ die Charterraten für Transportschiffe auf breiter Front auf ein niedriges Niveau herabsinken. Geringe Einnahmen gehören daher in den letzten Monaten zu den weit verbreiteten Problemen der Schifffahrt. Die beiden Containerschiffe MS Malte Rambow und MS Theodor Storm, welche für die 2004 aufgelegte Schiffsbeteiligung HCI Schiffsfonds IX unterwegs sind, sind von diesem Problem ebenfalls betroffen. Für die Anleger äußert sich dies unter anderem dadurch, dass die letzte Ausschüttung der HCI Schiffsfonds IX bereits einige Zeit in der Vergangenheit liegt.
Bei dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XIII handelt es sich um einen 2005 aufgelegten Dachfonds, welcher sich an den Containerschiffen MS Hammonia Hamburg und MS Herma P beteiligt. Die Ausschüttungen des HCI Shipping Select XIII tendieren nach einem Ausfall wieder nach oben. Unabhängig von der aktuellen Lage des HCI Shipping Select XIII sollten Anleger bedenken, dass das Modell Schiffsfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX beteiligt sich an drei Schiffen. Hierbei handelt es sich um den Tanker MT Hellespont Prosperity, das Containerschiff MS Jork Rover und den Frachter MS HR Constellation, welcher vor der Pleite der Beluga Reederei im Jahr 2011 MS Beluga Constellation hieß. Die Ausschüttungen des 2006 aufgelegten Schiffsfonds HCI Shipping Select XIX fließen in recht unterschiedlichem Maß an die Anleger. Nachdem diese sich im Verzicht üben mussten, konnten sie anschließend wieder eine (reduzierte) Ausschüttung in Empfang nehmen.
Wird der Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds auf Grund laufen? Einer Meldung der Fondszeitung (Ausgabe 19/2012) zufolge droht dem 2006 aufgelegten Fond die Insolvenz. Das Sanierungskapital aus dem Jahr 2010 sei nahezu aufgebraucht und reiche nicht aus, um die laufenden Kosten der Schiffe des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds zu decken. Sollte die finanzierende Bank einen weiteren Kredit ablehnen, werden die Insolvenzanmeldung der vier Schiffe MS Peter Schulte, MS Franz Schulte, MS Paul Schulte und MS Ruth Schulte in Kürze erfolgen.
Schiffsdachfonds investieren nicht direkt in Schiffe, sonder beteiligen sich an anderen Schiffsfonds. Der HCI Hammonia I beteiligt sich über die beiden Schiffsfonds Europa I und Europa II an den sechs Containerschiffen MS Austria, MS Belgica, MS Finnlandia, MS Helvetia, MS Islandia und MS Polonia. Die Anleger des 2004 aufgelegten HCI Hammonia I erhielten in den ersten Jahren nach dem Start Ausschüttungen in der prognostizierten Höhe. Dies änderte sich jedoch nach der dritten Ausschüttung. Die Anleger des Schiffsfonds mussten seitdem auf Ausschüttungen verzichten.
Geringe Einkünfte aufgrund niedriger Charterraten bereiteten in den letzten Jahren einer Vielzahl von Schiffsfonds Probleme. Auch der 2003 aufgelegte Schiffsfonds HCI Renditefonds II hatte hiermit zu kämpfen. Für die Anleger bedeutete dies den Verzicht auf Ausschüttungen. Wie die weitere Entwicklung der Ausschüttungen sich gestalten wird, ist ungewiss. Allerdings ist die Schifffahrtskrise im Jahr 2012 nach wie vor präsent. Der Schiffsfonds HCI Renditefonds II beteiligt sich an dem Tanker MS Cape George, dem Frachter MS Ile de Re und den drei Containerschiffen MS Arnold Schulte, MS Louis S und MS Cremona.
Der im Jahr 2003 aufgelegte Schiffsfonds HCI Renditefonds III beteiligt sich an sechs Schiffen: Den fünf Containerschiffen MS Antje WulffMS Gerd, MS Jandavid S, MS Katharina S und MS Thomas Mann und dem Tanker MS Cielo die Parigi. Die Anleger des HCI Renditefonds III mussten sich in den vergangenen Jahren mit unregelmäßigen bzw. reduzierten Ausschüttungen abfinden, da finanzielle Probleme der Schiffe prognosegemäße Ausschüttungen nicht immer zuließen.
Bei dem HCI Renditefonds IV handelt es sich um einen 2004 aufgelegten Dachfonds, der sich anfänglich an einem Dutzend Schiffe beteiligte. Nach dem Verkauf des Schiffs MS Frisian Sky fahren noch die Frachter MS Patagonia, MS Marion Green und MS Margaretha Green sowie die acht Containerschiffe MS Berta, MS Euro Max, MS Frisian Pioneer, MS Frisian Star, MS Stadt Bremen, MS Stadt Emden, MS Stadt Flensburg und MS MarChaser für den Schiffsfonds. Da der HCI Renditefonds IV von der schwierigen Lage der Schifffahrt nicht unberührt blieb, müssen die Anleger schon längere Zeit auf Ausschüttungen verzichten.
Ausfallende Ausschüttungen sind in Zeiten, in denen die Schifffahrt unter schwerwiegenden Problemen leidet keine Ausnahme. Die Anleger des HCI Renditefonds Premium I musste mit vielen anderen Schiffsfondsanlegern das Los teilen, keine Ausschüttungen zu erhalten. Die 2003 aufgelegte Schiffsbeteiligung HCI Renditefonds Premium I beteiligt sich an den drei Containerschiffen MS Missunde, MS Torge S und MS Steintor.
So erlesen wie der Name des HCI Renditefonds Premium II ist die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds nicht. Schon wenige Jahre nach dem Start der 2003 aufgelegten Schiffsbeteiligung stagnierten die Ausschüttungen, um dann zu versiegen. Im Jahr 2010 musste der Fonds saniert werden. Der HCI Renditefonds Premium II entfernt sich daher immer weiter von den ursprünglichen Prognosen, die gute Renditen verhießen. Der Fonds beteiligt sich an den Schiffen MS Cielo di Parigi, MS Hanna und MS JPO Aquarius.
Bisher konnten die Anleger des HCI Renditefonds Premium III sich an ordentlichen Renditen erfreuen. Doch die Ausschüttungen für das Jahr 2011 fielen der Liquiditätslage zum Opfer. Damit erreicht auch die Anleger des HCI Renditefonds Premium III jenes Phänomen, mit dem seit der Finanzkrise viel Schiffsfondsanleger Bekanntschaft machen mussten. Der 2004 aufgelegte Dachfonds investiert in die Schiffe MS Bulk Asia, MS Kaspar Schulte und MS HR Indication (ehemals MS Beluga Indication). Von dem Schiff MS MarCheyenne trennte sich der Schiffsfonds HCI Renditefonds Premium III.
Im Jahr 2003 wurde der Dachfonds HCI Schiffsfonds V auf den Markt gebracht. Dieser beteiligte bis zum Verkauf des Containerschiffs MS Frisian Commander an sieben Schiffen. Dem HCI Schiffsfonds V verblieben das Containerschiff MS Stadt Rotenburg sowie die fünf Frachter MS Jannie C, MS MarCommanche, MS MarCherokee, MS Maria Green und MS Pasadena. Für drei der Frachter mussten im Jahr 2010 Sanierungsmaßnahmen erarbeitet werden. Rettungsbedürftig sind auch die Ausschüttungen für die Anleger. Diese sind in den letzten Jahren ausgefallen.
Die Ausschüttungen des HCI Schiffsfonds VI schwankten zwischen außergewöhnlich hoch und ausgefallen. Genauso bewegt wie die Bandbreite der Ausschüttungen ist die Geschichte des HCI Schiffsfonds VI. Von den ursprünglich acht Schiffen, an welchen der 2004 aufgelegte Schiffsfonds sich anfänglich beteiligte, sind fünf verblieben. Im Jahr 2012 richtete sich das Augenmerk der Anleger des HCI Schiffsfonds VI aber auf die steuerlichen Gegebenheiten des Schiffsfonds, da sich die „Steuerfalle“ Unterschiedsbetrag bemerkbar machte.
Die Krise der Schifffahrt und die Schwierigkeiten, die für Schiffsfonds daraus resultieren, machen keinen Bogen um die Schiffsfonds des Elbe Emissionshaus‘ (EEH). Dies mussten die Anleger der Schiffsbeteiligung EEH MS Blankenese bereits bemerken. Die Schiffsbeteiligung meldete im Juli 2012 Insolvenz an. Mit anderen Problemen wurden die Anleger des EEH Schiffsfonds EEH MS Svenja konfrontiert. Sie sollen bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen. Mit beiden Anlegeralpträumen mussten im Jahr 2012 die Anleger etlicher Schiffsfonds Bekanntschaft machen, nicht nur bei EEH Schiffsfonds. Als Grund für solche Schwierigkeiten wird oft auf die Krise der Schifffahrt verwiesen.
Bei der 2003 aufgelegten Schiffsbeteiligung HCI 1100 TEU Schiffsfonds I steht nicht alles zum Besten. Seit Jahren müssen die Anleger des auf Containerschiffe spezialisierten HCI 1100 TEU Schiffsfonds I auf Ausschüttungen verzichten (TEU = Standardcontainermaß). Nachdem der Fonds in eine finanzielle Schieflage geraten war, wurde im Jahr 2010 ein Sanierungskonzept beschlossen und das Containerschiff MS Frisian Sky verkauft. Dem HCI 1100 TEU Schiffsfonds I verbleiben somit die Containerschiffe MS Frisian Star und MS Frisian Pioneer.
TEU ist die Abkürzung für den Containerstandard Twenty-foot Equivalent Unit. Dementsprechend investiert die HCI Schiffsbeteiligung 1100 TEU Schiffsfonds II in Contaienrschiffe. Für den 2003 aufgelegten HCI 1100 TEU Schiffsfonds II fahren die drei Containerschiffe MS Stadt Emden, MS Stadt Bremen und MS Stadt Flensburg. Aufgrund der geringen Einnahmen dieser drei Schiffe musste für den Dachfonds im Jahr 2010 ein Sanierungskonzept entwickelt werden. Ausbesserungsbedürftig ist auch die Bilanz der bisherigen Ausschüttungen, da die Anleger des HCI 1100 TEU Schiffsfonds II wiederholt auf Ausschüttungen verzichten mussten.
Der 2006 von der HCI Capital AG aufgelegten Dachfonds Euroliner II beteiligt sich an den Container-Feederschiffe MS Jork Ruler und MS Jork Reliance. Wenige Jahre nach dem Start des HCI Euroliner II geriet dessen wirtschaftliche Entwicklung ins Stocken, da die Krise der Schifffahrt dem Schiffsfonds zusetzte, sodass dieser der Sanierung bedurfte. Eine Auswirkung der dürftigen Entwicklung war auch, dass die Anleger des HCI Euroliner II auf wiederholt auf Ausschüttungen verzichten mussten.
Die beiden Container-Feederschiffen MS Skirner und MS Slidur sind die Investitionsobjekte des Schiffsfonds HCI Euroliner. Die Ausschüttungen an die Anleger des Schiffsfonds entsprechen bislang nicht den Prognosen, welche beim Start des 2006 aufgelegten Schiffsfonds den Anlegern saftige Renditen in Aussicht stellten. Tatsächlich führt die Krise der Schifffahrt dazu, dass der Schiffsfonds HCI Euroliner sanierungsbedürftig wurde. Auch mussten die Anleger wiederholt auf Ausschüttungen verzichten.
Die Schiffsbeteiligung HCI Schiffsfonds II wurde von dem Emissionshaus HCI Capital AG im Jahr 2002 aufgelegt. Der Fonds investierte in den Mehrzweckfrachter MS Xenia und in die beiden Containerschiffe MS Anna Sophie und MS Thea S. Bis zu den Ausschüttungen für das Jahr 2008 konnten sich die Anleger über prognosegemäße Ausschüttungen freuen. Danach stellte sich für die Anleger die Beteiligung am HCI Schiffsfonds II weniger erfreulich dar, da sie seitdem auf Ausschüttungen verzichten mussten.
Der 2004 aufgelegte Schiffsfonds BS Invest Bulker Flottenfonds investiert in 5 Massengutfrachter (Bulker). Es handelt sich hierbei um die zwischen 1996 und 1999 erbauten Frachter MS Eilhard Schulte, MS Joost Schulte, MS Jürgen Schulte, MS Robert Schulte und MS Simon Schulte. Ein Schiffsfonds wie der BS Invest Bulker Flottenfonds ist allerdings nicht für jeden Anleger eine geeignete Kapitalanlage.
Der Schiffsfonds MS Mary Schulte wurde im Jahr 2004 von der Hamburger BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung mbH aufgelegt. Investitionsobjekt des Fonds ist das im Jahr 2000 vom Stapel gelaufene Containerschiff MS Mary Schulte. Jedoch eignet sich ein Schiffsfonds nicht für jeden Anleger und nicht für jeden Anlagezweck.
Es geht im Spätsommer 2012 hoch her in der Schiffsfondsbranche. Wie bereits im gesamten Jahr 2012 reißt der Strom der schlechten Nachrichten über Insolvenzen, zurückgeforderte Ausschüttungen und ähnliches nicht ab. Von dieser Misere sind Schiffsfonds des Anbieters Dr. Peters nicht ausgenommen. Zu den neuesten Krisenopfern gehören die Anleger des Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory. Sie wurden aufgefordert, Ausschüttungen zurückzuzahlen, da sich bei einer vorherigen Kapitalerhöhung nicht genug Anleger beteiligten. Auch bei der Schiffsbeteiligung Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture sowie einigen der VLCC-Supertanker Schiffsfonds steht es finanziell nicht zum Besten. Zwar befindet sich nicht jeder Dr. Peters Schiffsfonds in einer solchen akuten Notlage, dennoch führt die Krise der Schifffahrt nicht nur bei vereinzelten Fonds zu Problemen.
Sieben auf einen Streich. So könnte man die Zwischenbilanz der HCI Schiffsfonds für den September 2012 lauten. Zu diesen sieben gehört der Schiffsfonds HCI MS Otto Schulte , welcher am 17.09.2012 Insolvenz anmeldete. Bereits im Jahr 2010 befanden die Finanzen der 2004 aufgelegten Schiffsbeteiligung HCI MS Otto Schulte sich in sanierungsbedürftigem Zustand, sodass ein Restrukturierungskonzept beschlossen wurde. An dem Containerschiff MS Otto Schulte beteiligen sich nicht nur die Anleger des gleichnamigen HCI Schiffsfonds, sondern auch der Dachfonds HCI Renditefonds V.
Der Dachfonds HCI Renditefonds V muss zwei weitere Schiffe entbehren. Die beiden Containerschiffe MS Karin Schulte und MS Otto Schulte meldeten am 17.09.2012 Insolvenz an. Bereits im Jahr 2010 bedurften die beiden Schiffe der finanziellen Sanierung. Neben der MS Karin Schulte und der MS Otto Schulte verfügt der HCI Renditefonds V noch über die drei Schiffe MS Abram Schulte, MS HR Endeavour und MS Bulk Europe. Beim Start des HCI Renditefonds V verfügte der Schiffsfonds noch über Beteiligungen an acht Schiffen. Die Schiffe MS Beluga Enterprise, MS Beluga Emotion und MS Beluga Eternity wurden bereits im Jahr 2009 bzw. 2010 verkauft.
Der Dachfonds HCI Schiffsfonds I wurde im Jahr 2002 von der HCI Capital AG emittiert. Der Fonds investierte bis zum Verkauf der MS Pioneer Albatross in sechs Schiffe. Heute verfügt der HCI Schiffsfonds I über die beiden Containerschiffe MS Anna Sophie und MS Commodore sowie über die drei Frachter MS Finex, MS Ile de Reunion und MS Rebecca. Die Schiffsbeteiligung erfüllte in den Anfangsjahren die Erwartungen, jedoch änderte sich dies und die Anleger müssen auf die prognostizierten Ausschüttungen verzichten.
Der Schiffsfonds MS Georg Schulte wurde von der BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung (BS Invest) entwickelt und kam im Jahr 2008 auf den Markt. Investitionsobjekt des Fonds ist das Containerschiff MS Georg Schulte. Anleger, die sich von ihrem Anteil an dem Fonds BS Invest MS Georg Schulte trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten ihnen offen stehen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.
Die BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung (BS Invest) brachte im Jahr 2008 den Schiffsfonds MS Georg Schulte auf den Markt. Investitionsobjekt des Fonds ist das Containerschiff MS Georg Schulte. Anleger, die sich von ihrem Anteil an dem Fonds BS Invest MS Georg Schulte trennen möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen, welche rechtlichen Möglichkeiten ihnen offen stehen. Ein oft lohnender Ansatzpunkt ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler, da nicht jedes Anlagegespräch den hohen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung hinsichtlich der Beratung der Anleger gerecht wird.
Im Jahr 2005 brachte der Fondsanbieter BVT den Lebensversicherungsfonds BVT Life Bond Fund III Tradition auf den Markt. Allerdings zeigte sich in den Folgejahren, dass dieser Fonds wie so viele andere Lebensversicherungsfonds, die in US-Kapitallebensversicherungen investieren, den Prognosen und Anpreisungen nicht gerecht wird. Die Anleger mussten auf die Ausschüttungen verzichten. Dies ist unter anderem auch auf eine Fehlprognose zurückzuführen, die die Kalkulationen vieler Lebensversicherungsfonds durcheinander brachte.
Für die Anleger der HCI Schiffsfonds reißt auch im Spätsommer 2012 die Flut der schlechten Nachrichten nicht ab. Mitte September kam es zu einer wahren Welle von Insolvenzanmeldungen bei HCI Schiffsbeteiligungen. Binnen 48 Stunden meldeten 5 HCI Schiffe Insolvenz an. Besonders schwer betroffen war der Fonds HCI Shipping Select XVI bei dem alle drei Fondsschiffe zahlungsunfähig sind. Der Schwesterfonds HCI Shipping Select XVII ist mit 2 insolventen Schiffen bei insgesamt 5 Schiffen in einer nur wenig besseren Situation. Der Schiffsbeteiligung HCI Renditefonds I bleiben nach der Insolvenz der MS Auguste Schulte noch 3 weitere Schiffe.
Rund 5.400 Anleger beteiligen sich an dem Immobilienfonds EuroSelect 20, welcher im Jahr 2009 von dem Anbieter IVG auf den Markt gebracht wurde. Das Investitionsobjekt des Fonds ist das Brüsseler Bürogebäude The North Gate. In wirtschaftlicher Hinsicht konnten die Anleger des IVG EuroSelect 20 sich bislang nicht beklagen, da der Immobilienfonds sämtlichen Prognosen entsprach. Unabhängig von der aktuellen, erfreulichen Lage des Immobilienfonds, sollten Anleger bedenken, dass das Modell geschlossener Immobilienfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Der Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot 206 SeaClass 8 wurde im Jahr 2007 aufgelegt. Hinsichtlich der Ausschüttungen war für die Anleger des Schiffsfonds in den letzten Jahren in erster Linie Verzicht angesagt. Ein Grund hierfür waren Sondertilgungen für die Kredite des Fonds. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung (und die Ausschüttungen) des KGAL BA 206 SeaClass 8 zukünftig entwickeln werden, hängt in erster Linie von den Erträgen der drei Tanker SC Laura, MT Handytankers Glory und MT Handytankers Spirit ab.
Das Emissionshaus KGAL legte im Jahr 2008 das Beteiligungsangebot (BA) 214 SeaClass 11 auf. Es handelt sich hierbei um den bislang letzten Fonds aus der Reihe der SeaClass-Schiffsfonds. Bis ins Jahr 2010 konnten Anleger sich an dem Schiffsfonds beteiligen, dann wurde der Fonds mit Hilfe der Platzierungsgarantie geschlossen. Der Fonds KGAL BA 214 SeaClass 11 investiert in einen Frachter namens SC Lotta. Bislang konnten sich die Anleger über prognosegemäße Ausschüttungen freuen. Doch trotz der erfreulichen Entwicklung eignet sich eine Schiffsbeteiligung nicht immer für jedes Anlageziel; das gilt insbesondere dann, wenn eine sichere Kapitalanlage oder gar eine Altersvorsorge gewünscht war.
Der Sommer war für Anleger, die in Schiffsfonds investierten, keine besonders erfreuliche Jahreszeit, da sich die Schifffahrt in einer tiefen Krise befindet. Die wirtschaftliche Situation etlicher Schiffe spitzte sich dramatisch zu – es kam zu Insolvenzen, es wurden Sanierungskonzepte geschmiedet und vieles mehr. Von diesen Krisen-Erscheinungen blieben auch MPC Schiffsfonds nicht verschont. So wird bei den Fonds MPC Reefer Flotte 1 und MPC Reefer Flotte 2 über mögliche Kapitalforderungen gegenüber den Anlegern spekuliert. Die Anleger des MPC Santa R Schiffe wurden bereits mit Bitten um frisches Geld konfrontiert, da anderenfalls der Notverkauf eines oder mehrerer Schiffe drohe. Auch bei der Schiffsbeteiligung MPC Santa B Schiffe wird aktuell Kapitalbedarf bei den Anlegern angemeldet, da ansonsten der Totalverlust drohe. Die MPC Schiffsfonds MPC Rio Blackwater, MPC Rio Stora bereiteten den Anlegern in diesem Jahr ebenfalls bereits Kummer.
Das Angebot der Kapitalanlagen, welche die Commerzbank ihren Kunden empfiehlt, ist umfangreich. Die Palette reicht vom Medienfonds über Lebensversicherungsfonds und offenen Immobilienfonds bis hin zu Griechenlandanleihen. Doch nicht jeder Commerzbank-Kunde ist zufrieden mit den empfohlenen Anlagen. Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen stapeln sich hunderte Fälle, bei denen sich Kunden der Commerzbank an die Anwälte der Kanzlei wandten. Ein immer wieder zentraler Vorwurf: Falsche Anlageberatung.
Fünf Insolvenzen, das ist die Zusammenfassung der letzten Tage für den Schiffsfonds Anbieter HCI. Das Containerschiff MS Auguste Schulte meldete am 13.09.2012 unter dem Aktenzeichen 67e IN 272/12 bei Amtsgericht Hamburg Insolvenz an. Für die jetzt insolvente MS Auguste Schulte wurde – gemeinsam mit dem Schiff MS Julietta – im Jahr 2010 ein Sanierungskonzept beschlossen. Jetzt verbleiben dem 2003 aufgelegten Schiffsfonds HCI Renditefonds I neben der MS Julietta noch die Schiffe MS Vanessa C und MS Harald S.
AKTUELL 15.01.2013 - MS Pauline ist insolvent
Die Befürchtungen bestätigten sich: Ein weiteres Fondsschiff des Dachfonds HCI Shipping Select XI ist insolvent. Am 14.01.2013 meldete das Schiff MS Pauline Insolvenz an. Im vergangenen Jahr ging bereits die MS HR Magician Pleite.
Drei Insolvenzanmeldungen binnen 48 Stunden. Dies ist das düstere Resümee des September 2012 für die Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select XVI. Nachdem bereits die beiden Tanker MS Hellespont Trader und MS Hellespont Trooper am 13.09.2012 Insolvenz anmeldeten, befindet sich nun auch das letzte Schiff des HCI Shipping Select XVI, die MS Hellespont Trinity, seit dem 14.09.2012 im vorläufigen Insolvenzverfahren. Damit befinden sich alle drei Schiffe des Fonds in der Insolvenz und die Anleger des Schiffsfonds müssen sich wohl auf Verluste einstellen, da sie im Insolvenzverfahren nicht die besten Karten haben.
Der geschlossene Immobilienfonds IVG EuroSelect 16 vereint mehr als 10.000 Anlegern unter seinem Dach. Der Fonds investiert in den Bürokomplex The Square in Luxemburg. Zwar können die Anleger des Immobilienfonds sich in wirtschaftlicher Hinsicht nicht beklagen, da der IVG EuroSelect 16 bislang sämtlichen Prognosen entsprach. Unabhängig von der aktuellen, erfreulichen Lage des Immobilienfonds, sollten Anleger bedenken, dass das Modell geschlossener Immobilienfonds sich nicht für jeden Anlagezweck eignet.
Rund 3.900 Anleger beteiligten sich im Jahr 2009 an dem geschlossenen Immobilienfonds IVG Euroselect 17. Der Fonds investiert in ein niederländisches Bürogebäude, das Office Center Amstelveen. In wirtschaftlicher Hinsicht entspricht die Entwicklung des IVG EuroSelect 17 bislang sämtlichen Prognosen und die Anleger konnten sich über erwartungsgemäße Ausschüttungen freuen.
Der 2006 aufgelegte Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 187 SeaClass 4 investiert in 2 Containerschiffe der Panamax-Klasse, welche die Namen CSAV Lanco und CSCL Qingdao tragen. Obwohl die beiden Schiffe sich bis ins Jahr 2013 noch in einem festen Chartervertrag befinden und im Leistungsbericht 2010 die guten Geschäftsergebnisse gelobt wurden, entsprechen die Ausschüttungen des KGAL BA 187 SeaClass 4 nicht den Prognosen. Statt der geplanten Ausschüttungen von 7 % pro Jahr, erhielten die Anleger für das Jahr 2010 gerade einmal 4 %.
Das Investitionsobjekt des 2006 aufgelegten Schiffsfonds KGAL Beteiligungsangebot (BA) 188 SeaClass 5 ist das Panamax-Containerschiff CSCL Rotterdam. Die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds verläuft jedoch nicht so gut und reibungslos, wie dies den Anlegern einst beim Start des KGALG BA 188 SeaClass 5 angepriesen wurde. Statt kontinuierlich steigender Ausschüttungen mussten die Anleger ein Stagnieren, ja sogar einen Rückgang der Ausschüttungen verzeichnen.
AKTUELL 24.01.2013 – Sanierung gescheitert: Anlegern drohen erhebliche Verluste
Die Anleger des Schiffsfonds KGAL SeaClass 6 erhielten kurz vor dem Jahreswechsel 2012/2013 ein ernüchterndes Schreiben. Nachdem sich die Fondsverwaltung für die Zustimmung zur Restrukturierung bedankt hat, enthält die zweite Seite des Schreibens erschreckende Mitteilungen für die Anleger. Die angestrebte Sanierung des Fonds sei gescheitert, da nicht genug neues Kapital aufgetrieben werden konnte. Daher werden die finanziellen Mittel des KGAL SeaClass 6 spätestens im Juni 2013 nicht mehr ausreichen, um Verbindlichkeiten begleichen zu können. Die eigentliche Hiobsbotschaft ist jedoch, dass die Anleger sich auf erhebliche Verluste (91,5 % des Eigenkapitals) einstellen müssen.
Mal fließen sie, dann fallen sie aus und dann fließen sie wieder reduziert. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds KGAL Beteilgungsangebot 200 SeaClass 7 entsprechen nicht den Prognosen beim Start der Schiffsbeteiligung im Jahr 2007. Ein Grund für die reduzierten Ausschüttungen waren Sondertilgungen für die Kredite des Fonds. Wie sich die wirtschaftliche Entwicklung (und die Ausschüttungen) des KGAL BA 200 SeaClass 7 zukünftig entwickeln werden, hängt von den Erträgen des Fondsschiffs MT SC Sara ab. Für diese wiederum musste ein auskömmlicher Chartervertrag für den Tanker abgeschlossen werden, da der vorige Chartervertrag Anfang 2012 – mitten in der Schifffahrtskrise – auslief.
Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg sprach Anlegern, die nach einer falscher Anlageberatung in Lehman-Zertifikate investierten, Schadensersatz zu (Aktenzeichen 14 U 291/10). Das Gericht bestätigte ein Urteil des Landgerichts Hamburg. Damit ist die umfangreiche Rechtsprechung rund um die Lehman-Zertifikate um ein weiteres, obergerichtliches Urteil reicher.
AKTUELL 06.11.2012:
Der MPC Reefer Flottenfonds 2 fordert die Anleger auf, Ausschüttungen zurückzuzahlen. Mehr noch, über die bisher erhaltenen Ausschüttungen hinaus fordert der Schiffsfonds weiteres Kapital. Damit bestätigen sich die im Jahr 2012 in der Fachpresse gehegten Befürchtungen. Die weiteren Perspektiven, falls nicht genug Geld für den MPC Reefer Flottenfonds zusammenkommt, sind nicht erfreulich. Schlimmstenfalls ist das Geld der Anleger in Gefahr. Ob die Anleger eine "Finanzspritze" für den MPC Reefer Flottenfonds 2 als sinnvoll erachten, müssen diese selbst entscheiden.
Die erste Ausschüttung nach dem Start des Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds erhielten die Anleger noch in erwartungsgemäßer Höhe. Anschließend mussten sie sich jedoch im Verzicht üben. Der Chemikalientanker Flottenfonds wurde im Jahr 2006 von dem Hamburger Fondsanbieter BS Invest auf den Markt gebracht. Der Fonds beteiligt sich an den vier Schiffen MS Peter Schulte, MS Franz Schulte, MS Paul Schulte und MS Ruth Schulte.
Der 2003 aufgelegte Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 ist der letzte Fonds, der von der DIV Deutsche Immobilienfonds GmbH auflegt wurde, bevor das Unternehmen im Jahr 2005 in den Fondsanbieter Hannover Leasing integriert wurde. Der Fonds investiert in zwei Büro- und Geschäftsgebäude die sich jeweils in Hamburg und Darmstadt befinden. Jedoch verlief die wirtschaftliche Entwicklung des DIV Grundbesitzanlage Nr. 39 nicht jederzeit reibungslos. Bereits im Rechenschaftsbericht für das Jahr 2009 wurde vor stagnierenden Ausschüttungen gewarnt. Bereits die Ausschüttungen für das Jahr 2010 waren reduziert.
Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory wandte sich Anfang August 2012 an jene Anleger, die sich nicht an der im Mai 2012 beschlossenen Kapitalerhöhung beteiligten. Sie wurden aufgefordert, eine Zahlung in Höhe 17,5 % ihres Beteiligungsbetrags vorzunehmen. Die bisherigen Ausschüttungen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory seien Darlehen gewesen, welche nun zurückgefordert werden. Als Grund für die Geldforderung gibt die Fondsverwaltung an, dass für dies für den Fortbetrieb des Schiffs erforderlich sei und dass die Zahlungsfähigkeit der Fondsgesellschaft erhalten werden müsse.
Es sieht nicht gut aus für den Schiffsfonds HCI Shipping Select XVI. Die beiden Fondsschiffe MS Hellespont Trader und MS Hellespont Trooper sind zahlungsunfähig. Seit dem 13.09.2012 sind die Insolvenzanmeldungen am Amtsgericht Hamburg anhängig (Aktenzeichen: 509 IN 49/12 und 509 IN 51/12). Somit verbleibt dem Fonds nur noch der Tanker MS Hellespont Trinity. Da sich zwei Drittel der Fondsschiffe des HCI Shipping Select XVI in der Insolvenz befinden, sind die Zukunftsperspektiven des Dachfonds alles andere als glänzend.
AKUTELL 27.12.2012 – Kapitalerhöhung, eventuell Rückforderung Ausschüttungen
Die Gerüchte, dass der Schiffsfonds MPC Reefer Flottenfonds 1 sich in einer erheblichen wirtschaftlichen Schieflage befinde, haben sich bestätigt. Den Anlegern wurden in einem Schreiben vom 12.12.2012 mitgeteilt, dass ein „außerordentlicher Beschluss zur Aufnahmen von Neukapital“ gefasst werden solle, da nach einem „erneut dramatischen Ratenverfall“ die Schiffsgesellschaften des MPC Reefer Flottenfonds 1 keine auskömmlichen Einnahmen mehr erzielen könnten. Ohne Neukapital sei mit Zahlungsschwierigkeiten zu rechnen.
Zunächst werden die Anleger um die Zustimmung zu einer Kapitalerhöhung gebeten. Sollte die Kapitalerhöhung (Umfang ca. 21 Mio. Euro) scheitern, droht ausweislich dieses Schreibens die Insolvenz des MPC Reefer Flottenfonds 1 und es wird voraussichtlich zu einem Zwangsverkauf der Schiffe kommen. In diesem Fall wurde den Anlegern des MPC Reefer Flottenfonds 1 bereits weiteres Ungemach angekündigt: Die bereits ausgezahlte, leider nicht gewinngedeckten Ausschüttungen würden dann zurückgefordert werden. Doch auch im Fall einer Kapitalerhöhung wird den Anlegern nahegelegt, Ausschüttungen in Höhe von 7,92% zurückzuzahlen, da dieser Betrag wohl in jedem Fall fällig werde. „Entweder durch Einzug durch einen Insolvenzverwalter (die Beteiligung endet in einem Totalverlust) oder durch eine freiwillige Teilnahme an der Kapitalerhöhung (die Chance auf eine Reduzierung des Kapitalverlusts bleibt erhalten).“
Der Schiffsfonds MS Gustav Schulte wurde im Jahr 2007 von dem Hamburger Fondsanbieter BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung mbH aufgelegt. Jedoch bereits kurze Zeit nach dem Start der Schiffsbeteiligung bestanden ernsthafte finanzielle Probleme, sodass bereits im Jahr 2010 eine Sanierung mit frischem Geld durchgeführt werden musste. Doch auch dieser Schritt konnte den Schiffsfonds BS Invest MS Gustav Schulte nicht mehr retten. Nun wird von der Insolvenzanmeldung des Fonds berichtet.
Der Hamburger Fondsanbieter BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung mbH ist ein Tochterunternehmen der Reederei Bernhard Schulte. Angesichts der Nähe zur Schifffahrt konzentriert sich der Anbieter BS Invest auf Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen. Seit der Gründung im Jahr 2003 zählen Transportschiffe wie Containerschiffe, Tanker oder Frachter zu den bevorzugten Investitionsobjekten der BS Invest Schiffsfonds.
AKTUELL Laufzeit verlängert
Die Laufzeit des Lebensversicherungsfonds BVT Life Bond Fund wurde um ein Jahr verlängert, sodass die Laufzeit jetzt am 31.12.2013 endet.
Der Schiffsfonds des Fondsanbieters Fondshaus Hamburg betreibt das Containerschiff MS Crystal Bay. Die Anleger konnten im Jahr 2005 Anteile an der Schiffsbeteiligung erwerben. Nach dem Start des FHH Fonds Nr. 26 MS Crystal Bay zeigte sich jedoch, dass die anspruchsvollen wirtschaftlichen Ziele der Schiffsbeteiligung sich nicht immer erfüllen ließen. Die Renditeziele von 9 % und mehr jährlich werden seit längerem verfehlt. Für die Anleger bedeutete dies in erster Linie, dass sie bereits wiederholt auf Ausschüttungen verzichten mussten.
AKTUELL: Schiff MS HR Majesty muss Insolvenz anmelden
Das Containerschiff MS HR Majesty reichte den Insolvenzantrag ein. Damit finden die Rettungsbemühungen rund um das Schiff des Fonds HCI Shipping Select XVII ein ungünstiges Ende. Zuvor war die finanzielle Sanierung des Schiffs trotz des finanziellen Engagements der Anleger gescheitert.
Das Rettungskonzept für das Containerschiff MS HR Majesty ist gescheitert. Das Fondstelegramm berichtet am 03.08.2012, dass die finanzierende Bank sich wegen mangelnder Beteiligung der Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII aus der Sanierung zurückzog. Wie es jetzt bei dem Schiff MS HR Majesty weitergehen wird, ist ungewiss. Die MS HR Majesty fuhr bis zur Pleite der Reederei Beluga im Jahr 2011 unter dem Namen MS Beluga Majesty.
Kurz nach der Insolvenz des Schiffs MS HR Majesty muss der Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII eine erneute Insolvenzanmeldung verkraften. Der Tanker MS Hellespont Triumph meldete am 13.09.2012 ebenfalls Insolvenz an. Das Amtsgericht Hamburg führt das Verfahren unter dem Aktenzeichen 509 IN 50/12. Damit enden die Probleme der MS Hellespont Triumph, die zuvor beschäftigungslos im Hafen lag, auf die schlechteste Weise. Dem Schiffsfonds HCI Shipping Select XVII verbleiben nach den Insolvenzen noch der Mehrzweckfrachter MS Emily C und die beiden Massengutfrachter MS Stadt Solingen und MS Lake St. Clair.
Die PROKON Unternehmensgruppe bewirbt die von ihr vertriebenen Kapitalanlagen oft und ausgiebig: Fernsehwerbung zur besten Sendezeit oder auch Postwurfsendungen sollen Anleger überzeugen, in Genussrechte zu investieren. So wirbt die PROKON Unternehmensgruppe in Kurzprospekten und Broschüren unter anderem mit „maximaler Flexibilität“, Sicherheit sowie dem Aufbau von Windparks. Den Anlegern bietet sich das Bild einer „grünen“ Investition in eine alternative Energieerzeugung. Die Verwendung dieser Werbebotschaften untersagte jedoch das Oberlandesgericht Schleswig, da es sich um irreführende Werbung handele.
Bürogebäude gehören zu den „klassischen“ Investitionsobjekten geschlossener Immobilienfonds. Diesem Schema folgte auch der 2002 aufgelegte Fonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 38, welchem ein Düsseldorfer Bürogebäude gehört. Anleger konnten in den Jahren 2002 und 2003 Anteile an dem geschlossenen Fonds erwerben. Die wirtschaftliche Entwicklung des Immobilienfonds verlief jedoch nicht immer so reibungslos wie in den Prognosen – die Anleger mussten sich bereits mit reduzierten Ausschüttungen genügen.
AKTUELL 10.09.12: Die Prognosen, wie viel Kapital an die Anleger des Lloyd Fonds LF 72 Britische Kapital Leben V zurückerhalten werden, wurde gesenkt. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen des britischen Versicherungsmarkts wird von Seiten des Fonds davon ausgegangen, dass bei unveränderten Rahmenbedingungen lediglich rund 80 % an die Anleger des Fonds zurückfließen werden. Für die Anleger ist die eine alles andere als erfreuliche Entwicklung.
Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds legte 2006 den Lloyd Fonds LF 72 Britische Kapital Leben V auf. Es handelt sich hierbei um einen Lebensversicherungsfonds, der in Policen britischer Kapitallebensversicherungen investiert. Es wurden rund 25 Mio. Euro, die von Seiten der Anleger in den Lloyd Fonds Britische Kapital Leben V investiert wurden, und Fremdkapital im Wert vom 16 Mio. Euro verwendet, um ca. 120 „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen zu erwerben. Den Anlegern wurde bei Anlagestart in Aussicht gestellt, dass ab dem Jahr 2008 Renditen von ca. 7 % jährlich erzielt werden könnten.
Die Aktona Vermögensverwaltungs GmbH bietet seit 2002 Fondsbeteiligungen an. Jedoch war die Gesellschaft nicht immer unter diesem Namen tätig. Bis zum Jahr 2008 trat das Unternehmen unter dem Namen Fondax auf, welches die Fondax Beteiligungsfonds auf den Markt brachte. Grund für die Umbenennung waren namensrechtliche Streitigkeiten mit einer anderen Firma. Sitz der Aktona ist Holzkirchen in Oberbayern.
Der geschlossene Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 36 wurde von der DIV Immobilienfonds GmbH aufgelegt. Der 2002 aufgelegte Fonds investiert in ein Bürogebäude in Frankfurt am Main. Jedoch verlief die wirtschaftliche Entwicklung nicht wie in den Prognosen. Für die Anleger des Fonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 36 bedeutete dies, dass sie auf Ausschüttungen verzichten mussten. Doch wie können Anleger sich wehren und welche Ansprüche können ihnen zustehen?
Die DIV Immobilienfonds GmbH, welche mittlerweile zur Hannover Leasing gehört, brachte neben anderen Fonds auch den geschlossenen Immobilienfonds DIV Grundbesitzanlage Nr. 37 auf den Markt. Dieser Fonds investiert in ein Bürogebäude in der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main. Anleger berichten nun, dass die Ausschüttungen nicht mehr fließen. Was können Anleger in dieser Situation unternehmen? Eine Möglichkeit ist die rechtliche Überprüfung der Investition in den Immobilienfonds.
Die Fondax Beteiligungsfonds sind auffällig geworden, da sie (ehemalige) Anleger anschreiben und zur Zahlung ausstehender Beiträge auffordern. Dass dieses Ansinnen der Fondax Beteiligungsfonds von den Betroffenen abgewehrt werden kann, zeigt u.a. ein Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg (Urteil vom 03.05.2012 – 6 U 38/11). In diesem Urteil wird festgestellt, dass ehemalige Anleger nicht verpflichtet sind, laufende Zahlungen zu erbringen.
Büroimmobilien im In- und Ausland gehören zu den beliebtesten Investionsobjekten geschlossener Immobilienfonds. Auch der 2006 platzierte Fonds IVG EuroSelect 11 Moorgate investiert in ein Bürogebäude, welches im London liegt. Daher werden auch die Mieteinnahmen in britischen Pfund erzielt, welche zuletzt gegenüber dem Euro einen ungünstigen Kurs hatten. Die Folge für die Anleger des IVG EuroSelect 11 Moorgate waren reduzierte Ausschüttungen in den Jahren 2009 und 2010.
Eine Kundin der Commerzbank wünschte von ihrer Bank eine langfristige Kapitalanlage, welche sie zur Altersvorsorge einsetzen wollte. Die Commerzbank empfahl ihr daraufhin eine Beteiligung an dem Lebensversicherungsfonds Prorendita 5. In der Folgezeit zeigte sich jedoch, dass der Fonds nicht den Anpreisungen als sichere und dennoch rentable Kapitalanlage entspricht. Daher forderte die von der Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertretene Anlegerin von der Commerzbank Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung.
AKTUELL: UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe wird aufgelöst
Der offene Immobilienfonds UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe wird aufgelöst. Dies gab das Management des Fonds in einer Mitteilung vom 05.09.2012 bekannt. Die 3-jährige Abwicklungsphase endet am 05.09.2015. Als Grund für die Entscheidung, den offenen Immobilienfonds aufzulösen, werden die vergeblichen Bemühungen benannt, in einem schwierigen Marktumfeld genügen Liquidität für eine nachhaltige erneute Öffnung des UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe aufzubauen. Damit finden die wiederholten Öffnungen und Schließung des UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe zwar ein Ende. Jedoch konnten die Anleger während der zwei Jahre währenden Schließung des offenen Immobilienfonds keine Anteile zurückgeben und werden auch keine Gelegenheit mehr bekommen, da die Rücknahme von Anteilen ausgeschlossen wurde.
Im Portfolio des 2003 unter dem Namen SKAG 3 Kontinente gestarteten Immobilienfonds befinden sich zum Zeitpunkt der Auflösung noch 21 Immobilien, welche in den kommenden 3 Jahren veräußert werden sollen. Die Erlöse aus diesen Verkäufen werden an die Anleger ausgekehrt, allerdings werden zuvor Kosten für Kredite, die laufende Verwaltung und Abwicklungskosten abgezogen. Als ersten geplanten Auszahlungstermin nennt die UBS den März 2013. Danach sollen die Auszahlungen im halbjährlichen Rhythmus stattfinden.
Der offene Immobilienfonds UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe ist bereits seit dem 6. Oktober 2010 eingefroren: dies bedeutet, dass die Anleger an ihr Geld aus dem Fonds nicht herankommen können, da die Rücknahme der Anteilscheine ausgesetzt wurde. Während der Zeit der Schließung sind die Anleger also an den UBS (D) 3 Sector Real Estate Europe gebunden.
Die finanziellen Probleme des Schiffsfonds HCI Schiffsportofolio X erreichen einen neuen Höhepunkt. Die beiden Schiffe MS Jork Ranger und MS Vogebulker meldeten Geldbedarf in Millionenhöhe an. Geplant ist nun, dass die Anleger einen Teil ihrer erhaltenen Ausschüttungen zurückzahlen sollen. Auf einer Gesellschafterversammlung soll ein entsprechender Beschluss über die Rückzahlung der Ausschüttungen gefasst werden. Dabei entfielen bereits die Ausschüttungen des HCI Schiffsportfolio X für die Jahre 2010 und 2011 und den Anlegern droht auch steuerliches Ungemach wegen des Unterschiedsbetrags.
Die Anleger des Lebensversicherungsfonds HSC US-Leben Select I werden aufgefordert, über die Auflösung des Fonds abzustimmen. Das Versicherungsportfolio des Fonds wurde bereits vollständig veräußert. Für die Anleger ist problematisch, dass die Ausschüttungen nicht das ursprünglich angestrebte Volumen erreichten, sodass unter dem Schlussstrich der Beteiligung am HSC US-Leben Select I Verluste stehen. Zusammen mit der anvisierten Auszahlung erhielten die Anleger bislang erst rund 75 % ihres investierten Geldes zurück.
Der geschlossenen Immobilienfonds EuroSelect 9 RiversideHouse wurde 2005 aufgelegt und platziert. Der Fonds investiert in eine in London gelegene Büroimmobilie. Die Tatsache, dass das Fondsobjekt in Großbritannien steht, bescherte dem IVG EuroSelect 9 zuletzt Probleme. Denn der ungünstige Kurs des britischen Pfunds – in welchem die Mieteinnahmen erzielt werden – gegenüber dem Euro führte dazu, dass die Ausschüttungen nicht mehr in vollem Umfang ausgezahlt werden konnten.
Zwei Pleiten binnen weniger Tage hat das Emissionshaus Lloyd Fonds AG zu beklagen. Nachdem zunächst die Insolvenz des Schiffsfonds LF 94 MS Tosa Sea angemeldet wurde, folgt jetzt die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea. Beide Fonds investierten in dasselbe Schiff – die MS Tosa Sea. Da laut Fondstelegramm die Bank keine Zahlungen vom Betriebskonto der MS Tosa Sea genehmigte, war auch die Insolvenz des Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea unumgänglich.
Den Schlusspunkt der Geschichte des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 94 MS Tosa Sea bildet das Aktenzeichen 524 IN 20/12. Am 31.08.2012 wurde beim Amtsgericht Bremen die Insolvenz der Schiffsbeteiligung angemeldet. Das Fondsvermögen steht jetzt unter vorläufiger Zwangsverwaltung durch den Insolvenzverwalter. Bereits zuvor erlaubte die ungünstige wirtschaftliche Entwicklung der Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 94 MS Tosa Sea keine Ausschüttungen an die Anleger. Was können die betroffenen Anleger jetzt noch unternehmen?
Bis zur Finanzkrise wurden Schiffsfonds von vielen Bank und Sparkassen für die sichere Altersvorsorge empfohlen. Doch in wirtschaftlich schlechten Zeiten brechen der internationalen Schifffahrt die Einnahmen weg. Zu den Leidtragenden dieser Entwicklung gehören auch die Anleger. Diese nehmen die Havarie ihrer Kapitalanlagen jedoch nicht klaglos hin. Die WirtschaftsWoche widmet sich in der Ausgabe 36/12 vom 03.09.2012 diesem Thema.
Der geschlossenen Containerfonds ConRendit 10 wurde im Jahr 2007 auf den Markt gebracht. Der Fonds investiert in verschiedene Standard-, Tank- und Kühlcontainer sowie in Zugmaschinen, Chassis und Wechselbrücken. Der ConRendit 10 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 10 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.
Der Fondsanbieter ConRendit legte den geschlossenen Containerfonds ConRendit 11 im Jahr 2007 auf. Der Fonds investiert in Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der ConRendit 11 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten hinnehmen. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 11 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.
Der im Jahr 2008 aufgelegte geschlossenen Containerfonds ConRendit 12 investiert in eine Portfolio unterschiedlicher Container, aber auch in weitere Anlagen, die im Containergeschäft benötigt werden wie zum Beispiel Zugmaschinen und Auflieger. Der Fonds ConRendit 12 musste aufgrund der Insolvenz eines Mieters ungeplante Kosten schultern. Zudem mussten die Forderungen der Banken vor jenen der Anleger bedient werden. Daher entsprachen auch die Ausschüttungen des ConRendit 12 nicht immer den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.
In den 2008 aufgelegte Containerfonds ConRendit 13 investiert knapp 500 Anleger. Das Hauptinvestitionsgut des Fonds bilden Standard- und Tankcontainer, ergänzend kommen Wechselbrücken, Chassis und Auflieger hinzu. Die Ausschüttungen des ConRendit 13 liegen unter den Prognosen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben. Der Fonds musste wegen der Insolvenz eines Mieters zusätzliche Kosten hinnehmen. Zudem mussten Tilgungsrückstände gegenüber den Banken aufgeholt werden.
Im Jahr 2004 brachte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 7 auf den Markt, welcher in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer investiert. Die Ausschüttungen des ConRendit 7 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da zum einen der Fonds bereits die Insolvenz eines Mieters zu verkraften hatte und zum anderen der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist. Daher mussten die Anleger sich mit teils reduzierten, teils vollständig ausgefallenen Ausschüttungen begnügen.
Der geschlossenen Containerfonds ConRendit 8 wurde 2007 von dem Anbieter ConRendit aufgelegt. Der Fonds investiert in ein breites Portfolio verschiedener Containertypen. Die Finanzen des ConRendit 8 sind in der jüngeren Vergangenheit durch fällig gestellte Kredite der Banken unter Druck geraten, weswegen der Fonds bereits Notverkäufe von Containern durchführen musste. In den vorherigen Jahren mussten die Anleger sich bereits mit „wechselhaften“ Ausschüttungen begnügen.
Im Jahr 2007 legte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 9 auf. Dieser investiert in eine Reihe verschiedener Container sowie in Zugmaschinen, Chassis und Wechselbrücken. Die wirtschaftliche Entwicklung des ConRendit 9 entspricht nicht den ursprünglichen Planungen, da unter anderem ungeplante Kosten durch die Insolvenz eines Mieters entstanden. Die Ausschüttungen des ConRendit 9 entsprachen daher nicht immer den üppigen Anpreisungen und die Anleger mussten sich in Verzicht üben.
Der geschlossene Containerfonds ConRendit Navigare 1 wurde im Jahr 2005 von dem Fondsanbieter ConRendit aufgelegt. Rund 350 Anleger stellten dem Fonds rund 10 Mio. Euro zur Verfügung, die in das Leasinggeschäft mit verschiedenen Standardcontainer investiert wurden. Die wirtschaftliche Entwicklung des ConRendit Navigare 1 blieb jedoch hinter den Prognosen zurück, sodass die Anleger sich mit reduzierten Ausschüttungen begnügen mussten oder ganz verzichten mussten.
Ein weiterer Schiffsfonds aus dem Haus GHF ist in die tiefroten Zahlen geraten. Die Schiffsbeteiligung GHF MS Phoenix Cruiser ist zahlungsunfähig und musste Insolvenz anmelden. Das Containerschiff MS Phoenix Cruiser befindet sich in der vorläufigen Zwangsverwaltung. Damit ereilt den 2005 aufgelegten Schiffsfonds sieben Jahre nach dem Start das Aus. Was können die Anleger des Schiffsfonds GHF MS Phoenix Cruiser unternehmen, um ihr in der Schiffsbeteiligung investiertes Kapital zu retten?
Die Anleger des Lebensversicherungsfonds HSC Optivita USA II erhielten kürzlich ein Schreiben der Treuhänderin, aus dem hervorgeht, dass die Auflösung des Fonds beschlossen werden soll. Erste konkrete Schritte wurden bereits unternommen. So wurde das Versicherungsportfolio des HSC Optivita USA II bereits Ende Juni 2012 vollständig verkauft. Hinsichtlich des weiteren geplanten Vorgehens heißt es in dem Schreiben: „Unter Berücksichtigung einer angemessenen Liquiditätsreserve für die Liquidation der Gesellschaft schlägt die Fondsverwaltung vor, zunächst 95 % des aktuellen Kassenbestand der Gesellschaft an die Anleger auszuzahlen. Dies entspricht einer Ausschüttung von etwa 20 % bezogen auf das Nominalkapital.“
Anleger konnten zwischen 2003 und 2005 Anteile an dem Immobilienfonds IVG Euroselect 7 Triple erwerben. Das namensgebende Triple des geschlossenen Immobilienfonds sind Objekte in den drei Städten London, Bonn und Nürnberg. Das Engagement in Großbritannien ist auch der Grund, weswegen die Ausschüttungen des Fonds sich nicht immer auf dem prognostizierten Niveau bewegten. Der IVG Euroselect 7 Triple musste Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und dem britischen Pfund ausgleichen.
Der Fondsanbieter IVG brachte den geschlossenen Immobilienfonds EuroSelect 8 NeathousePlace im Jahr 2004 auf den Markt. Anleger konnten bis ins Jahr 2005 Anteile an dem Fonds erwerben, der in eine Büroimmobilie in London investiert. Die geografische Lage des Fondsobjekts bescherte dem IVG EuroSelect 8 zuletzt Probleme. Denn der ungünstige Kurs des britischen Pfunds – in welchem die Mieteinnahmen erzielt werden – gegenüber dem Euro führte dazu, dass die Ausschüttungen stagnierten. Zuletzt bewegten sich die Ausschüttungen auf einem Niveau von 3 %.
Der Zweitmarktfonds LF 96 Best of Shipping II, welcher im Jahr 2008 von der Lloyd Fonds AG aufgelegt wurde, investiert in Schiffsbeteiligungen. Der Lloyd Fonds LF 96 Best of Shipping II beteiligt sich an über 60 Schiffen bzw. Schiffsflotten. Jedoch kann die wirtschaftliche Entwicklung des Fonds mit den Prognosen, die beim Start des Schiffsfonds getätigt wurden, nicht Schritt halten. Bereits im Jahr 2010, als der Lloyd Fonds LF 96 Best of Shipping II vollständig platziert wurde, mussten die Anleger auf Ausschüttungen verzichten.
AKTUELL 22.01.2013 – Sanierung gescheitert, Schiffe werden verkauft
Die Sanierung des Schiffsfonds MPC Offen Flotte MS Santa B Schiffe ist nach Medienberichten gescheitert. Die Beteiligung an der Sanierung soll zu gering ausgefallen sein. Nach einem Bericht des Fachblattes „THB Täglicher Hafenbericht“ soll der zu erwartende Verkaufserlös für die Containerschiffe nicht einmal ausreichen, die Kredite zu tilgen. Für die betroffenen Anleger ist dies keine gute Nachricht.
Der im Jahr 2005 aufgelegte Containerfonds ConRendit 5 investiert nach einigen Startschwierigkeiten in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer. Da der Fonds mit den Unwägbarkeiten des Containergeschäfts und der Insolvenz eines Mieters zu kämpfen hatte, mussten die Anleger teilweise auf Ausschüttungen verzichten, teilweise bekamen sie reduzierte Ausschüttungen.
Über 880 Anleger investierten in den geschlossenen Containerfonds ConRendit 6, welcher im Jahr 2005 von dem Anbieter ConRendit auf den Markt gebracht wurde. Der Fonds, der wenige Jahre nach dem Start mit der Insolvenz eines Mieters zu kämpfen hatte, musste im Jahr 2012 Container notverkaufen, da die Banken Kredite des ConRendit 6 fällig gestellt hatten. Für die Anleger äußerten sich diese Probleme unter anderem durch die reduzierten und teils auch ausgefallenen Ausschüttungen des Containerfonds.
Der Schiffsfonds Nr. 29 MS Tampa Bay MS Turtle Bay des Anbieters Fondshaus Hamburg (FHH) ist insolvent. Das Fondsvermögen wurde unter vorläufige Zwangsverwaltung gestellt. Die 2005 aufgelegte Schiffsbeteiligung FHH Fonds Nr. 29 beteiligte sich an den beiden Containerschiffen MS Tampa Bay und MS Turtle Bay. Bereits in der Vergangenheit gerieten die Finanzen des Schiffsfonds ins Ungleichgewicht und der Fonds musste finanziell saniert werden.
Am 27.08.2012 musste das Schiff MS Irène Insolvenz anmelden. Das Containerschiff befindet sich in vorläufiger Zwangsverwaltung. Das 1996 gebaute Schiff war für den gleichnamigen, 2004 vom Emissionshaus PCE aufgelegten Schiffsfonds unterwegs. Mit den Finanzen des Fonds PCE MS Irène stand es bereits in der Vergangenheit nicht zum Besten. Eine Auswirkung war, dass die Ausschüttungen des Schiffsfonds seit längerem stagnierten.
Die 2008 von der Lloyd Fonds AG aufgelegte Schiffsbeteiligung LF 94 MS Tosa Sea betreibt einen gleichnamigen Massengutfrachter. In die MS Tosa Sea investierten nicht nur die Anleger des Lloyd Fonds LF 94 MS Tosa Sea, sonder auch die Investoren des Schwesterfonds LF 91 MS Thira Sea. Das Fondsschiff geriet jedoch wie so viele andere Schiffe auch in den Sog der Schifffahrtskrise. Die ungünstige wirtschaftliche Entwicklung verhinderte ein prognosegemäßes Wachstum, sodass der Schiffsfonds in eine wirtschaftliche Schieflage geraten ist. Dabei mussten die Anleger bereits wiederholt auf Ausschüttungen verzichten, um die Darlehen des Fonds vorrangig bedienen zu können.
Der Schiffsfonds MS Hohebank, der 2007 vom Fondsanbieter Nordkontor AG aufgelegt wurde, ist in eine bedrohliche finanzielle Schieflage geraten. Die Schiffsbeteiligung ist akut sanierungsbedürftig und die Anleger sollen ihren Teil dazu beisteuern. Sie werden aufgefordert, dem Schiffsfonds Nordkontor MS Hohebank weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Anderenfalls könne die Insolvenz des Schiffsfonds drohen. Bereits zuvor erlaubte die finanzielle Situation des Nordkontor MS Hohebank keine Ausschüttungen an die Anleger.
Der geschlossene Containerfonds ConRendit 2 wurde im Jahr 2003 aufgelegt. Der Fonds investiert in ein Portfolio verschiedener Container. Die Ausschüttungen des ConRendit 2 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist.
Im Jahr 2004 brachte der Anbieter ConRendit den geschlossenen Containerfonds ConRendit 4 auf den Markt, welcher in ein Portfolio verschiedener Standard- und Tankcontainer investiert. Die Ausschüttungen des ConRendit 4 entsprachen nicht immer den üppigen Anpreisungen, da der Containermarkt Schwankungen unterworfen ist. Im Jahr 2012 erhielten die Anleger beispielsweise eine Ausschüttung in Höhe von 3 %.
Auf den ersten Blick ist alles klar: Zehn Jahre nach dem Erwerb einer Kapitalanlage verjähren alle Schadensersatzansprüche. Anleger, die seinerzeit falsch beraten wurde, und dies erst über zehn Jahre später entdeckten, mussten feststellen, dass ihre Ansprüche verjährt sind. Doch die zehnjährige Verjährungsfrist ist seit einiger Zeit wieder im Blickpunkt vieler Anwälte. Denn die zehnjährige Verjährungsfrist wurde erst vor rund zehn Jahren eingeführt.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Gründungsgesellschafter (in diesem Fall eine Treuhänderin) für die falsche Anlageberatung eines Anlageberaters haften müssen, wenn sie Vermittler für den Vertrieb ihrer Fondsanteile einschalten und den Vermittlern die Aufklärung der Kunden überlassen (Urteil vom 14.05.2012 – Aktenzeichen: II ZR 69/12). Eine Anlegerin erhält daher Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung.
Die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds DFH Beteiligungsangebot 64 müssen die niederschmetternde Nachricht verkraften, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen sollen. Damit spitzt sich die ohnehin prekäre Lage des Fonds für die Anleger weiter zu, nachdem bereits im Frühjahr 2012 die Sanierung des DFH Beteiligungsangebot 64 gescheitert ist. Angesicht der Rückforderungen wird für die Anleger des geschlossenen Immobilienfonds das Schreckgespenst der Insolvenz und des Kapitalverlusts erneut lebendig.
In den letzten Monaten häufen sich die Meldungen über notleidendende Schiffsfonds. DIe Krise der Schifffahrt beschert vielen Schiffsbeteiligungen erhebliche Probleme. Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern eines in Schwierigkeiten befindlichen Dr. Peters Schiffsfonds zu?
Für die Anleger des Schiffsfonds EEH MS Svenja brachte die Post in diesen Tagen keine guten Nachrichten: Nach einem Gesellschafterbeschluss werden sie aufgefordert, die bereits erhaltenen Ausschüttungen zurückzuzahlen. Und das, obwohl die Anleger des Schiffsfonds EEH MS Svenja bereits auf Ausschüttungen verzichten mussten. Insofern wiegt die Rückforderung der Ausschüttungen gleich doppelt schwer.
Etliche Schiffsfonds des Anbieters HCI leiden unter Problemen. Es gab Insolvenzanmeldungen, Rückforderungen von Ausschüttungen, ausgefallene Ausschüttungen, … Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern eines notleidenden HCI Schiffsfonds zu?
So unkonventionell die Gestaltung des HCI Garantieprodukts HSC Shipping Protect 3 auch ist, die Anleger müssen sich mit einem „gewöhnlichen“ Problem abfinden: Die wirtschaftliche Entwicklung des HSC Shipping Protect 3 ist nicht so gut wie erhofft, sodass die Anleger auf Ausschüttungen verzichten mussten. Es scheint, also ob sich die Startschwierigkeiten des Garantieprodukts fortsetzten. Die Beteiligungen an dem Garantieprodukt HSC Shipping Protect 3 wurden 1 ½ Jahre lang vertrieben und selbst am Ende dieser langen Zeichnungsphase konnte nur 1/5 des ursprünglich eingeplanten Anlegergeldes eingesammelt werden.
Bei der Schiffsbeteiligung Renditefonds 69 Produktentanker III, die im Jahr 2007 von dem Anbieter König & Cie. aufgelegt wurde, läuft nicht alles rund. Die geringen Einnahmen des Tankers MT King Duncan verhinderten, dass die Anleger die Ausschüttung 2010 erhielten. Zuvor mussten die Anleger des König & Cie. Renditefonds 69 Produktentanker III sich bereits im dritten Jahr nach dem Start der Schiffsbeteiligung mit einer reduzierten Ausschüttung begnügen.
Nicht alles geht bei der 2008 gestarteten Schiffsbeteiligung Renditefonds 73 von König & Cie. problemlos von Statten. Zwar kann der Rohöl- und Produktentanker MT King Douglas die wirtschaftlichen Prognosen bislang erfüllen. Bei dem Tanker MT King Daniel schwächeln jedoch die Einnahmen. In Kombination mit Änderungen bei den Darlehensverträgen des König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker IV führt dies dazu, dass die Anleger des Schiffsfonds auf Ausschüttungen verzichten mussten. Und angesichts der schwierigen Bedingungen auf dem Schifffahrtsmarkt, der sich momentan in einer großen Krise befindet, sind die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffs MT King Daniel ungewiss.
Die Containerschiffe MS Newark und MS Miami sind für die Schiffsbeteiligung LF 70 Flottenfonds X des Anbieters Lloyd Fonds AG unterwegs. Die wirtschaftliche Entwicklung dieser beiden Schiffe verläuft jedoch nicht so reibungslos, wie dies beim Start der Schiffsbeteiligung im Jahr 2006 prognostiziert wurde. Die Darlehen in US-Dollar bereiten sowohl der MS Newark als auch der MS Miami Probleme. Die MS Miami verstieß gegen die sogenannte 105 %-Klausel. Da der Wert des Kredits gegenüber dem Wert des Containerschiffs mehr als die namensgebenden 105 % betrug, mussten Sondertilgungen geleistet werden. Auch in der Bilanz der MS Newark bilden US-Dollar- und Yen-Kredite einen Risikofaktor wegen der 105 %-Klausel.
Die im Jahr 2006 von der Lloyd Fonds AG aufgelegte Schiffsbeteiligung LF 71 MS Lloyd Parsifal betreibt das Containerschiff MS Lloyd Parsifal. Doch in den 5 Jahren seit dem Start des Schiffsfonds konnten sich die Anleger nur selten über prognosegemäße Ausschüttungen freuen. Im Gegenteil, sie mussten bereits mehrfach auf Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 71 MS Lloyd Parsifal verzichten. Jene für das Jahr 2011 wurde beispielsweise auf Druck einer finanzierenden Bank gestrichen, weil eine Verletzung der 105 %-Klausel (auch loan-to-value-Klausel) droht.
Das Beste aus der Schifffahrt hat die von der Lloyd Fonds AG herausgebrachte Schiffsbeteiligung LF 87 Best of Shipping I derzeit nicht zu bieten. Im Gegenteil. Der in finanzielle Schieflage geratene Schiffsfonds fordert die Anleger auf, erneut Geld zur Sanierung des angeschlagenen Fonds zur Verfügung zu stellen. Sollten die anvisierten 4,2 Mio. Euro nicht eingesammelt werden können, drohe der Totalverlust des investierten Geldes. Dies berichtet das Magazin Fonds Professionell am 13.08.2012 (Onlineausgabe).
Die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds Schiffsportfolio II werden vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Sie sollen bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung über den Verkauf der beiden Schiffe MS Annina Schulte und MS Valentina Schulte entscheiden. Bereits im Frühjahr wurde den Anlegern des Schiffsfonds Lloyd Fonds Schiffsportfolio II über die „angespannte Liquiditätslage“ der beiden Schiffsgesellschaften berichtet. Eine Sanierung ohne einen Forderungsverzicht der Banken wird in dem Schreiben vom 15.08.2012 als nicht „vernünftig“ bezeichnet, weswegen jetzt der Verkauf der MS Annina Schulte und MS Valentina Schulte angestrebt werde.
Die finanziellen Schwierigkeiten der Schiffsbeteiligung MPC Santa R Schiffe spitzen sich weiter zu. Die Anleger werden erneut aufgefordert, dem Schiffsfonds weiteres Geld in Höhe von 19,75 % zur Verfügung zu stellen. Insgesamt werden laut Fondstelegramm für die Sanierung des MPC Santa R Schiffe weitere 19 Mio. Euro benötigt. Sollten die Anleger nicht zahlen, wird der Notverkauf „eines oder mehrerer“ Fondsschiffe. Keine leichte Entscheidung für die Anleger, zumal dies bereits die zweite, erhebliche Forderung des Schiffsfonds MPC Santa R Schiffe.
Das Bangen um die Schiffe der Schiffsbeteiligungen OwnerShip Feeder Duo hat im Fall der MS Stadt Hameln einen ungünstigen Ausgang genommen. Das Fondstelegramm meldet, dass am 24.07.2012 das Insolvenzverfahren über die MS Stadt Hameln eröffnet wurde. Für die Anleger sind dies nicht die ersten Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert werden. Bereits im Jahr 2010 musste der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo saniert werden. Im Frühjahr 2012 wurde vom Manager Magazin über Notverkaufspläne im Zusammenhang mit Bankenforderungen berichtet.
Der im Jahr 2007 aufgelegte Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett investiert in 5 Feederschiffe („Zulieferschiffe“ größerer Schiffe). Jedoch ergaben sich bereits wenige Jahre nach dem Start der Schiffsbeteiligung bei den Container-Feederschiffen MS O.M. Aestatis, MS K-Water und MS Hoheriff des OwnerShip Feeder Quintett finanzielle Probleme. Daher mussten Einnahmen, welche die Frachter MS Sarah Friederich und MS Senta Friederich erwirtschaftet hatten, zur Sanierung der 3 anderen Schiffe eingesetzt werden.
Binnen weniger Wochen mussten eine Handvoll OwnerShip Schiffsbeteiligungen ihren Anlegern schlechte Nachrichten wie Insolvenzanmeldungen, Schiffsversteigerungen oder Forderungen nach Geld unterbreiten. Welche Rechte und Ansprüche stehen den Anlegern eines in die Turbulenzen geratenen OwnerShip Schiffsfonds zu?
Der Panamakanal zählt zu den wichtigsten und bekanntesten Wasserstraßen der Welt. Er verbindet in dem mittelamerikanischen Land Panamá den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal verkürzt den Weg zwischen den beiden Weltmeeren erheblich, da ansonsten der lange Weg um den südamerikanischen Kontinent bewältigt werden muss. Aber der künstliche, Anfang der 20. Jahrhunderts eröffnet Kanal lässt nur Schiffe einer bestimmten Größe zu: die Panamax-Schiffe. Deren Abmessungen und Tiefgang erlaubt es gerade noch, die Schleusen und Seen des Panamakanals zu durchqueren. Ein Schiff der Panamax-Klasse darf bis zu 294,3 m lang und 32,3 m breit sein bei einem Tiefgang von höchstens 12,04 m. Ein Schiff dieser Größe kann etwa 4.600 – 5.000 Standardcontainer (TEU, ca. 6 m lang) laden
Die wirtschaftliche Entwicklung des Schroeder & Co Container Fonds Österreich 1 ist nicht so verlaufen wie dies bei Start des Containerfonds im Jahr 2005 erwartet wurde. Bereits 2 Jahre nach dem Start des Fonds setzten Schwierigkeiten ein, die sich auf die Ausschüttungen für die Anleger des Containerfonds auswirkten. Die Wirtschaftskrise, die mit einem Rückgang des Transportbedarfs einherging, und Schwierigkeiten bei den Mieteinnahmen sorgten für Probleme in den Finanzen des Schroeder & Co Container Fonds Österreich 1. Statt der prognostizierten 8 % p.a. mussten sich die Anleger mit ausgefallenen Ausschüttungen abfinden.
Es geht hoch her bei dem Containerfonds Schroeder & Co. Container Fonds Österreich 3. Der vorzeitige Verkauf des Containerportfolios ist in den Mittelpunkt der Diskussion gerückt. Nachdem zunächst bei einer Gesellschafterversammlung Anfang August 2012 ein (teilweiser) Verkauf beschlossen wurde, erhielten die Anleger wenige Tage später ein Schreiben, das eine „Gesellschafterversammlung im Umlaufverfahren“ ankündigte und die Beschlussvorlage abänderte. Für die Anleger des Schroeder & Co. Container Fonds Österreich 3 ist die Unklarheit rund um den geplanten, vorzeitigen Verkauf der Stahlboxen des Fonds ärgerlich. Denn die Anleger wurden vor den Turbulenzen rund um den Verkaufsbeschluss von der Fondsverwaltung bereits gewarnt, dass sie möglicherweise am Ende der Fondslaufzeit mit Verlusten rechnen müssen.
Der Schroeder Logistik Investment Fonds engagiert sich in zwei Bereichen der Logistik: dem Containergeschäft und der Containerschifffahrt. Der im Jahr 2007 aufgelegte Fonds investierte in vier Containerschiffe und vier Containerportfolios. Doch auch dieser duale Ansatz bewährte sich nicht als Patentrezept für wirtschaftlichen Erfolg.
Ein Flugzeugfonds als Kapitalanlage. Diese Idee überzeugte die 305 Anleger des SLB Leasing Fonds 60 Uranus. Der von den Anbietern Sachsen Fonds und SüdLeasing entwickelte Flugzeugfonds investiert in eine Airbus A321-200 Passagiermaschine. Der 2004 aufgelegte SLB Leasing Fonds 60 Uranus soll planmäßig bis ins Jahr 2014 laufen. Doch am Ende der Laufzeit könnte sich ergeben, dass die Erwartungen, die in den Flugzeugfonds gesetzt wurden, nicht erfüllt werden können. Denn es ist nicht sicher, ob der Fonds SLB Leasing Fonds 60 Uranus die Auflösung wie kalkuliert betreiben kann.
Über die Macht von Ratingagenturen wird in Zeiten der Eurokrise viel diskutiert. Eine Gerichtsentscheidung in den USA könnte Ratingagenturen in Zukunft das Fürchten lehren. Ein Investmentfonds, der von Agenturen unzutreffend bewertet wurde, brach zusammen. Dies bescherte professionellen Investoren erhebliche Verluste, weswegen sie vor den Kadi zogen und Schadensersatz forderten. Ein New Yorker Gericht wies den Einspruch zweier Branchengrößen gegen das von den Profiinvestoren angestrengtes Verfahren ab. Jetzt kann über die Schadensersatzforderungen der Investoren verhandelt werden. Die Financial Times Deutschland titelte am 22.08.2012 „US-Richterin lässt Ratingagenturen zittern“.
Die Auflösung des offenen Immobilienfonds AXA Immosolutions fand keine große Medienaufmerksamkeit. Mitten in der Aufregung rund um die beiden ebenfalls aufgelösten Branchenflaggschiffe CS Euroreal und SEB Immoinvest wurde bekannt gegeben, dass der AXA Immosolutions nach einer zweijährigen Schließung nicht wieder öffnen wird und aufgelöst wird. Am 26.05.2010 wurde die Anteilsrücknahme des offenen Immobilienfonds ausgesetzt. Im Mai 2011 wurde die Schließung um ein weiteres Jahr verlängert. Am 15.05.2012 ereilte den AXA Immosolutions das endgültige Aus. Die Branche der offenen Immobilienfonds befindet sich in einer schweren Krise. Verschiedene offene Immobilienfonds werden bereits abgewickelt. Dem AXA Immosolutions war eine erfolgreiche Öffnung ebenfalls nicht mehr vergönnt.
Das Beste aus allen Anlageklassen. Der Name des Bayernfonds BestAsset 1 deutet auf hohe Ziele hin. Die Ausschüttungen des Dachfonds werden diesen hohen Zielen jedoch nicht mehr gerecht: Sie fließen nicht mehr in der prognostizierten Höhe. So mussten die Anleger in den vergangenen Jahren bereits auf einen Teil ihrer Ausschüttungen verzichten, da diese von der Vorabverzinsung aufgezehrt wurden. Zudem steht nicht bei allen Beteiligungen des Bayernfonds BestAsset 1 zum alles zum Besten. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett sind bereits vollständig ausgefallen. Zur Rettung des Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping 1 musste Ende letzten Jahres Geld von dessen Anlegern eingesammelt werden.
Das Landshuter Unternehmen Debi Select brachte 3 Factoring-Fonds auf den Markt. Diese sollten es Anlegern ermöglichen, sich an Unternehmen, die Spezial-Factoring (Forderungsankauf) betreiben, zu beteiligen. Die Anleger der Debi Select Fonds sollten monatliche Ausschüttungen erhalten, die sich auf 6 % jährlich summieren sollten. Doch im Jahr 2011 fanden sich die Debi Select Fonds in den Schlagzeilen der Wirtschafsberichterstattung wieder, allerdings nicht mit positiven Meldungen.
Die Anleger der Schiffsbeteiligung Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture können nicht zur Ruhe kommen. Bereits im Frühjahr 2012 machte der Charterer des Tankers, die japanische Reederei Sanko Steamship Ltd., durch finanzielle Probleme von sich reden. Im Sommer folgte die Insolvenz der Reederei. Nun mussten die Anleger des Schiffsfonds erfahren, dass die Fondsgesellschaft am Ende des Jahres eine Rückzahlung der bislang getätigten Ausschüttungen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture in Erwägung zieht. Dass solche Ankündigungen auch in die Tat umgesetzt werden, mussten Anleger von Schiffsfonds während der aktuellen Krise der Schifffahrt immer wieder erfahren.
Seit April 2012 werden keine Anteile des Mischfonds DWS ImmoFlex Vermögensmandat mehr zurückgenommen – der Fonds setzte die Anteilsrücknahme aus. Für etliche Kunden der Deutsche Vermögensberatung (DVAG), die eine jederzeit verfügbare Kapitalanlage wünschten, war die Mitteilung, dass der Mischfonds geschlossen wird, eine Überraschung. Kunden der DVAG, die sich mit dieser Situation nicht abfinden möchten, können sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen. Dieser kann klären, ob Anlegern (Schadensersatz)Ansprüche zustehen. Beispielsweise kann überprüft werden, ob die Anlageberatung in Ordnung war, oder ob sie Defizite aufwies.
Der Tanker des Fondshaus Hamburg Fonds Nr. 15 MT Oceania ist insolvent und steht laut Fondstelegramm seit dem 09.08.2012 unter vorläufiger Zwangsverwaltung. Das Schiff des 2003 aufgelegten Schiffsfonds fuhr zuletzt unter dem Charternamen MT St. Katharinen. Mit den Finanzen des FHH Fonds Nr. 15 MT Oceania stand es in den vergangenen Monaten nicht zum Besten. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds liegen deutlich unter Plan. Zudem wurde 2011 ein Betriebsfortführungskonzept beschlossen, um die Zahlungsfähigkeit der Schiffsbeteiligung zu erhalten. Jetzt musste der Tanker des FHH Fonds Nr. 15 MT Oceania jedoch Insolvenz anmelden.
AKTUELL 17.01.2013 - Schiffsfonds meldet Insolvenz an
Am 15.01.2013 meldeten drei Schiffsfonds des Fondshaus Hamburg (FHH) Insolvenz an. Zu den betroffenen Fonds gehöhrt der FHH Fonds Nr. 17 MS Asturia. Für die betroffenen Anleger stellt sich nun die Frage, ob und in welcher Höhe sie ihr Geld wiedersehen. Anleger des FHH Fonds Nr. 17, die Ansprüche wegen falscher Anlageberatung prüfen lassen möchten, sollten beachten, dass im Jahr 2013 Ansprüche verjähren können. Da der Schiffsfonds 2003 aufgelegt wurde, ist die 10-jährige Höchstverjährungsfrist solcher Ansprüche sehr nahe gerückt. Anleger, die die Verjährung von Ansprüchen befürchten, sollten sich anwaltlich beraten lassen, wie die Verjährung wirksam gehemmt werden kann.
Der Druck auf den Schiffsfonds GHF Global Bulker EK I steigt. Das Fondstelegramm berichtet, dass sich das Emissionshaus GHF um die Auszahlung der Platzierungsgarantie drücke. Auch das Wort „Insolvenz“ wird im Zusammenhang mit dem GHF Global Bulker EK I genannt. Die Platzierungsgarantie des Schiffsfonds wurde bereits zum Zankapfel zwischen Geschäftsführung und Fondbeirat.
Es läuft nicht alles rund bei dem Lebensversicherungsfonds Hannover Leasing Nr. 175 Invest Deutschland I. Die Fondsgesellschaft Hannover Leasing informierte die Anleger über die unbefriedigende Entwicklung des Fonds. Des Weiteren teilt die Fondsgesellschaft mit, dass dem Hannover Leasing Nr. 175 Invest Deutschland I eine Finanzspritze in Höhe vom 5,9 Mio. Euro verabreicht worden sei, um die Entwicklung zu verbessern.
Die Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 16 mussten bereits auf Ausschüttungen verzichten und werden auch für 2012 keine Ausschüttungen erhalten. Anlegern der Schiffsbeteiligung können Schadensersatzansprüche zustehen.
Der Dachfonds HCI Shipping Select 20 wurde im Jahr 2006 von der HCI Capital AG auf den Markt gebracht. Der Fonds beteiligt sich an insgesamt 7 Schiffsfonds, die ihrerseits die Schiffe Hammonia Palatium, MarCalabria, Benedikt Rambow, Colleen, HR Motivation, Anna C und GasChem Ice betreiben. Doch es läuft nicht alles rund bei den Zielfonds des HCI Shipping Select XX, denn bei nahezu allen verläuft die wirtschaftliche Entwicklung nicht so, wie dies bei Konzeption des Schiffsfonds angenommen wurde.
Nur eine Handvoll Jahre waren die Panamax-Frachter MS Voge Prosperity, MS Voge Prestige, MS Vogetrader und MS Vogevoyager für die Schiffsbeteiligung HCI Shipping Select XXV unterwegs, denn im März 2012 musste Insolvenz angemeldet werden. Bei der Verwertung der Schiffe sitzen die Banken meist am längeren Hebel, sodass sich der Alptraum vieler Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping XXV wahrscheinlich verwirklichen wird: Verlust, vielleicht sogar der Totalverlust des investierten Geldes.
Kapitalanlagen, die auf US-amerikanischen Lebensversicherungen basieren, erfreuten sich vor einigen Jahren großer Beliebtheit. Auch die Helios Life GmbH, ein deutsches Tochterunternehmen der österreichischen EURAM BANK AG, engagierte sich auf diesem Markt und brachte im Jahr 2005 die Helios Life II Premium Zertifikate heraus. Diese Zertifikate wurden unter anderem von der Postbank Vermögensberatung vertrieben. Es gibt eine Serie von Helios Life II Premium Zertifikaten, die jeweils unterschiedliche Ablaufdaten zwischen 2007 und 2018 haben.
Der Fonds HSSB Vermögensbildungsfonds II AMI (ISIN: DE000A0KFCG9) hat am 16.08.2012 die Anteilsrücknahme ausgesetzt. Als Grund nennt die Fondsgesellschaft AmpegaGerling Investment, dass „erhebliche Anteilsscheinrückgaben seit längerer Zeit die kurzfristig liquidierbaren Vermögenspositionen in dem Sondervermögen weitestgehend aufgezehrt“ haben. Weiterhin heißt es in der Mitteilung der Fondsgesellschaft, der HSSB Vermögensbildungsfonds II AMI habe „nahezu vollständig in Offene Immobilienfonds investiert, welche die Anteilsscheinrücknahme ihrerseits ausgesetzt haben“.
Der Fondsanbieter SachsenFonds GmbH ist nicht, wie der Name vermuten läßt, im Freistaat Sachsen ansässig, sondern bei München. Seit 1999 entwickelt, vertreibt und verwaltet das Emissionshaus geschlossene Publikumsfonds. Daneben übernimmt das Unternehmen die Anlegerbetreuung für andere Anbieter.
Das Ende der Laufzeit des Flugzeugfonds SLB Leasing Fonds 59 rückt näher. Im Jahr 2013 steht das Ende der 10-jährigen Laufzeit des von den Anbietern Sachsen Fonds und SüdLeasing entwickelten Flugzeugfonds an. Die 338 Anleger des SLB Leasing Fonds 59 Thor wählten einen Airbus A321-200 als Investitionsziel. Doch am Ende der Laufzeit stellt sich für die Anleger die Frage, ob ihre Kapitalanlage ein Erfolg war oder nicht. Denn es ist nicht sicher, ob der Fonds SLB Leasing Fonds 59 Thor die Auflösung wie kalkuliert betreiben kann.
Fehlerhafte Anlageberatungsgespräche, die die Anleger im Dunkeln über die Risiken einer vermeintlich sicheren Kapitalanlage ließen, sind keine Seltenheit. So erging es auch einem Anleger, der sich von der Postbank Finanzberatung beraten ließ und den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 60 Produktentanker II als gute Kapitalanlage empfohlen bekam. Doch in der Folgezeit musste der Anleger feststellen, dass die Versprechungen der Postbank Finanzberatung sich nicht mit der Realität deckten. Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen reicht nun für den Anleger eine Schadensersatzklage wegen Falschberatung bei Gericht ein.
AKTUELL 28.03.2013 - MS Julia Schulte meldet Insolvenz an
Die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 50 Flottenfonds V müssen sich kurz vor Ostern noch mit einer schlechten Nachricht auseinandersetzen. Am 22.03.2023 meldete der Zielfonds MS Julia Schulte Insolvenz an. Somit wurde ein weitere Lloyd Schiffsfonds von den Auswirkungen der Schifffahrtskrise heimgesucht.
Die Schiffsbeteiligung LF 65 Flottenfonds VIII der Lloyd Fonds AG investiert in 2 Containerschiffe und 2 Tanker. Doch im siebten Jahr nach dem Start zeigt sich, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Schiffsfonds nicht den Prognosen entspricht. Die Fondsschiffe leiden unter Problemen. Die angespannte Liquiditätssituation der Schiffe ließ die prognostizierten Ausschüttungen nicht zustande kommen. Der Tanker MT London Star kann nur niedrige Charterraten erzielen und der Tanker MT New York Star musste im Frühjahr 2011 restrukturiert werden.
Schon der Start der Schiffsbeteiligung LF MS Thira Sea des Anbieters Lloyd Fonds AG war schwierig. Gleich zu beginn wurde das namensgebende Schiff MS Thira Sea gegen das baugleiche Schwesterschiff MS Tosa Sea ausgetauscht. Und es scheint, als seien die Startschwierigkeiten noch nicht überwunden, denn die wirtschaftliche Situation des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea erlaubt keine Ausschüttungen. Geplant waren Ausschüttungen von 7 % und mehr. Die Aussichten auf eine baldige Besserung sind gering, denn die MS Tosa Sea kämpft mit geringen Charterraten. Zudem hat die Tilgung der Darlehen der MS Tosa Sea Vorrang vor Auszahlungen an den Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 91 MS Thira Sea.
Im Jahr 2005 brachte die Lloyd Fonds AG den siebten Flottenfonds auf den Markt, den LF 58 Flottenfonds VII. Der Schiffsdachfonds investierte in 2 weitere Schiffsfonds, die ihrerseits den Tanker MT Hamburg Star und das Containerschiff MS Patricia Schulte betrieben. Doch rund 7 Jahre nach dem Start bewegt sich die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII finanziell in unruhigen Gewässern. Die finanzielle Situation der beiden Zielfonds ist angespannt, sodass die Ausschüttungen des Lloyd Fonds LF 58 Flottenfonds VII deutlich unter dem Plan liegen.
Für die Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 geht die Tragödie um die acht Schiffe der Schiffsbeteiligung in die nächste Runde. Jetzt soll eine Abstimmung der Anleger über den Verkauf von Schiffen geplant sein. Es scheint, als spitze sich die Lage HCI Shipping Select 26 immer weiter zu. Dabei wurden die Anleger des Schiffsfonds im Lauf der letzten Monate wahrlich mit genug Hiobsbotschaften konfrontiert.
Im Jahr 2003 brachte der Anbieter Lloyd Fonds AG den Schiffsfonds LF 30 Flottenfonds I auf den Markt. Die Schiffsbeteiligung investierte ursprünglich in fünf Schiffsgesellschaften, von denen heute nur noch zwei übrig sind. Diese Schiffsgesellschaften betreiben das Containerschiffe MS Christiane Schulte und den Tanker MT Team Neptun. Bereits 2007 wurden die beiden Tanker MT Maersk Ramsey und MT Tapatio veräußert. Im Jahr 2011 musste das Containerschiff MS Henry Schulte vorzeitig verkauft werden, da die finanzierende Bank den Geldhahn zudrehte. Die Entwicklung des Lloyd Fonds LF 30 Flottenfonds I verlief nicht reibungslos, was sich auch bei den „wechselhaften“ Ausschüttungen des Schiffsfonds für die Anleger bemerkbar machte.
Die Schiffsbeteiligung LF 32 Flottenfonds II wurde von dem Anbieter Lloyd Fonds AG im Jahr 2003 auf den Markt gebracht. Der Schiffsdachfonds beteiligte sich ursprünglich an fünf Schiffsgesellschaften, von denen heute nur noch zwei übrig sind: Die beiden Schiffsfonds des Containerschiffs MS Annabelle Schulte und des Tanker MT Team Jupiter. Bereits vier Jahre nach dem Start des Lloyd Fonds LF 32 Flottenfonds II wurden die beiden Tanker MT Maersk Ramsey und MT Tapatio veräußert. Da die finanzierende Bank sich nicht weiter finanziell bei dem Zielfonds MS Carolin Schulte engagieren wollte, musste das Schiff im Jahr 2011 vorzeitig verkauft werden. Und auch bei den beiden verbliebenen Schiffen sowie bei dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 32 Flottenfonds II selbst gibt es Schwachstellen in den Finanzen.
Das Ende des Dachfonds UBS (D) Vermögensstrategie II ist besiegelt. Das Management gab in einer Mitteilung aus dem Juli 2012 bekannt, dass der Fonds zum 01.02.2013 aufgelöst wird und anschließend abgewickelt wird. Der UBS (D) Vermögensstrategie II (Wertpapierkennnummer: A0DNHF; ISIN: DE000A0DNHF9) wurde am 12.08.2005 von der UBS Deutschland gestartet. Der Fonds legte das Geld der Anleger zu ca. 50 % in Aktien an, investierte aber auch in Rentenpapiere, Immobilien und weitere Finanzinstrumente. Der Kurs des UBS (D) Vermögensstrategie II hat sich vom Kurssturz während der Finanzkrise nicht mehr vollständig erholt.
Der Fonds UBS (D) Vermögensstrategie VII (ISIN: DE000A0M52B4; Wertpapierkennnummer: A0M52B) wird aufgelöst. Das Management kündigte die Verwaltung zum 01.02.2012, wie aus einer Mitteilung der UBS Global Asset Management (Deutschland) aus dem Juli 2012 hervorgeht. Der UBS (D) Vermögensstrategie VII investierte zu über 84 % in den offenen Immobilienfonds SEB Global Property Fund, welcher im Dezember 2011 die Anteilsrücknahme aussetzte. Der UBS (D) Vermögensstrategie VII startete im November 2007 und geriet kurze Zeit später in den Sog der Finanzkrise. Der Anfangskurs wurde seitdem nicht mehr erreicht.
Der Dachfonds UBS (D) Vermögensstrategie V (Wertpapierkennnummer: DE000A0M5191/ AM0519) wurde am 27.02.2012 geschlossen. Seitdem können Anleger keine Anteile mehr an die UBS zurückgeben. Kurze Zeit später – am 16.03.2012 – wurde das Aus des Dachfonds UBS (D) Vermögensstrategie V bekanntgegeben; die Verwaltung des Fonds wurde zum 01.10.2012 gekündigt. In der Folgezeit wird der UBS (D) Vermögensstrategie V abgewickelt werden.
Die Ausschüttungen des Deutscher Containerfonds Madeira 2 des Anbieters DCM liegen hinter dem Plan zurück. Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte die Containerbeteiligung nicht so viel Gewinn erwirtschaften, um die erhofften Ausschüttungen an die Anleger bewerkstelligen zu können. Die Finanzen des DCM Deutscher Containerfonds Madeira 2 werden durch höhere Kosten belastet, während die Einnahmen geringer als kalkuliert waren. Doch auch anderer Stelle mussten die über 1.000 Anleger des 2006 aufgelegten Containerfonds umdisponieren. Im Jahr 2011 wurde die Laufzeit des DCM Deutscher Containerfonds Madeira 2 um drei Jahre verlängert bis ins Jahr 2017.
Das Ersparte soll sicher sein. Dies zählt zu den Hauptanforderungen, die viele Kunden der Sparkassen, Volksbanken, Deutsche Bank und Commerzbank an ihre Kapitalanlage haben. Wurde diese Sicherheit auch noch mit einer nicht zu verachtenden Rendite verknüpft oder als Steuersparmodell angepriesen, folgten viele Bankkunden den Empfehlungen ihrer Berater und investierten in einen Schiffsfonds. Doch nicht wenige Anleger mussten mittlerweile feststellen, dass ihre Schiffsbeteiligung nicht so sicher ist wie sie annahmen. In den vergangenen Monaten häuften sich die Meldungen über havarierte Schiffsfonds. Anleger müssen sich mit Rückforderungen von Ausschüttungen, Steuernachforderungen und drohenden Verlusten auseinandersetzen. Die (vermeintlich) sicheren Schiffsfonds entpuppen sich für die Anleger vielfach als finanzielles Fiasko.
Ein Schiffsfonds als Steuersparmodell. Aus Sicht vieler Anleger ein zugkräftiges Argument, sodass sie sich für die Investition in einen Schiffsfonds entschieden. Doch nicht jedes Steuersparmodell hat am Ende seinen Namen verdient. Zwar können Schiffsfonds ihren Anleger angenehme steuerliche Vorteile bieten, jedoch stehen den Chancen auch Risiken gegenüber.
Die Goldgräberstimmung in der Containerfondsbranche ist vorüber. Auch bei dem Fonds Deutscher Container Madeira, der 2006 vom Anbieter DCM Capital AG auf den Markt gebracht wurde, mussten wegen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise Umplanungen vorgenommen werden. Die Ausschüttungen für die Anleger blieben in den letzten Jahren daher deutlich hinter den Prognosen zurück. Rund 1.200 Anleger beteiligten sich an dem DCM Deutscher Containerfonds Madeira. Deren investiertes Geld ist in einem Portfolio verschiedener Standard- und Spezialcontainer angelegt.
Zwar beteiligen sich die Anleger der Kapitalanlage HSC Shipping Protect II auch an Schiffen des Schiffsfondsanbieters HCI Capital, dennoch weicht dieses Finanzprodukt deutlich von Bild eines klassischen Schiffsfonds ab. Die HCI-Tochter HSC bezeichnet den HSC Shipping Protect II als „Garantieprodukt“. Der HSC Shipping Protect II investiert zu 52,5 % in HCI Schiffsbeteiligungen und zu 47,5 % wird das Geld in verzinslichen Anlagen angelegt. Erhältlich waren die Beteiligungen am HSC Shipping Protect II zwischen Januar und Dezember 2008.
Fachanwalt informiert zu Schiffsfonds: Die schlimmsten Befürchtungen der Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck bestätigen sich. Anfang des Jahres 2012 wurde von der Verwaltung des Schiffsfonds ein Verkauf der MS Stadt Lübeck nicht mehr ausgeschlossen. Das Magazin Fonds Professionell meldet am 30.07.2012 in seiner Onlineausgabe, dass die MS Stadt Lübeck für 11,3 Mio. Euro an einen griechischen Reeder verkauft worden sei. Bevor der Verkaufserlös an die Anleger des König & Cie. Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck ausgekehrt werden kann, müssen zunächst die Darlehen und Kredite bedient werden, die sich nach Informationen von Fonds Professionell auf 10,5 Mio. Euro belaufen. Anlegern des Schiffsfonds können daher Verluste drohen.
Vier Jahre nach dem Start des Schiffsfonds EEH MS MCP Blankenese ist der Fonds zahlungsunfähig und die Anleger müssen von der Insolvenz ihrer Kapitalanlage erfahren. Das Mehrzweckfrachtschiff MS MCP Blankenese ist laut Fondstelegramm unter vorläufige Zwangsverwaltung gestellt. Die Schiffsbeteiligung MS MCP Blankenese des Hamburger Anbieters Elbe Emissionshaus (EEH) wurde in den Jahren 2007 und 2008 exklusiv über die Finanzkontor Vater & Co. GmbH vertrieben.
Der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 27 hat ein unrühmliches Ende gefunden: Der 2004 vom Anbieter Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegte Schiffsfonds ist zahlungsunfähig. Am 23.07.2012 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Die beiden Containerschiffe MS Silver Bay und MS Sunset Bay werden zwangsverwaltet. Damit haben die Probleme der Schiffsbeteiligung FHH Fonds Nr. 27 einen neuen „Höhepunkt“ erreicht. Bereits Anfang 2010 befanden sich die Finanzen des FHH Fonds Nr. 27 in einer erheblichen Schieflage: Es musste eine zweijährige Tilgungsaussetzung vereinbart werden. Die Anleger des Schiffsfonds mussten daher auf Ausschüttungen verzichten.
Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XIV befindet sich im Rückstand: Die Ausschüttungen fließen alles andere als konstant und liegen daher unter den Prognosen. Für das Jahr 2010 konnten die Anleger zwar eine Ausschüttung in Höhe von 2,5 % verbuchen, jedoch konnten in diesem Jahr zwei Schiffe des HCI Shipping Select XIV Sondererlöse verbuchen. Der Schiffsfonds HCI Shipping Select XIV wurde im Jahr 2005 aufgelegt und beteiligt sich an Schiffsgesellschaften, die ihrerseits in die Schiffe MS JPO Gemini, MS Käthe P, MS Maren S und MS Tim-S. investieren. Das finanzielle „Sorgenkind“ des Schiffsfonds ist die MS Maren S, die bereits saniert werden musste und deren Zukunft nach wie vor nicht gesichert ist.
Als das Emissionshaus König & Cie. im Jahr 2006 den Schiffsfonds Renditefonds 50 auf den Markt brachte, hieß der Rohöl-Tanker des Fonds noch MT King David. Zwischenzeitlich heißt das Fondsschiff MT King Dorian. Auf die wirtschaftlich enttäuschende Entwicklung des Schiffsfonds hatte die Umbenennung keinen Einfluss. Den Anlegern des König & Cie. Renditefonds 50 MT King Dorian wurden seinerzeit jährliche Ausschüttungen von 8 % und mehr in Aussicht gestellt. Tatsächlich blieben die Ausschüttungen bislang weit hinter den Prognosen zurück.
Die Zitterpartie um die Schiffe der Schiffsbeteiligungen OwnerShip Feeder Duo hat im Fall der MS Stadt Hameln einen ungünstigen Ausgang genommen. Das Fondstelegramm meldet, dass am 24.07.2012 das Insolvenzverfahren über die MS Stadt Hameln eröffnet wurde. Für die Anleger sind dies nicht die ersten Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert werden. Bereits im Jahr 2010 musste der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo saniert werden. Im Frühjahr 2012 wurde vom Manager Magazin über Notverkaufspläne im Zusammenhang mit Bankenforderungen berichtet.
Probleme bei Schiffsbeteiligungen des Anbieters Dr. Peters. Welche Rechte stehen den Anlegern zu?
Verkauft von Banken (Commerzbank, Deutsche Bank), Sparkassen und Volksbanken: Schiffsfonds. Zahlreiche Anleger fragen sich, ob sie die richtige Anlage haben. Anbieter wie MPC, Dr. Peters, HCI, HC, Lloyd, Gebab, GHF, Nordcapital, Atlantic, Embdeba, Ownership, PCE, Oltmann, HEH boten Schiffsfonds an.
Es steht nicht zum Besten mit dem Schiffsfonds MPC Reefer Flotte 1. Der 2006 aufgelegte Fonds schüttet bereits seit Jahren nicht mehr an die Anleger aus. Und nun müssen die Anleger von der Fondsverwaltung erfahren, dass die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. Bereits im Frühjahr 2012 berichtete das Fondstelegramm, dass die Schiffe des MPC Reefer Flotte 1 mit steigenden Treibstoffpreisen zu kämpfen haben. Angesichts der angespannten Lage auf dem Schifffahrtsmarkt, der im Sommer 2012 von einer großen Krise heimgesucht wird, sind die Zukunftsaussichten der Kühlschiffflotte des MPC Reefer Flotte 1 alles andere als rosig.
Im Jahr 2012 kehrt keine Ruhe bei Wölbern Invest ein. Die Mitte August anstehende außerordentliche Gesellschafterversammlung des geschlossenen Immobilienfonds Wölbern Österreich 4 (IFÖ Vierte Immobilienfonds für Österreich GmbH & Co. KG) sorgt bereits im Vorfeld für Diskussionen. Die Fondszeitung widmet sich unter der Überschrift „Mit der Brechstange gegen Anlegerinteressen“ (Ausgabe 15/2012) den neuen Entwicklungen bei dem Immobilienfonds. Die Pläne des Managements, eine Umwandlung der Kommanditanteile in Wertpapiere zu ermöglichen, sorgen für Furore. Auch soll auf der Gesellschafterversammlung des Wölbern Österreich 4 ein weiteres Mal über das umstrittene Liquiditätsmanagementsystem abgestimmt werden.
Die 105 %-Klausel wird in Leistungsberichten der Schiffsfonds erwähnt. Sie taucht in Anlegerschreiben auf. Und meist ist die Erwähnung mit schlechten Nachrichten verbunden. Nicht wenige Schiffsfonds verletzten diese Klausel, weswegen ihnen Konsequenzen von den Banken angedroht werden. Und bisweilen werden die Drohungen auch umgesetzt, wie Anleger einiger Schiffsfonds bereits feststellen mussten. Doch was verbirgt sich hinter der 105 %-Klausel?
Der HSC Shipping Protect I wird von HCI als „Garantieprodukt“ in die Leistungsbilanz eingebucht. Diese Kapitalanlage ist gewissermaßen zweigeteilt: 54,5 % der Investition fließen in HCI Schiffsbeteiligungen und 45,5 % werden in Wertpapieren der Hypo Vereinsbank angelegt. Somit weicht die Konzeption des HSC Shipping Protect I deutlich von einem klassischen Schiffsfonds ab. Doch auch die neue Gestalt konnte die altbekannten Probleme der Schiffsfonds nicht bannen: Die Schiffe können nur deutlich weniger Gewinne an den HSC Shipping Protect I abführen als geplant.
Die Loan-to-value-Klausel wird in Leistungsberichten der Schiffsfonds erwähnt. Sie taucht in Anlegerschreiben auf. Und meist ist die Erwähnung mit schlechten Nachrichten verbunden. Nicht wenige Schiffsfonds verletzten diese Klausel, weswegen ihnen Konsequenzen von den Banken angedroht werden. Und bisweilen werden die Drohungen auch umgesetzt, wie Anleger einiger Schiffsfonds bereits feststellen mussten. Doch was verbirgt sich hinter der Loan-to-value-Klausel?
Schiffsbeteiligungen warben mit beträchtlichen jährlichen Ausschüttungen, jedoch konnte nicht jeder Schiffsfonds diese Prognosen einhalten. Auch die Ausschüttungen des Schiffsfonds MPC MS Rio Genoa liegen deutlich hinter dem Plan zurück. Der Schiffsfonds betreibt den Rohöltanker MS Rio Genoa. Bereits 3 Jahre nach dem Start des Fonds sanken die Ausschüttungen im Jahr 2009 auf 3 %. Danach schüttete der MPC MS Rio Genoa kein Geld mehr an die Anleger aus. Ob der Schiffsfonds in naher Zukunft wieder ausschütten wird, ist angesichts der allgemein schwierigen Lage der Schifffahrt ungewiss.
Die Krise der Schifffahrt, die momentan den Anlegern vieler Schiffsfonds das Fürchten lehrt, hat viele Facetten. Neben den vielfältigen Problemen auf dem Schifffahrtsmarkt, der unter einem Überangebot an Transportkapazität leidet, ist auch die Schiffsfinanzierung zu einem wunden Punkt der Schiffsfonds geworden. In den letzten Wochen machte vor allem der Rückzug der Commerzbank aus der Schiffsfinanzierung Schlagzeilen. Aber auch die HSH Nordbank muss sich auf Druck der EU teilweise aus diesem Markt zurückziehen. Zwar gibt es noch weitere Banken, die Schiffen Kredite und Darlehen geben, jedoch könnte sich ein Wandel der „Kreditlandschaft“ anbahnen.
Die Transportschifffahrt kämpft seit geraumer Zeit mit schwierigen Bedingungen. Auch die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds Schiffsportfolio II konnte sich diesem Negativtrend nicht entziehen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Schiffe MS Annina Schulte, MS Valentina Schulte, MS Memphis, MS Chicago, MS Lloyd Don Carlos und MS Lloyd Don Giovanni steht nicht zum Besten. Die Schiffe des 2007 gestarteten Schiffsfonds kämpfen mit mannigfaltigen Problemen.
Die 3 Schiffe MS Sophia Schulte, MS Las Vegas und MS Lloyd Don Pascuale haben die schwierigen Bedingungen, unter denen die Transportschifffahrt seit dem Jahr 2009 leidet, bereits zu spüren bekommen. Die damit verbundenen Probleme wirkten sich auch auf die Schiffsbeteiligung Lloyd Fonds Schiffsportfolio III aus, für die die 3 Containerschiffe unterwegs sind. Gleich an mehreren Stellen treten bei den 3 Schiffen finanzielle Engpässe auf. So konnten die Schiffe des Lloyd Fonds Schiffsportfolio III nur geringe Charterraten erzielten, was im Endeffekt die Einnahmen des Schiffsfonds reduzierte. Schwierigkeiten bereiten auch die Darlehen der Schiffe: Wegen der Verletzung der 105 %-Klausel, die den finanzierenden Banken Sonderkündigungsrechte einräumt, mussten bereits Sondertilgungen bei den US-Dollar-Krediten der Schiffe vorgenommen werden. Daher mussten die Anleger des Lloyd Fonds Schiffsportfolio III auf Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten.
Am 25.07.2012 hielten die Medienfonds Equity Pictures III und Equity Pictures IV Gesellschafterversammlungen ab. Bei diesen Versammlungen wurden auch die Steuerrückforderungen, die der Fiskus gegenüber den Medienfonds geltend macht, thematisiert. Die beiden Fonds Equity Pictures III und Equity Pictures IV möchten vor dem Finanzgericht gegen die Steuerrückforderungen klagen. Doch das ist nicht das einzige Ergebnis der Gesellschafterversammlung, das die Anleger der beiden Medienfonds betrifft: Die Anleger werden zur Kasse gebeten – der Fonds wird mit finanziellen Forderungen auf die Anleger zukommen.
Die Aussichten für den Schiffsfonds HCI Schiffsportfolio X sind trüb, da Probleme auftraten. Das teilte die Fondsgesellschaft den Anlegern in einem Schreiben mit. So müssen die Anleger auf Ausschüttungen für die Jahre 2010 und 2011 verzichten. Auch wird auf den Unterschiedsbetrag von 21 % hingewiesen, der sich als steuerlicher Stolperstein für Anleger des HCI Schiffsportfolio X entpuppen kann. Desweiteren bestehen auch Schwierigkeiten auf Ebene der Schiffsgesellschaften, an denen sich der HCI Schiffsportfolio X beteiligt. Der 2005 aufgelegte Schiffsfonds investiert in Gesellschaften, die die Schiffe MS HR Resolution, MS Jork Ranger, MS HR Mastery, MS Weserwolf und MS Vogebulker betreiben. Die Beteiligung an der MS Baltic Castle wurde verkauft.
Die Lage des Schiffsfonds MPC Santa R Schiffe ist ernst. Aufgrund neuer Charterverträge erwirtschaften die Containerschiffe nur noch die Hälfte der Charterraten der vorherigen Verträge. Wegen dieser widrigen wirtschaftlichen Bedingungen sind Schiffe des Fonds MPC Santa R Schiffe von der Zahlungsunfähigkeit bedroht. Es soll laut Fondstelegramm sogar eine Kapitalerhöhung angestrebt werden, da vier der Betreibergesellschaften der Schiffe dringend zusätzliches Kapital benötigen, welches auch die Anleger des MPC Santa R Schiffe beisteuern sollen.
Die Meldungen über insolvente, rettungsbedürftige oder sonst finanziell kränkelnde Schiffsfonds reißen seit dem Frühjahr 2012 nicht mehr ab. Im Sommer 2012 erreicht die Krise der Schifffahrt eine bislang ungeahnte Breitenwirkung. Müssen die Anleger der Schiffsfond der Vega Reederei ein unangenehmes déja-vu befürchten? Bereits während der ersten Welle der Schifffahrtskrise in den Jahren 2009 und 2010 mussten Anleger von Vega Reederei Schiffsbeteiligungen um ihre Kapitalanlage bangen, da Schiffsfonds des Emissionshauses finanziell notleidend und sanierungsbedürftig wurden. Und nun kehrt die Krise mit Macht zurück und überrollt im Sommer 2012 die Schiffsfonds mit Wucht. Über 100 Schiffsfonds wurden allein in den letzten 12 Monaten zu Opfern der Schifffahrtskrise. Und ein Ende der Krise ist noch nicht abzusehen.
Die Umschuldung des Immobilienfonds WealthCap HFS Deutschland 10 ist beschlossen, berichtet das Fondstelegramm. Damit kann der Fonds die bisherigen Kredite in japanischen Yen und Schweizer Franken durch neue Euro-Darlehen ablösen. Die bereits realisierten Verluste in Höhe von rund 48 Mio. Euro, die durch die Fremdwährungskredite aufgelaufen sind, lassen sich jedoch nicht mehr abwenden. Doch die Umschuldung dient nicht nur der Umfinanzierung der Kredite, sondern es sollen auch Verluste aus Zinssicherungsgeschäften abgefangen werden. Der WealthCap HFS Deutschland 10 verlor laut der Zeitschrift kapital markt-intern rund 66 Mio. Euro durch Zinssicherungsgeschäfte! Die Zeitschrift kritisiert auch, dass finanzielle Probleme verschleppt worden sein sollen.
Bei dem KGAL-ALCAS Beteiligungsangebot 202 Infraclass Europa 1 handelt es sich um einen Infrastrukturfonds. Allerdings investiert der KGAL Infraclass Europa 1 nicht direkt in Projekte der Sektoren Verkehr, Transport, Energie und Wasser, sondern es handelt sich um eine mittelbare Beteiligung über spezielle Zertifikate. Diese Zertifikate sollen die Wertentwicklung des Fonds Arcus European Infrastructure Fund 1 L.P. nachbilden. Der Zielfonds konzentriert sich auf Investition in der EU, EU-Beitrittsländern, der Schweiz und Norwegen. Der KGAL Infraclass Europa 1 wurde im Jahr 2007 aufgelegt; die geplante Laufzeit dauert bis ins Jahr 2017.
Die Schifffahrt wird von einer großen Krise heimgesucht. Viele Schiffsfonds leiden deshalb unter Problemen. Auch der Schiffsfonds HCI Exclusiv Schiffsfonds II kämpfte bereits mit Problemen. Hilfe für Anleger.
Der Schiffsfonds MPC MS Rio Stora ist das jüngste Opfer der Krise der Transportschifffahrt. Und der Fonds ist nicht der einzige MPC Schiffsfonds, der mit krisenbedingten Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Hilfe für Anleger der betroffenen Schiffsfonds.
Die Schifffahrtskrise schlägt erneut bei dem Schiffsfondsanbieter GHF zu. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Reederei Phoenix ist eröffnet. Die Reederei Phoenix betreute Schiffe, die für GHF Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen unterwegs waren. Nach der Insolvenz des Fondschiffs GHF Euro Solid und der Insolvenz einer weiteren GHF-Reederei – der Global Hanseatic Shipping (GHS) - ist dies die dritte schlechte Nachricht binnen weniger Wochen, die GHF Schiffsfonds betrifft.
Die Nachricht fügt sich nahtlos in das Schreckenszenario der Schifffahrtskrise ein: Der Schiffsfonds Hartmann MS Frisia Rotterdam ist ein Sanierungsfall geworden. Da es wegen Tilgungsrückständen mit den Finanzen des Fonds nicht zum Besten steht, sollen die Anleger für die Sanierung „mit ins Boot“ geholt werden. Der 2004 aufgelegte geschlossene Schiffsfonds betreibt das Vollcontainerschiff MS Frisia Rotterdam. Was können Anleger tun, die mitten in der Schifffahrtskrise um ihr Geld fürchten?
Was haben die Reedereien Korea Line, Beluga, The Sanko Steamship, Global Hanseatic Shipping und seit neuestem Phoenix gemeinsam? Sie waren den schwierigen Bedingungen am Schifffahrtsmarkt nicht gewachsen und sind insolvent. Die Reedereien übernehmen vielfältige Funktionen bei der Schifffahrt: Sie betreiben Schiffe, versorgen Schiffe mit Aufträgen oder kümmern sich um die technische Wartung. Die Krise der Schifffahrt macht nicht nur den Schiffen selbst zu schaffen, sondern auch Schifffahrtsunternehmen wie Reedereien. Als Folge einer Pleite einer Reederei mussten die betroffenen Schiffsfonds oftmals selbst mit finanziellen Problemen kämpfen. Die Probleme der Reedereien verleihen der Krise der Schifffahrt eine neue Dimension.
Was tun bei Schiffsfonds, wenn der Fonds die Ausschüttungen, also die bisherigen jährlichen Auszahlungen an die Anleger, zurückbezahlt haben will? Diese Frage stellen sich viele Schiffsfonds Anleger in der Krise. Für die Anleger ist es ein Alptraumszenario: Ihre Schiffsbeteiligung ist pleite, das investierte Geld ist oft verloren und im Hintergrund droht auch noch eine Haftung. Realisiert sich die Haftung, müssen die Anleger zu den Kapitalverlusten auch noch die erhaltenen Ausschüttungen zurück zahlen. Doch warum besteht überhaupt ein Haftungsrisiko für Anleger? Die Beteiligung an einem geschlossenen Schiffsfonds ist in rechtlicher Sicht eine Beteiligung an einem Unternehmen, das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten kann. Nach der Pleite eines geschlossenen Schiffsfonds stellt sich meistens die Frage, wer für die Schulden des Schiffsfonds gegenüber den Gläubigern aufzukommen hat. Der Grund für das Haftungsrisiko der Anleger findet sich in einem unscheinbaren Verweis. In vielen Gesellschaftsverträgen geschlossener Schiffsfonds finden sich Sätze wie der folgende: „Auf § 172 Abs. 4 HGB wird verwiesen.“ Was verbirgt sich hinter diesem Satz?
Die Schiffe der Dr. Peters VLCC Schiffsfonds tragen glanzvolle Namen:VLCC Leo Glory, VLCC Titan Glory, VLCC Saturn Glory, VLCC Mercury Glory, VLCC Pluto Glory, VLCC Artemis Glory und VLCC Younara Glory. Doch ganz so glorreich wie ihr Name verheißt, ist die Entwicklung der Dr. Peters VLCC Schiffsfonds nicht verlaufen. VLCC ist die Abkürzung für „very large crude carrier“. Dementsprechend verfügen die 8 Schiffsfonds über 8 große Rohöltanker. Betrieben werden die Schiffe von gleichnamigen, zwischen 2004 und 2007 aufgelegten Schiffsfonds. Diese Fonds kämpfen seit Jahren mit nicht erwartungsgemäßen Einnahmen. Bereits seit dem Jahr 2010 verzichten die Dr. Peters VLCC Schiffsfonds auf einen Teil ihrer Charterraten. Laut Fondstelegramm sollen die fehlenden Raten erst im Jahr 2014 an die Schiffsfonds gezahlt werden. Mittlerweile sollen die Beträge, die die Dr. Peters VLCC Schiffsfonds noch erhalten sollen, sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag belaufen. Bei jedem der 8 Schiffsfonds klaffen daher erhebliche Lücken bei den Einnahmen, und das schon seit Jahren.
Der Schiffsfonds HC Container-Flotten-Fonds meldete bereits Anfang 2012 Insolvenz an. Was können betroffene Anleger unternehmen?
Die Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Stora werden in einem Schreiben der Treuhänderin TVP mit einer kniffeligen Frage konfrontiert. Sollen sie ihrem Schiffsfonds frisches Kapital bereitstellen oder nicht? Der Fonds MPC MS Rio Stora leidet unter Geldnot. Seit dem Frühjahr 2012 muss das Vollcontainerschiff MS Rio Stora mit einer geringeren Charterrate als zuvor fahren, während gleichzeitig die Kosten anstiegen. Die Finanzen des Schiffs gerieten in Schieflage. Jetzt sollen die Anleger aushelfen. Die aufgezeigten Alternativen zum Nachschuss sind wenig verlockend: Drohende Insolvenz oder ein Notverkauf des Schiffes. Alle drei Varianten, die den Anlegern des MPC Rio Stora zur Wahl stehen, sind mit Verlustrisiken behaftet.
Insolvenzen, Pleiten, Notverkäufe. Der Sommer 2012 lehrt Anlegern, die in Schiffsbeteiligungen und Schiffsfonds investierten, das Gruseln. Bereits über 100 Schiffsfonds ereilte in den vergangenen 12 Monaten das Aus. Auch Schiffsfonds des Emissionshauses Nordkontor AG blieben nicht unberührt von der Krise. Anleger von 3 der 6 Nordkontor Schiffsbeteiligungen mussten im Jahr 2011 von der Insolvenz der Reederei Beluga erfahren. Die Reederei hatte die Schiffe, die einst MS Beluga Fantastic, MS Beluga Fiction und MS Beluga Formation hießen, gechartert.
Lebensversicherungsfonds wurden als rentable, aber dennoch sichere Kapitalanlagen angepriesen und war dementsprechend beliebt. Auch das Emissionshaus Ideenkapital, eine Tochter des Versicherungskonzerns ERGO, entwickelte Lebensversicherungsfonds und brachte die Fonds Prorendita 1-5 auf den Markt. Rund 16.500 Kunden von Banken und Sparkassen legten Geld in den 5 Lebensversicherungsfonds an. Die Prorendita-Fonds investierten in „gebrauchte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen. Die Fonds bezahlen für die Versicherten die Versicherungsbeiträge und können im Gegenzug mit den Policen handeln oder im Sterbefall die Versicherungssumme kassieren.
Die Anleger des im Jahr 2005 aufgelegten OwnerShip Tonnage III sind Kummer gewohnt, denn sie mussten in 7 Jahren bereits bei 2 Sanierungen finanziell aushelfen. Im Jahr 2010 mussten die Anleger dem Schiffsfonds frisches Geld zur Verfügung stellen, um eine finanzielle Schieflage abzuwenden. Doch damit waren die Probleme des OwnerShip Tonnage III nicht dauerhaft behoben. Bereits 2 Jahre später, Anfang 2012, wurden erneut Forderungen an die Anleger des OwnerShip Tonnage III herangetragen und Ausschüttungen in Höhe von 9,5 % zurückgefordert. Und im Sommer 2012 stellt sich die Frage, wie die Schiffe MS Elbdeich, MS Elbinsel, MS Elbmarsch, MS Elbcarrier und MS Elbfeeder mit der sich intensivierende Schifffahrtskrise zurecht kommen werden.
Der steuerliche Unterschiedsbetrag kann die Steuerspareffekt, die viele Anleger zu einer Investition in einen Schiffsfonds veranlasste, aufheben. Denn der Unterschiedsbetrag kann sich zu einer steuerlichen „Zeitbombe“ entwickeln, wenn die Laufzeit des Schiffsfonds endet oder wenn das Fondsschiff vorzeitig veräußert wird. Auch Fremdwährungskredite können diese steuerliche Spezialität relevant werden lassen. Was verbirgt sich hinter dem steuerlichen Unterschiedsbetrag und warum kann er Anlegern Schwierigkeiten bereiten?
HCI Schiffsfonds, HCI Shipping Select: Die Krise der Transportschifffahrt wütet unablässig und fordert nahezu täglich neue Opfer unter den Schiffsfonds. Ein Ende der Krise ist noch nicht abzusehen.
Die Schifffahrtskrise sorgt für erhebliche Probleme bei einer Vielzahl von Schiffsfonds. Auch Schiffsbeteiligungen von König & Cie. tragen schwer an den Folgen dieser Krise. Hilfe für betroffene Anleger.
Die Krise der Schifffahrt führte bereits zu Insolvenzen bei OwnerShip Schiffsfonds. Und die Krise intensiviert sich! Was können Anleger, deren OwnerShip Schiffsbeteiligung in Schwierigkeiten geraten ist, jetzt tun?
Die GHF Reederei Global Hanseatic Shipping (GHS) ist insolvent und musste Insolvenz anmelden. In dem Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der G.H.S. Global Hanseatic Shipping GmbH & Co. KG, Nessestraße 24, 26789 Leer (AG Aurich, HRA 111540), vertr. d. G.H.S. Management GmbH, Nessestraße 24, 26789 Leer, (Gesellschafterin), diese vertr. d. d. GF Robert Hafemeister, ist am 05.07.2012 um 17:03 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Schuldnerin angeordnet worden. Verfügungen der Schuldnerin sind nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Justus von Buchwaldt.
Kommt auf geschlossene Immobilienfonds eine ähnliche Krise zu, wie sie die Schiffsfonds und offenen Immobilienfonds momentan durchleiden? Die Welt berichtet am 10.07.2012 (Onlineausgabe), dass jeder zehnte geschlossene Immobilienfonds in Deutschland zu einem Sanierungsfall werden könnte. Einer Studie des Analysten Deutsche Fondsresearch zufolge besteht gerade bei älteren Fonds die Gefahr, dass die Mieteinnahmen nicht mehr ausreichten, um die Kredite der Fonds bedienen zu können. Die bei geschlossenen Immobilienfonds übliche Fremdfinanzierung kann sich somit als Achillesferse entpuppen.
Bekanntlicherweise steckt die Schifffahrtsindustrie schon seit einiger Zeit in der Krise. Auslöser war die weltweite Wirtschaftskrise, die zu sinkenden Charterraten führte bei einem gleichzeitigen Überangebot an Containerschiffen, obwohl der Containerverkehr zunehmends stagnierte. So traf die Schifffahrtskrise bereits zwei Schiffsfonds des Emissionshauses Embdena Partnership AG: ihre Schiffsfonds MS Carl C und MS Hannes C mussten Anfang des Jahres 2009 Insolvenz anmelden und brachten ihren Anlegern somit hohe Verluste ein.
AKTUELL: 15.01.2013 - Gericht sprach Anleger Schadensersatz zu
In einem vom einem Anleger des Schiffsfonds geführten Prozess wegen falscher Anlageberatung sprach ein Gericht in einem Urteil Schadensersatz wegen falscher Anlageberatung zu.
Ein Blick in verschiedene Zeitungen zeigt: Die Krise der Schifffahrt gewinnt an Fahrt. Die Meldungen über insolvente, rettungsbedürftige oder sonst in finanziellen Engpässen befindliche Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen häufen sich in nie erlebtem Ausmaß. Seit Monaten müssen Anleger immer wieder von kriselnden Schiffsfonds erfahren. Doch seit wenigen Wochen vergeht kaum ein Tag ohne neue Schreckensnachrichten. Und nicht nur die Schiffsfonds und deren Schiffe sind betroffen. Die Krise zieht weite Kreise und sorgt auch bei Reedereien – den Nachfragern der Transportleistungen der Fondsschiffe – für große Probleme. Für Anleger, denen Schiffsfonds einst als Steuersparmodelle und sichere Kapitalanlagen empfohlen wurden, sind die Entwicklungen des Sommer 2012 ein Alptraum.
Vom einst gepriesenen Steuersparmodell zum Sorgenkind. Dass die Krise der Schifffahrt für viele Schiffsfonds das Aus bedeutet, lässt sich seit Monaten anhand der oft gesehenen Schlagzeilen von Schiffsinsolvenzen, Notverkäufen, Sanierungsplänen und ähnlichem verfolgen. Die Financial Times Deutschland versieht sogar die Zukunft der gesamten Branche der Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen mit einem großen Fragezeichen. So titelt die FTD am 08.07.2012 (Onlineausgabe): „Schiffsfonds vor dem Kollaps“ und berichtet über das Krisenbewältigungskonzept der Lloyd Fonds Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen: Lloyd Fonds Ocean 16. Es wird der Begriff Bad Bank für die Pläne von Lloyd verwendet. Lloyd selbst bestreitet, dass es sich um eine Bad Bank handle. Man wolle restrukturieren.
Es ist eine 180-Grad-Wende. Der Bundesgerichtshof hat seine bisherige Rechtsprechung zugunsten der Anleger abgeändert. Geschädigte Anleger dürften in künftigen Prozessen deutlich bessere Karten haben. Was genau hat sich geändert? Im Urteil vom 08.05.2012 (Aktenzeichen: XI ZR 262/10) verpflichtet der Bundesgerichtshof erstmals die Banken, dass sie nachweisen müssen, dass der Kunde sich auch dann für die umstrittene Kapitalanlage entschieden hätte, wenn der Kunde ordnungsgemäß aufgeklärt worden wäre. Vorher musste der Anleger nachweisen, dass er sich bei einer ordnungsgemäßen Beratung gegen das Anlageprodukt entschieden hätte.
Seit den öffentlichkeitswirksamen Prozessen um Schadensersatzansprüche rund um Lehman Zertifikate sind Provisionen zu einem mit Argwohn beäugten Wort geworden. Viele Anleger fragen sich seitdem, ob auch ihr Geld ohne ihr Wissen in die Taschen ihrer Bank- oder Finanzberater wanderte. Das Handelsblatt berichtet am 05.07.2012 (Onlineausgabe), wie reichlich und oft Provisionen beim Abschluss von Kapitalanlagen flossen. Kick backs, auch verdeckte Provisionen genannt, sind keine Seltenheit.
Der MPC Indien 1 ist der erste Immobilienfonds des Emissionshauses MPC, welcher in Objekte auf dem indischen Subkontinent investiert. Es gibt bei dem 2007 aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds 2 Anteilsklassen, die sich hinsichtlich ihrer Beteiligung an Gewinnen und Verlusten unterschieden. Der Fonds beteiligt sich an einem Projekt, welche 3 Appartementhäuser in Ludhaina, Mohali und Bangalore entwickelt. Die Häuser sollen gebaut und anschließend gewinnbringend veräußert werden.
Der indische Subkontinent lockt Investoren mit großen Entwicklungspotentialen. Dass jedoch nicht jede Investition in Indien ein Garant für gute Renditen und Ausschüttungen ist, zeichnet sich bei dem Fonds MPC Indien 2 ab. Der 2008 aufgelegte geschlossene Immobilienfonds hat mit großen Problemen bei der Umsetzung der Bauprojekte zu kämpfen: es kam zu erheblichen Bauverzögerungen und ein Projektentwickler zog sich bereits zurück. Die Entwicklung der Immobilien des MPC Indien 2 lässt zu wünschen übrig. Insbesondere die Zukunft der Fondsimmobilie Hotel Pune ist fraglich, da offen ist, ob das seinerzeit entwickelte Konzept überhaupt umgesetzt werden kann. Dies berichtet die Fondszeitung.
Die Insolvenzverfahren zahlreicher Schiffsfonds ist im Sommer 2012 weder der Anfang noch das Ende der Geschichte um die Krise in der Schifffahrtsbranche. Aber was sollen die armen Schiffe denn machen? Mehr als hin und her Fahren geht nicht und wenn das Kapital für die Schiffsmiete und die Unterhaltungskosten nicht durch die Fracht eingespielt werden kann, dann blicken aus Anleger am Ende der Wertschöpfungskette in die Röhre. Da ist der Verzicht auf eine Rendite noch das kleinste Übel. Viele Anleger fürchten in diesen Tagen den Totalausfall. In Zeiten wie dieses kann dringend benötigtes Kapital nicht von Banken und weiteren Privatanlegern erwartet werden. Aber mal im Ernst: Woher soll es kommen?
AKTUELL 25.02.2013 - Insolvenzanmeldung
Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert meldete am 21.02.2013 Insolvenz an. Betroffen sind sowohl die Schifffahrts- als auch die Verwaltungsgesellschaft des Fonds.
Reedereien sind die Speditionsunternehmen der Weltmeere. Sie sorgen dafür, dass Waren mit Schiffen rund um den Globus transportiert werden können. Für Schiffsfonds und deren Schiffe sind Reedereien daher immens wichtig, da ohne Transportaufträge kein Geld in die Kassen kommt. Jedoch macht die Schifffahrtskrise keinen Halt vor den Schiffsfahrtsunternehmen. Auch bei Reedereien sorgen Insolvenzen und sonstige finanzielle Engpässe für Schlagzeilen. Für Schiffsfonds können Probleme der Reederei der Startschuss für eigene finanzielle Probleme sein, wie dies in den vergangenen Monaten bereits eine Reihe von Schiffsfonds erfahren musste. Für betroffene Schiffsfonds stellt sich mitten in der Schifffahrtskrise die Frage, ob und zu welchen Konditionen die Fondsschiffe verchartert werden können.
Durch die Krise der Schifffahrt müssen viele Anleger realisieren, dass nicht alle Versprechungen, mit denen ihnen damals die Investition in einen Schiffsfonds schmackhaft gemacht wurde, auch eingehalten werden. Oft handelt es sich bei „verunglückten“ Schiffsfonds um Kapitalanlage, die vor vielen Jahren getätigt wurden. Gerade bei den älteren Kapitalanlagen spielt das Thema Verjährung eine wichtige Rolle.
Der japanischen Reederei The Sanko Steamship ist das Geld ausgegangen. Einer Pressemitteilung des Unternehmens ist zu entnehmen, dass die seit Monaten bestehenden finanziellen Probleme der Reederei nicht bewältigt werden konnten und dass eine betriebliche Reorganisation anstehe. Der Branchendienst Fondstelegramm bringt es auf den Punkt: „Sanko ist zahlungsunfähig.“ Als einen der Gründe für die Insolvenz gibt Sanko Steamship an, dass der Schifffahrtsmarkt durch die Finanzkrise ein schwieriges Terrain geworden sei. So habe zwischen dem Angebot und der Nachfrage eine Lücke bestanden.
Im Jahr 2005 vertrieben Banken Anteile des vom Stuttgarter Emissionshaus Deutsche Fonds Holding (DFH) aufgelegten Immobilienfonds DFH Beteiligungsangebot 76 Büro- und Verwaltungscenter Bundesrepublik Deutschland. Der geschlossene Immobilienfonds investierte in ein kleeblattförmiges, 1994 und 1995 fertiggestelltes Verwaltungsgebäudeensemble in Bonn. Die Mindestbeteiligungssumme des DFH Beteiligungsangebot 76 betrug 10.000 Euro. Bislang boten die Ausschüttungen des Immobilienfonds für dessen Anleger wenig Grund zur Klage. Doch was können Anleger des DFH Beteiligungsangebot 76 tun, die sich dessen ungeachtet von ihrer Investition in den Immobilienfonds trennen möchten? Denn die reguläre Laufzeit endet erst im Jahr 2023.
Es gibt keine guten Nachrichten für die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte. Das gleichnamige Containerschiff des Fonds wurde laut einer Meldung des Fondstelegramms Ende Juni unter Zwangsverwaltung gestellt. Damit ist die in den letzten Jahren ohnehin nicht besonders erfreuliche Geschichte des Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte um einen weiteren Tiefpunkt reicher. Denn die Anleger müssen wirtschaftlicher Probleme des Fonds bereits seit Jahren auf Ausschüttungen verzichten. Dabei war beim Start des Fonds in den Jahren 2003 und 2004, dass jährlich 8 % und mehr an die Anleger ausgeschüttet werde. Desweiteren musste der Lloyd Fonds LF 31 MS Annabelle Schulte bereits durch frisches Kapital vor dem wirtschaftlichen Aus gerettet werden.
Wird der Schiffsfonds Atlantic MS Charlotte C. Rickmers ein weiteres Opfer der Schifffahrtskrise? Bedenklich genug ist die Lage des 2004 aufgelegten Schiffsfonds: Es droht die Insolvenz! Wie es jetzt weitergeht, liegt in der Hand der Anleger des Fonds Atlantic MS Charlotte C. Rickmers. Sie müssen entscheiden, ob es zu einem Notverkauf des Containerschiffs kommt oder ob sie den Schiffsfonds durch frisches Kapital finanziell stabilisieren möchten. Ein Notverkauf birgt Verlustrisiken für die Anleger. Doch auch frisches Kapital ist (leider) keine Garantie dafür, dass der Schiffsfonds Atlantic MS Charlotte C. Rickmers zukünftig erfolgreich auf dem Markt der Transportschifffahrt operieren kann.
Die Krise der Transportschifffahrt hat einen weiteren Schiffsfonds in eine bedrohliche finanzielle Schieflage gebracht. Der Fonds MS Jennifer Rickmers, der 2004 vom Emissionshaus Atlantic aufgelegt wurde, ist von der Insolvenz bedroht. Jetzt sollen die Anleger zur Rettung des angeschlagenen Schiffsfonds Atlantic MS Jennifer Rickmers beitragen. Jedoch können sie sich nur zwischen Notverkauf und Nachzahlung entscheiden. Doch nicht nur ein Notverkauf birgt Verlustrisiken für die Anleger. Denn auch wenn die Anleger die Insolvenz durch frisches Kapital abwenden können, befindet sich der Markt für Transportschifffahrt nach wie vor in einer Krise.
Es sind schwere Zeiten für die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Suezmax-Tanker-Fonds III. Der Fonds ist akut von der Insolvenz bedroht und fordert die Anleger auf, bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzuzahlen. Für die Anleger des König & Cie. Suezmax-Tanker-Fonds III ist dies mitten in der Krise der Schifffahrt eine schwierige Entscheidung. Denn die Rahmenbedingungen für eine erfolgreichen Weiterbetrieb der Tanker MT Cape Bantry und MT Cape Balder sind wegen der Krise nicht optimal.
Spitzen sich die Probleme des geschlossenen Immobilienfonds MPC Holland 47 zu? Ein Bericht des Branchendienstes Fondstelegramm legt nahe, dass beim dem Fonds MPC Holland 47 nicht alles rund läuft. Gleich an zwei Fronten seien Probleme zu vermelden. Zum einen kämpfe der Immobilienfonds mit erheblichen Leerständen in den beiden Fondsimmobilien: in dem Amsterdamer Objekt stehen 17 % der Fläche leer, in Amstelveen betrifft der Leerstand sogar 25 % der Fläche. Leerstände schlagen sich aber in der Bewertung einer Immobilie negativ nieder. Und an dieser Stelle lauert auch schon das nächste Problem des MPC Holland 47. So soll der MPC Holland 47 laut Fondstelegramm gegen die loan-to-value-Klausel (ltv-Klausel) verstoßen haben. Als loan-to-value wird das Verhältnis zwischen dem Wert der Immobilie und dem Wert des Kredits, mit dem die Immobilie finanziert wird, bezeichnet. Wird die Immobilie abgewertet, sinkt aber nicht automatisch der Wert des Kredits. Um sich gegen Ausfälle zu sichern, haben Banken daher in ihre Kreditverträge ltv-Klauseln eingebaut. Diese ermöglichen es den Banken, Kredit fällig zu stellen, wenn der Wert der Immobilie unter einen bestimmten Wert sinkt. Zwar ist dies keine zwingende Folge, dennoch bleibt den Banken diese Option offen, solange der Wert der Immobilien des MPC Holland 47 nicht ansteigt, was angesichts der Leerstände nicht ohne weiteres der Fall sein wird.
Wird der Private-Equity-Dachfonds KGAL Property Class Value Added 1 seinem Namen gerecht werden und das Vermögen der Anleger mehren? Dass dies vielleicht nicht der Fall sein könnte, wird in der im Herbst 2012 erschienen Leistungsbilanz 2011 "offiziell" eingeräumt, dass es möglich sei, dass die Anleger ihr investiertes Geld nicht vollständig zurück erhalten könnten. Im Jahr 2011 hatten vier der sechs auf Immobilien-Private Equity spezialisierten Zielfonds mit erheblichen Problemen wie Kapitalverlust zu kämpfen, weswegen auch die Einnahmen für den Dachfonds deutlich unter den Erwartungen blieben. Der Fonds ist auch unter dem Namen der Fondsgesellschaft European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG bekannt.
AKTUELL: 31.07.2012: Es haben sich bereits hunderte Anleger der DCM Renditefonds der Interessengemeinschaft bei Dr. Stoll & Kollegen angeschlossen. Weitere Anleger können sich weiterhin anschließen.
Zum 30.04.2012 haben sich die DCM Renditefonds 16, 18, 22 und 23 aufgelöst. Damit geht die katastrophale Entwicklung der Fonds in die letzte Runde. Im Jahre 2007 haben die DCM Renditefonds ihre Fondsimmobilien an die Prime Office REIT AG übertragen. Seitdem haben die Anleger trotz großer Versprechen der DCM und der Prime Office keine Ausschüttungen erhalten. Nun sollen den Anlegern Aktien zugeteilt werden, die die DCM Renditefonds 2007 für den Verkauf der Immobilien erhalten haben. Wie viel sie jedoch von ihrem angelegten Kapital zurück erhalten werden, ist unklar. Die Anleger müssen derzeit mit einem Kapitalverlust von 90% - 95% rechnen. Dies ergibt das neue Schreiben, in welchem die Anleger die Zuteilung der Aktien der Prime Office erhalten.
Schadensersatz für Anleger des Achte Sachwert Renditefonds Canada GmbH & Co. KG. Der Immobilienfonds Achte Sachwert Renditefonds Canada GmbH & Co. KG des Emissionshauses Münchmeyer Petersen Capital, kurz MPC Canada 8, investiert in kanadische Immobilien. Rund 110 Mio. kanadische Dollar (entspricht etwas 85 Mio. Euro) wurden von den Anlegern in dem Immobilienfonds angelegt. Der MPC Canada 8 erwarb mit Hilfe dieses Geldes sowie Fremdkapital in Höhe von 175 Mio. kanadischen Dollar (ca. 135 Mio. Euro) 6 Immobilien in der Metropole Toronto.
AKTUELL 21.12.2012 – Ungewisse Aussichten für das Jahr 2013
Laut eines Berichts der Fondszeitung (Ausgabe 25/12) könnten auf den Immobilienfonds MPC Japan 1 im Jahr 2013 weitere Probleme zukommen. Demnach soll die japanische Beteiligungsgesellschaft wohl nicht in der Lage sein, das auslaufende Hypothekendarlehen abzulösen, sodass im Sommer 2013 Zwangsmaßnahmen von der Bank zu befürchten seien. In diesem Fall müssten sich die Anleger auf Einbußen einstellen.
Nachdem die Anleger der Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen der GHF bereits im Jahr 2011 eine desaströse Bilanz ziehen mussten, setzt sich diese Tendenz auch im Jahr 2012 fort: Die GHF Schiffsfonds befinden sich im Sog der Schifffahrtskrise. Das jüngste Opfer aus dem Haus GHF ist der Schiffsfonds GHF Euro Solid. Anfang Mai 2012 wurde die Insolvenzanmeldung des Containerschiffs bekannt. Im Herbst 2011 wurden die Schiffe der GHF-Fonds Global Bulker I, Global Bulker II und Global Bulker III in einer Notgesellschaft zusammengeführt.
Das Gemeinschaftsprojekt Deepsea Oil Explorer der beiden Emissionshäuser HCI und MPC wird sich noch weiter verzögern. Dies berichtet die Fondszeitung (Ausgabe 12/2012) unter Berufung auf ein aktuelles Schreiben der Treuhänderin. Die Ölbohrplattform musste bei einem Zwischenstopp in Südafrika Probleme beheben, weswegen sie zu spät in Brasilien ankam. Daher war der Zeitplan des Projekts ein weiteres Mal hinfällig. Die Übergabe des Deepsea Oil Explorers, ist laut MPC noch am Laufen. Somit war der Zeitplan, dass die Übergabe Ende Mai 2012 stattfinden soll, hinfällig. Nach momentanem Sachstand soll die Charter des HCI MPC Deepsea Oil Explorer Ende Juni 2012 beginnen.
Kommt es im Sommer 2012 zum „Showdown“ für die kummergewohnten Anleger des HCI Renditefonds V? Die Geschehnisse der letzten Monate rund um den Schiffsfonds spitzen sich im Juni und Juli 2012 zu. Die Fondszeitung (Ausgabe Nr. 12/2012) widmet sich den wechselvollen Ereignissen rund um den Schiffsfonds. Der HCI Renditefonds V ist aufgrund früherer finanzieller Engpässe bereits angeschlagen. Ein Sanierungskonzept aus dem Jahr 2010 ging in der Schifffahrtskrise nicht auf. Im Jahr 2012 besteht deshalb Geldbedarf in Höhe von 1,56 Mio. Euro. Jetzt ist eine neuerliche Sanierung erforderlich, in die die Anleger eingebunden werden sollen.
Das Hamburger Emissionshaus HCI Capital AG gehört zu den führenden Anbietern von Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen. Daher gibt es logischerweise auch viele Schiffsfonds von HCI, die von der aktuellen Schifffahrtskrise heimgesucht werden. Hintergrund der Probleme auf dem Schiffstransportmarkt ist, dass steigende Schiffstransportkapazitäten auf eine stagnierende Nachfrage treffen. Dies führt zu einem Einbruch der Transportpreise, was wiederum zu finanziellen Engpässen bei vielen Schiffsfonds führt. Die Anleger betroffener HCI-Schiffsfonds wurden 2012 bereits mit Forderungen nach frischem Kapital, Insolvenzen, Sanierungsplänen und ausfallenden Ausschüttungen konfrontiert.
Die im April 2011 beschlossene Sanierung des Schiffsfonds König & Cie. Twinfonds I ist umgesetzt. Ein Teil des Rettungskonzepts sieht vor, dass Anleger auf Ausschüttungen für das Jahr 2011 verzichten. Doch angesichts der aktuellen Schifffahrtskrise stellt sich die Frage, wann die Anleger das nächste Mal auf Ausschüttungen hoffen dürfen. Denn ein Grundproblem der Schifffahrtskrise ist das Überangebot an Transportkapazität, dem einen stagnierende Nachfrage gegenüber steht. Da nach wie vor Schiffe vom Stapel laufen, wird das Zuviel an Schiffen auch nicht kurzfristig abgebaut werden können. Dies wirkt sich mittel- bis langfristig auf den Schifffahrtsmarkt und damit auch auf Schiffsfonds aus. Zumal der König & Cie. Twinfonds I über eine lange Laufzeit bis ins Jahr 2023 verfügt.
Nicht jeder Rechtsstreit muss vor Gericht enden. Auch außergerichtliche Schlichtungsverfahren können Anlegern weiterhelfen. Eine Anlegerin, die aufgrund einer fehlerhaften Anlageberatung ihr Geld in den mittlerweile aufgelösten offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value investiert hatte, forderte Schadensersatz von der Commerzbank. Die Schiedsstelle sprach der Anlegerin, die von der Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertreten wird, Schadensersatz wegen Falschberatung zu. Damit erhält die Anlegerin ihr Geld zurück. Sie ist nicht mehr in der Abwicklung des Fonds „gefangen“.
Wie geht es mit dem Schiffsfonds MPC Rio Blackwater weiter? Das Containerschiff des Fonds hat einen neuen Charter – die Hapag Lloyd. Allerdings wurde die Charterrate bis Dezember 2013 auf 25.600 Euro täglich herabgesetzt. Zum Vergleich: Die MS Rio Blackwater erhielt unter dem Charternamen CSCL Shanghai täglich 26.250 Euro pro Tag und dennoch mussten die Anleger in den vergangenen drei Jahren auf Ausschüttungen verzichten. Laut der Fondszeitung können Anlegern des MPC Rio Blackwater angesichts dessen Verluste drohen.
Im Mai 2012 musste das Containerschiff MS Hohesand Insolvenz anmelden. Für den Dachfonds OwnerShip IV fällt damit einer der acht Zielfonds aus. Für die MS Hohesand war die Insolvenzanmeldung der letzte Akt einer jetzt endgültig gescheiterten Sanierung. In den Jahren 2010 und 2011 war für diesen Zielfonds des OwnerShip IV ein Sanierungskonzept erforderlich, da deren Einkünfte zu gering waren. Doch wie geht es nach der Insolvenz der MS Hohesand für die Schwesterzielfonds MS Martin, MS Linde, MS Jonas, MS ULRIKE F, MS Ile de Yeu und MS Ile de Elba weiter? Diese Frage ist besonders interessant, da auch die MS Martin, MS Linde und MS Jonas im letzten Jahr einer Rettung durch frisches Kapital bedurften.
Im Juni 2012 wird ein weiteres Kapitel in der wechselvollen Geschichte des Schiffs MS Pride of Madrid geschrieben. Das Schiff, das bislang dem Schiffsfonds OwnerShip MS Pride of Madrid gehörte, wurde auf der Karibikinsel Aruba versteigert. Dies berichtet das Manager Magazin am 13.06.2012 (Onlineausgabe). Der Mehrzweckfrachter wechselte für 10,5 Mio. Euro den Eigentümer und gehört jetzt der Auerbach Schiffahrt. Für die Anleger ist die Versteigerung der traurige Schlusspunkt im monatelangen Ringen um die Weiterführung des Schiffsfonds OwnerShip MS Pride of Madrid.
Die vergangenen Wochen war für Anleger, die in OwnerShip Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen investierten, von verschiedenen schlechten Nachrichten überschattet. Die momentane Krise der Schifffahrt macht auch vor dem Emissionshaus OwnerShip keinen Halt. Zu den neusten Opfern dieser Krise gehört das kürzlich versteigerte Schiff MS Pride of Madrid, das von einem gleichnamigen Schiffsfonds betrieben wurde. Die Versteigerung musste durchgeführt werden, weil der Fonds OwnerShip MS Pride of Madrid die fällig gestellten Kredite der NordLB nicht begleichen konnte. Pikanterweise wurden dem neuen Eigentümer des Schiffs, die Auerbach Schiffahrt, 70 % des gezahlten Kaufpreises von der NordLB fremdfinanziert.
Wie lange der Dachfonds SEB Kapitalprotekt geschlossen bleiben wird, steht in den Sternen. Durch die Auflösung der beiden offenen Immobilienfonds CS Euroreal und SEB Immoinvest verminderten sich die Chancen auf eine baldige Wiedereröffnung. Im Mai 2012 wurden die beiden Zielfonds des Santander Kapitalprotekt nach Testöffnungen aufgelöst und werden in den kommenden Jahren abgewickelt. Damit ist auch der Dachfonds in der Abwicklung „gefangen“. Insgesamt sind über 75 % des Fondsvermögens des Santander Kapitalprotekt von Liquidationen betroffen. Für die Anleger bedeutet das, dass sie ihre Anteile bis auf Weiteres wohl nicht zurückgeben können, da Dachfonds wie der Santander Kapitalprotekt für unbegrenzte Zeit geschlossen bleiben können.
Das Aus des SEB Immoinvest betrifft auch Kunden der Volkswagen Bank, die das Angebot Kombi-Invest wahrnahmen. Im Jahr 2009 konnte bei Volkswagen Bank ein Plus Sparbrief Premium zusammen mit Anteilen des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest (oder wahlweise einem Aktienfonds) erworben werden. Jetzt wird der SEB offene Immobilienfonds abgewickelt und die Kunden der Volkswagen-Bank, die in das Kombi-Invest Angebot investierten, sind auch hiervon betroffen.
Der Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping I war keine drei Jahre alt, da bedurfte der angeschlagene Fonds der Rettung durch die Anleger. Der Gebab Ocean Shipping I konnte die Forderungen der Banken nicht mehr erfüllen. Daher wurde im November 2011 ein Rettungskonzept für den Schiffsfonds beschlossen, in dessen Rahmen frisches Geld für den Fonds eingesammelt wurde. Ob dies für die dauerhafte Weiterführung des Schiffsfonds mitten in der Schifffahrtskrise ausreicht und wann die Anleger wieder Ausschüttungen erhalten werden, wird sich zeigen. Bereits zuvor mussten sich die Anleger des Gebab Ocean Shipping I mit ausgefallenen Ausschüttungen abfinden. Der Schiffsfonds Gebab Ocean Shipping I investiert in Containerschiffe und Produktentanker. Folgende Schiffe fahren für den Fonds: MS Najade, MS Buxvillage, MS Nordic Saturn.
Seit geraumer Zeit befindet sich die Transportschifffahrt in einer Krise. Die Treibstoffkosten steigen, während gleichzeitig die Einnahmen stagnieren, da ein Überangebot an Transportkapazität vorhanden ist. Unter diesen schwierigen Marktbedingungen kann nicht jedes Schiff rentabel fahren. Dies bekam auch Anleger, die in Schiffsfonds des Emissionshauses König & Cie. investierten, zu spüren. Binnen weniger Monate wurden etliche Schiffsfonds von König & Cie. von dem Sog der Krise erfasst und befinden sich seitdem in schwierigem Fahrwasser. Daher mussten Anleger sich bereits mit Insolvenzen, Sanierungsplänen, Kapitalerhöhungen und ausfallenden Ausschüttungen auseinandersetzen.
Seit rund 10 Jahren gehören Lebensversicherungsfonds zum normalen Repertoire der Kapitalanlagen. Solche Fonds investieren in „gebrauchte“, d. h. bereits existierende Lebensversicherungen. Die Strategie, wie mit solchen Policen Geld zu verdienen ist, hängt davon ab, ob es sich um deutsche, britische oder US-amerikanischen Lebensversicherungen handelt. Denn die Bedingungen und Gepflogenheiten auf dem Versicherungsmarkt unterscheiden sich in diesen Ländern im Detail. Lebensversicherungsfonds, die auf deutschen Policen basieren, investieren bisweilen auch in Rentenversicherungen. Sie erzielten ihr Geld in erster Linie mit Überschussbeteiligungen. In Großbritannien war neben den gezahlten Boni der Handel mit Kapitallebensversicherungspolicen ein bedeutender Faktor. Bei Policen aus den Vereinigten Staaten hingegen verdienen die Fonds ihr Geld nahezu ausschließlich mit Ablaufleistungen.
Der geschlossene Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory wurde im Jahr 2007 vom Emissionshaus Dr. Peters aufgelegt. 1.918 Anleger legten 69 Mio. US-Dollar (ca. 53 Mio. Euro) in dem Fonds an. Dieser erwarb im Januar 2007 den Rohöltanker VLCC Leo Glory, welcher bereits seit dem Jahr 2003 zur See fuhr. In der Folgezeit mussten die Anleger jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory hinter den Erwartungen zurückblieb. Auch im Jahr 2012 macht der Schiffsfonds durch Schwierigkeiten bei der Auszahlung von sich reden, da die Einnahmensituation zu wünschen übrig lässt. Die Anleger müssen sich auch mit einer Kapitalerhöhung auseinandersetzen.
Fachanwalt berät Anleger von Dr. Peters Schiffsfonds.
Der von der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH aufgelegte Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 161 investierte 2007 in zwei baugleiche Vollcontainerschiffe namens MS Monaco und MS Martinique. Insgesamt wurden in die beiden Schiffe rund 109 Mio. US-Dollar investiert. Von dieser Investitionssumme stellten die Anleger des Schiffsfonds rund 78 Mio. US-Dollar bereit. Die restlichen ca. 30 Mio. US-Dollar deckte der CFB-Fonds Nr. 161 Schiffsflotten-Fonds 3 durch Fremdkapital ab. Mittlerweile fahren die beiden Schiffe des Fonds unter neuen Namen. Die MS Monaco wurde in MS CMA CGM Mimosa umgetauft und die MS Martinique fährt unter dem Namen MS ANL Burilla.
Im Jahr 2007 platzierte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 162 MS Gabriel Schulte auf dem Markt. Die Anleger investierten rund 45 Mio. US-Dollar in den Schiffsfonds. Mit Hilfe dieses Gelds sowie weiteren Darlehen erwarb der CFB-Fonds Nr. 162 MS Gabriel Schulte das 2007 fertiggestellte Vollcontainerschiff MS Gabriel Schulte. Das Schiff fährt mittlerweile unter dem Namen MS Cap Moreton. Ende des Jahres 2012 läuft der Festchartervertrag des Schiffs aus.
Im April 2007 bracht die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 163 MS Montpellier auf den Markt. Die Anleger legten rund 39,1 Mio. US-Dollar in dem Schiffsfonds an, der mit diesem Geld sowie Darlehen in Höhe von rund 15,3 Mio. US-Dollar das Vollcontainerschiff MS Montpellier erwarb. Die 2006 vom Stapel gelaufene MS Montpellier fährt zwischenzeitlich unter dem Charternamen MS CMA CGM Lavender. Die geplante Laufzeit des CFB-Fonds Nr. 163 MS Montpellier beträgt 24 Jahre.
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 166 Twins 1 wurde im Jahr 2008 exklusiv von der Dresdner Bank vertrieben. Dem Fonds gehören die beiden Containerschiffe MS Nedlloyd Adriana und MS Nedlloyd Valentina. Die Anleger des CFB-Fonds Nr. 166 Twins 1 investierten rund 55 Mio. Euro in den Schiffsfonds. Anleger des CFB-Fonds Nr. 166 Twins 1, die unzufrieden sind und sich von ihrer Beteiligung an dem Schiffsfonds lösen möchten, sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann geprüft werden, ob Anleger sich verlustfrei von ihrer Kapitalanlage trennen können. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Anlageberatung durch die Berater der Dresdner Bank zu überprüfen.
Der CFB-Fonds Nr. 167 Containerriesen der Zukunft 1 wurde im Jahr 2008 auf den Markt gebracht. Der Vertrieb der Beteiligungen an dem geschlossenen Schiffsfonds geschah exklusiv über die Commerzbank. Von Seiten der Anleger wurden 129 Mio. US-Dollar in den CFB-Fonds Nr. 167 Containerriesen der Zukunft 1 investiert. Dieses Geld wurde in den beiden Containerschiffen MS CPO Venezia und MS CPO Trieste, deren Stapellauf im Jahr 2011 war, angelegt.
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 168 Twins 2 wurde im Jahr 2008 von der zur Commerzbank Gruppe gehörenden Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH aufgelegt. Von Seiten der Anleger wurden rund 55 Mio. Euro in die beiden Schiffe des Fonds investiert. Dem CFB-Fonds Nr. 168 Twins 2 gehören die beiden Containerschiffe MS Nedlloyd Marita und MS Maersk Nottingham.
Im Juli 2008 war der Verkaufsstart des von der Commerzbank vertriebenen Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 169 Containerriesen der Zukunft 2. Mit einer Mindesteinlage von 15.000 US-Dollar konnten sich Anleger an dem Containerschiff MS CPO Palermo beteiligen. Damals befand sich die MS CPO Palermo noch im Bau. Die geplante Laufzeit des geschlossenen Schiffsfonds beträgt 18 Jahre.
Der geschlossene Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 171 Containerriesen der Zukunft 3 wurde im Jahr 2008 aufgelegt. Der Exklusivvertrieb erfolgte durch die Commerzbank. Das von den Anlegern aufgebrachte Kapital von 130 Mio. Euro sowie Kredite wurde in die beiden Containerschiffe MS CPO Ancona und MS CPO Marseille investiert. Der Stapellauf der MS CPO Marseille fand 2010 statt, im darauf folgenden Jahr wurde die MS CPO Ancona fertiggestellt. Aktuell fährt die CPO Marseille unter dem Charternamen CMA CGM Alaska.
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana investiert in das Containerschiff MS Nedlloyd Juliana. Das Schiff wurde im Jahr 2003 erbaut und 2007 von der Fondsgesellschaft übernommen. Im Jahr 2008 legte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana auf. Die Anleger investierten rund 28 Mio. US-Dollar (Mindesteinlage: 15.000 US-Dollar) in den Schiffsfonds. Die geplante Laufzeit des Fonds beträgt 20 Jahre. Unzufriedene Anleger des CFB-Fonds Nr. 172 MS Nedlloyd Juliana sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden. So kann geprüft werden, ob Anleger sich verlustfrei von ihrer Kapitalanlage trennen können. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Überprüfung der Anlageberatung auf Fehler.
Das Emissionshaus Dr. Peters brachte den Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 123 DS Sapphire im Jahr 2007 auf den Markt. In den geschlossenen Fonds investierten 491 Anleger insgesamt 25,6 Mio. Euro. Mit Hilfe dieses Geldes und weiterem Fremdkapital erwarb der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 123 DS Sapphire im September 2007 den gebrauchten Rohöltanker DS Sapphire. Der Kaufpreis des Schiffs betrug umgerechnet etwa 65 Mio. Euro. In der Folgezeit wurde der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 123 DS Sapphire von der Schifffahrtskrise heimgesucht, was für die Anleger durch ausgefallene Ausschüttungen spürbar war.
Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave wurde im Jahr 2007 aufgelegt. An dem geschlossenen Fonds beteiligten sich 210 Anleger mit insgesamt 15,2 Mio. Euro. Der Schiffsfonds investierte in die beiden baugleichen Feedermax-Containerschiffe DS Blue Ocean und DS Blue Wave. In der Folgezeit gerieten die beiden Schiffe des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave allerdings in schwieriges Fahrwasser. Sie wurden von der Schifffahrtskrise heimgesucht. Die Anleger mussten Geld nachschießen. Als Konsequenz waren die Ausschüttungen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 125 DS Blue Ocean und DS Blue Wave bislang alles andere als erwartungsgemäß.
Im Jahr 2008 brachte das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters den Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility auf den Markt. In dem geschlossenen Fonds wurden von 523 Anleger ca. 21,7 Mio. Euro angelegt (Mindestbeteiligungssumme: 20.000 Euro). Mit Hilfe dieses Geldes und Fremdkapital wurden die beiden baugleichen Feedervollcontainerschiffe DS Activity und DS Agilty erworben. Die Laufzeit des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 132 DS Activity und DS Agility ist bis zum Ende des Jahres 2025 angesetzt.
Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters brachte den geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 95 MT Front Melody im Jahr 2003 auf den Markt. 521 Anleger beteiligten sich und legten insgesamt 22,4 Mio. Euro in dem Schiffsfonds an. Mit Hilfe dieses Geldes sowie Fremdkapital in Höhe von 30,9 Mio. Euro erwarb der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 95 MT Front Melody das Schiff MT Front Melody. Der Kaufpreis des im Jahr 2001 vom Stapel gelaufenen Rohlöltankers betrug 54 Mio. US-Dollar (entspricht etwa 41 Mio. Euro).
Das Emissionshaus Dr. Peters platzierte den Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 96 MT Front Symphony im Jahr 2003 auf Markt. An dem geschlossenen Fonds beteiligten sich 594 Anleger, die Kapital im Wert von 22,9 Mio. Euro in den Dr. Peters DS-Fonds Nr. 96 MT Front Symphony einbrachten. Dieses Geld und Fremdkapital in Höhe von 30, 9 Mio. Euro wurde in den 2001 in Dienst gestellten Rohöltanker MT Front Symphony investiert. Der Kaufpreis des Schiffs betrug – umgerechnet – ungefähr 41 Mio. Euro.
Der geschlossene Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 99 CFS Produktentanker des Emissionshauses Dr. Peters wurde im Jahr 2003 aufgelegt. In den Fonds investierten seinerzeit 567 Anleger, die insgesamt 23,1 Mio. Euro anlegten. Dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 99 CFS Produktentanker gehören drei Chemikalientanker namens Stolt Cormorant, Stolt Fulmar und Stolt Shearwater. Die Schiffe wurden zwischen 1998 und 2000 in Dienst gestellt. Als der Fonds die Tanker im Jahr 2003 übernahm, betrug der Kaufpreis 50 Mio. US-Dollar (ca. 40 Mio. Euro).
Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters brachte im Jahr 2003 den 100. DS-Fonds auf den Markt: den geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 100 VLCC Sea Fortune. In diesem Fonds legten 763 Anleger insgesamt 30,1 Mio. Euro an. Dieses Geld sowie Fremdkapital in Höhe von 36,1 Mio. Euro wurde in den 2003 fertiggestellten Rohöltanker VLCC Sea Fortune investiert. Das Schiff kostete seinerzeit 68 Mio. US-Dollar, was ungefähr 52 Mio. Euro entspricht.
1.406 Anleger investierten in den 2006 auf den Markt gebrachten Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 116 DS National Containerschiff des Emissionshauses Dr. Peters. Insgesamt legten die Anleger 37 Mio. Euro in dem Schiffsfonds an. Dieses Geld floss in den Erwerb des 2001 in Dienst gestellten Containerschiffs DS National. Der Fonds übernahm im Januar 2006 das Containerschiff. In den vergangenen Jahren ließen die Ausschüttungen des Fonds zu wünschen übrig.
Der vom Emissionshaus Dr. Peters entwickelte DS-Fonds Nr. 117 DS Patriot Containerschiff kam im Jahr 2006 auf den Markt. Die Anleger zahlten 38,1 Mio. Euro in den geschlossenen Schiffsfonds ein. Mit Hilfe dieses Gelds sowie weiterem Fremdkapital erwarb der Fonds das Containerschiff DS Patriot zum Preis von 80 Mio. US-Dollar (ca. 62 Mio. Euro). Die DS Patriot wurde 2001 in Dienst gestellt und im Januar 2006 von dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 117 DS Patriot Containerschiff übernommen.
Der geschlossene Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 118 DS Dominion Containerschiff wurde im Jahr 2006 aufgelegt. Die 710 Anleger des vom Emissionshaus Dr. Peters entwickelten Fonds brachte Kapital im Wert von 29,3 Mio. Euro in den Schiffsfonds ein. Dieses Geld sowie Fremdkapital investierte der Schiffsfonds in die DS Hyundai Dominion. Das Containerschiff wurde 2001 erbaut und am 13.01.2006 vom Dr. Peters DS-Fonds Nr. 118 DS Dominion Containerschiff übernommen. Da der Fonds mit Schifffahrtskrise zu kämpfen hatte, mussten die Anleger in der Vergangenheit bereits mit nicht erwartungsgemäßen Ausschüttungen vorlieb nehmen.
Der Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 119 DS Republic Containerschiff wurde im Jahr 2006 vom Emissionshaus Dr. Peters herausgegeben. Im Januar desselben Jahres erwarb der geschlossene Fonds das gleichnamige Containerschiff für 80 Mio. US-Dollar (ca. 62 Mio. Euro). Der Stapellauf der DS Republic war bereits im Jahr 2001. Der Fonds hat 1.895 Anleger; mehr als die vier Schwesterfonds, die die baugleichen Schiffe DS Kingdom, DS Patriot, DS Dominion und DS National betreiben. Von Seiten der Anleger wurden fast 70 Mio. Euro in den Dr. Peters DS-Fonds Nr. 119 DS Republic Containerschiff investiert. In der Vergangenheit mussten die Anleger sich bereits mit nicht erwartungsgemäßen Auszahlungen begnügen.
Schadensersatz für Anleger von Griechenland Anleihen (Griechenland Bond).
Wie wird es bei dem Immobilienfonds KanAm USA XXII weitergehen? Im einem Zwischenbericht aus dem April 2012 teilt die Fondsgesellschaft den Anlegern des KanAm USA XXII mit, dass die Entscheidung über den Einstieg eines neuen Projektentwicklers in das Freizeitzentrum American Dreams Meadowlands (ehemals Meadowlands Xanadu) noch nicht gefallen sei. So ziehen sich die Verhandlungen und Gespräche in die Länge, seitdem die Banken die Kontrolle über die Meadowlands in New Jersey übernahmen. Seit August 2010 liegt die Kontrolle über das Projekt bei den Banken. Das 1996 begonnene Freizeitzentrum liegt wegen der Finanzkrise deutlich hinter den Planung zurück.
Notverkauf oder Nachzahlung? Diese nicht unbedingt angenehme Auswahl haben die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 35 MT Colonian Sun bei einer Gesellschafterversammlung am 19.06.2012. Der Branchendienst Fondstelegramm berichtet, dass von Seiten des Managements der Notverkauf favorisiert werde. Im Fall eines Notverkaufs müssten die Anleger auf bis zum 1/5 ihres investierten Geldes verzichten. Aber ein Nachschuss mit frischem Geld kann ebenfalls mit Verlusten enden angesichts der nach wie vor schwierigen Lage der Transportschifffahrt. Den Anlegern des Lloyd Fonds LF 35 MT Colonian Sun steht – kurz gesagt – eine Wahl zwischen Pest und Cholera bevor.
Das Emissionshaus Dr. Peters brachte den geschlossenen Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 97 VLCC Front Commodore im Jahr 2003 auf den Markt. 874 Anleger beteiligten sich seinerzeit an dem Schiffsfonds und stellten dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 97 VLCC Front Commodore Kapital in Wert vom 37,7 Mio. Euro zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Geldes sowie Fremdkapital wurde für ca. 57 Mio. Euro der Rohöltanker VLCC Front Commodore erworben. Das Schiff wurde 2000 fertiggestellt und im September 2003 von dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 97 VLCC Front Commodore übernommen.
Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters legte den Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 98 VLCC Front Tina im Jahr 2003 auf. 957 Anleger stellten dem geschlossenen Fonds 37,6 Mio. Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld und weiterem Fremdkapital wurde das Schiff VLCC Front Tina erworben. Der Kaufpreis des Rohöltankers betrug seinerzeit 75 Mio. US-Dollar (entspricht ca. 57 Mio. Euro). Der Tanker VLCC Front Tina wurde im Jahr 2000 in Dienst gestellt und vom Fonds im September 2003 übernommen.
Müssen die bereits leidgeprüften Anleger des Hannover Leasing Nr. 177 Maritime Werte 3 sich erneut wegen finanzieller Schieflagen des Schiffsfonds wappnen? Einem Schreiben, das an die Anleger gerichtet ist, zufolge befindet sich der Schiffsfonds sich in einer finanziellen Schieflage. Bereits kurz nach dem Start des Hannover Leasing Nr. 177 Maritime Werte 3 im Jahr 2007 musste der Schiffsfonds saniert werden. Dem Fonds gehören die beiden Containerschiffe MS Lauenburg und MS Papenburg.
Das Garantiezertifikat SEB Garant Carmignac Patrimoine II (ISIN: DE000SEB9R32/ WKN: SEB9R3) konnten Anleger im Juli und August 2010 erwerben. Die Mindestbeteiligungssumme betrug 2.500 Euro. Die Laufzeit des Zertifikats beträgt 5 Jahre. Welchen Betrag die Anleger am 18.08.2015 zurückerhalten, hängt maßgeblich von der Wertentwicklung des französischen Mischfonds Carmignac Patrimoine ab. Dessen Kurs wird jedes Jahr an vier bestimmten Stichtagen festgestellt. Ist der durchschnittliche Kurs an diesen Tagen besser als zu Beginn der Laufzeit des SEB Garant Carmignac Patrimoine II, bekommt der Anleger mehr Geld zurück. Bei einem negativen Kursverlauf erhalten Anleger pro Anteil 100 Euro zurück.
Die SEB AG brachte im Jahr 2010 das Garantiezertifikat SEB Garant Carmignac Patrimoine (ISIN: DE000SEB9R08/ WKN: SEB9R0) auf den Markt. Von Ende März 2010 bis Ende April 2010 konnten das Zertifikat von Anlegern erworben werden (Mindestbeteiligungssumme: 2.500 Euro). Das Zertifikat SEB Garant Carmignac Patrimoine läuft 5 Jahre bis zum 15.05.2012. Welchen Betrag die Anleger am Ende der Laufzeit zurückerhalten, hängt maßgeblich von der Wertentwicklung des französischen Mischfonds Carmignac Patrimoine ab. Dessen Kurs wird an 10 bestimmten Terminen festgestellt. Ist der durchschnittliche Kurs an diesen Stichtagen besser als zu Beginn der Laufzeit des SEB Garant Carmignac Patrimoine, bekommen Anleger am Ende der Laufzeit mehr Geld zurück. Bei einem negativen Kursverlauf erhalten Anleger pro Anteil 100 Euro zurück.
An dem im Jahr 2003 aufgelegten Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture des Emissionshauses Dr. Peters beteiligten sich 421 Anleger, die 16,6 Mio. Euro in den geschlossenen Fonds investierten. Mit Hilfe dieses Geldes erwarb der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 102 MT Stena Venture den Rohöltanker MT Stena Venture. Im Frühjahr 2012 machte der Charterer des Fondsschiffs, die japanische Reederei Sanko Steamship Ltd., durch finanzielle Probleme von sich reden.
Der im Jahr 2003 vom Emissionshaus Dr. Peters aufgelegte Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 104 Teekay Spirit Aframax-Tanker investierte in 3 Rohöltanker. Die MT Bahamas Spirit, MT Kiowa Spirit und die MT Koa Spirit wurde in den Jahren 1998 und 1999 erbaut und 2003 vom Dr. Peters DS-Fonds Nr. 104 Teekay Spirit Aframax-Tanker übernommen. In den geschlossenen Schiffsfonds investierten 1.332 Anleger insgesamt 49,3 Mio. Euro, das nebst Fremdkapital in die Tanker investiert wurde.
Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 106 VLCC Titan Glory wurde im Jahr 2004 auf den Markt gebracht. Die 813 Anleger des geschlossenen Fonds des Dortmunder Emissionshauses legten insgesamt 37,5 Mio. Euro in dem Fonds an. Der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 106 VLCC Titan Glory erwarb mit Hilfe dieses Geldes sowie Fremdkapital den bereits im Jahr 2000 gebauten Rohöltanker VLCC Titan Glory für 86 Mio. Euro (entspricht ca. 66 Mio. Euro). Die Ausschüttungen des Schiffsfonds erreichten bislang nicht die in Aussicht gestellte Höhe.
Das Emissionshaus Dr. Peters legte den geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 108 VLCC Ashna im Jahr 2004 auf. An dem Fonds beteiligten sich 876 Anleger, die insgesamt 36,9 Mio. Euro anlegten. Dieses Geld wurde in den bereits im Jahr 1999 vom Stapel gelaufenen Rohöltanker VLCC Ashna investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 108 VLCC Ashna beträgt 74,2 Mio. Euro.
Der geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory wurde vom Emissionshaus Dr. Peters im Jahr 2004 auf den Markt gebracht. In den Fonds investierten über 1000 Anleger, welche dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory rund 39,1 Mio. Euro zur Verfügung stellten. Der Fonds erwarb mit diesem Geld und weiterem Fremdkapital den Rohöltanker VLCC Saturn Glory. Das Schiff lief 1998 vom Stapel und ging im Oktober 2004 für – umgerechnet – ca. 70 Mio. Euro in das Eigentum des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 109 VLCC Saturn Glory über.
Der geschlossenen Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 110 VLCC Neptune Glory des Emissionshauses Dr. Peters wurde im Jahr 2004 auf den Markt gebracht. In den Fonds investierten 878 Anleger, welche in dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 110 VLCC Neptune Glory insgesamt rund 38,8 Mio. Euro anlegten. Der Fonds erwarb mit diesem Geld und weiterem Fremdkapital den Rohöltanker VLCC Neptune Glory. Das Schiff lief 1998 vom Stapel und ging im Oktober 2004 für – umgerechnet – ca. 67 Mio. Euro in das Eigentum des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 110 VLCC Neptune Glory über.
Der vom Emittenten Dr. Peters entwickelte Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 112 VLCC Mercury Glory investiert in den Rohöltanker VLCC Mercury Glory. Der Tanker wurde im März 2005 in Dienst gestellt. Der Kaufpreis des Schiffs betrug 105 Mio. US-Dollar (entspricht ungefähr 80 Mio. Euro). Von Seiten der Anleger wurden 45,2 Mio. Euro in den Dr. Peters DS-Fonds Nr. 112 VLCC Mercury Glory eingezahlt. Der restliche Kaufpreis wurde durch Fremdkapital finanziert.
Im Jahr 2005 brachte das Emissionshaus Dr. Peters aus Dortmund den DS-Fonds Nr. 113 VLCC Pluto Glory auf den Markt. Der geschlossene Schiffsfonds erwarb im April 2005 den Rohöltanker VLCC Pluto Glory. Der Kaufpreis vom 105 Mio. US-Dollar (ca. 80 Mio. Euro) wurde teilweise mit dem von den Anlegern zur Verfügung gestellten Kapital beglichen. Die 1.063 Anleger des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 113 VLCC Pluto Glory hatten 43,9 Mio. Euro in den Schiffsfonds eingezahlt.
Der geschlossene Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 114 VLCC Artemis Glory wurde 2005 aufgelegt. An dem Fonds des Emissionshauses Dr. Peters beteiligten sich 1.053 Anleger, die rund 40,7 Mio. Euro investierten. Der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 114 VLCC Artemis Glory erwarb im Juli 2006 den Rohöltanker VLCC Artemis Glory. Allerdings bewegte sich der Schiffsfonds nicht immer in ruhigem Fahrwasser. In der Vergangenheit mussten die Anleger bereits ausgefallene Auszahlungen hinnehmen.
In den geschlossenen Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 115 DS Kingdom Containerschiff investierten 485 Anleger. Diese legten im dem Fonds 29,4 Mio. Euro an. Der Dr. Peters DS-Fonds Nr. 115 DS Kingdom Containerschiff erwarb im Januar 2006 mit diesem Geld sowie weiterem Fremdkapital das 2001 gebaute Containerschiff DS Kingdom.
1.406 Anleger investierten in den 2006 auf den Markt gebrachten Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 116 DS National Containerschiff des Emissionshauses Dr. Peters. Insgesamt legten die Anleger 37 Mio. Euro in dem Schiffsfonds an. Dieses Geld floss in den Erwerb des 2001 in Dienst gestellten Containerschiffs DS National. Der Fonds übernahm im Januar 2006 das Containerschiff. In den vergangenen Jahren ließen die Ausschüttungen des Fonds zu wünschen übrig.
Der geschlossene Schiffsfonds DS-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory wurde im Jahr 2007 vom Emissionshaus Dr. Peters aufgelegt. 1.918 Anleger legten 69 Mio. US-Dollar (ca. 53 Mio. Euro) in dem Fonds an. Dieser erwarb im Januar 2007 den Rohöltanker VLCC Leo Glory, welcher bereits seit dem Jahr 2003 zur See fuhr. In der Folgezeit mussten die Anleger jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Dr. Peters DS-Fonds Nr. 120 VLCC Leo Glory hinter den Erwartungen zurückblieb.
Der 2007 aufgelegte Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory investierte in einen Rohöltanker der VLCC-Klasse (Very Large Crude Carrier). Die VLCC Younara Glory wurde bereits 2003 gebaut und im November 2007 von dem geschlossenen Fonds übernommen. An dem Dr. Peters DS-Fonds Nr. 127 VLCC Younara Glory beteiligten sich 1.549 Anleger, die Kapital in Höhe von 51,4 Mio. Euro einbrachten. Die Ausschüttungen des Schiffsfonds ließen bislang zu wünschen übrig.
Die Goldgräberstimmung in der Containerfondsbranche ist vorüber. Für Anleger, die in ConRendit Containerfonds investierten, brachte das Jahr 2012 bislang keine besonders erfreulichen Neuigkeiten mit sich. Die Fondszeitung 09/2012 berichtete im Mai, dass zahlreiche ConRendit-Fonds den „Planzahlen hinterher hinkten“ und teilweise mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hätten. Ein Teil der Gesellschaft sei gar in Existenznöte geraten. Die Zukunftsaussichten für die Anleger sind angesichts solcher Nachrichten eher düster.
Die Entwicklung des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 54 Premium Ship Select verläuft nicht so vorzüglich, wie es der Name des Fonds verheißt. Das Fondsschiff MS Laura Schulte wurde einer Meldung des Fondstelegramms zufolge unter Zwangsverwaltung gestellt. Für die Anleger des im Jahr 2004 aufgelegten Lloyd Fonds LF 54 Premium Ship Select ist dies ein herber Rückschlag. Zwar verfügt der Fonds mit der MS Tatiana Schulte über ein weiteres Schiff, jedoch ist die Zukunft des Fonds angesichts der Zwangsverwaltung der MS Laura Schulte ungewiss.
Der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 151 MS Maria Star wurde im Jahr 2005 von der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH auf den Markt gebracht. Die Anleger brachten rund 44 Mio. US-Dollar (entspricht ungefähr 34 Mio. Euro) auf, die in das Containerschiff MS Maria Star investiert wurden. Die MS Maria Star lief 2006 vom Stapel. Im Jahr 2007 wurde das Schiff in MS Maersk Saigon umbenannt. Im selben Jahr wurden Darlehen in Höhe von 65 Mio. US-Dollar aufgenommen. Das Schiff des CFB-Fonds Nr. 151 MS Maria Star fährt im Festcharter.
Im Jahr 2005 der Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 152 MS Marlene Star von der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH aufgelegt. Der Fonds investierte in das Vollcontainerschiff MS Marlene Star, dessen Stapellauf im Jahr 2006 war. Der Kaufpreis des Schiffs von rund 99 Mio. US-Dollar wurde in Höhe von 44,8 Mio. US-Dollar von den Anlegern des CFB-Fonds Nr. 152 MS Marlene Star bezahlt. Hinzu kamen Darlehen im Wert vom 65 Mio. US-Dollar. 2007 wurde die MS Marlene Star in MS Maersk Seoul umgetauft.
Die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH legten den Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 155 TS Alexandra im Jahr 2005 auf. Anleger investierten rund 89 Mio. US-Dollar (entspricht ca. 70 Mio. Euro) in den Fonds. Mit diesem Geld sowie Darlehen in Höhe vom 170 Mio. US-Dollar wurde der Kaufpreis von 250 Mio. US-Dollar der TS Alexandra bezahlt. Das 2007 fertiggestellte Tankschiff wurde kurze Zeit später in TS Al Ruwais umgetauft. Das Schiff transportiert Gas.
Im Jahr 2005 legte die Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH den Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 157 TS Julia auf. Die Anleger investierten rund 90 Mio. US-Dollar (ca. 70 Mio. Euro) in den Schiffsfonds. Zusammen mit Darlehen in Höhe von 170 Mio. US-Dollar erwarb der CFB-Fonds Nr. 157 TS Julia das 2008 fertig gebaute LNG-Tankschiff TS Julia. Die TS Julia trägt mittlerweile den Namen TS Al Ghariya.
Die beiden Schiffsfonds MS Borneo Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG und MS Java Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG wurden im Jahr 2006 vom Emissionshaus Doric Asset Finance aufgelegt. Sie investieren nicht, wie es der Name vermuten lässt, in zwei gleichnamige Schiffe. Stattdessen beteiligen sich die beiden Schiffsfonds Doric Asset Finance MS Borneo und MS Java am 2011 fertiggestellten Schiff MS Sunrise/POS Winner. Insgesamt wurden rund 50 Mio. Euro von den Anlegern der beiden Doric Asset Finance Fonds in die MS Sunrise/POS Winner investiert. Hintergrund dieser Neuausrichtung der beiden Schiffsfonds sind Gesellschafterbeschlüsse.
Seit dem Jahr 2007 konnten Anleger sich an dem Lebensversicherungsfonds LF 79 Britische Kapital Leben VII des Emissionshauses Lloyd Fonds beteiligen. Bis in Jahr 2008 wurden durch den Verkauf der Beteiligungen rund 10,4 Mio. Euro Kapital von den Anlegern in den Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VII investiert. Mit diesem Geld sowie Fremdkapital in Höhe von rund 7,2 Mio. Euro erwarb der Lebensversicherungsfonds über 650 „gebrauchte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen.
Der Lebensversicherungsfonds LF 84 Britische Kapital Leben VIII wurde im Jahr 2007 vom Emissionshaus Lloyd Fonds auf den Markt gebracht. Zwischen 2007 und 2009 konnten Anleger
sich am Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VIII beteiligen. Auf diese Weise investierten die Anleger ca. 10 Mio. Euro in den Lebensversicherungsfonds. Mit Hilfe dieses Geldes und Fremdkapital in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro wurden rund 450 „gebrauchte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen erworben.
Photovoltaik ist seit der Energiewende der Bundesregierung gefragter denn je. Dies erkannte auch das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. und brachte im April 2011 den Fonds Solarenergie 2 Deutschland auf den Markt. Bis zum 15.09.2011 konnten Anleger sich mit einer Mindestsumme von 10.000 Euro am Neitzel & Cie. Solarenergie 2 Deutschland beteiligen. Insgesamt legten die Anleger rund 15 Mio. Euro in dem Solarfonds an. Der Fonds investiert in Photovoltaik-Frei- und Dachflächenanlagen in Sachen und Thüringen. Allerdings gehören die Anlagen nicht dem Neitzel & Cie. Solarenergie 2 Deutschland unmittelbar, sondern es wird in Betreibergesellschaften investiert. Das Emissionshaus stellt im Prospekt Ausschüttungen zwischen 7 – 8 % jährlich in Aussicht.
Eine erfreuliche Nachricht für die Anleger des ehemaligen Immobilienfonds DCM 22. Das Landgericht München I verurteilte die DCM 22 dazu, dass sie einer Anlegerin Auskunft über dessen Mitanleger erteilen muss. Die Anlegerin hatte sich zuvor mit diesem Auskunftsersuchen an den Fonds und dessen Treuhänderin gewandt, welche sich allerdings weigerten, die gewünschte Auskunft zu erteilen. Durch dieses Urteil wird es den Anlegern der DCM 22 endlich möglich, miteinander in Kontakt zu treten.
Im Jahr 2004 brachte das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds den Lloyd Fonds LF 49 Britische Kapital Leben I auf den Markt. Bei dem Fonds handelt es sich um einen Lebensversicherungsfonds, der in Policen britischer Kapitallebensversicherungen investiert. 1.430 Anleger investierten rund 23,6 Mio. Euro in den Lloyd Fonds Britische Kapital Leben I. Mit diesem Kapital sowie Fremdkapital in Höhe von 14 Mio. Euro erwarb der Lebensversicherungsfonds über 1.000 „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen.
Der Lebensversicherungsfonds LF 62 Britische Kapital Leben II wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus Lloyd Fonds aufgelegt. Bei dem Fonds handelt es sich um einen Lebensversicherungsfonds, der in Policen britischer Kapitallebensversicherungen investiert. Anleger konnten in den Jahren 2005 und 2006 Beteiligungen an dem Fonds erwerben. 825 Anleger beteiligten sich und legten 19,7 Mio. Euro an. Mit diesem Geld und rund 14 Mio. Euro Fremdkapital erwarb der Lloyd Fonds Britische Kapital Leben II ca. 1000 „gebrauchte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen.
Das Emissionshaus Lloyd Fonds brachte im Jahr 2005 den Fonds LF 66 Britische Kapital Leben III auf den Markt. In den Jahren 2005 und 2006 investierten 1.195 Anleger rund 40 Mio. Euro in den Lloyd Fonds Britische Kapital Leben III. Bei dem Fonds handelt es sich um einen Lebensversicherungsfonds, der in Policen britischer Kapitallebensversicherungen investiert. Mit dem Geld der Anleger und ca. 23 Mio. Euro Fremdkapital erwarb der Lloyd Fonds Britische Kapital Leben III etwa 2.000 „gebrauchte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen.
Der Lebensversicherungsfonds LF 69 Britische Kapital Leben IV wurde im Jahr 2006 vom Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds aufgelegt. Bis 2007 konnten die Anleger Beteiligungen am Lloyd Fonds Britische Kapital Leben IV erwerben. So kam rund 20 Mio. Euro zusammen, die nebst Fremdkapital im Höhe von ca. 13 Mio. Euro verwendet wurden, um über 1.100 „gebrachte“ Policen britischer Kapitallebensversicherungen zu erwerben.
Happy End dank Vergleich. Ein von der Anlegerkanzlei Dr. Stoll & Kollegen vertretener Anleger, der in den MAT Movies & Television Productions GmbH & Co Project II KG investierte, erhält Geld zurück. Die beratende Augusta Bank war bereit, einen Schadensersatzprozess durch einen Vergleich zügig zu beenden. Bei dem MAT Movies & Television Productions GmbH & Co Project II KG handelt es sich um einen geschlossenen Medienfonds, der Kino- und Fernsehproduktionen sowie sonstige Medienprodukte entwickelt und verwertet. Beteiligte sich ein Anleger an diesem Medienfonds, nahm er „automatisch“ einen Kredit auf, da der Beteiligungsvertrag vorsah, dass der Anleger nur 60 % seiner Beteiligungssumme aufbringt und der Rest fremdfinanziert wird.
Der 2005 von der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH initiierte Schiffsfonds CFB-Fonds Nr. 156 TS Britta investierte in das LNG-Tankschiff TS Britta. Die TS Britta wurde zwischen 2005 und 2007 erbaut. Der Kaufpreis des Schiffs von rund 258 Mio. US-Dollar wurde teilweise von den Anlegern aufgebracht (88,9 Mio. US-Dollar) und teilweise durch Darlehen beglichen (ca. 170 Mio. US-Dollar). Das Tankschiff trägt mittlerweile den Namen TS Al Safliya.
Im Jahr 2004 brachte das Emissionshaus MPC (Münchmeyer Petersen Capital) den Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus Spezial II auf den Markt. Der Fonds wurde exklusiv von der Hamburger Sparkasse (HASPA) vertrieben. Rund 15 Mio. Euro legten die Anleger in dem Lebensversicherungsfonds an. Mit diesem Geld sowie 34 Mio. Euro Fremdkapital wurden rund 500 Policen von deutschen Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen erworben. Dass die Performance des MPC Leben Plus Spezial II nicht so speziell war, wie der Name suggeriert, zeigte sich in der Folgezeit: Die Ausschüttungen entsprachen nicht den zuvor geweckten Erwartungen.
Ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 10.05.2012, Az. 27 O 627/11 (nicht rechtskräftig) ist ein voller Erfolg für Anleger des offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value. Das Gericht sprach einem Anleger, der das beratende Finanzhaus FiNUM.Private Finance AG wegen Falschberatung verklagte (zunächst wurde die SRQ Finanzpartner AG verklagt), Schadensersatz in voller Höhe zu. Der Anleger, der von der Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertreten wird, erhält somit sein investiertes Geld zurück und konnte seine Anteile am Morgan Stanley P2 Value zurückgeben. Ausschüttungen musste er sich aber anrechnen lassen.
Im Jahr 2002 kam der dritte Fonds des Hamburger Emissionshauses HCI Capital, der in österreichische Immobilien investiert, auf den Markt: HCI Österreich III. Der Immobilienfonds erwarb in der Hauptstadt Wien drei Bürogebäude. Die Investitionssumme von 28 Mio. Euro brachten zur Hälfte die Anleger in den HCI Österreich III ein; die andere Hälfte wurde durch Fremdkapital finanziert. Mittlerweile mussten die Anleger allerdings feststellen, dass österreichische Immobilien keine Renditegaranten sind.
Es sollte eine sichere Geldanlage für die Altersvorsorge werden. Stattdessen entwickelte sich die Investition in die Zertifikate BBBank Maxi Rend Deep Zertifikat II (ISIN: DE000AK0DZL3) und BBBank-Bonus-Zertifikat III (ISIN: DE000BN03BV4) in einen Albtraum mit herben Verlusten. Die Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH konnte für den betroffenen Anleger einen Vergleich mit der BBBank einem Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Karlsruhe abschließen, in dem die gesamten Verluste des Anlegers zzgl. ca. 2% Zinsen ausgeglichen werden. Das Abenteuer BBBank Maxi Rend Deep Zertifikat II und BBBank-Bonus-Zertifikat III endete für den Anleger somit verlustfrei. Dieser hat Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung geltend gemacht. Er war nicht über die Risiken der Zertifikate aufgeklärt worden.
„Aussetzung der Rücknahme und Ausgabe von Anteilscheinen“. Mit diesen scheinbar harmlosen Worten beginnt für die Anleger von Immobiliendachfonds meist eine lange und ungewisse Wartezeit. Ein Dachfonds investiert nicht direkt in konkrete Immobilien, sondern in andere Immobilienfonds, sogenannte Zielfonds. Hintergrund für diese nur mittelbare Investition ist, dass hierdurch das Verlustrisiko durch eine breite Streuung in viele verschiedene Immobilienfonds minimiert werden sollte. Zudem galten offene Immobilienfonds als unverwüstliches „Betongold“. Diesem Plan machte die Krise der offenen Immobilienfonds in vielen Fällen einen dicken Strich durch die Rechnung. Denn die Krise suchte nicht nur vereinzelte Fonds heim, sondern betrifft viele große und kleine offene Immobilienfonds.
Der Fonds MPC Leben Plus ist ein Lebensversicherungsfonds des Hamburger Emissionshauses Münchmeyer Petersen Capital (kurz: MPC). In den Jahren 2002 bis 2004 wurden Beteiligungen an diesem Fonds an die Anleger verkauft. Insgesamt investierten die Anleger rund 28 Mio. Euro in den MPC Leben Plus. Mit diesem Geld sowie Fremdkapital im Wert von rund 59 Mio. Euro wurden auf dem Zweitmarkt 419 „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen erworben. In der Folgezeit zeigte sich jedoch, dass der MPC Leben Plus den hohen Erwartungen der Anleger nicht gerecht werden konnte.
AKTUELL 24.01.2013 - Wie wird es bei der loan-to-value-Klausel weitergehen?
Wird das Thema "Waiver" für die Anleger des Immobilienfonds IVG EuroSelect 12 LondonWall auch im Jahr 2013 aktuell bleiben? Der mit der Bank ausgehandelte Verzicht auf Sanktionen wegen des Verstoßes gegen die loan-to-value-Klausel endete am 31.12.2012.
Klagen und Anträge beim Landgericht München I anhängig gegen DCM. Erste erfolgreiche Beschlüsse für die Anleger liegen vor.
Die Anleger einiger DCM Renditefonds erhielten Post mit weitreichendem Inhalt. Den Anlegern der DCM Renditefonds 18 und 23 gingen Schreiben zu, in denen sie aufgefordert werden, über die Auflösung ihres Fonds abzustimmen. Sollte die Mehrheit der Anleger der jeweiligen DCM Renditefonds den Anträgen zustimmen, werden die Immobilienfonds bereits zum 30.04.2012 aufgelöst. Die Abstimmung erfolgt im schriftlichen Umlaufverfahren. Die Anleger der DCM Renditefonds 18 und 23 sollen durch einfaches Ankreuzen über den (Nicht)Weiterbestand ihrer Beteiligungsgesellschaften abstimmen.
Ein Schreiben vom 30.03.2012 versetzt die Anleger des HCI Schiffsfonds VII in Alarm: Das Emissionshaus HCI Capital gibt in dem Schreiben bekannt, dass sich zwei der sechs Zielschiffsfonds in akuter Insolvenzgefahr befinden. Die Einnahmen der Schiffe MarCherokee und MarComanche reichten nicht mehr aus, um die laufenden Tilgungs- und Zinsleistungen erbringen zu können. Es bestehe daher laut HCI Capital die Gefahr, dass die finanzierende NordLB die Darlehen sofort fällig stellen könnte.
Auflösung des DB Immoflex: der Dachfonds wird aufgelöst und abgewickelt. Dies wurde bekannt gegeben. Anleger des DB Immoflex müssen nun Jahre auf ihr Geld warten. Die Abwicklung soll sich bis 2014 hinziehen. Aufgrund der derzeitigen Abwicklung zahlreicher offener Immobilienfonds ist derzeit nicht absehbar, ob die Anleger des DB Immoflex mit Verlusten rechnen müssen und ob der Zeitplan für die Auflösung eingehalten werden kann.
ACHTUNG AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR INTERESSENGEMEINSCHAFT DER DCM Geschädigten (bitte anklicken)
AKTUELL 22.06.12 DCM Renditefonds 16, 18, 22, 23 – Aktienübertragung ist ein Schock für die Anleger: Astronomische Verluste!
Das ungute Gefühl, das viele Anleger des DCM 18 wegen der hastig beschlossenen Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlich, bestätigt sich. In einem Schreiben vom 19.06.2012 teilt die DCM Service GmbH mit, dass die Liquidation der DCM 18 fortschreitet. So wurde die Dividendenzahlung für die Aktien der Prime Office AG nicht an die Anleger weitergeleitet, sondern sie wurde benutzt, um Verbindlichkeiten des Fonds zu begleichen. Insgesamt hatte der Fonds 849.913 Euro von der Prime Office AG erhalten. Des Weiteren wurde Aktien „umplatziert“ um die übrigen Verbindlichkeiten der DCM 18 bedienen zu können. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Diese Sätze sind ein Schlag ins Gesicht der Anleger des DCM 18. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni befand sich der Börsenkurs der Prime Office AG-Aktien auf einem historischen Tiefststand! Die Aktien wurden zu einem Preis veräußert, der weniger als die Hälfte des seinerzeit schon enttäuschend niedrigen Börseneinstandspreises beträgt. Aktuell steigt der Kurs schon wieder nach oben. Anleger der Fonds DCM Renditefonds 16, 22, 23 sind von demselben Schicksal bedroht.
Sämtliche Schiffe des Schiffsfonds HCI Shipping Select XXV mussten Insolvenz anmelden. Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern helfen.
Der DCM Energy GmbH & Co. Solar 1 KG hat zum Gesellschaftszweck in die folgenden Anlagen zu investieren: Ca. 40 Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Spanien. Betriebsdauer 20 Jahre (Deutschland) bzw. 25 Jahre (Spanien). Über diese Laufzeit sollen Stromerlöse erwirtschaftet werden. Der DCM Energy GmbH & Co. Solar 1 KG wurde 2007 aufgelegt mit einem Gesamtkapital von ca. € 170 Mio. Davon stammen ca. 47 Mio aus Eigenkapital und ca. € 122 Mio. aus Fremdkapital.
Am 20.03.2012 berichtete die Financial Times Deutschland Online über finanzielle Probleme der japanischen Reederei Sanko Steamships Ltd. Der Schiffsfonds Dr. Peters DS-Fonds Nr. 103 MT Sunlight Venture ist von diesen Problemen ebenfalls betroffen, da der Tanker des Schiffsfonds von der Sanko Steamships gechartert ist. Für die Anleger könnten dies finanzielle Auswirkungen nach sich ziehen, da die Charterraten des Schiffs MT Sunlight Venture bereits reduziert wurden und noch weitere Einnahmeausfälle drohen könnten, sollte die Lage der Reederei Sanko Steamships sich nicht bessern.
Der Dachfonds HCI Schiffsfonds III wurde vom Hamburger Emissionshaus HCI Capital AG im Jahr 2003 aufgelegt. Der HCI Schiffsfonds III investierte nicht direkt in Schiffe, sondern in Zielfonds, die ihrerseits in den Mehrzweckfrachter Dina C, die beiden Containerschiffe Birk und Heinrich Schulte und den Produktentanker Max Schulte investierten. Die Ausschüttungen für das Jahr 2010 blieben hinter den Prognose zurück und betrugen nur enttäuschende 3 %. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass drei der vier Schiffe der Zielfonds nicht ausschütten konnten, was sich wiederum negativ auf die Einnahmen des Dachfonds HCI Schiffsfonds III auswirkte.
Die erste Krise der Schifffahrt kostete die Anleger des HCI Schiffsfonds IV die Ausschüttungen für die Jahre 2009 und 2010, auf die sie wegen wirtschaftlicher Engpässe der Schiffe Gerd und Sandwig verzichten mussten. Die beiden Schiffe mussten damals saniert werden. Im Jahr 2012 wird der Markt der Transportschifffahrt von einer zweiten Krise heimgesucht und es stellt sich erneut die Frage, ob und wie sich die Schiffe, in die der HCI Schiffsfonds IV investierte, am Markt behaupten können.
AKTUELL 25.10.2012: MS Pandora ist insolvent
Der HCI Schiffsfonds VIII wurde im Jahr 2012 nicht von den Schwierigkeiten, unter denen viele Schiffsfonds leiden, verschont geblieben. Das Container-Feederschiff MS Pandora meldete am 22.10.2012 Insolvenz an. Die Beteiligung an dem Schiff macht 11 % des Investitionsvolumens des HCI Schiffsfonds VIII aus. Wie die übrigen 6 Schiffsbeteiligungen des Dachfonds sich weiterentwickeln werden, bleibt abzuwarten. Dass sich Gefährdungen realisieren können, zeigt die Pleite der MS Pandora.
Die Anleger des HCI Schiffsfonds VIII mussten sich in der Vergangenheit bereits intensiv mit Finanzproblemen verschiedener Schiffe auseinandersetzen. Doch kaum konnten die Finanzen der Zielfonds durch Restrukturierungskonzepte für die betroffenen Schiffe stabilisiert werden, überrollt im Jahr 2012 die nächste Krise die Schifffahrtsbranche. Es stellt sich die Frage, ob und wie sich die Schiffe, in die der HCI Schiffsfonds VIII investierte, in dieser neuerlichen Krise am Markt für Schiffstransporte behaupten können.
Das Hamburger Emissionshaus HCI Capital AG gehört zu den führenden Anbietern von Schiffsfonds. Dementsprechend ist es logisch, dass von den vielen HCI Schiffsfonds auch eine gewisse Anzahl dieser Schiffsfonds von der aktuellen Krise der Schifffahrt in Mitleidenschaft gezogen wird. Natürlich sind neben HCI Schiffsfonds auch noch andere Emissionshäuser betroffen. Für die Anleger der jeweils betroffenen HCI Schiffsfonds ist dies jedoch kein wirklicher Trost, wenn sie von der Insolvenz eines Schiffs oder von finanziellen Nöten ihres HCI Schiffsfonds erfahren müssen.
Bislang war der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS King Robert für die Anleger eine dankbare Kapitalanlage. Die Einnahmen waren dank eines Festchartervertrags mit der japanischen Reederei Sanko Steamships gesichert und die Anleger konnten sich daher sogar während der Krisenjahre 2009 und 2010 an erwartungsgemäßen Ausschüttungen erfreuen.
Für die Anleger war die Investition in den Lebensversicherungsfonds Dr. Peters DS Fonds Nr. 105 Life Value II bislang nicht besonders rentabel. Die Ausschüttungen des Fonds bleiben erheblich hinter den Erwartungen zurück. Die letzte Ausschüttung des Dr. Peters DS Fonds Nr. 105 Life Value II fand im Jahr 2009 statt und betrug magere 2,5 %. Die Gesamtsumme der Ausschüttungen beläuft sich auf 5 % des investierten Kapitals; prognostiziert war, dass die Anleger bis zum jetzigen Zeitpunkt über 70 % ihres eingesetzten Geldes in Form von Ausschüttungen zurückerhalten haben sollten.
Der Lebensversicherungsfonds Hannover Leasing Nr. 175 Invest Deutschland I wurde im Jahr 2007 von der Hannover Leasing GmbH & Co. KG auf den Markt gebracht. Die Anleger investierten rund 29 Mio. Euro in den Fonds, der mit diesem Geld Zertifikate auf deutsche Lebensversicherungspolicen erwarb. Die Ausschüttungen des Hannover Leasing Nr. 175 Invest Deutschland I blieben bislang hinter den Erwartungen der Anleger zurück. Ausweislich des Leistungsberichts 2010 liegen die geleisteten Ausschüttungen rund 30 % unter den Prognosen.
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG platzierte den Lebensversicherungsfonds Hannover Leasing Nr. 182 Invest Deutschland II in den Jahren 2007 und 2008 auf dem Markt. Die Anleger brachten Kapital in Höhe von etwa 27,6 Mio. Euro in den Lebensversicherungsfonds ein. Mit diesem Geld erwarb der Fonds Zertifikate auf deutsche Lebensversicherungspolicen. Die Ausschüttungen des Hannover Leasing Nr. 182 Invest Deutschland II blieben aus Sicht der Anleger bislang hinter den Erwartungen zurück. Ausweislich des Leistungsberichts 2010 liegen die geleisteten Ausschüttungen rund 17 % unter den Prognosen.
Die Helios Life GmbH aus Frankfurt am Main entwickelte im Jahr 2006 den Lebensversicherungsfonds Helios Life UK. Die Anleger konnten sich bis September 2007 mit einer Mindestsumme von 20.000 Euro an dem Fonds Helios Life UK beteiligen. Insgesamt investierten die Anleger rund 30 Mio. Euro in den Lebensversicherungsfonds, dessen Laufzeit 12 Jahre beträgt. Der Fonds Helios Life UK investierte in britische Lebensversicherungen. Die günstige Marktsituation, von der die Helios Life GmbH zu profitieren hoffte, wurde von der Finanzkrise 2008 in Mitleidenschaft gezogen.
Die Münchner Real I. S. AG, ein Verbundunternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, entwickelte den Lebensversicherungsfonds Bayernfonds BestLife 2. Die Anleger konnten zwischen Mai 2006 und Juni 2007 Beteiligungen an dem Lebensversicherungsfonds erwerben und investierten auf diese Weise rund 54 Mio. US-Dollar (ca. 37 Mio. Euro). Mit diesem Geld erwarb der Real I. S. Bayernfonds BestLife 2 „gebrauchte“ Policen von US-Lebensversicherungen und übernahm es, für die Versicherten die Versicherungsbeiträge zu entrichten. Im Gegenzug kann der Lebensversicherungsfonds beim Tod eines Versicherten die Versicherungssumme kassieren.
Die japanische Reederei Sanko Steamships befindet sich in finanziellen Nöten, was angesichts des globalisierten Schiffstransportmarkts für Schiffseigner in aller Welt Schwierigkeiten bedeutet. Die Financial Times Deutschland berichtet am 20.03.2012 (Onlineausgabe), dass auch deutsche Schiffsfonds betroffen sind. Sollte die Sanko Steamships ihre finanzielle Schieflage nicht überwinden können, droht die Insolvenz. In einem solchen Fall könnten Schiffsfonds der Emissionshäuser HCI, Dr. Peters, Salamon und König & Cie. in Schwierigkeiten geraten, da Fondsschiffe dieser Häuser von der Sanko Steamships bereedert werden.
Dass österreichische Büroimmobilien kein Garant für stetig wachsende Renditen sind, mussten die Anleger des Immobilienfonds HCI Österreich II bereits feststellen. Die Ausschüttungen für die Anleger blieben daher hinter den Erwartungen zurück. Die Ausschüttungen des Fonds HCI Österreich II befanden sich 2010 bereits 40 % unter der prognostizierten Summe. Anleger, die sich jetzt wehren wollen, sollten schnell handeln, da Verjährung droht.
Die Hanseatische Sachwert Concept GmbH, kurz HSC, entwickelte den Lebensversicherungsfonds Optivita VIII UK Exklusiv, der in britische Kapitallebensversicherungen investierte. Zwischen August 2006 und Mai 2007 konnten Anleger in Beteiligungen an dem Lebensversicherungsfonds HSC Optivita VIII UK Exklusiv investieren. Insgesamt legten Anleger rund 25 Mio. Euro in dem Fonds an, der mit diesem Geld 1.738 Policen britischer Kapitallebensversicherungen erwarb. Der Fonds bezahlt für die Versicherten die Beiträge und kann im Gegenzug mit den Policen handeln oder im Sterbefall die Versicherungssumme kassieren. Die Laufzeit des HSC Optivita VIII UK Exklusiv beträgt 15 Jahre, sodass die Kapitalanlage im Jahr 2021 endet.
Großbritannien erweist sich als schwieriges Pflaster für Lebensversicherungsfonds. Die Anleger des Lebensversicherungsfonds HSC Optivita X UK mussten bereits auf die erste Ausschüttung ihrer Kapitalanlage, die sie für das Jahr 2010 erhalten sollten, verzichten. Da der britische Lebensversicherungsmarkt massiven Veränderungen unterworfen war, bleibt abzuwarten, ob der Lebensversicherungsfonds HSC Optivita X UK je prognose- und erwartungsgemäß ausschütten wird.
Der Lebensversicherungsfonds Optivita XI UK wurde im Jahr 2008 von der Hanseatischen Sachwert Concept GmbH, eine Tochtergesellschaft des Emissionshauses HCI, aufgelegt. Zwischen Juni 2008 und März 2010 konnten Anleger in Beteiligungen an dem Lebensversicherungsfonds investieren. Die Laufzeit des HSC Optivita XI UK beträgt 15 ½ Jahre und endet im Jahr 2023. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 5.000 Euro. Das eingesammelte Geld investierte der HSC Optivita XI UK in Policen britischer Kapitallebensversicherungen. Der Fonds bezahlt für die Versicherten die Versicherungsbeiträge und kann im Gegenzug mit den Policen handeln und im Todesfall die Versicherungssumme kassieren.
Noch ist die Entwicklung des KGAL/ALCAS Beteiligungsangebot Nr. 159 Keta KG (Österreichfonds 3) beruhigend verlässlich für die Anbieter. Ob die Geschäfte des geschlossenen Immobilienfonds auch zukünftig immer reibungslos ablaufen werden, ist nicht sicher. Denn im Leistungsbericht 2010 findet sich folgender Satz: „Die Höhe der künftigen Ausschüttungen/Entnahmen wird jedoch davon abhängen, wie die möglicherweise von Eli Lilly nach Ablauf des Mietvertrags teilweise nicht verlängerten Flächen weitervermietet werden können.“
Das Hamburger Emissionshaus König & Cie. entwickelte den Lebensversicherungsfonds Renditefonds 53 Britische Leben II. Dieser Fonds erwarb 1.183 Policen britischer Kapitallebensversicherungen und übernahm es für die Versicherten, die Versicherungsbeiträge zu entrichten. Im Gegenzug kann der König & Cie. Renditefonds 53 Britische Leben II mit den Policen handeln und beim Tod eines Versicherten die Versicherungssumme kassieren. Zwischen November 2006 und August 2007 investierten rund 900 Anleger ca. 20 Mio. Euro in den Renditefonds 53 Britische Leben II; die Mindestbeteiligung betrug 10.000 Euro.
Der Lebensversicherungsfonds Renditefonds 65 Britische Leben III wurde 2007 vom Hamburger Emissionshaus König & Cie. aufgelegt. 700 Anleger investierten bis Januar 2009 ca. 16 Mio. Euro. Mit diesem Geld erwarb der König & Cie. Renditefonds 65 Britische Leben III etwa 1.000 Policen britischer Kapitallebensversicherungen. Der Fonds bezahlt für die Versicherten die Versicherungsbeiträge und kann im Gegenzug mit den Policen handeln oder beim Tod eines Versicherten die Versicherungssumme kassieren. Für die Anleger stellt sich jetzt die Frage, ob sie die ersten Ausschüttungen ihrer Kapitalanlage – jene für das Jahr 2011 – in Empfang nehmen können.
Für die Anleger hat sich die Investition in den Schiffsfonds MPC Fonds 395 CPO Nordamerika Schiffe 1 bislang noch nicht rentiert. Die erwarteten Ausschüttungen blieb der Schiffsfonds bislang schuldig, und angesichts der aktuell herrschenden Krise der Schifffahrt kann nur gemutmaßt werden, ob der MPC Fonds 395 CPO Nordamerika Schiffe 1 jemals den Erwartungen entsprechend ausschütten wird.
Kaum war für die Schiffsfonds die erste Krise der Schifffahrt in den Jahren 2009 und 2010 überstanden, rollt im Jahr 2012 die zweite Welle heran. Die Meldungen über wirtschaftliche Missstände, Insolvenzen und finanzielle Nöte der Schiffsfonds häufen sich wieder. Auch für den Schiffsfonds MPC MS Rio Adour stellt sich die Frage, wie das Schiff die zweite Krise der Schifffahrt durchstehen wird. Für die Anleger des Schiffsfonds MPC MS Rio Adour ist besonders interessant, ob sie weiterhin mit ausfallenden oder reduzierten Ausschüttungen vorlieb nehmen müssen.
Das Jahr 2012 stellt Schiffsfonds wie den MPC MS Rio Alster erneut vor Herausforderungen. Die Krise der Jahre 2009 und 2010, die auch den Schiffsfonds MPC MS Rio Alster heimsuchte, war kaum vorüber, da zeigt sich, dass auch das Jahr 2012 der Schifffahrt Probleme bescheren wird. Die Anleger des MPC MS Rio Alster werden die neuerlichen Entwicklungen besonders genau beobachten, da ihre Kapitalanlage bereits im Jahr 2010 saniert werden musste.
Für die Anleger war die Investition in den Lebensversicherungsfonds Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 bislang enttäuschend, da sie sich in den vergangenen Jahren mit ausgefallenen oder reduzierten Ausschüttungen begnügen mussten. Ein Problem, mit dem viele Anleger, die in US-Lebensversicherungsfonds investierten, zu kämpfen haben, was für die Anleger des Real I. S. Bayernfonds BestLife 1 dennoch kein Trost sein dürfte.
Die Transportschifffahrt befindet sich im Jahr 2012 in ihrer zweiten Krise binnen eines halben Jahrzehnts. Nachdem in den Jahren 2009 und 2010 die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei einer stattlichen Anzahl von Schiffsfonds zu Insolvenzen, finanziellen Engpässen und Sanierungsbedarf führte, wiederholt sich dieses Szenario 2 Jahr später erneut. Die Weltwirtschaft stagniert, der Transportbedarf geht zurück und eine Vielzahl von Transportschiffen konkurriert um die Aufträge. Doch die Rettung der maladen Schiffsfonds gestaltet sich im Jahr 2012 schwieriger als noch wenige Jahre zuvor.
Die WestLB-Tochter WestLB Trust GmbH brachte den geschlossenen Lebensversicherungsfonds WestLB Trust 2 im Jahr 2006 auf den Markt. Die Anleger, die Beteiligungen kauften, legten rund 25 Mio. Euro in diesem Fonds an. Von diesem Geld erwarb der Fonds 697 Kapitallebensversicherungspolicen von 63 deutschen Lebensversicherungsgesellschaften. In der Folgezeit wurde das Kommanditkapital des WestLB Trust 2 von 25 Mio. Euro auf 59,3 Mio. Euro erhöht und auch die Zahl der Versicherungspolicen wuchs auf 3.114.
Die WestLB Trust GmbH, eine Tochtergesellschaft der WestLB, legte den Fonds WestLB Trust 4 auf. Die Anleger konnten in den Jahren 2007 und 2008 Beteiligungen an dem geschlossenen Lebensversicherungsfonds erwerben; die Mindestbeteiligung betrug 10.000 Euro. Insgesamt investierten die Anleger rund 25 Mio. Euro in den WestLB Trust 4. Die Laufzeit des Lebensversicherungsfonds WestLB Trust 4 beträgt 15 Jahre. In jüngster Zeit wurden die Erwartungen der Anleger an den Fonds WestLB Trust 4 enttäuscht, da für das Jahr 2010 keine Ausschüttungen getätigt wurden.
HCI Schiffsfonds: doppelte Pleite im Haus HCI. Der Schiffsfonds HCI MS Magellan Meteor musste wie der Schwesterfonds HCI MS Magellan Star im März 2012 Insolvenz anmelden. In den im Jahr 2005 aufgelegten Schiffsfonds HCI MS Magellan Meteor investierten Anleger rund 5 Mio. Euro. Der Fonds erwarb mit Hilfe dieses Kapitals das 2002 gebaute Container-Feederschiff MS Magellan Meteor. Die Anleger mussten sich bereits in den vergangenen Jahren mit weniger Ausschüttungen als erwartet begnügen und fürchten jetzt den Totalverlust ihres investierten Geldes.
Die Negativmeldungen über Schiffsfonds des Emissionshauses HCI Capital reißen nicht ab. Nachdem vor kurzem die beiden Schiffsfonds HCI Shipping Select 26 und 28 wegen finanzieller Schwierigkeiten auffielen, werden jetzt die Anleger des Schiffsfonds HCI Shipping Select 25 mit der Möglichkeit der Insolvenz konfrontiert, da die Finanzen des Schiffsfonds in Schieflage gerieten.
Der Schiffsfonds HCI MS Magellan Star musste Insolvenzantrag stellen. Der Schiffsfonds MS Magellan Star wurde im Jahr 2005 vom Emissionshaus HCI aufgelegt. 375 Anleger investierten 4,9 Mio. Euro in den Fonds, der mit diesem Geld das 2005 gebaute Container-Feederschiff MS Magellan Star erwarb. Die Anleger des Schiffsfonds fürchten nun, dass sie ihr investiertes Kapital nicht mehr wiedererhalten. Das ist besonders ärgerlich, da die Ausschüttungen der letzten Jahre weit hinter den Erwartungen zurückblieben und die Anleger sozusagen doppelt verloren haben.
Der Lebensversicherungsfonds Optivita UK III Premium wurde 2005 von der Hanseatische Sachwert Concept GmbH (HSC), einer Tochtergesellschaft des Emissionshauses HCI, entwickelt und auf den Markt gebracht. Bis Juni 2006 konnten die Anleger Beteiligungen an dem Lebensversicherungsfonds HSC Optivita UK III Premium erwerben. Insgesamt investierten die Anleger rund 31 Mio. Euro in den Fonds. Der HSC Optivita UK III Premium investierte dieses Geld in Policen britischer Kapitallebensversicherungen. Der Fonds zahlte für die Versicherten die Beiträge und konnte im Gegenzug mit den Policen handeln oder im Todesfall die Versicherungssumme kassieren. Die Laufzeit des HSC Optivita UK III Premium beträgt 15 Jahre, sie endet 2020. Doch die Erwartungen der Anleger wurden bereits 5 Jahre nach dem Start des HSC Optivita UK III Premium enttäuscht.
Der geschlossene Schiffsfonds Renditefonds 70 MS Cape Ray wurde im Jahr 2008 vom Emissionshaus König & Cie. auf den Markt gebracht. Die Anleger des König & Cie. Renditefonds 70 MS Cape Ray investierten insgesamt rund 33 Mio. Euro in den Fonds, dessen Mindestbeteiligung 10.000 Euro betrug. Dieses Geld legte der Schiffsfonds in dem 2007 gebauten Massengutfrachter MS Cape Ray an.
Für Anleger der DOBA Fonds, die sich von ihrer Kapitalanlage lösen wollen, gibt es gute Nachrichten. Die Chancen, sich auch noch nach Jahren von DOBA Fonds trennen zu können, sind gut. Es gibt zwei Ansatzpunkte: Die Widerrufsbelehrung und die Überprüfung der Anlageberatung. Beides kann Anlegern der DOBA Fonds ermöglichen, die Kapitalanlage rückabzuwickeln und das eingesetzte Geld zurückzuerhalten.
Der Schiffsfonds HCI MS Vogerunner ist einer von vielen Schiffsfonds, die von der Schifffahrtskrise in Mitleidenschaft gezogen wurden und jetzt auf die Unterstützung der Investoren angewiesen sind. Doch die Methoden, mit denen die Sanierung vorangetrieben wurde, ließen die Anleger des HCI MS Vogerunner ins Grübeln kommen. Was können die Anleger des Schiffsfonds jetzt tun?
In Österreich zu investieren, das klingt nach wenig Risiken und einer sicheren Kapitalanlage. In österreichische Immobilien zu investieren, das klingt nach noch weniger Risiken und einer noch besseren Kapitalanlage. Doch ein Bericht der Fondszeitung (Ausgabe 24/2011) zeigt, dass Risiken und unerwartete Marktentwicklungen überall anzutreffen sind. Enttäuschende Mietentwicklungen, schwierige Standorte und Konkurrenzdruck gehören zu den Problemen, mit den Immobilienfonds, die in österreichische (Hauptstadt-)Immobilien investierten, kämpfen.
Der Satz im Schreiben vom 23.02.2012, der die Anleger des Lebensversicherungsfonds KGAL/ALCAS Beteiligungsangebot 162 Lydana KG erschreckte, ist kurz: „Derzeit gehen wir von einer dauerhaften Wertminderung des Portfolios aus.“ Hintergrund dieser Mitteilung ist, dass der Fonds rund 10 Mio. Euro abschreiben musste. Das entspricht etwa einem Fünftel des Eigenkapitals des Fonds! Anleger fragen sich nun, was in Zukunft noch auf sie zukommen könnte.
Es hat den Anschein, als kämen die Anleger des Schiffsfonds König & Cie Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck vom Regen in die Traufe. Nachdem die Anleger den Schiffsfonds bereits im Jahr 2010 sanieren mussten, soll es jetzt noch schlimmer kommen. In einem Schreiben vom 20.02.2012 wurde die Insolvenz des Renditefonds 38 MS Stadt Lübeck in Aussicht gestellt. Es könnte sogar zu einem Verkauf des Schiffs kommen.
Die Krise der Schifffahrt wütet auch im Jahr 2012 unvermindert weiter. Viele Schiffsfonds geraten in finanzielle Schwierigkeiten und die Anleger des König & Cie Renditefonds 48 MS Stadt Wismar II sorgen sich, dass ihr Schiffsfonds erneut in Schwierigkeiten kommen könnte. Denn bereits 2009 war der Fonds König & Cie Renditefonds 48 MS Stadt Wismar II in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Der geschlossene Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus V wurde von dem Hamburger Emissionshaus Münchmeyer Petersen Capital AG (MPC) in den Jahren 2005 bis 2007 auf den Markt gebracht und die Beteiligungen an Anleger verkauft. Die Anleger investierten rund 100 Mio. Euro in den Fonds MPC Leben Plus V. Mit diesem Geld wurden auf dem Zweitmarkt „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen deutscher Versicherter von 40 unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften gekauft.
Das Hamburger Emissionshaus Münchmeyer Petersen Capital (MPC) brachte in den Jahren 2006 bis 2008 den geschlossenen Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus VI auf den Markt und verkaufte die Beteiligungen an Anleger, die rund 100 Mio. Euro in dem Fonds anlegten. Dieses Geld wurden auf dem Zweitmarkt in „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen deutscher Versicherter von 42 unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften investiert. Der Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus VI übernahm die Versicherungsbeiträge und kassierte im Gegenzug bei Vertragsende die Versicherungssumme.
Der Fonds MPC Leben Plus VII wurde 2007 von MPC (Münchmeyer Petersen Capital) aufgelegt. In den Jahren 2007 bis 2009 legten Anleger in dem geschlossenen Lebensversicherungsfonds rund 70 Mio. Euro an. Der Lebensversicherungsfonds MPC Leben Plus VII investierte dieses Kapital sowie Fremdkapital in Höhe von ca. 190 Mio. Euro in deutsche Lebensversicherungs- und Rentenversicherungspolicen.
Am 07.03.2012 sollen die Anleger des Lebensversicherungsfonds Dr. Peters DS-Rendite-Fonds Nr. 101 Life Value I über einen Sanierungsplan für den in finanzielle Engpässe geratenen Fonds abstimmen. Die Anleger des Fonds stellen sich die Frage, ob die vorgeschlagene Kapitalerhöhung die Probleme des Lebensversicherungsfonds DS-Rendite-Fonds Nr. 101 Life Value I lösen kann oder ob sie Gefahr laufen, ihr Kapital zu verlieren.
Ein weiterer Schiffsfonds wird von der Krise der Schifffahrt erfasst.
Wiederholt sich für Schiffsfonds das Krisenjahr 2009? Seit Monaten gehört die Krise der Schiffsfonds zu den beherrschenden Themen in der Finanzberichterstattung. Ein Blick in das Manager Magazin, die Financial Times Deutschland oder das Handelsblatt zeigt, dass regelmäßig über finanzielle Probleme, Sanierungspläne oder gar Insolvenzen von Schiffsfonds berichtet wird. Für die Anleger, die darauf vertrauten, dass Schiffsfonds solide Geldanlagen sind, ist diese Entwicklung ein Desaster.
Die Krise der Schifffahrt erreicht die Anleger des Schiffsfonds PCE MS Blanche. Auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung wurde beschlossen, dass die Anleger des Schiffsfonds rund 5.3 Mio. US-Dollar aufbringen sollen, um den Fonds aus einem finanziellen Engpass zu führen. Angesichts der schwierigen Lage der Containerschifffahrt ist fraglich, ob die Sanierung gelingen kann oder ob den Anlegern des Fonds PCE MS Blanche der Totalverlust ihres Kapitals drohen könnte.
Obwohl die Temperaturen im März allmählich ansteigen, wird das Klima für die Schiffsfonds immer frostiger. In den letzten Monaten häuften sich die Berichte über Schiffsfonds, die insolvent wurden, die keine Ausschüttungen an die Anleger zahlten oder die sanierungsbedürftig wurden. Diese Meldungen werden auch weiterhin nicht abreißen. Die Onlineausgabe des Manager Magazins berichtet am 01.03.2012 von weiteren „merkwürdigen Usancen der Branche“. Die Anleger der Schiffsfonds und die finanzierenden Banken sind immer weniger bereit, in finanzielle Nöte geratene Schiffsfonds zu unterstützen. Diese Haltung wird durch die Ungereimtheiten, über die das Manager Magazin berichtet, bestimmt nicht geändert.
Das Schreiben, das die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo jüngst bekamen, enthielt keine besonders erfreuliche Nachricht. Die Anleger des Fonds wurden aufgefordert, einem unlimitierten Verkaufsbeschluss zuzustimmen. Ein solcher Beschluss soll es ermöglichen, die Schiffe des Fonds im Falle eines Falles möglichst schnell zu verkaufen. In der aktuellen Schifffahrtskrise könnte das auf die Pleite des Fonds OwnerShip Feeder Duo hinauslaufen.
Wohin geht die Reise von MPC Offen Produktentanker Flotte? Die Schifffahrtsbranche befindet sich momentan in keiner guten Verfassung und kaum eine Woche vergeht, in der nicht neue Hiobsbotschaften für Anleger von Schiffsfonds vermeldet werden. Insolvenzen, ausfallende Ausschüttungen oder gar Rückforderungen von bereits ausgezahlten Ausschüttungen mussten Anleger hinnehmen.
Die Verhandlungen mit den Banken sind beendet und das Ergebnis ist niederschmetternd für die Anleger des DFH Beteiligungsangebot 64 Immobilienfonds. Die Sanierung wurde abgelehnt, sodass die Insolvenz wahrscheinlich wird.
Fonds, die in indische Immobilien oder Unternehmen investieren, erleben in letzter Zeit einen wahren Höhenflug. So titelte das Magazin DasInvestment jüngst, dass Indienfonds „Gas geben“. Doch das gilt nicht ausnahmslos für jeden Fonds, wie Anleger des DFH Beteiligungsangebot 83 Indienfonds I feststellen müssen. Sie müssen befürchten, dass ihre Ausschüttungen ein weiteres Jahr ausfallen.
Den Anleger des DFH Beteiligungsangebot 87 Indienfonds II könnte ein weiteres Jahr ohne Ausschüttungen aus ihrer Kapitalanlage drohen. Die Hoffnungen, die viele Anleger veranlasste, in den Aufschwung Indiens zu investieren, werden wohl erneut enttäuscht werden: Die Entwicklung jener Projekte, in die der DFH Beteiligungsangebot 87 Indienfonds II investierte, bleibt hinter dem Plan zurück. Die Probleme des Fonds, der bereits mit Schwierigkeiten startete – die vollständige Platzierung scheiterte, DFH musste finanziell aushelfen – scheinen sich auch 2011 und 2012 auf die Anleger auszuwirken.
Die Schreckensmeldungen von insolventen Schiffsfonds und ausgefallen Ausschüttungen werden die Anleger im Jahr 2012 weiterhin heimsuchen. Das Ende der Krise der Schiffsfonds ist noch nicht in Sicht. Das ist auch die Einschätzung der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.02.2012, die kaum Anzeichen dafür erblickt, dass die Lage der Schifffahrtsbranche sich in näherer Zukunft entspannen könnte. Dem pflichten die Wirtschaftsprüfer von TPW, Spezialisten des Schiffsmarkts, bei. Sie prognostizieren, dass die Krise sich weiter zuspitzen werde und 2012 zwischen 600 und 800 Schiffsfonds in finanzielle Nöte geraten werden.
Der geschlossenen Immobilienfonds IVG EuroSelect 14 The Gherkin hat unruhige Zeiten hinter sich. Nun hat es den Anschein, als müssten die Anleger sich mit den Nachwirkungen dieser unruhigen Zeit auseinandersetzen.
Keine erfreuliche Nachricht für die Anleger des CFB Fonds 147: Einem Bericht des Manager Magazins zufolge ist es wahrscheinlich, dass die Ausschüttungen für das Jahr 2011 geringer als erwartet ausfallen werden. Eine Ursache dafür sind unter anderem auch Fremdwährungskredite.
Die Anleger des CFB Fonds 165 haben bereits eine Nullrunde bei den Ausschüttungen hinter sich. Die Aussichten, ob für das Jahr 2011 ausgeschüttet werden wird, sind durchwachsen. Ein Bericht des Manager Magazins über Fremdwährungskredite lässt dies für CFB Fonds 165 als unwahrscheinlich erscheinen.
Der CFB-Fonds Nr. 140 IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG wurde von der CFB Commerz Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH im Jahr 2001 als geschlossener Filmfonds aufgelegt. Anleger konnten ihr Geld somit an dem CFB-Fonds Nr. 140 IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG über eine Beteiligung an der Kommanditgesellschaft in Kino- und Fernsehfilme investieren. Der CFB-Fonds Nr. 140 IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG investierte sein Fondsvolumen in Filme wie z.B. „Triggermen“, „Boat Trip“, „Joe and Max“, „Bookies“ etc., Filme von denen die meisten wahrscheinlich noch nie etwas gehört haben. Es ist somit nicht verwunderlich, dass alle Filmproduktionen des CFB-Fonds Nr. 140 IWP International West Pictures GmbH & Co. Erste Produktions KG floppten und die Anleger nun vor den Verlusten ihrer Anlage stehen.
AKTUELL 25.02.2012 DB Kompass Life 3: Deutsch Bank bietet Anlegern Ausstieg an
Die öffentliche Kritik an dem umstrittenen Lebensversicherungsfonds DB Kompass Life 3 zeigt Wirkung. Die Deutsche Bank bietet den Anlegern an, ihre Beteiligung an dem als „Todeswetten-Fonds“ gebrandmarkten Fonds zurückzugeben.
Der Lebensversicherungsfonds DB Kompass Life 3 basiert darauf, dass der Fonds die Policen von Lebensversicherungen aufkaufte und für die Versicherungsbeiträge für die Versicherten übernahm. Verstarb einer der Versicherten, kassierte der Fonds die Versicherungsprämie. Was viele Menschen abstieß, ist, dass Voraussetzung für den Erfolg dieses Geschäftsmodells der frühe Tod des Versicherten ist. Je früher der Versicherte starb, desto lukrativer war der Aufkauf der Police.
Nach Informationen des Spiegels gibt die Deutsche Bank dem öffentlichen Druck nach und bietet den Anlegern die Rückgabe ihrer Beteiligungen an DB Kompass Life 3 an. Sie sollen in den nächsten Tagen entsprechendes Angebot erhalten. Geplant ist ein Rückkauf der Beteiligung durch die Deutsche Bank, die Anleger sollen ihr investiertes Geld abzüglich zwischenzeitlich erhaltener Zahlungen erhalten. Eigentlich laufen die Beteiligungen an DB Kompass Life 3 noch bis 2015 weiter.
Das Angebot sollte genau überprüft werden, da hier Fallstricke vorhanden sein könnten. Es ist nicht zu empfehlen, das Angebot ohne Prüfung anzunehmen.
Der von der Deutschen Bank aufgelegt Fonds DB Kompass Life III ist in den letzten Tagen auf massive Kritik gestossen. Das Anlageprodukt wird als unseriös und moralisch verwerflich bezeichnet.
Der von dem Elbe Emissionshaus (EEH) aufgelegte Schiffsfonds MS Pacific Sun GmbH & Co. KG (im Folgenden: MS Pacific Sun) ist zahlungsunfähig. Aus diesem Grunde stellte der Geschäftsführer Olaf Wulff der MS Pacific Sun am 20.07.2011 Antrag auf Insolvenzeröffnung wegen Zahlungsunfähigkeit. Anlass für den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens war der schlechte Wartungszustand der MS Pacific Sun: da diese derzeit mit einer defekten Hauptmaschine vor Ostende liegt, konnte die MS Pacific Sun keine Einnahmen mehr erzielen, was zu dem aktuellen Liquiditätsausfall führte.
Das neue Jahr war erst wenige Tage alt, da erreichte die Anleger des Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt I die Nachricht, dass der Fonds seit 03.01.2012 bis auf weiteres geschlossen ist. Für die Anleger stellt sich jetzt die Frage, wie sie weiter vorgehen sollen.
Das Jahr 2012 begann mit einem Paukenschlag für die Anleger des Santander Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz P. Am 05.01.2012 musste der Fonds geschlossen werden, weil er über zu wenig liquide Mittel verfügt. Anleger fragen sich, was sie jetzt tun können.
Das Jahr 2012 begann mit einem Paukenschlag für die Anleger von SEB Vermögensverwaltungsfonds Kapitalprotekt Substanz P. Am 05.01.2012 musste der Fonds geschlossen werden, weil er über zu wenig liquide Mittel verfügt. Anleger fragen sich, was sie jetzt tun können.
Das Jahr 2012 fing für die Anleger des Lebensversicherungsfonds HSC Optivita UK I ernüchternd an. Die Ausschüttungen werden nicht wie geplant 42 % des Kommanditkapitals betragen. Stattdessen müssen die Anleger 26 % auskommen, was wenig mehr als die Hälfte des Versprochenen darstellt.
AKTUELL 21.01.2013 – Klage gegen Sparkasse
Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wird für eine Kunden einer südwestdeutschen Sparkasse eine Schadensersatzklage bei Gericht einreichen. Dem Anleger war vor Jahren von der Sparkasse der Lebensversicherungsfonds HSC Optivita UK II empfohlen worden. Da das Anlageberatungsgespräch nach Auffassung der Kanzlei schadensersatzauslösende Mängel aufwies, wird sich ein Gericht mit dieser Anlageberatung auseinandersetzen müssen.
Es war kein guter Start ins Jahr 2012 für die Anleger des Lebensversicherungsfonds HSC Optivita UK VII. Sie wurden darüber von HSC darüber informiert, dass die Ausschüttungen hinter den Prognosen bleiben werden. Geplant war, dass die Anleger vom HSC Optivita UK VII im Jahr 2011 bereits 21,5% ihrer Kommanditeinlage in Form von Ausschüttungen zurückerhalten haben sollten. Tatsächlich haben sie bislang nur rund 7% erhalten. Das ist nur ein Drittel des Versprochenen Betrags.
Fremdwährungskredite waren lange Zeit das Patentrezept von geschlossenen Schiffs- und Immobilienfonds, um sich günstig mit Geld eindecken zu können. Nun kehrte sich das Wechselkursgefälle, das diese Kredite so attraktiv machte, ins Gegenteil um. Was Unternehmen in den Ländern mit erstarkter Währung zu schaffen macht, wird auch zu einer große Belastungen für die Anleger der weit über 100 betroffenen Fonds. Denn die Kredite müssen nun erheblich teurer als geplant getilgt werden.
Der geschlossene Lebensversicherungsfonds WestLB Trust 1 wurde zum ersten Mal im Jahr 2006 emittiert. Initiator des WestLB Trust 1 ist die 100 % Tochter der WestLB AG, die WestLB Trust GmbH. Der WestLB Trust 1 investiert hierbei ausschließlich in deutsche Kapitallebensversicherungen, die am Zweitmarkt erworben werden. Indem der WestLB Trust 1 die Lebensversicherungspolicen ankauft, hält und weiterhin die Prämien für diese bezahlt, versucht er am Ende eine Rendite durch die Ablaufleistungen der Policen zu erwirtschaften, wenn diese mit dem Versicherungsfall – meist dem Tod des Versicherten – fällig werden.
Eine Krise neuen Ausmaßes trifft die Frachtschiffbranche: der Reederei-Riese Korea Line, der zweitgrößte südkoreanische Betreiber von Massengutfrachtern (Bulker), ist zahlungsunfähig und nach Medienberichten zufolge belaufen sich die Schulden auf ca. 1,48 Mrd. Euro. Dies trifft aber nicht nur das Unternehmen der Korea Line selbst, sondern auch einige deutsche Schiffsfonds, deren Frachter an die Korea Line verchartert wurden. Denn, nimmt das Gericht in Seoul das Insolvenzverfahren an, so müsste die Korea Line ihre Schulden gegenüber den Gläubigern nicht mehr begleichen, dies bedeutet, dass sie auch ihre Charterraten nicht mehr bezahlen müsste. Dies würde aber dazu führen, dass die Schiffsfonds ihre Bankkredite nicht mehr tilgen könnten, da ihnen die Einnahmen aus den Charterverträgen fehlen würden und im schlimmsten Fall würden die Anleger ihr eingesetztes Kapital ganz verlieren.
Der Schiffsfonds HCI Shipping Select VII wurde 2003 von HCI, einem der größten börsennotierten Emissionshäuser, auf dem Markt platziert. Die Jahre 2011 und 2012 wurde zu den Krisenjahren der HCI Shipping Select-Schiffsfonds. Innerhalb kurzer Zeit sorgten die Schiffsfonds HCI Shipping Select XV, 26 und 28 für negative Schlagzeilen wegen drohender Nachteile für die Anleger. Nun reiht sich HCI Shipping Select VII in diese traurige Routine ein.
AKTUELL 12.12.2012 - Finanzielle Probleme noch nicht überwunden
Die finanziellen Schwierigkeiten des Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 sind trotz der Sanierung nicht überwunden. Dies lässt sich einem Artikel des Handelsblatts vom 11.12.2012 (online) mit dem Titel "Nachgerechnet: Wie die Deutsche Bank Tausende Anleger in Seenot brachte" entnehmen. So verhandele die Fondsverwaltung mit der finanzierenden Bank über eine Tilgungsstundung. Das Geld, welches die Anleger für die Rettung einzahlen, soll "auch schon weg" sein. Hinzu kommen noch die nicht besonders rosigen wirtschaftlichen Perspektiven für die Schiffsklasse der Bulker, auf welche nach einem im Artikel zitierten Experteneinschätzung in den kommenden 2 Jahren eine finanzielle Durststrecke warte.
Ein Schock für die Anleger des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 16 MS Rosenheim: Das Emissionshaus Lloyd Fonds gab bekannt, dass der Schiffsfonds pleite ist und Insolvenz angemeldet hat. Damit hat die Krise auf dem Schifffahrtsmarkt auch im Haus Lloyd Einzug gehalten. Anleger, die sich wehren wollen, sollten wegen drohender Verjährung rasch handeln.
Der Schifffahrtskrise könnte ein weiterer Schiffsfonds zum Opfer fallen. Die Hinweise, dass der 2004 aufgelegte Schiffsfonds HCI MS Kappeln GmbH & Co. KG in eine finanzielle Schieflage geraten ist, mehren sich. Die Anleger des Schiffsfonds werden vor eine schwere Wahl gestellt: Sie sollen über die Zukunft ihrer Kapitalanlage mitentscheiden.
Der US-Euro-Flottenfonds von Hanse Capital befindet sich in unruhigem Fahrwasser. Dem Schiffsfonds macht die schwierige Marktlage zu schaffen, die Anleger blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.
Der DCM Renditefonds 22 wurde von der DCM Deutsche Capital Management AG aufgelegt, welche sich selbst als eines der führenden Emissionshäuser für geschlossene Fonds bezeichnet. Hierbei ist der DCM Renditefonds 22 ein spezieller geschlossener Immobilienfonds, dessen Entwicklung einige Besonderheiten hervorbrachte, welche kurz näher erläutert werden sollen:
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AKTUELL 22.06.12 DCM Renditefonds 16, 18, 22, 23 – Aktienübertragung ist ein Schock für die Anleger: Astronomische Verluste!
Das ungute Gefühl, das viele Anleger des DCM 18 wegen der hastig beschlossenen Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlich, bestätigt sich. In einem Schreiben vom 19.06.2012 teilt die DCM Service GmbH mit, dass die Liquidation der DCM 18 fortschreitet. So wurde die Dividendenzahlung für die Aktien der Prime Office AG nicht an die Anleger weitergeleitet, sondern sie wurde benutzt, um Verbindlichkeiten des Fonds zu begleichen. Insgesamt hatte der Fonds 849.913 Euro von der Prime Office AG erhalten. Des Weiteren wurde Aktien „umplatziert“ um die übrigen Verbindlichkeiten der DCM 18 bedienen zu können. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Diese Sätze sind ein Schlag ins Gesicht der Anleger des DCM 18. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni befand sich der Börsenkurs der Prime Office AG-Aktien auf einem historischen Tiefststand! Die Aktien wurden zu einem Preis veräußert, der weniger als die Hälfte des seinerzeit schon enttäuschend niedrigen Börseneinstandspreises beträgt. Aktuell steigt der Kurs schon wieder nach oben. Anleger der Fonds DCM Renditefonds 16, 22, 23 sind von demselben Schicksal bedroht.
Der DCM Renditefonds 23 wurde von der DCM Deutsche Capital Management AG aufgelegt. Die DCM AG bezeichnet sich hierbei als eines der führenden Emissionshäuser, das geschlossene Fonds anbietet. Die DCM AG verwaltet ca. 90 000 Beteiligungen mit ihren ca. 120 Mitarbeitern, wobei das Gesamtinvestitionsvolumen bei rund 4,6 Mrd. € liegen soll. Hierbei erwarb die DCM AG am 05.06.2007 alle Aktien der merch zweihundertundachtzigste Vermögensverwaltungs AG, die kurze Zeit später in die Prime Office AG umbenannt wurde.
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AKTUELL 22.06.12 DCM Renditefonds 16, 18, 22, 23 – Aktienübertragung ist ein Schock für die Anleger: Astronomische Verluste!
Das ungute Gefühl, das viele Anleger des DCM 18 wegen der hastig beschlossenen Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlich, bestätigt sich. In einem Schreiben vom 19.06.2012 teilt die DCM Service GmbH mit, dass die Liquidation der DCM 18 fortschreitet. So wurde die Dividendenzahlung für die Aktien der Prime Office AG nicht an die Anleger weitergeleitet, sondern sie wurde benutzt, um Verbindlichkeiten des Fonds zu begleichen. Insgesamt hatte der Fonds 849.913 Euro von der Prime Office AG erhalten. Des Weiteren wurde Aktien „umplatziert“ um die übrigen Verbindlichkeiten der DCM 18 bedienen zu können. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Diese Sätze sind ein Schlag ins Gesicht der Anleger des DCM 18. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni befand sich der Börsenkurs der Prime Office AG-Aktien auf einem historischen Tiefststand! Die Aktien wurden zu einem Preis veräußert, der weniger als die Hälfte des seinerzeit schon enttäuschend niedrigen Börseneinstandspreises beträgt. Aktuell steigt der Kurs schon wieder nach oben. Anleger der Fonds DCM Renditefonds 16, 22, 23 sind von demselben Schicksal bedroht.
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AKTUELL 22.06.12 DCM Renditefonds 16, 18, 22, 23 – Aktienübertragung ist ein Schock für die Anleger: Astronomische Verluste!
Das ungute Gefühl, das viele Anleger des DCM 18 wegen der hastig beschlossenen Auflösung des ehemaligen Immobilienfonds beschlich, bestätigt sich. In einem Schreiben vom 19.06.2012 teilt die DCM Service GmbH mit, dass die Liquidation der DCM 18 fortschreitet. So wurde die Dividendenzahlung für die Aktien der Prime Office AG nicht an die Anleger weitergeleitet, sondern sie wurde benutzt, um Verbindlichkeiten des Fonds zu begleichen. Insgesamt hatte der Fonds 849.913 Euro von der Prime Office AG erhalten. Des Weiteren wurde Aktien „umplatziert“ um die übrigen Verbindlichkeiten der DCM 18 bedienen zu können. In dem Schreiben heißt es wörtlich: „Danach erfolgte die Veräußerung von Aktien im Rahmen einer Umplatzierung außerhalb des Marktes (Börse) an institutionelle Investoren. Die Veräußerung der Aktien erfolgte am 13.06.2012 zu einem Kurs von EUR 2,90 je Aktie. Die Platzierung erfolgte damit sehr nahe am Vortagesschlusskurs.“ Diese Sätze sind ein Schlag ins Gesicht der Anleger des DCM 18. Zwischen Ende Mai und Mitte Juni befand sich der Börsenkurs der Prime Office AG-Aktien auf einem historischen Tiefststand! Die Aktien wurden zu einem Preis veräußert, der weniger als die Hälfte des seinerzeit schon enttäuschend niedrigen Börseneinstandspreises beträgt. Aktuell steigt der Kurs schon wieder nach oben. Anleger der Fonds DCM Renditefonds 16, 22, 23 sind von demselben Schicksal bedroht.
Die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 62 MT King Edwin müssen weiter um ihr Kapital fürchten: Nachdem die Sanierung des Schiffsfonds scheiterte, besteht das Risiko, dass die Anleger letztlich ihr gesamtes eingesetztes Kapital verlieren könnten.
Atlantic legte den Schiffsfonds Atlantic MS Saylemoon Rickmers und MS Nina Rickemers im Jahr 2004 auf. Die beiden Schiffe gerieten in den allgemeinen Abwärtstrend, der die Schifffahrtsbranche momentan heimsucht. Zum einen kämpfen die Schiffe mit geringer werdenden Umsätzen, da wegen der Wirtschaftskrise weniger Güter transportiert werden. Gleichzeitig steigen die Kosten für Treibstoff und auch Risiken von Fremdwährungskrediten beginnen sich zu verwirklichen. Die Kombination dieser und weiterer Faktoren führte im Dezember 2011 dazu, dass die Fondsgesellschaft wegen der finanziellen Schieflage sich gezwungen sah, an die Anleger von MS Saylemoon Rickmers und MS Nina Rickmers heranzutreten. Um den angeschlagenen Fonds sanieren zu können, sollen die Anleger bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen.
Es ist eine sehr unfreuliche Nachricht für die Anleger des HC Container-Flotten-Fonds: Das Insolvenzverfahren über den Schiffsfonds wurde eröffnet.
AKTUELL 13.02.2012: Schadensersatz für Prorendita Anleger
Zahlreiche Anleger haben sich an uns gewandt. Wir haben Ansprüche geprüft und die Anleger der Prorendita 5 beraten. Nun werden wir bei den Beratern die Schadensersatzansprüche anmelden und notfalls gerichtlich durchsetzen. Anleger der Fonds sollten sich anschließen und ebenfalls die Ansprüche prüfen lassen.
Der Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) wurde im Jahr 2007 von dem Initiator Ideenkapital emittiert. Hierbei kam der Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) auf ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 48 Mio. € laut Prospekt. Das Investitionsobjekt des Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) sind britische Lebensversicherungspolicen: der Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) kauft britische Lebensversicherungen auf dem Zweitmarkt ein, bezahlt weiterhin die Prämien dafür und erhält im Versicherungsfall schließlich die Versicherungssumme, sodass der Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) darüber seine Rendite bezieht. Die Fondslaufzeit des Prorendita Fonds 5 (Prorendita Fünf GmbH & Co. KG) ist auf den 31.12.2023 befristet, vertrieben wurde er hauptsächlich durch die Commerzbank AG.
AKTUELL 05.03.2012 Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt Heleba Dublin
Ein weiteres Oberlandesgericht entschied zu Gunsten der Anleger der Medienfonds Montranus I-III. In einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main wurde festgestellt, dass die Widerrufsbelehrung des Finanzierungsvertrags des Medienfonds Montranus III fehlerhaft ist. Das OLG Frankfurt am Main ist damit das dritte Oberlandesgericht, das die von der Helaba Dublin verwendete Widerrufsbelehrung als fehlerhaft einstufte.
AKTUELL 12.02.12: Oberlandesgerichte verurteilen Heleba Dublin bei Montranus Filmfonds
Die Oberlandesgerichte München und Stuttgart (nicht rechtskräftig) haben nun Urteile gegen die Heleba Dublin zur Rückabwicklung von Montranus Medienfonds erlassen. Es wurde damit bestätigt, dass die Widerrufsbelehrungen der Heleba Dublin, die diese in den Darlehensverträgen verwendet hat, falsch sind. Anleger können damit noch heute die Beteiligung widerrufen und so leicht ihr Geld zurückerhalten. Es muss kein fehlerhaftes Beratungsgespräch nachgewiesen werden, was die Prozesse sehr vereinfacht. Anleger der Montranus Medienfonds sollten nun handeln und eine Klage in Erwägung ziehen. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wird nun für Anleger Klagen einreichen.
Der Schiffsfonds von Dr. Peters DS-Rendite-Fonds Nr. 56 : MS Cape Campbell GmbH & Co. Containerschiff KG, befindet sich nunmehr schon seit längerer Zeit in Not. Anleger des DS-Rendite-Fonds Nr. 56 : MS Cape Campbell GmbH & Co. Containerschiff KG haben nun ein neues Schreiben der Fondsgesellschaft bekommen, welches beunruhigende Nachrichten enthält.
Der DS-Rendite-Fonds Nr. 126 Schiffsfonds von Dr. Peters: DS Ability und DS Acurracy GmbH & Co. Containerschiff KG wurde von Dr. Peters im Jahre 2007 aufgelegt. Der Schiffsfonds investiert in 2 Feederschiffe und zwar in die DS Ability und die DS Acurracy. Prognostiziert waren ab dem Jahr 2008 8% Ausschüttungen an die Anleger. Doch seit 2008 herrscht bei Schiffsfonds eine massive Krise, die bis heute anhält.
Insolvenz HCI Shipping Select 26: Es ist eine Hiobsbotschaft für Anleger des HCI Schiffsfonds HCI Shipping Select. Das Manager Magazin berichtet, dass vier der Schiffe des HCI Shipping Select XXVI Schiffsfonds Insolvenz anmelden mussten. Es handelt sich um die Schiffe "Hellespont Centurion", "Hellespont Challenger", "Hellespont Charger" und "Hellespont Chieftain", die allesamt für die Reedereigruppe Hellespont unterwegs sind.
Insolvenz bei HCI Shipping Select XXVIII: Es war eine Hiobsbotschaft für die Anleger des HCI Shipping Select 28 in dieser Woche: zwei Schiffe des Dachfonds HCI Shipping Select 28 mussten Insolvenz anmelden. Dadurch droht den Anlegern nun ein Verlust ihres Kapitals, welches im schlimmsten Fall aus einem Totalverlust bestehen kann.
Der Ownership Tonnage 3 Schiffsfonds ist ein ist ein Dachfonds. Er investiert in 5 Containerschiff-Neubauten. Der Schiffsfonds OwnerShip Tonnage III investiert in die folgenden 5 Einschiffgesellschaften: MS „Elbdeich“, MS „Elbinsel“, MS „Elbmarsch“, MS „Elbcarrier“, MS „Elbfeeder“. Bereits 2010 kam es zu einem Sanierungsversuch. Die Anleger haben im Jahre 2010 in den Ownership Tonnage 3 Schiffsfonds weiteres Geld investiert.
AKTUELL 23.03.2012 Insolvenz des Atlantic Schiffsfonds
Am 20.03.2012 musste der Schiffsfonds Atlantic Flottenfonds Insolvenz anmelden, da die Banken das Sanierungskonzept des Atlantic Flottenfonds nicht billigten. Dies meldet die Onlineausgabe des Manager Magazins am 20.03.2012. Für die mehr als 800 Anleger des Atlantic Flottenfonds endet damit die schon länger andauernde finanzielle Misere des Schiffsfonds auf die wohl schlechteste Art, da sie im Insolvenzverfahren wahrscheinlich Verluste hinnehmen müssen.
Der 2008 vom Emissionshaus Atlantic aufgelegte Schiffsfonds Atlantic Flottenfonds war für die Anleger von Beginn an eine schwierige Kapitalanlage. Bereits in der Vergangenheit gab es finanzielle Engpässe aufgrund der ersten Schifffahrtskrise der Jahre 2009 und 2010, da die Einnahmen wegen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zurückgingen. Die Anleger mussten deshalb auf Ausschüttungen verzichten.
Da der Markt für Transportschifffahrt seit Ende 2011 erneut in schwieriges Fahrwasser steuerte, wurden die finanziellen Nöte des Atlantic Flottenfonds so groß, dass eine Gesellschafterversammlung einberufen wurde, um das weitere Vorgehen zu beschließen. Schon damals wurde nach Informationen des Manager Magazins die Möglichkeit einer Insolvenz angedeutet.
Die finanzierenden Banken – allen voran die Commerzbank-Tochter Deutsche Schiffsbank – trugen ein Sanierungskonzept zur Rettung des angeschlagenen Atlantic Flottenfonds nicht mit. Stattdessen stellten sie die Darlehen des Schiffsfonds fällig. Dies bedeutete das Aus für den Atlantic Flottenfonds, da dessen finanzielle Mittel allenfalls zum Betriebe der Schiffe, aber nicht mehr für die Forderungen der Banken ausreichten.
Auf der Gesellschafterversammlung stimmten die Anleger dem von den Banken geforderten Verkauf der vier Tanker des Atlantic Flottenfonds namens MT Chemtrans Alster, MT Chemtrans Oste, MT Chemtrans Weser und MT Chemtrans Ems nicht zu. Die Anleger seien laut Manager Magazin davon ausgegangen, dass ein Verkauf der Schiffe nur den Banken nützen würde und dass ihr investiertes Geld ohne hin verloren sei.
Einen Hoffnungsschimmer gibt es für die Anleger des Atlantic Flottenfonds. Ihr investiertes Kapital muss trotz der Insolvenz nicht zwangsläufig verloren sein. Im Rahmen einer rechtlichen Überprüfung der Kapitalanlage kann ein Schadensersatzanspruch gegenüber Banken und Anlageberater wegen Falschberatung geprüft werden. Sollten Banken oder Anlageberater die Anleger in der Anlageberatung nicht anleger- oder anlagegerecht beraten haben, stehen die Chance der Anleger des Atlantic Flottenfonds gut, dass sie Schadensersatz fordern können.
Eine Falschberatung kann beispielsweise dann vorliegen, wenn Banken oder Anlageberater nicht über den unternehmerischen Charakter eines Schiffsfonds und die damit verbunden Risiken aufklärten. So war vielen Anlegern unbekannt, dass einem Schiffsfonds wie jedem Unternehmen das Risiko des Totalverlusts – wie es sich jetzt bei dem Atlantic Flottenfonds wohl realisiert – innewohnt. Weiterhin versäumten Banken und Anlageberater häufig, auf Provisionen, die bei der erfolgreichen Vermittlung von Beteiligungen an Schiffsfonds oft und üppig flossen, hinzuweisen.
Anleger des Atlantic Flottenfonds, die das Gefühl haben, dass sie falsch beraten wurden und/oder angesichts der Insolvenzanmeldung professionelle Unterstützung wünschen, sollten nicht zögern, sich an einen auf Kapitalanlagenrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu wenden. Die Anlegerschutzkanzlei Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH berät bereits Anleger des Atlantic Flottenfonds.
AKTUELL 15.05.12: Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe werden um Nachschuss gebeten
Spitzt sich die Lage bei dem Schiffsfonds MPC Offen Flotte - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG dramatisch zu? Einem Schreiben vom 10.05.2012, das an die Anleger des Schiffsfonds gerichtet ist, lässt sich die Bitte um einen Nachschuss entnehmen. So sollen die Anleger des MPC Offen Flotte - MS Santa B Schiffe weitere bis zu 10 % ihrer Anlagesumme dem in finanzieller Schieflage befindlichen Fonds zur Verfügung stellen. Anleger, die angesichts der ausgefallenen Ausschüttungen der letzten Zeit ohnehin unzufrieden sind und sich nicht auf weitere finanzielle Zugeständnisse einlassen möchten, sollten sich von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht beraten lassen.
MPC Fonds 283 – "MPC Offen Flottenfonds" - Santa B Schiffe: Die Krise in der Schifffahrt findet noch kein Ende: auch der von Münchmeyer Petersen Capital (MPC) aufgelegte geschlossene Schiffsfonds MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe befindet sich nun in einer wirtschaftlichen Schieflage. Der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe ist ein Dachfonds, der in den Jahren 2006 und 2007 platziert wurde. Als Dachfonds investiert der MPC Offen Flotte – MS Santa B Schiffe in 14 Containerfrachter, wobei 8 Schiffe davon in 5-jähriger Festcharter fahren, die restlichen 6 hingegen in Tagescharter.
Discountzertifikate verdienen ihren Namen dadurch, dass Anleger einen Rabatt (Discount) auf den aktuellen Kurs des dem Zertifikat zugrunde liegenden Basiswerts erhalten und so – im Vergleich zu einem Direktinvestment – günstiger auf den aktuellen Kurs einsteigen. Der Preisnachlass dient als Sicherheitspuffer, denn es drohen solange keine Verluste, wie Kursrückgänge nicht über den Discount hinaus entstehen. Im Gegenzug für diesen Vorteil verzichten Anleger auf Dividendenausschüttungen und begrenzen ihre Gewinnmöglichkeiten durch eine obere Kursbegrenzung (Cap).
Mit Expresszertifikaten können Anleger schneller von Kurzuwächsen profitieren. Vor Emission festgelegte Bewertungstage ermöglichen einen attraktiven Ertrag bereits bei gleichbleibendem oder nur gering gestiegenem Basiswertkurs. Gleichzeitig schützt ein Sicherheitspuffer bis zu einer bestimmten Kursmarke vor ersten Kursrückgängen.
HCI Shipping Select 25: Nach der Schifffahrtskrise von 2009 droht nun die Rückkehr der Krise: damals sanken die Charterraten erheblich und hunderte Frachter lagen ohne Beschäftigung in den Häfen, sodass hunderte Schiffsfonds in Not gerieten, viele insolvent wurden. Nun könnte sich dieses Szenario wiederholen: nicht nur bei den Containerschiffen sondern vor allem bei Massengutfrachtern und Tankern bricht eine neue Krise ein. Die Märkte liegen am Boden, da es zu viele Schiffe auf dem Weltmarkt und zu viele Unsicherheiten um die Weltkonjunktur gibt, zudem ist ein Preiskampf zwischen zwei der weltgrößten Linienreedereien entfacht. Mithin hat der Baltic Dry Index (zeigt die Verschiffungskosten im Massengutgeschäft an) seinen tiefsten Stand seit der Lehman-Pleite 2008 erreicht.
Die weltweite Finanzkrise macht der Schifffahrtsbranche immer noch Schwierigkeiten, da viele unter den sinkenden Charterraten zu leiden haben. Auch um den Reefer-Flottenfonds (MPC Fonds Nr. 287, Reefer Flottenfonds 1) der MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH steht es nicht gerade gut: die Ausschüttungen an die rund 5.700 Anleger bleiben weit hinter dem Prospekt zurück, in den letzten Jahren gab es für die Anleger des Reefer-Flottenfonds der MPC Münchmeyer Petersen Capital sogar überhaupt nichts.
Anleger des DOBA Grund Beteiligungs GmbH & Co. Renditefonds M Plus 2 KG haben sich an uns gewandt, weil sie sich durch ihre Bank bzgl. des DOBA Grund Beteiligungs GmbH & Co. Renditefonds M Plus 2 KG falsch beraten fühlen. Deshalb werden nun für die Anleger bei den Beratern Schadensersatzansprüche geltend gemacht.
Die Solar Millennium AG hat zwei geschlossene Fonds aufgelegt: die Andasol Fonds GmbH & Co. KG und die Ibersol Fonds GmbH & Co. KG. Bei dem Andasol Fonds haben sich rund 3500 Anleger mit einem Vermögen von ca. 48 Mio. € beteiligt. Hiermit wird ein Kraftwerk in Südspanien finanziert, welches auch bereits Strom erzeugt. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist der Andasol Fonds nicht von Insolvenz der Solar Millennium betroffen, da es sich hierbei um ein rechtlich eigenständiges Unternehmen handelt und die Andasol Gesellschaft noch keine Insolvenz angemeldet hat.
An dem im Jahre 2008 aufgelegten geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust 11 (Life Trust Premium Elf GmbH & Co. KG) haben sich rund 3000 Anleger mit einem Eigenkapital und Agio in Höhe von ca. 59 Mio. € beteiligt. Der BAC Life Trust 11 erwirbt hierbei gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen am dortigen Zweitmarkt und hält diese bis zum Tod der Versicherten weiter, was bedeutet, dass der BAC Life Trust 11 für die Policen die Prämienzahlungen weiterhin leisten muss und mit dem Tod der Versicherten die Ablaufleistungen erhält. Auf diesem Wege sollte der BAC Life Trust 11 somit seine Rendite erwirtschaften.
Rund 1000 Anleger haben bis 2009 ca. 23 Mio. € Eigenkapital und Agio in den geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust 14 (Life Trust Premium Vierzehn GmbH & Co. KG) investiert. Der BAC Life Trust 14 erwarb hierbei gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen auf dem dortigen Zweitmarkt, bezahlte für diese weiterhin die Prämien und erhielt damit mit dem Tod des Versicherten die Ablaufleistung.
Aufgelegt wurde der BAC Life Trust Fonds 2 (Life Trust Two GmbH & Co. KG) Ende Juni 2006, wobei sich 929 Anleger an dem geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds beteiligten. Rund 23 Mio. € Eigenkapital und Agio investierten diese in den BAC Life Trust Fonds 2, welcher damit gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen auf dem dortigen Zweitmarkt erworben hat, um somit mit der Ablaufleistung für die Policen eine Rendite zu erwerben, wobei die Prämien bis zum Tode des Versicherten von dem BAC Life Trust Fonds 2 weiter bezahlt wurden.
Über 3000 Anleger haben sich an dem 2007 aufgelegten geschlossenen US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust Fonds 6 (Life Trust Sechs GmbH & Co. KG) mit einem Eigenkapital und Agio von ca. 65 Mio. € beteiligt. Hierbei erwirbt der BAC Life Trust Fonds 6 gebrauchte US-Lebensversicherungspolicen auf dem dortigen Zweitmarkt, um für diese weiterhin die Prämienzahlungen zu leisten und mit dem Tod des Versicherten die Ablaufleistung zu kassieren. Hierüber sollte der BAC Life Trust Fonds 6 dann seine Rendite erwerben.
An dem im Jahr 2007 aufgelegten geschlossene US-Lebensversicherungsfonds BAC Life Trust Fonds 7 (Life Trust Sieben GmbH & Co. KG) beteiligten sich rund 840 Anleger mit einem Eigenkapital und Agio in Höhe von ca. 20 Mio. €. Der BAC Life Trust Fonds 7 selbst investierte in den BAC Life Trust Fonds 6. Somit investierte der BAC Life Trust Fonds 7 mittelbar in den Erwerb und die Verwaltung von US-Lebensversicherungspolicen, da der BAC Life Trust Fonds 6 diese auf dem US-Zweitmarkt erworben hat und für diese die Prämie bis zum Tod des Versicherten weiter leistete, um damit die Ablaufleistungen der Versicherung zu kassieren.
Im Jahr 2003 wurde von dem Emissionshaus BVT Holding GmbH & Co. KG der geschlossene Lebensversicherungsfonds BVT Life Bond Fund II Dynamic emittiert. Der BVT Life Bond Fund II Dynamic investiert in US-amerikanische Lebensversicherungspolicen und soll eine Laufzeit bis Ende 2013 haben.
Initiator des 2004 mit einem Investitionsvolumen von rund 147 Mio. € aufgelegten US-Lebensversicherungsfonds HSC Optivita USA II ist die HSC Hanseatische Management GmbH. Doch wie so viele andere Lebensversicherungsfonds auch, hat der HSC Optivita USA II derzeit mit der verlängerten Lebenserwartung der Versicherten zu kämpfen: die Sterberaten der Versicherten, deren Versicherungspolicen der HSC Optivita USA II auf dem US-amerikanischen Lebensversicherungs-Zweitmarkt erworben hat, fällt deutlich geringer aus, als dies anfänglich von der HSC Hanseatische Management GmbH prognostiziert wurde.
AKTUELL 21.01.2013 – Klage für Anleger
Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen wird für einen Sparkassen-Kunden eine Schadensersatzklage bei Gericht einreichen. Der Anleger hatte auf Empfehlung seiner Bank in den Lebensversicherungsfonds HSC Optivita Deutschland VI investiert. Nun wird das Gericht entscheiden müssen, ob der Anleger falsch beraten wurde und ob ihm daher Schadensersatzansprüche zustehen.
Der König & Cie. Britische Leben Renditefonds 40 ist ein geschlossener Lebensversicherungsfonds, der in britische Lebensversicherungen investiert. Aufgelegt wurde er im Jahr 2004, allerdings hat der König & Cie. Britische Leben Renditefonds 40 derzeit noch mit den Folgen der Finanzkrise 2008 zu kämpfen: britische Lebensversicherungen können anders als deutsche bis zu 100 % in Aktien investieren. Mit dem Einbruch des britischen Aktienindex FTSE-ALL Share um fast 45 % 2008, wurden daher auch die Lebensversicherungen stark von der Krise getroffen.
Der 2007 aufgelegte geschlossene Lebensversicherungsfonds der Münchmeyer Petersen Capital AG MPC Rendite Fonds Britische Leben plus III investiert in gebrauchte britische Kapitallebensversicherungen, die am dortigen Zweitmarkt erworben werden. Allerdings leidet der MPC Rendite Fonds Britische Leben plus III noch stark unter den Auswirkungen der Finanzkrise von 2008: nach der Krise haben die Versicherungsgesellschaften die Schlussboni gesenkt und Rückkaufwerte der Policen drastisch um 10-20 % reduziert. Dies führt dazu, dass bei aktuell ablaufenden Lebensversicherungspolicen die Auszahlungen nicht den prognostizierten Wert erreichen, sondern deutlich darunter liegen.
Seit 1994 ist die Münchmeyer Petersen Capital AG am Markt für geschlossene Fonds tätig und bezeichnet sich selbst als das größte börsennotierte Emissionshaus hierfür. Unter anderem legte die MPC auch geschlossene Lebensversicherungsfonds auf, wie den MPC Rendite-Fonds Leben plus II. Bei diesem sollten deutsche Kapitallebens- und zu einem kleineren Anteil auch Rentenversicherungen am Zweitmarkt erworben werden. Geplant war für den MPC Rendite-Fonds Leben plus II rund 75 % des Investitionsvolumens über Fremdkapital zu finanzieren.
Die Münchmeyer Petersen Capital AG, kurz MPC, legt seit 1994 geschlossene Fonds auf und bezeichnet sich selbst als das größte börsennotierte Emissionshaus. Mitunter wurden eine Reihe von geschlossenen Lebensversicherungsfonds auf dem Markt platziert, hierunter auch der MPC Rendite-Fonds Leben plus III. Der MPC Rendite-Fonds Leben plus III investiert in „gebrauchte“ deutsche Kapitallebens- sowie zu einem geringen Anteil auch in Rentenversicherungen. Für den MPC Rendite-Fonds Leben plus III war geplant, dass das Investitionsvolumen mit rund 75 % über Fremdkapital finanziert werden sollte.
Die Münchmeyer Petersen Capital AG platzierte im Jahr 2004 ihren geschlossenen Lebensversicherungsfonds MPC Rendite-Fonds Leben plus IV. Der MPC Rendite-Fonds Leben plus IV investiert hierbei in einen geringen Anteil an „gebrauchten“ deutschen Rentenversicherungen und zum größten Teil in deutsche Kapitallebensversicherungen. Finanziert werden sollte das Investitionsvolumen des MPC Rendite-Fonds Leben plus IV mit einem Anteil von rund 75 % über die Aufnahme von Fremdkapital.
Der geschlossene Lebensversicherungsfonds WealthCap Life Britannia 1 / HVBFF Life Britannia 1 wurde in den Jahren 2006 und 2007 emittiert. Der WealthCap Life Britannia 1 / HVBFF Life Britannia 1 investiert in „gebrauchte“ britische Kapitallebensversicherungen (TEPs), wobei sich mehr als 4700 Anleger an dem WealthCap Life Britannia 1 / HVBFF Life Britannia 1 mit einem Eigenkapital von 80 Mio. € beteiligt haben.
An dem US-Lebensversicherungsfonds Life GmbH & Co. Zweite KG, der vormals von der Initiatorin HVB Fonds Finance GmbH – heute: WealthCap PEIA Management GmbH – im Jahr 2005 aufgelegt wurde, beteiligten sich rund 7 500 Anleger mit einem Eigenkapital in Höhe von ca. 166 Mio. USD. Anleger der Life GmbH & Co. Zweite KG wurden mit Schreiben vom 18.11.2011 über die Liquiditätsentwicklung der Fondsgesellschaft im Jahr 2011 von der WealthCap informiert. Leider sieht die Entwicklung für Anleger der Life GmbH & Co. Zweite KG nicht gut aus, denn auch in diesem Jahr erhalten die Anleger keine Ausschüttungen. Die Voraussetzungen für eine Ausschüttung zum 1.12.2011 konnten nicht erfüllt werden, sodass die Anleger der Life GmbH & Co. Zweite KG leer ausgehen.
Faktorzertifikate ermöglichen Anlegern, ihre gezielte Marktmeinung über eine einzelne Aktie im Rahmen eines zeitlich unbegrenzten Zertifikats umzusetzen.
Safe-Zertifikate kombinieren den Wunsch von Anlegern nach Absicherung mit unbegrenzten Gewinnmöglichkeiten eines Basiswertes. Denn anders als bei einem Direktinvestment in einen Basiswert sind Anleger bei Safe-Zertifikaten vor größeren Kursverlusten gefeit, indem unabhängig von der Kursentwicklung die Auszahlung eines Festbetrags gesichert ist.
Sprintzertifikate sind Zertifikate, die eine bestimmte Laufzeit haben, in der sich während eines definierten Zeitraums (Sprintstrecke) die Kursgewinne des zugrunde liegenden Basiswerts automatisch verdoppeln. Die Gewinnmöglichkeiten werden dabei durch eine Beschränkung des Rückzahlungsbetrags auf einen Höchstbetrag gekappt.
Wer in Zinszertifikate investiert, setzt auf die Entwicklung einer Fremdwährung, denn der dem Zertifikat zugrunde liegende Basiswert ist ein Zins-Index auf eine Fremdwährung. Das funktioniert, indem der Euro-Anlagebetrag in eine Fremdwährung getauscht und zum kurzfristigen Geldmarktzins eines Währungsraums angelegt wird. Dabei wird auf Tagesbasis der Geldmarktzinssatz berechnet, eine Zinsgutschrift erfolgt täglich. Durch die Gutschrift erhöht sich der Anlagebetrag, der Zinseszinseffekt tritt ein. Daneben erhöht sich der Ertrag des Zinszertifikats bei einer positiven Entwicklung des Wechselkurses. Bei einer negativen Entwicklung reduziert er sich dagegen.
Zertifikate bergen als Schuldverschreibungen das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Emittentenrisiko). Im Fall der Insolvenz tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Dieses lang verharmloste Risiko steht Anlegern seit der Insolvenz der US-Bank Lehman Brothers im September 2008 klar vor Augen. Da Spareinlagen durch Einlagensicherungsfonds weitreichenden Schutz vor der Insolvenz der Bank bieten, wird seither verstärkt auf sie gesetzt. Die Ertragschancen sind im Regelfall jedoch geringer und auch eine persönliche Marktmeinung kann nicht gezielt umgesetzt werden. Um deshalb trotz des Wunsches nach Absicherung vor dem Emittentenrisiko auf Zertifikate setzen zu können, bieten sich besicherte Zertifikate an.
Gewöhnlich bedeuten fallende Kurse für die Anleger Verluste. Dieses Prinzip kehrt das Unlimited Indexzertifikat auf Short Indizes um: Zeigen die Aktienmärkte nach unten, gewinnen die Anleger. Bei einem anhaltenden Bärenmarkt kann auf diese Weise aus fallenden Indizes profitiert werden.
Unlimited Indexzertifikate bilden zeitlich unbegrenzt die Wertentwicklung eines bestimmten Index nach. Die Zertifikate entsprechen unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses dem Wert des Indexstands, sie sind eng an ihn gekoppelt. Die Bewegung des Zertifikats wird damit maßgeblich von der des zugrunde liegenden Index beeinflusst: Steigt dessen Wert, dann auch der des Unlimited Indexzertifikats.
Bonuszertifikate gehören zur Gruppe der Zertifikate mit definiertem Rückzahlungsprofil. Das heißt, das befristete Zertifikat nimmt bei Fälligkeit einen von vorab festgelegten Bedingungen abhängigen Wert an.
Die Bedingungen bei Bonuszertifikaten bestimmen, wann ein vorab festgelegter Bonus (Festbetrag) ausgezahlt wird. Das bemisst sich anhand zweier Parameter, der Barriere (Sicherheitslevel) und des Bonuslevels. Das Bonuslevel liegt dabei über dem anfänglichen Niveau des Basiswerts und notiert die Schwelle, bis zu der ein festgelegter Bonus ausgezahlt wird. Die Barriere liegt unterhalb des Startniveaus und markiert die Bonus-Untergrenze.
Es wird also ein Bereich ober- und unterhalb des anfänglichen Niveaus des Basiswerts festgelegt. Solange sich der Kurswert bis zur Fälligkeit nur innerhalb dieses Spektrums bewegt, gelangt der Festbetrag zur Auszahlung.
Zertifikate sind strukturierte Finanzprodukte, die als Schuldverschreibungen von der Wertentwicklung anderer Finanzprodukte abhängen. Banken nutzen Zertifikate als eine Art Refinanzierung. Seit der Krise der Lehman Brothers Bank ist aber spätestens klar geworden, wie gefährlich dieses Anlageprodukt für Anleger – und vor allem Anleger, die die Tragweite und Risiken von Zertifikaten nicht gänzlich durchschauen können – sein kann.
Steuernachforderungen Hannover Leasing Medienfonds Beteiligungsangebot HL 114, HL 128, HL 129, HL 130, Anleger müssen rechtzeitig vor dem 01.01.2012 handeln, sonst droht endgültig die Verjährung.
AKTUELL 13.11.2011 MAT MOVIES VERJÄHRUNG 2011
Zum Jahresende 2011 werden bei den Filmfonds MAT Movies die Ansprüche teilweise endgültig verjähren. Gerade bei dem Beteiligungsangebot Nr. 126, MAT Movies & Television Productions GmbH & Co. Project I KG i.L., der 2001 vertrieben wurde, werden die Ansprüche 2011 aufgrund einer Änderung des Verjährungsrechts endgültig verjähren. Ansprüche können dann nicht mehr geltend gemacht werden. Aber auch bei den anderen MAT Movies Medienfonds droht der Eintritt der Verjährung. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vertritt und berät zahlreiche Anleger der MAT Movies und wird noch in diesem Jahre Klagen einreichen und verjährungshemmende Maßnahmen ergreifen. Erste Verfahren laufen bereits.
Bei den Medienfonds und Filmfonds der KGAL / ALCAS Beteiligungsangebote (MAT Movies and Television, MFP Munich Film Partners, MMDP Munich Movie Development & Production, Macron) droht teilweise in diesem Jahr noch die Verjährung von Schadensersatzansprüchen. Anleger sollten daher nicht länger Steuernachforderungen oder sonstige Vermögenseinbußen abwarten, sondern handeln.
AKTUELL 14.02.2012: Wie geht es weiter für die Anleger?
Die Insolvenz des Dr. Peter DS-Rendite-Fonds Nr. 111 ist erst wenige Monate her und schon gerät der Schiffsbeteiligungsfonds erneut in die Schlagzeilen. Die Anleger sollen Geld in eine Sanierungsaktion stecken, deren Ausgang mehr als ungewiss ist.
Der im Jahr 2005 aufgelegte Schiffsbeteiligungsfonds hält 2 Tanker, die „DS Performer“ und die „DS Power“. Im Jahr 2011 geriet der Fonds u.a. aufgrund der allgemein schwierigen Lage auf dem Schiffstransportmarkt in finanzielle Engpässe. Ein Sanierungsplan scheiterte daran, dass die betroffenen Banken uneins über das weitere Vorgehen waren. Im Oktober 2011 musste DS-Rendite-Fonds Nr. 111 Insolvenz anmelden. Die beiden Schiffe wurde schlussendlich im Dezember 2011 zwangsverkauft.
Die Financial Times Deutschland berichtet, dass genau diese beiden Schiffe wieder von Dr. Peters erworben werden sollen. Um dies durchführen zu können, solle eine neue Fondsgesellschaft gegründet werden. Die Anleger des insolventen Schiffsfonds DS-Rendite-Fonds Nr. 111 sollen zum Rückkauf der beiden Schiffe beitragen, indem sie erneut Geld zur Verfügung stellen. Rechnerisch muss jeder Anleger für die Rettungsaktion gut ein Viertel der Summe seines ursprünglich investierten Kapitals nachschießen. Dr. Peters habe vor, möglichst viele Altanleger einzubinden. Da sich die Lage der Branche insgesamt nicht gebessert hat, handelt es sich um eine Investition mit ungewissem Ausgang.
Noch schlimmer könne es für jene Anleger kommen, die sich nicht beteiligen möchten – ihnen drohe der Totalverlust ihrer Anlage DS-Rendite-Fonds Nr. 111. Genau dieses Risiko wohnt aber auch der erneuten Investition inne. Die beiden Schiffe sind Tanker, und deren Märkt großen Schwankungen unterworfen sind. Des weitern sind die Prognosen für diese Gesamtschiffsverkehr eher verhalten, da zum einen Fremdwährungskredite Probleme schaffen, und zum anderen die Kosten für Treibstoff bei fallender Charter steigen. Im schlimmsten Fall erleidet die Neuinvestition dasselbe Schicksal wie DS-Rendite Nr. 111.
Keine leichte Wahl für die Anleger. Eine Chance kann die Rückabwicklung wegen Beratungsfehlern bieten. Denn häufig wurden bei der Beratung Aufklärungspflichten wie z.B. über Provisionen verletzt. Wurde eine dieser Aufklärungen versäumt, so liegt eine Falschberatung vor. Der Anleger kann dann Schadensersatz, im Idealfall verzinst, fordern. Anleger des DS-Rendite-Fonds Nr. 111 sollten deshalb nicht zögern zum Anwalt zu gehen, falls sie das Gefühl haben, dass sie falsch beraten wurden
Das LG Stuttgart (Urteil vom 21.10.2011, AZ: 12 O 115/11 – Berufung noch möglich) verurteilte erstmals eine Volksbank nach dem Anerkenntnis der Klageforderung durch die Bank zur Zahlung eines vollumfänglichen Schadensersatzes, welcher die Rückzahlung der geleisteten Einlage nebst Zinsen in die GAF Active Life 1 und 2, die Erstattung sämtlicher Anwalts- und Gerichtskosten und den entgangenen Gewinn in Höhe von 4 % p.a. umfasste.
Anleger des DEGI International wurden nun von einer Nachricht überrumpelt, mit der zwar in Fondskreisen schon länger gerechnet wurde, auf deren Ausbleiben die Anleger aber bis zuletzt hofften: auch der DEGI International wird nun ordentlich abgewickelt werden, dies teilte die Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH nun mit. Somit hat es auch der DEGI International wie sein Schwesternfonds DEGI Europa nicht geschafft, eine nachhaltige Öffnung des Fonds zu gewährleisten.
Der CS Euroreal ist mit einem Fondsvermögen von rund 6 Mrd. € ein absoluter Branchenriese unter den offenen Immobilienfonds. Doch auch der CS Euroreal war gegen die Nachwirkungen der Immobilien-und Finanzkrise nicht sicher und musste erstmals im Oktober 2008 seine Tore für die Anleger schließen und die Rücknahme der Anteilscheine aussetzen. Mitte des Jahres 2009 öffnete der CS Euroreal schließlich wieder, allerdings folgte bereits eine erneute Schließung im Mai 2010. Seither kommen Anleger nicht an ihr Vermögen heran, welches sie in den CS Euroreal investiert haben. Spätestens im Mai 2012 muss der CS Euroreal also wiedereröffnen, das Fondsmanagement strebt dagegen eine Öffnung des CS Euroreal schon in diesem Jahr an.
Seit Mai 2011 wird der TMW Immobilien Weltfonds abgewickelt. Der TMW Immobilien Weltfonds reiht sich demnach mit anderen offenen Immobilienfonds wie dem Morgan Stanley P2 Value, DEGI Europa und KanAm US-Grundinvest ein, die allesamt derzeit liquidiert werden. Bis zum 31. Mai 2014 hat die TMW Pramerica Property Investment GmbH nun Zeit die Immobilien des TMW Immobilien Weltfonds zu angemessenen Preisen zu verkaufen, um mit diesem Geld Ausschüttungen an die Anleger zu finanzieren. Hierbei sollen an die Anleger des TMW Immobilien Weltfonds Ausschüttungen in halbjährlichen Tranchen geleistet werden. Die erste Ausschüttung soll im Januar 2012 geleistet werden, über die Höhe ist allerdings noch nichts bekannt.
Wie die Geschäftsführung des AXA Immoselect nun mitteilen ließ, wird der offene Immobilienfonds AXA Immoselect ordentlich abgewickelt werden. Er gesellt sich damit zu bereits vier anderen offenen Immobilienfonds, die derzeit liquidiert werden – Morgan Stanley P2 Value, KanAm US-Grundinvest, DEGI Europa und TMW Immobilien Weltfonds.
Rechtzeitig zur absoluten Verjährung Ende 2011 dürfen geschädigte Anleger von Kapitalanlagen neue Hoffnung schöpfen. Nach dem Urteil des OLG München müssen die Rechtsschutzversicherungen die Kosten für eine Schadensersatzklage gegen Banken und Anlageberater aus einer fehlerhaften Anlageberatung bezüglich der Kapitalanlage übernehmen. Das Urteil erging gegenüber der Rechtsschutzversicherung D.A.S., die Argumentation des Gerichts lässt sich wohl aber auch auf andere Versicherungsunternehmen wie LVM, ÖRAG, Roland, WGV, Concordia, Auxilia, Deurag, R+V übertragen.
Dreiländerfonds: DLF 87/2, DLF 87/3, DLF 89/2, DLF 90/5, DLF 90/6, DLF 90/7, DLF 91/8, DLF 92/10, DLF 92/11, DLF 92/12, DLF 93/14, DLF 94/17, DLF 97/22, DLF 97/25, DLF 97/26, DLF 98/29 und DLF 99/32: In den 80er/90er Jahren wurde tausenden Anlegern eine Beteiligung an den Dreiländerfonds vermittelt. Diese Dreiländerfonds wurden von der Kapital Consult GmbH initiiert, deren Gründer Walter Fink ist. Eine Beteiligung an den Dreiländerfonds sollte sich für Anleger deshalb lohnen, da in Immobilien in Deutschland, Immobilien in den USA und in Wertpapiere aus der Schweiz investiert wurde. Die Dreiländerfonds wurden hierbei als geschlossene Fonds aufgelegt, sodass die Anleger mit der Zeichnung der Beteiligung zu Mitunternehmern wurden. Daneben wurden von Walter Fink aber auch noch DHB-Fonds (Dreiländer Handels- und Beteiligungsgesellschaft Walter Fink AG) aufgelegt, welche ihre Mittel vor allem in Beteiligungen an den Dreiländerfonds investierten.
In dem Dr. Peters DS-Fonds 111 befinden sich zwei Tanker, der DS Performer und DS Power. Aufgelegt wurde der Dr. Peters DS-Fonds 111 im Jahre 2005, die Tanker wurden in den Jahren 1999 und 2000 gebaut. Wie die Fondszeitung berichtet, ist für den 5. Oktober 2011 eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Anleger des Dr. Peters DS-Fonds 111 angesetzt, da ein Zwangsverkauf der beiden Tanker im Gespräch steht, sogar ein Insolvenzantrag wird seitens Dr. Peters nicht ausgeschlossen.
Der HCI Exklusiv Schiffsfonds 2 ist ein Dachfonds, welcher in den Mehrzweckfrachter MS Winona, das Containerschiff MS Marchaser, den ehemaligen Beluga-Mehrzweckfrachter MS Margaretha Green und den Capesize-Bulker MS Bulk Europa investiert. Allerdings ist der HCI Exklusiv Schiffsfonds 2 aktuell in eine große Schieflage geraten.
Anleger des CFB-Fonds 153 MS „Marilyn Star“ sind schon seit längerer Zeit mit ihrer Anlage unzufrieden. Wurde damals in der Werbung für den CFB-Fonds 153 MS „Marilyn Star“ darauf aufmerksam gemacht, dass bisher alle von CFB initiierten Schiffsfonds überplanmäßige Ergebnisse aufweisen, so ist davon heute bei dem CFB-Fonds 153 MS „Marilyn Star“ nichts zu sehen. Aufgrund wirtschaftlicher Fehlentwicklungen des CFB-Fonds 153 MS „Marilyn Star“ müssen sich die Anleger derzeit mit reduzierten Ausschüttungen und Wertverlusten ihrer Anteile abfinden. Auch mussten sie kürzlich davon erfahren, dass die Erlöse beim Betrieb des Schiffes starken Schwankungen unterliegen und sich auch hieraus erhebliche Risiken ergeben.
DEGI International geschlossen (Öffnung?): Die Commerzbank AG (Dresdner Bank, Allianz) hat in einem Verfahren nun offen zugegeben, dass Provisionen geflossen sind, über die aufzuklären war. Anleger des DEGI International haben nun gute Aussichten auf Schadensersatz.
AKTUELL 13.02.2012: Schadensersatz für Prorendita Anleger
Zahlreiche Anleger haben sich an uns gewandt. Wir haben Ansprüche geprüft und die Anleger der Prorendita 4 beraten. Nun werden wir bei den Beratern die Schadensersatzansprüche anmelden und notfalls gerichtlich durchsetzen. Anleger der Fonds sollten sich anschließen und ebenfalls die Ansprüche prüfen lassen.
Der Prorendita Fonds 4 (Prorendita Vier GmbH & Co. KG) ist ein geschlossener Fonds, der in den Ankauf britischer Lebensversicherungspolicen investiert. Das System dieser Fonds funktioniert so, dass der Prorendita Fonds 4 (Prorendita Vier GmbH & Co. KG) die Prämien für die Versicherungen bis zum Versicherungsfall weiter bezahlt und bei Eintritt des Versicherungsfalls – meist der Tod des Versicherungsnehmers – die Versicherungssumme erhält. Aufgelegt wurde der Prorendita Fonds 4 (Prorendita Vier GmbH & Co. KG) von der ERGO-Tochter Ideenkapital, vertrieben wurde der Prorendita Fonds 4 (Prorendita Vier GmbH & Co. KG) durch die Commerzbank AG.
Der Prorendita Fonds 1 (Prorendita Eins GmbH & Co. KG) wurde von dem Initiator Ideenkapital, einer Tochter der ERGO Gruppe, aufgelegt und als geschlossener Fonds konzipiert. Hierbei investierte der Prorendita Fonds 1 (Prorendita Eins GmbH & Co. KG) das Geld der Anleger in britische Lebensversicherungen, die auf dem Zweitmarkt erworben wurden. Anlegern wurden die Anteile an dem Prorendita Fonds 1 (Prorendita Eins GmbH & Co. KG) über die Commerzbank AG und Sparkassen (Sparkasse KölnBonn) verkauft.
Der Prorendita Fonds 2 (Prorendita Zwei GmbH & Co. KG) ist ein geschlossener Fonds, der in den britischen Lebensversicherungszweitmarkt investiert. Dies bedeutet, dass der Prorendita Fonds 2 (Prorendita Zwei GmbH & Co. KG) am dortigen Markt „gebrauchte“ Lebensversicherungspolicen erwirbt und hält, dabei die Prämienzahlung weiter leistet und somit mit dem Tode des Versicherungsnehmers dessen Versicherungssumme erhält. Der Prorendita Fonds 2 (Prorendita Zwei GmbH & Co. KG) ist einer von 5 britischen Lebensversicherungsfonds, die von dem Initiator Ideenkapital aufgelegt wurden.
Der Prorendita Fonds 3 (Prorendita Drei GmbH & Co. KG) wurde von der ERGO Tochter Ideenkapital als einer von fünf geschlossenen Fonds, die in den britischen Lebensversicherungszweitmarkt investieren, aufgelegt. Hierbei kauft der Prorendita Fonds 3 (Prorendita Drei GmbH & Co. KG) auf dem britischen Markt Lebensversicherungspolicen auf, bei denen er die Prämien bis zum Tode des Versicherungsnehmers weiter bezahlt und bei Eintritt des Versicherungsfalls schließlich die Versicherungssumme erhält. Verkauft wurde der Prorendita 3 u.a. von Sparkassen (Sparkasse KölnBonn).
Mit der Entscheidung vom 14.04.2011 hat der Bundesfinanzhof (BFH) endlich geklärt, wie die Initialkosten bei Schiffsfondsbeteiligungen anzusetzen sind. Lange Zeit war nämlich ungeklärt, ob Schiffsfonds ein besonderes steuerliches Modell gegenüber geschlossenen Immobilienfonds etc. anwenden dürfen. Dieses steuerliche Konzept sah vor, dass durch den Abzug von Zahlungen für diverse Dienstleistungen als Betriebsausgaben hohe anfängliche Verlustzuweisungen entstanden sind/entstehen, die die Beteiligung an Schiffsfonds für die Anleger somit attraktiver macht.
Die Financial Times Deutschland berichtet über Probleme bei einigen Berlin Atlantic Capital Life Trust Fonds. Probleme die sich aus dem doch recht speziellen Geschäftsfeld mehrerer Berlin Atlantic Capital Fonds ergeben: Sie kaufen, wie auch noch einige andere geschlossene Fonds, US-Lebensversicherungen von den Versicherten auf. Diese erhalten sofort Geld, die Fonds bezahlen die Prämien weiter und kassiert am Ende der Laufzeit, also beim Tod des Versicherungsnehmers, die Versicherungssumme.
Über 2500 Anleger investierten rund 100 Mio. € in den damaligen neuen Sitz der Deutschen Börse AG. Die Beteiligung an dem geschlossenen Immobilienfonds stellte sich als eine vielversprechende Kapitalanlage dar, da sie als Baustein für die Altersvorsorge gelten sollte, was durch die Deutsche Börse AG als solventem Mieter des Fondsobjekts auch durchaus erreichbar schien. Die Anlageempfehlungen zu dem CFB-Fonds Nr. 130 wurden Ende der 90er Jahre/Anfang des neuen Jahrtausends durchgeführt, wodurch viele Anleger zu einer Beteiligung an dem von der Commerzbank aufgelegten CFB-Fonds Nr. 130 verleitet wurden.
Seit dem 24.09.2010 hatte der Allianz Premium Management Immobilien Anlagen die Rücknahme der Anteilscheine ausgesetzt. Grund für die damalige Schließung des Allianz Premium Management Immobilien Anlagen war, dass zu viel Kapital abgeflossen ist, sodass die immensen Rückgabewünsche der Anleger nicht mehr bedient werden konnten. Ein weiterer Grund für die Schließung war auch, dass der Allianz Premium Management Immobilien Anlagen als Dachfonds in 10 offene Immobilienfonds investiert war, die selbst gerade die Anteilscheinrücknahme ausgesetzt haben oder bereits liquidiert werden mussten, so wie der TMW Immobilien Weltfonds und der Morgan Stanley P2 Value.
Meadowlands Xanadu soll das größte Shopping- und Freizeit-Center in den USA, New Jersey, werden. Auch rund 5 700 deutsche Anleger haben sich mittels einer Anlage an den beiden KanAm-Fonds USA XXII und USA Real Estate Partners I mit mehr als 300 Millionen Euro an der Realisierung des Milliarden-Projekts Meadowlands Xanadu beteiligt. Zusätzlich betroffen sollen auch die KanAm-Fonds XV, XVI und XX sein. Diese stellen also geschlossene Immobilienfonds dar. Das Freizeitcenter wurde schon seit 1996 geplant und konnte aber bis heute noch nicht fertiggestellt werden. Im Zuge der Finanzkrise geriet das Projekt Meadowlands Xanadu in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten, sodass das finanzierende Bankenkonsortium unter Führung der Credit Suisse die Kredite am 9. August 2010 fällig stellte und somit die Kontrolle über Meadowlands Xanadu übernahm.
Im Jahre 1990 wurde die Deutsche Beamtenvorsorge Immobilienholding AG (DBVI AG) gegründet, die sich heute Deutschland-Fonds (DFO) nennt. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Möglichkeit zu bieten, Investitionen in Immobilien vorzunehmen. Aus diesem Grunde legte die DBVI/ DFO Deutschlandfonds / Deutsche Beamtenvorsorge bislang verschiedene geschlossene Immobilienfonds auf, an denen sich rund 15 000 Anleger – nicht nur Beschäftigte des öffentlichen Dienstes – bislang beteiligt haben.
Die GAF Active Life 1 Renditebeteiligungs-GmbH & Co. KG und die GAF Active Life 2 Renditebeteiligungs-GmbH & Co. KG befinden sich seit geraumer Zeit in der Krise. Die GAF Active Life Fonds investieren in US-amerikanische Lebensversicherungen, wobei sich Anleger hierbei mittelbar und unmittelbar am Erwerb von US-Lebensversicherungspolicen im dortigen Zweitmarkt, sowie dem Halten und der Verwaltung derselben beteiligen.
1. Was ist der KanAm US-Grundinvest?
Der KanAm US-Grundinvest ist ein offener Immobilienfonds und somit als Immobilien-Sondervermögen ein Investmentfonds. Als Investmentfonds unterfällt der KanAm US-Grundinvest dem Investmentgesetz, welches in § 66 InvG strenge Regeln darüber enthält, welche Vermögensgegenstände der KanAm US-Grundinvest erwerben darf. Gleichzeitig ist der KanAm US-Grundinvest als offener Immobilienfonds auch ein Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Der Vorteil einer Investition in offene Immobilienfonds wie dem KanAm US-Grundinvest ist, dass man sich schon mit geringem Mitteleinsatz indirekt an Immobilien beteiligen kann und damit in eine attraktive Assetklasse investiert. Auch bei geschlossenen Immobilienfonds gibt es diese Möglichkeit, im Unterschied zu offenen Immobilienfonds wie dem KanAm US-Grundinvest ist das Geld dort aber nicht flexibel und kann somit nicht jederzeit verfügbar gemacht werden. Aufgrund der jederzeitigen Verfügbarkeit lohnte sich eine Investition in offene Immobilienfonds wie dem KanAm US-Grundinvest also ebenfalls. Der KanAm US-Grundinvest bezieht seine Rendite über die Mieteinnahmen. Offene Immobilienfonds investieren hierbei meist in Geschäftsimmobilien. Verwaltet werden diese Fonds von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG), welche für ihre Tätigkeit eine Gebühr erhebt, die der Anleger in Form des Ausgabeaufschlags bezahlt. Die KAG im Falle des KanAm US-Grundinvest ist die KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft mbH. Diese wird von der BaFin und zusätzlich der Depotbank beaufsichtigt.
1. Was ist der Morgan Stanley P2 Value?
Der Morgan Stanley P2 Value ist ein Immobilien-Sondervermögen, das als solches dem Investmentgesetz unterfällt. Für den Morgan Stanley P2 Value gilt deshalb die strenge Regelung des § 66 InvG, welcher die Zusammensetzung eines offenen Immobilienfonds bestimmt und somit, welche Vermögensgegenstände von diesem gehalten werden dürfen. Zudem handelt es sich bei dem Morgan Stanley P2 Value um ein Wertpapier, sodass auch das Wertpapierhandelsgesetz zur Anwendung kommt. Der Vorteil eines offenen Immobilienfonds wie dem Morgan Stanley P2 Value ist, dass sich Anleger bereits mit einem geringen Kapital an Immobilien beteiligen können und somit in eine attraktive Assetklasse anlegen können. Im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds besteht weiterhin der Vorteil, dass das Geld jederzeit flexibel ist und den Anlegern somit täglich zur Verfügung steht.
Offene Immobilienfonds wie der Morgan Stanley P2 Value halten häufig Geschäftsimmobilien, wobei die Rendite der Anleger über die Vermietung dieser Immobilien erwirtschaftet wird. Verwaltet werden offene Immobilienfonds von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG), welche im Fall des Morgan Stanley P2 Value bis zu deren Kündigung die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH war. Mit der Kündigung ihres Vewaltungsmandats bleibt sie noch bis 2013 in der Stellung der KAG und versucht das Immobilienvermögen des Morgan Stanley P2 Value zu veräußern, danach geht das Vermögen auf die Depotbank über, welche die CACEIS Bank Deutschland GmbH ist. Die KAG steht bei ihrer Verwaltungstätigkeit unter der Aufsicht der BaFin und gleichzeitig wird sie auch durch die Depotbank überwacht.
Apollo Medienfonds/Filmfonds wurden in den Jahren von 1999 bis 2001 mit einem Gesamtzeichnungskapital von 155 Mio. € von der ApolloMedia GmbH und der Chorus GmbH aufgelegt. Von den Banken wurde die Anlage an den Apollo Medienfonds/Filmfonds als ideales Steuersparmodell angepriesen, welches sich als bestens geeignet zur Altersvorsorge darstellt. Von diesen Versprechungen ist allerdings nicht viel übrig geblieben außer der Erkenntnis grober Beratungsfehler der Banken und Vermittler.
Der DEGI International ist bekanntlicherweise seit dem 16.11.2009 geschlossen und hat somit die Rücknahme der Anteilscheine seiner Anleger ausgesetzt. Diese Schließung bedeutet, dass Anleger für diesen Zeitraum ihre Anteile nicht gegen ihr Geld zurücktauschen können und somit an den DEGI International gebunden sind. Hierbei endet die maximale Frist für die Rücknahmeaussetzung am 16.11.2011: danach muss der DEGI International wieder eröffnet werden, ist dies nicht möglich, folgt die geordnete Abwicklung wie schon in einigen Fällen (Morgan Stanley P2 Value, DEGI Europa, KanAm US-Grundinvest, TMW Immobilien Weltfonds).
Das FG München hatte vor kurzem entschieden, dass Medienfonds ihre ursprünglichen Verlustzuweisungen behalten dürfen, diese also steuerlich nicht aberkannt würden. Damit bleiben den Fondsanleger zumindest im ersten Jahr die hohen Verlustzuweisungen erhalten. Begründet wurde dies entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung dahingehend, dass die Schuldübernahmeverträge leasingähnlich strukturierter Medienfonds nicht als abstrakte Schuldversprechen zu bewerten sind. Die Finanzbehörde verzichtet nun überraschend auf Rechtsmittel gegen den Bescheid des FG München, sodass dieser rechtskräftig geworden ist.
AKTUELL 24.01.2013 - Fünfte Ausschüttung des DEGI Europa
Der aufgelöste offene Immobilienfonds DEGI Europa nimmt am 25.01.2013 dessen fünfte Ausschüttung vor. Je Anteil werden 0,60 Euro ausgezahlt. Als nächsten Auszahlungstermin nennt das Fondsmanagement den Juli 2013.
Aktuell: "Premium Management Immobilienfonds wird abgewickelt"
1. Was ist der Allianz Premium Management Immobilien Anlagen?
Der Allianz Premium Management Immobilien Anlagen (Commerzbank) ist ein Immobilienfonds, der als Dachfonds strukturiert ist und somit in offene Immobilienfonds und andere Anlagen investiert. Aus diesem Grunde stellen die Zielobjekte des Dachfonds Allianz Premium Management Immobilien Anlagen Wertpapiere im Sinne des WpHG dar. Zusätzlich sind sie als Immobilien-Sondervermögen auch Investmentfonds und unterfallen somit dem Investmentgesetz. Der Vorteil von Dachfonds wie dem Allianz Premium Management Immobilien Anlagen ist, dass der Anleger schon mit geringem Kapitaleinsatz in Immobilien investieren kann. Zusätzlich wird das Vermögen des Allianz Premium Management Immobilien Anlagen in verschiedene Zielobjekte angelegt, sodass das Geld der Anleger breit diversifiziert wird und somit ein geringeres Risiko von den Anlegern zu tragen ist. Der Allianz Premium Management Immobilien Anlagen erzielt hierbei seine Rendite über die Investition in einzelne offene Immobilienfonds und deren Ausschüttungen. Die Zielobjekte eines Dachfonds wie dem Allianz Premium Management Immobilien Anlagen erwerben meist Büro- und Geschäftsimmobilien. Verwaltet werden diese hierbei von einer Kapitalanlagegesellschaft, wobei sie von der BaFin und zusätzlich einer Depotbank beaufsichtigt werden.
Anleger von Dachfonds wie dem Allianz Premium Management Immobilien Anlagen tragen aber auch eine doppelte Kostenlast, da sie sowohl das Management des Dachfonds finanzieren müssen, als auch die Kosten der Immobilienfonds, an welchen der Dachfonds beteiligt ist. Natürlich mindern diese Kosten die Rendite der Anleger des Allianz Premium Management Immobilien Anlagen, allerdings ist anzumerken, dass die Ausgabeaufschläge für Dachfonds meist nicht über denen der einzelnen Fonds liegen.
1. Was ist der DWS db ImmoFlex?
Der DWS db ImmoFlex ist ein Dachfonds, der in offene Immobilienfonds investiert. Diese Zielobjekte des Dachfonds DWS db ImmoFlex stellen Wertpapiere im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar, gleichzeitig unterfallen sie auch als Immobilien-Sondervermögen und somit Investmentfonds dem Investmentgesetz. Vorteilhaft an einem Dachfonds wie dem DWS db ImmoFlex ist, dass das Geld der Anleger breit diversifiziert wird, da das Fondsvermögen in verschiedene offene Immobilienfonds angelegt wird. Dies bewirkt eine breite Streuung des Vermögens und vermindert somit das Risiko für den Anleger, gleichfalls aber auch die Rendite. Weiterhin vorteilhaft an Dachfonds wie dem DWS db ImmoFlex ist, dass Anleger bereits mit geringen Mitteln in die attraktive Assetklasse Immobilien investieren können. Die Rendite wird hierbei über die Investition in einzelne Immobilienfonds und deren Ausschüttungen erzielt. Die Zielfonds der Dachfonds wie dem DWS db ImmoFlex investieren hierbei meist in Büro- und Geschäftsimmobilien, wobei diese Immobilienfonds von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und von einer Depotbank und der BaFin beaufsichtigt werden.
Immobilien Dachfonds wie der DWS db ImmoFlex bringen aber auch Kostennachteile mit sich, da Anleger sowohl das Management des Immobilien Dachfonds, als auch die Kosten der Immobilienfonds, in welche der Dachfonds investiert ist, finanzieren müssen. Dies vermindert die Rendite des Fonds entsprechend. Anzumerken ist aber noch, dass die Ausgabeaufschläge für Immobilien Dachfonds wie dem DWS db ImmoFlex meist nicht über denen der einzelnen Fonds liegen, oft auch darunter.
1. Was ist der TMW Immobilien Weltfonds?
Der TMW Immobilien Weltfonds ist ein offener Immobilienfonds und damit ein Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Als Immobilien-Sondervermögen und somit als Investmentfonds unterfällt der TMW Immobilien Weltfonds dem Investmentgesetz, sodass für diesen die strenge Regelung des § 66 InvG gilt, welcher die Vermögensgegenstände, die der TMW Immobilien Weltfonds erwerben darf, festlegt. Für Anleger lohnt sich ein Erwerb von Anteilen an dem TMW Immobilien Weltfonds, da sie bei einer solchen Anlageform die Möglichkeit haben, sich schon mit geringem Mitteleinsatz an Immobilien beteiligen zu können. Im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds, bei denen dies ebenso möglich ist, kommen sie aber bei offenen Immobilienfonds wie dem TMW Immobilien Weltfonds jederzeit an ihr Geld heran – bei einem geschlossenen Fonds besteht eine bestimmte Haltefrist der Anteile – und sind somit flexibler. Die Rendite des TMW Immobilien Weltfonds wird hierbei über die Mieteinnahmen erzielt, wobei offene Immobilienfonds meist in Geschäftsimmobilien investieren. Die Verwaltung offener Immobilienfonds übernimmt eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG), die im Fall des TMW Immobilien Weltfonds die TMW Pramerica Property Investment GmbH ist. Für ihre Verwaltungstätigkeit erhebt die KAG eine Gebühr, welche mit dem Ausgabeaufschlag erhoben wird. Beaufsichtigt wird sie hierbei von der BaFin und zusätzlich von einer Depotbank.
1. Was ist der CS Euroreal?
Der CS Euroreal der Credit Suisse ist ein offener Immobilienfonds, bei welchem es sich um ein Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes handelt. Der CS Euroreal unterfällt als Immobilien-Sondervermögen dem Investmentgesetz, wobei die strenge Regelung des § 66 InvG gilt, in welchem geregelt ist, welche Vermögensgegenstände von dem CS Euroreal erworben werden dürfen. Der Vorteil von offenen Immobilienfonds wie dem CS Euroreal besteht darin, dass Anleger sich schon mit geringen Beträgen an Immobilien beteiligen können, im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds, bei denen diese Möglichkeit auch gegeben ist, aber bei diesen das eingezahlte Vermögen für eine gewisse Dauer in das Fondsvermögen angelegt werden muss; bei offenen Immobilienfonds wie dem CS Euroreal hingegen sind Anleger flexibel und können ihre Anteile jederzeit gegen ihr Kapital zurücktauschen. Bei dem CS Euroreal wird die Rendite der Anleger durch die Mieteinnahmen erzielt, wobei das Investitionsobjekt meist Gewerbeimmobilien sind. Der CS Euroreal wird hierbei von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) verwaltet, welche im Fall des CS Euroreal die Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH ist. Die KAG unterliegt in ihrer Tätigkeit der Aufsicht durch die BaFin und wird zusätzlich noch durch eine Depotbank überwacht. Für diese Tätigkeit der KAG werden natürlich Gebühren fällig, die mittels des Ausgabeaufschlags beim Erwerb der Anteile des CS Euroreal anfallen.
1. Was ist der SEB Immoinvest?
Der SEB Immoinvest der von Banken (SEB Bank heute Santander) und freien Beratern (Deutsche Vermögensberatung AG, DVAG) vermittelt wurde ist ein Wertpapier im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes. Als solches unterfällt der SEB Immoinvest als Investmentfonds dem Investmentgesetz als Immobilien-Sondervermögen. Für offene Immobilienfonds wie dem SEB Immoinvest gilt die strenge Regelung des § 66 InvG, welcher festlegt, welche Vermögensgegenstände von dem SEB Immoinvest gehalten werden dürfen. Vorteilhaft an solchen offenen Immobilienfonds für den Anleger ist, dass sich dieser bereits mit geringem Kapitaleinsatz indirekt an Immobilienanlagen beteiligen kann. Im Vergleich zu geschlossenen Immobilienfonds besteht ein weiterer Vorteil darin, dass die Mittel täglich verfügbar sind und der Anleger somit flexibel ist und nicht für eine bestimmte Laufzeit an den Fonds gebunden ist.
Die Rendite von offenen Immobilienfonds wie dem SEB Immoinvest soll durch die Mieteinnahmen erzielt werden. Hierbei investieren offene Immobilienfonds meist in Büro- und Geschäftsimmobilien. Verwaltet wird das Immobilien-Sondervermögen von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG), die bei dem SEB Immoinvest die SEB Investment GmbH darstellt. Für diese Verwaltungstätigkeit erhebt die KAG Gebühren, welche in dem Ausgabeaufschlag beim Erwerb der Anteile des SEB Immoinvest zu sehen sind. Hierbei unterliegt die SEB Investment GmbH der Aufsicht der BaFin, zusätzlich wird sie durch eine Depotbank überwacht.
1. Was ist der AXA Immoselect
Bei dem AXA Immoselect handelt es sich um ein Wertpapier nach dem Wertpapierhandelsgesetz, welches dem Investmentgesetz als Immobilien-Sondervermögen unterfällt. Die Zusammensetzung eines offenen Immobilienfonds wie der Morgan Stanley P2 Value unterliegt den strengen Regelungen der §§ 66 ff. InvG. Dort ist vorgeschrieben, welche Vermögensgegenstände von dem AXA Immoselect gehalten werden dürfen. Der AXA Immoselect ist ein Investmentfonds, der ein Sondervermögen darstellt. Anleger haben bei einem offenen Immobilienfonds die Möglichkeit, sich mit geringfügigen Beträgen indirekt an Immobilienanlagen zu beteiligen. Ziel ist es dabei, die tägliche Verfügbarkeit für die Anleger zu gewährleisten, um flexibel zu bleiben. Insoweit steht der AXA Immoselect im Gegensatz zu einem geschlossenen Immobilienfonds. Offene Immobilienfonds wie der AXA Immoselect investieren meist in Geschäftsimmobilien und versuchen durch deren Vermietung eine Rendite für die Anleger zu erwirtschaften. Der offene Immobilienfonds wird von einem Spezialkreditinstitut, einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) verwaltet, der AXA Investment Managers Deutschland GmbH. Diese unterfällt der Aufsicht der BaFin. Für ihre Tätigkeit erhebt die KAG Gebühren: den Ausgabeaufschlag beim Erwerb des AXA Immoselect. Überwacht wird die KAG von einer Depotbank. Bei dem AXA Immoselect ist die AXA Investment Managers Deutschland GmbH die KAG und verwaltete den AXA Immoselect.
Anleger des DEGI Europa sollten sich anwaltlich beraten lassen und nicht weiter abwarten. Rechtsanwälte informieren. Der DEGI Europa wird bekanntlichermaßen derzeit ordentlich aufgelöst und versucht somit die nötige Liquidität heranzuschaffen, um seinen Anlegern Auszahlungen zu ermöglichen. Im Mai wurde das Gebäude des DEGI Europa „WestendGate“ in Frankfurt neu bewertet, wobei sich eine Wertminderung des Anteilpreises von 38,03 € auf 36,90 € ergab. Dies entspricht also bezüglich der Anteilscheine des DEGI Europa einem prozentualen Preisrückgang von 2,97 %.
Seit dem Börsencrash 2001 misstrauen deutsche Anleger dem Finanzmarktprodukt Aktienfonds und legen ihr Geld lieber in konventionelleren Anlageformen wie Renditefonds an. Dies war aber nicht immer so, vor allem 1999 und 2000 war die Nachfrage nach Aktienfonds verschiedenster Anbieter wie DEKA Investmentfonds, DWS Investment, Union Investment, Allianz Global Investors sehr groß: in diesen Jahren investierten deutsche Anleger rund 30 Milliarden Euro in Aktienfonds. Ein Jahr darauf, im Jahr 2001, folgte dann der Börsencrash, sodass der Absatz von Aktienfonds nur noch 13 % seiner Vorjahressumme betrug. Im Zuge des Börsen-Crash wird geschätzt, dass Anleger rund 160 Milliarden Euro verloren haben.
Das FG München entschied kürzlich auf Klage der Hannover Leasing hin, dass ihren Medienfonds die anfänglichen Verlustzuweisungen erhalten bleiben, da die Medienfonds nicht als abstrakte Schuldversprechen anzusehen seien. Somit wurde hiermit ein erster Sieg gegen die Auffassung der Finanzverwaltung errungen. Diese Entscheidung des FG München ist auf alle Medienfonds der LHI, ALCAS, Hannover Leasing, KGAL, Victory, Apollo, Mediastream, Boll, Equity Pictures, N1, Cinerenta mit Defeasance-Struktur anwendbar.
Anleger der DG-Fonds müssen umgehend handeln, bevor Ende 2011 die Ansprüche endgültig verjähren. Anwälte geben wichtige Informationen.
Fundus Fonds 19: Ansprüche verjähren Ende 2011 endgültig. Anwälte raten zum sofortigen Handeln.
Anleger des Fundus Fonds 28 sollten dringend handeln, Ansprüche verjähren endgültig Ende 2011. Sofortiges Handeln ist erfoderlich.
Die TMW Pramerica Property Investment GmbH hat zum 31. Mai 2014 ihr Verwaltungsmandat für den TMW Immobilien Weltfonds gekündigt: bis zu diesem Zeitpunkt soll der TMW Immobilien Weltfonds demnach abgewickelt und alle Immobilien zu angemessenen Preisen veräußert werden, sodass hieraus die Anleger des TMW Immobilien Weltfonds in halbjährlichen Tranchen ausbezahlt werden können.
Nun ist es amtlich: zu den sich bereits im Stadium der Liquidation befindlichen offenen Immobilienfonds (KanAm US-Grundinvest, DEGI Europa, Morgan Stanley P2 Value) gesellt sich nun ein weiterer Immobilienfonds hinzu. Diese Woche ließ die TMW Pramerica Property Investment GmbH die Auflösung ihres Immobilien-Sondervermögens TMW Immobilien Weltfonds verlauten. Sie kündigt das Verwaltungsmandat für den TMW Immobilien Weltfonds unwiderruflich mit Wirkung zum 31. Mai 2014. Bis dahin soll versucht werden, die Immobilien des TMW Immobilien Weltfonds zu angemessenen Preisen zu veräußern, damit die Liquidität an die Anleger zurückgeführt werden kann.
Das Urteil des BGH in Bezug auf Spread Ladder Swaps dürfte weiter reichende Bedeutung auch für Anleger anderer strukturierter Swap-Geschäfte haben. So könnten die Grundsätze der Beratungshaftung auch für Long-Short-Momentum Swap, Cross-Currency Swap, Currency-Related-Swap, Harvest Swap (DB Balanced Currency Harvest Index Swap) herangezogen werden. Die Long-Short-Momentum Swap, Cross-Currency Swap, Currency-Related-Swap, Harvest Swap (DB Balanced Currency Harvest Index Swap) weisen eine ähnliche Struktur auf wie die vom BGH entschiedenen Spread Ladder Swaps und auch über diese Finanzinstrumente wird derzeit vor Gericht verhandelt.
Erst kürzlich veröffentlichte die Ratingagentur Scope ihr jährliches Fondsrating über offene Immobilienfonds, wobei dem derzeit geschlossenen Axa Immoselect keine großen Überlebenschancen zugesprochen wurden. Anleger müssen demnach befürchten, dass der Axa Immoselect statt einer Wiedereröffnung im November dieses Jahr, abgewickelt werden könnte.
Die Ratingagentur Scope verkündete erst kürzlich das Ergebnis ihrer jährlichen Fondsbewertung. Hierbei stellt Scope deutlich heraus, dass sie den derzeit „geschlossenen“ DEGI International als schlechtesten offenen Immobilienfonds einstuft, bei dem die Chancen auf eine Wiedereröffnung als recht niedrig bewertet werden. Die Bewertung von Scope gibt Anlegern des DEGI International nun großen Grund zur Sorge.
Die Ratingagentur hat nun in ihrem jährlichen Fondsrating die offenen Immobilienfonds näher unter die Lupe genommen. Hierbei wurde der SEB Immoinvest zwar nicht so stark wie andere derzeit „geschlossene“ Immobilienfonds herabgestuft, allerdings blickt man auch nicht allzu zuversichtlich in die Zukunft des SEB Immoinvest. Dieser ist gerade – wie so viele andere Immobilienfonds auch – geschlossen und muss spätestens im Mai 2012 wieder eröffnen oder ihm droht die Abwicklung.
Die Ratingagentur Scope veröffentlichte kürzlich ihre jährliche Fondsbewertung über die Branche der offenen Immobilienfonds: hierbei kommt der TMW Immobilien Weltfonds der TMW Pramerica mit keinem guten Worte davon. Scope schätzt die Chancen einer Wiedereröffnung des TMW Immobilien Weltfonds als gering ein, sodass den Anlegern ein hohes Risiko der Abwicklung des TMW Immobilien Weltfonds nach dem Ende der Schließungsphase gegenübersteht.
Ein weiterer offener Immobilienfonds kann sich derzeit aufgrund der schwierigen Marktlage nicht länger offen halten und musste nun die Aussetzung der Rücknahme der Anteilscheine beschließen: der db ImmoFlex der DWS Investment GmbH ist ein Dachfonds, der in verschiedene offene Immobilienfonds investierte und dessen Liquiditätsquote von derzeit 7 % laut Geschäftsführung nicht ausreiche, um alle Rückgabewünsche der Anleger bedienen zu können.
Der Axa Immoselect ist seit November 2009 geschlossen und demnach endet die gesetzliche Höchstfrist für die Schließung im November diesen Jahres. Wie es für den Axa Immoselect danach weitergeht, ob er also wieder für seine Anleger öffnen wird, kann derzeit nicht gesagt werde. Allerdings mehren sich die Spekulationen über eine mögliche Schließung, da die Anteile des Axa Immoselect derzeit mit erheblichen Abschlägen an der Börse gehandelt werden – mit größeren Abschlägen als andere offene Immobilienfonds, die derzeit ebenfalls die Rücknahme der Anteile ausgesetzt haben. Durch teilweise massive Abwertungen in den vergangenen Monaten wurde die Einjahres-Performance des Axa Immoselect per Ende März auf -4 % gedrückt.
Der CS Euroreal wird voraussichtlich kommende Woche über eine Wiedereröffnung entscheiden, nachdem er im Mai 2010 die Rücknahme der Anteilscheine aussetzte, da der CS Euroreal zum damaligen Zeitpunkt Mittelabflüsse von mehr als 300 Mio. Euro zu erleiden hatte, die – wie die Fondsgeschäftsführung ausführte – auf die Veröffentlichung des Diskussionsentwurfs zum „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts“ zurückzuführen waren. Damit begann die maximale Schließungsfrist von 2 Jahren erneut – der CS Euroreal wurde im Oktober 2008 bereits einmal bis zur Jahresmitte 2009 geschlossen - für den CS Euroreal zu laufen, sie endet spätestens im Mai 2012. Hierbei sind etliche Anleger betroffen, da der CS Euroreal mit einem Fondsvolumen von über 6 Mrd. Euro zu den Branchenriesen gehört.
Die Fondsgeschäftsführung des SEB Immoinvest ließ am 27.04.2011 verlauten, dass der Fonds im Mai 2011 nicht wiedereröffnen wird, sondern ein weiteres Jahr bis also spätestens Mai 2012 geschlossen bleibt. Dies bedeutet, dass Anleger ein weiteres Jahr an den SEB Immoinvest gebunden bleiben und ihre Anteile nicht gegen ihr investiertes Kapital zurücktauschen können. Die Verlängerung der Schließung begründet das Management des SEB Immoinvest damit, dass die Bruttoliquiditätsquote derzeit nicht ausreiche, um alle Rückgabewünsche der Anleger bedienen zu können, ohne wieder in Schieflage zu geraten. Es sollen demnach erst noch etliche weitere Immobilien während der neuerlichen Schließungsphase verkauft werden.
Auch wenn das Emissionshaus MPC Capital wieder mit dem Vertrieb von neuen Schiffsfonds begonnen hat, wie Anfang dieses Jahres mit der Platzierung des Capesize Bulkers MS Rio Manaus, bei welchem die Fondsinitiatoren aus der Krise gelernt haben und der MS Rio Manaus einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis Rechnung trägt, ist die Krise bei den Containerschiffen der MPC Capital noch längst nicht ausgestanden.
Bereits 2009 gab es erste Pleiten von Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen, 2010 sind noch einmal deutlich mehr von der Krise betroffen. Es wird geschätzt, dass ca. 250 000 Deutsche mindestens 45 Milliarden Euro in Schiffsfonds/Schiffsbeteiligungen angelegt haben, welche Tanker, Containerschiffe oder Frachter betreiben. Bei einem Großteil dieser Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen – Schätzungen zufolge sind ca. 1000 von der Krise betroffen - droht nun der Totalverlust für die Anleger, wobei aber der Schaden in seinem ganzen Ausmaß noch nicht vorhergesagt werden kann.
Schiffsfonds leiden in letzter Zeit deutlich unter der Schifffahrtskrise: schon einige Fonds mussten Insolvenz anmelden, andere erarbeiten Sanierungspläne. Auch die Tankschifffahrtsbranche blieb hiervon nicht verschont, vor allem die Überkapazität an Tankern macht sich hier bemerkbar. Nun berichtet das Wirtschaftsmagazin Capital in seinem Artikel vom 6.4.2011, dass Tankerfonds vom Untergang bedroht sind, da die USA und China künftig deutlich weniger Rohöl importieren wollen, wovon zehntausende Anleger betroffen wären.
Der BGH sprach dem Kläger in seinem Urteil vom 22.03.2011 (XI ZR 33/10) vollumfänglich einen Schadensersatzanspruch wegen der Verletzung von Beratungspflichten durch die Deutschen Bank zu, die diese in Bezug auf den Kauf eines von ihr konzipierten Spread Ladder Swap tätigte. Dieses Urteil des BGH bezüglich der Spread Ladder Swaps hat enorme Bedeutung für Anleger hochkomplexer Anlageprodukte, denn der Intransparenz, wie sie durch die Banken bei der Anlageempfehlung praktiziert wird, wurde nun ein Riegel vorgeschoben. Zudem dürfte nun eine Klagewelle weiterer Schadensersatzklagen auf die Deutsche Bank zurollen, da das Produkt Spread Ladder Swap von der Deutschen Bank in den Jahren 2004 und 2005 vornehmlich an viele Unternehmen und Kommunen verkauft wurde, deren Verluste sich ähnlich abzeichneten, wie die des Klägers im vorliegenden Fall.
Der steuerliche Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der Differenz des Buchwerts eines Schiffes und des geschätzten Marktwerts des Schiffes mitsamt den stillen Reserven und wird zum Zeitpunkt des Wechsels eines Schiffes von der normalen Gewinnermittlungsart zur Tonnagebesteuerung ermittelt, da im Zuge dessen die stillen Reserven des Schiffes aufzudecken sind. Aber auch bei der Finanzierung eines Schiffes durch Fremdwährungsdarlehen kommt es zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags, wobei er in diesem Fall durch verschiedene Wechselkursverhältnisse zum Zeitpunkt der Aufnahme des Darlehens sowie zum Zeitpunkt des Wechsels zur Tonnagesteuer resultiert.
Die Negativnachrichten um den von den Emissionshäusern HCI und MPC aufgelegten geschlossenen Fonds Deepsea Oil Explorer reißen nicht ab. Noch im Juli wollte die HCI von ihren Gesellschaftern ein „Sanierungskonzept“ abgesegnet haben, nach dem 100 Millionen US-Dollar Mehrkosten für die HCI MPC Deepsea Oil Explorer nötig sind. Diese Finanzspritze wurde notwendig, weil erhebliche Lieferverzögerungen entstanden sind. Eigentlich sollte die Plattform, in die der HCI MPC Deepsea Oil Explorer investiert, im August 2010 an den brasilianischen Charterer und Staatskonzern Petrobas ausgeliefert werden. Zunächst wurde von einer Verzögerung der Ablieferung bis Mai 2011 gesprochen, wahrscheinlicher ist aber, dass die Ablieferung erst im Oktober 2011 am Ablieferungsort vor der brasilianischen Küste vorgenommen werden kann. Da Verzögerungen immer auch erhebliche Mehrkosten bedeuten, sollten die 100 Mio. US-Dollar durch eine Anleihe finanziert werden.
Bei vielen Filmfonds und Medienfonds der KGAL, Hannover Leasing, Victory, ALCAS, LHI, Apollo drohen Anlegern erhebliche Steuernachforderungen. Es verwundert deswegen nicht, dass die meisten Anleger sehr verärgert und enttäuscht von ihrem Medienfonds/Filmfonds sind. Was sie aber vor allem ärgert, ist, dass das Finanzamt berechtigt ist auf die Steuernachforderung 6 % p.a. Zinsen rückwirkend seit der Entstehung der Forderung geltend zu machen. Diese Zinsen können horrende Summen erreichen, sodass Anleger bei Filmfonds und Medienfonds der KGAL, Hannover Leasing, Victory, ALCAS, LHI, Apollo mit bis zu 60 % bezogen auf die Steuerforderung bezahlen müssten.
Anleger der Hannover Leasing Montranus Medienfonds (Beteiligungsangebot Nr. 143, MONTRANUS Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 158, MONTRANUS Zweite Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 166, MONTRANUS Dritte Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG) dürfen aufatmen: zum ersten Mal wurde eine Sparkasse wegen fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit dem Erwerb der Medienfonds Hannover Leasing Montranus I bis III vom LG Darmstadt am 08.02.2011 auf Schadensersatz verurteilt (Az. 27 O 283/10 - nicht rechtskräftig). Der Kläger kann demnach von der Sparkasse Rückabwicklung verlangen, was bedeutet, dass der Sparkassenkunde sein investiertes Geld abzüglich erhaltener Ausschüttungen zurückerhält und der Sparkasse die Anteile an dem Hannover Leasing Montranus Medienfonds übertragen muss. Weiterhin muss die Sparkasse den Kunden aus der Darlehensverbindlichkeit freistellen, die dieser auf Empfehlungen der Sparkasse hin zur Finanzierung der Beteiligung an dem Hannover Leasing Montranus Medienfonds abgeschlossen hat. Festgestellt hat das LG Darmstadt schließlich noch, dass die Sparkasse dem Kläger alle weiteren finanziellen Nachteile zu ersetzen hat, die aus der erwarteten steuerlichen Aberkennung folgen.
Im Jahre 2002 gab es seine Gesetzesänderung, die die Verjährungsvorschriften grundlegend neu regelte. Hiernach drohen viele Ansprüche aus Beratungshaftung der Medienfonds ALCAS, Hannover Leasing, KGAL, Apollo, LHI, Victory, Mediastream, Equity Pictures, Boll, N1, Cinerenta, bei denen die Anlage vor 2002 geschlossen wurde, schon zum 31.12.2011 zu verjähren. Dies bedeutet für Anleger der ALCAS, Hannover Leasing, KGAL, Apollo, LHI, Victory, Mediastream, Equity Pictures, Boll, N1, Cinerenta, dass sie dringend vor Jahresende handeln müssen, da sie ansonsten Schäden, die ihnen aus den Medienfonds ALCAS, Hannover Leasing, KGAL, Apollo, LHI, Victory, Mediastream, Equity Pictures, Boll, N1, Cinerenta entstanden sind nicht mehr geltend machen können und somit auf ihrem Schaden sitzen bleiben.
Die Fundus-Gruppe (www.fundus.de) legt seit Jahren zahlreiche Immobilienfonds auf. Über 5 Milliarden Euro wurden nach eigenen Angaben bereits platziert. Rund 56.000 Anleger halten Anteile an von Fundus aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds. Die bekanntesten Immobilien sind das Luxushotel Adlon in Berlin (Fundus Fonds 31) und das Grand Hotel Heiligendamm (Fundus Fonds 34). Beide Projekte wurden von einer Vielzahl von Anlegern über geschlossene Fonds der Fundus-Gruppe finanziert. Daneben wurden auch folgende Projekte finanziert: Fundus Fonds 32 Forum Köpenick, 36 Strandhotel Zingst-Darss, Fundus Fonds Adlon Residenz, Spezialfonds 08 - Westpark.
Die Welle der negativen Nachrichten für offene Immobilienfonds findet derzeit kein Ende: vor allem Anleger der Axa Immoselect, Axa Immosolutions, Allianz Premium Management, CS Euroreal, DEGI International, DEGI Europa, DEGI German Business, DEGI Global Business, KanAm US-Grundinvest, Morgan Stanley P2 Value, SEB Immoinvest, TMW Immobilien Weltfonds, UBS (D) 2 Sector Real Estate Europe, UniImmo Global brauchen gerade starke Nerven, da ihre Fonds entweder geschlossen sind und sie derzeit also nicht an ihre Anlage herankommen, oder aber – was noch schlimmer ist – abgewickelt werden müssen.
Vorerst erscheint ein Verkauf der Immobilie des Grand Hotel Heiligendamm oder eine Insolvenz durch die Gesellschafter des Fundus Fonds 34 abgewendet worden zu sein. Auf der Gesellschafterversammlung, welche am 11. März 2011 im Grand Hotel Heiligendamm stattgefunden hat, stimmten 74 % der Gesellschafter für ein Sanierungskonzept, welches ihnen von dem Initiator des Fundus Fonds 34 und dessen Geschäftsführer Anno August Jagdfeld gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) vorgelegt wurde.
Der Morgan Stanley P2 Value, welcher sich derzeit in der Phase der Abwicklung befindet und aufgelöst werden soll, war mit mehr als 11 % seines Vermögens in Japan engagiert. Zwar hätten die Gebäude, wie die Fondsleistung des Morgan Stanley P2 Value mitteilte, nur leichte kleinere Schäden von dem Erdbeben davongetragen, eine abschließende Bewertung sei aber bislang noch nicht möglich gewesen. Zudem seien Erdbebenversicherungen abgeschlossen worden, so das Management des Morgan Stanley P2 Value, wobei aber noch geklärt werden muss, welche Schäden hierbei von den Versicherungen bezahlt werden und welche nicht.
Der TMW Immobilien Weltfonds von Pramerica hält in seinem Immobilienportfolio zwei Gebäude, die in Japan liegen. Das die Katastrophe in Japan auslösende Erdbeben habe die Gebäude des TMW Immobilien Weltfonds in Tokio und Yokohama nicht getroffen: es entstanden nur kleinere Schäden im Innern des Gebäudes in Tokio, ansonsten seien aber keine Beschädigungen zu entdecken gewesen, wie die Fondsleitung des TMW Immobilien Weltfonds mitteilte.
Für die Bremer Reederei Beluga läuft es in letzter Zeit alles andere als rund. Nach dem in der vergangenen Woche deren Chartergesellschaft und die Beluga Shipping GmbH mit über 300 Beschäftigten Insolvenz anmelden mussten, gingen bereits viele Experten von einem Dominoeffekt für die Unternehmensgruppe aus. Dieser hat sich nun bewahrheitet, da weitere 5 Töchtergesellschaften einen Insolvenzantrag gestellt haben. Betroffen hiervon sind laut Amtsgericht Bremen die Beluga Fleet Management Beteiligungsgesellschaft, die Beluga Fleet Management, die Beluga Marine Service, die Beluga Offshore Crewing und die Beluga Sea Academy. Diese Unternehmen beschäftigen mehr als 100 Mitarbeiter.
Das von Kommunen und mittelständischen Unternehmen lang ersehnte BGH-Urteil in Bezug auf Spread Ladder Swaps (Zinsswap, Zins Swap) wurde gestern, am 22. März 2011, endlich zu ihren Gunsten gefällt: die Deutsche Bank muss dem hessischen Unternehmen Ille eine halbe Million Euro Schadensersatz für Verluste des Unternehmers zahlen, die dieser im Zusammenhang mit hochspekulativen Zinswetten, sogenannten Spread Ladder Swaps (Zinsswap, Zins Swap), erlitten hat.
Die ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG befindet sich seit dem 31.12.2010 in Liquidation. Das Kommanditkapital beträgt ca. 70 Mio. Euro und wird von 1628 Kommanditisten gehalten. Mit Schreiben vom 1. März 2011 wurden diese über die derzeitige Lage des ApolloProScreen Medienfonds informiert:
Nun ist passiert, was schon länger befürchtet wurde: die Beluga Chartering GmbH, ein Tochterunternehmen der Beluga Gruppe, stellte am 16. März 2011 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Der Antrag erfolgte, da erhebliche Unregelmäßigkeiten im Hinblick auf Umsatz und Liquidität aufgedeckt wurden, so die Mitteilung der Unternehmensgruppe. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Bremer Rechtsanwalt Edgar Grönda eingesetzt. Die Insolvenz der Beluga Chartering GmbH betrifft direkt auch Anleger in geschlossenen Schiffsfonds verschiedener Emissionshäuser, welche ihre Schiffe an die Beluga verchartert hatten.
Es überschlagen sich die Ereignisse bei der Bremer Reederei Beluga. Täglich häufen sich die Meldungen zu der derzeitigen Krise, der Abwärtstrend ist kaum aufzuhalten. Nur einen Tag nach dem Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens für die Beluga Chartering GmbH, welche für das Kerngeschäft zuständig war, hat nun auch deren Dachgesellschaft Beluga Shipping Insolvenz anmelden müssen. Ca. 230 Mitarbeiter sind von deren Insolvenz betroffen, so teilt dies das Amtsgericht Bremen mit. Die Beluga Shipping GmbH war zuständig für die strategische Planung und Entwicklung von Finanzierungsmodellen und stellte Dienstleistungen für die Tochter-Firmen bereit.
Wir berichteten bereits über die Insolvenz der Hamburger Regionalfluglinie Hamburg International und deren Auswirkung auf diverse Flugzeugfonds/Flugzeugleasingfonds. Von der Insolvenz der Hamburg International waren insgesamt vier Emissionshäuser betroffen, wobei deren Flugzeugfonds/Flugzeugleasingfonds ihre Flugzeuge des Typs A 319 jeweils an die Hamburg International geleast hatten und nun durch die Insolvenz der Hamburg International den Ausfall von Leasingraten zu verbuchen hatten.
Wir berichteten bereits, dass der König & Cie. Renditefonds 60 tief in die Krise gestürzt ist; nun hat es auch den König & Cie. MT Cape Bird Schiffsfonds getroffen. Auch dieser leidet unter dem Rückgang der Charterraten durch die weltweite Finanzkrise und die sich daraus ergebenden Folgen wie Liquiditätslücken und Tilgungsstundungen.
Der ca. 3 Mrd. Euro schwere Axa Immoselect ist - wie so viele andere offene Immobilienfonds auch - bereits seit einiger Zeit geschlossen. Dies bedeutet, dass Anleger ihre Anteile des Axa Immoselect nicht zurückgeben können und deswegen auch ihr Geld nicht aus dem Fondsvermögen zurückerhalten. Die gesetzliche Höchstfrist der Schließung beträgt 2 Jahre; diese wird im Fall des Axa Immoselect voraussichtlich voll ausgereizt werden, sodass die Rücknahme der Anteilsscheine des Axa Immoselect bis maximal zum 16. November 2011 ausgesetzt bleibt.
Wir berichteten, dass Verhandlungen zwischen der Wells Fargo und BAC ergebnislos geblieben sind und die Entscheidung des Gerichts bezüglich des Antrags von BAC auf Gläubigerschutz abzuwarten war. Lange bangten die Anleger, nun hat das Gericht am 22.02.2011 zugunsten der US-Bank Wells Fargo entschieden: das Gericht lehnte den LTAP-Antrag zum Gläubigerschutzverfahren der BAC ab, da der kurzfristige Marktwert des Portfolios zu gering sei, um angemessenen Schutz für Wells Fargo und die laufende Prämienfinanzierung darzustellen.
AKTUELL 28.02.2012 Insolvenz des Fundus Fonds 34
Ein knappes Jahr ist es her, da schien der Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm gerettet. Die Nachricht, dass das Grandhotel am 28.02.2012 Insolvenz anmelden musste, dürfte für die Anleger ein Schock sein. Es fehlt an Geld, um die Kreditzinsen zu zahlen. Die im letzten Jahr beschlossenen Sanierungsmaßnahmen, wie etwa der Versuch, neue Investoren einzubinden, schlugen fehl. Der Betrieb des Grandhotels Heiligendamm soll aber aufrecht erhalten werden. Wie geht es für die Anleger von Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm nun weiter?
Das Grandhotel Heiligendamm ist seit dem G-8-Gipfel im Sommer 2007 weltbekannt. Die Fundus-Gruppe legte Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm im Jahr 1999 auf. Seit der Eröffnung des Grandhotels Heiligendamm im Jahr 2003 ist die Geschichte des Immobilienfonds wechselhaft. Die Hotelgeschäfte liefen nicht so gut wie erhofft, die durchschnittliche Auslastung des Hotels lag bei rund 40 %. Benötigt wurden aber 60 % Auslastung und so mehrten sich die Verluste. Deshalb versucht Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm seit 2007 weitere Investoren anzuwerben, jedoch konnten nur 8 Mio. Euro statt der benötigten 32 Mio. Euro akquiriert werden. Im Januar 2009 wechselte das Hotelmanagement, das seitdem von der Fundus-Gruppe selbst übernommen wird.
Grund für die Insolvenz ist, dass die finanzierenden Banken nicht bereit sind, die laufenden Kredite zu verlängern. Nach Angaben von Fundus-Fonds ist das Unternehmen selbst nicht überschuldet. Es werde von Seiten Fundus Fonds' auch von einer vollständigen Befriedigung der Banken und Lieferanten ausgegangen. Der Hotelbetrieb soll aufrechterhalten werden. Im Insolvenzverfahren sollen nun neue Investoren gefunden werden. Allerdings wissen Anleger von Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm auch, dass die Suche nach Investoren und frischem Kapital sich bislang als vergeblich erwies.
Anleger von Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm, die nicht tatenlos zusehen wollen, dass ihr eingesetztes Geld möglicherweise verloren gehen könnte, sollten erwägen, ihre Kapitalanlage rechtlich überprüfen zu lassen, um mögliche Wege und Handlungsoptionen auszuloten. Anleger, die ihre Beteiligungen nach dem 01.01.2002 erwarben und jetzt rechtliche Schritte einleiten möchten, sollte beachten, dass ihre Ansprüche nach 10 Jahren verjähren. Die Anleger sollten daher überprüfen an welchem Datum sie ihre Anteile an Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm erwarben. Wegen der drohenden Verjährung sollten Anleger von Fundus Fonds 34 Grand Hotel Heiligendamm, die rechtliche Unterstützung wünschen, umgehend handeln.
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Der Fundus Fonds 34 wurde 1999 von dem Initiator Anno August Jagdfeld aufgelegt und finanziert seither das Grand Hotel Heiligendamm; beteiligt sind an dem Fundus Fonds 34 ca. 2000 Anleger bei einem Investitionsvolumen von ca. 127 Mio. Euro. Der Fundus Fonds 34 gehört hierbei zur Fundus-Gruppe, welcher in den 90er Jahren verschiedene Immobilienfonds platzierte und dabei mehr als 5 Milliarden Euro von ca. 56 000 Anlegern einsammelte. Unter diesen Immobilienfonds sind prestigeträchtige Objekte wie das Hotel Adlon des Fundus Fonds 31 in Berlin, sowie eben das Grand Hotel Heiligendamm des Fundus Fonds 34. Doch beide Fundus-Fonds bleiben weit hinter den Erwartungen der Anleger zurück: während es bei dem Fundus Fonds 31 erneut keine Ausschüttungen für die Anleger gibt, geht es bei dem Fundus Fonds 34 um viel mehr, da der Verkauf der Immobilie oder die Insolvenz des Fundus Fonds 34 droht.
Der Fundus Fonds 31 wurde 1994 von dem Initiator Anno August Jagdfeld aufgelegt und finanziert seither das Hotel Adlon in Berlin; beteiligt sind an dem Fundus Fonds 31 mehr als 5000 Anleger. Der Fundus Fonds 31 gehört zur Fundus-Gruppe, welche in den 90er Jahren etliche Immobilienfonds platzierte und mehr als 5 Milliarden Euro von 56 000 Anlegern einsammelte. Zu den prestigeträchtigsten Projekten der Fundus-Gruppe gehören eben hierzu das Hotel Adlon des Fundus Fonds 31 und das Grand Hotel Heiligendamm des Fundus Fonds 34. Allerdings laufen nicht alle Fonds der Fundus Gruppe zur Zufriedenheit ihrer Anleger, so auch der Fundus Fonds 31.
Die DCM Deutsche Capital Management AG aus München zählt zu einem der führendsten unabhängigen Emissionshäuser für geschlossene Fonds. Neben dem Kernsegment der Immobilien im In- und Ausland, bietet die DCM Deutsche Capital Management AG auch zahlreiche geschlossene Medienfonds, Containerfonds, Solarfonds, Flugzeugfonds und Dachfonds an. 1986 wurde die Deinböck KG gegründet, die später in der DCM Deinböck Capital-Management AG aufging, welche sich schließlich im Jahr 2003 zur DCM Deutsche Capital Management AG umfirmieren ließ.
Wir berichteten bereits vor einigen Wochen über die Entwicklungen bei dem Emissionshaus BAC, dessen US-Lebensversicherungsfonds „Life Trust“ in den Lebensversicherungspolicenpool Life Trust Asset Pool LLLP (LTAP), in dem Lebensversicherungspolicen gebündelt waren, investiert hatten, welcher aber nach Problemen mit der kreditgebenden Bank Wells Fargo Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 in den USA gestellt hatte. Seither bangen Anleger der Life Trust Fonds um ihr Geld, denn: würde die Wells Fargo die Lebensversicherungen des LTAP verwerten – diese wurden als Sicherheit für einen Kredit hinterlegt – droht der Totalverlust der Einlage für die Anleger der Life Trust Fonds. Am 10.02.2011 sollte das US-Gericht über den Antrag des LTAP entscheiden.
Das OLG Stuttgart hat am 27.10.2010 in Bezug auf Zinsswaps, insbesondere Spread Ladder Swaps (Zinsswap, Zins Swap), ein Urteil zugunsten des Anlegers, einem kommunalen Zweckverband, gefällt: Es sprach der kommunalen Interessengemeinschaft vollständigen Schadensersatzanspruch in Höhe der Verluste von 710 000 € zuzüglich Zinsen zu, da die Bank ihre Beratungspflichten verletzt hatte.
Am Dienstag den 8.02.2011 verhandelte der BGH den Fall eines mittelständischen Unternehmens gegen die Deutsche Bank AG, welche mit diesem eine riskante Zinswette, einen sogenannten Spread Ladder Swap (Zinsswap, Zins Swap) abgeschlossen hatte, wodurch der Unternehmer hohe Verluste zu erleiden hatte. Der Unternehmer klagt nun auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung und Täuschung durch die Deutsche Bank bezüglich des Spread Ladder Swap (Zinsswap, Zins Swap) Die Entscheidung des BGH wurde allerdings auf den 22.03.2011 verschoben, sodass die Deutsche Bank bis dahin noch etwas zittern muss.
Am 28. Oktober 2010 erging erneut ein Urteil zugunsten eines geschädigten Anlegers eines Medienfonds, nämlich dem MACRON Filmproduktion GmbH & Co. Projekt 1 KG (im Folgenden: MACRON), der von ALCAS / KGAL am 22.12.2003 aufgelegt wurde. In diesem Urteil entschied das LG Heilbronn – hauptsächlich gestützt auf die kick-back Rechtsprechung des BGH - dass dem Kläger gegen die Beklagte, die als beratende Bank tätig wurde, ein Anspruch auf Schadensersatz, also Rückabwicklung des Kaufs der Fondsanteile, zusteht. Dies bedeutet, die beklagte Bank muss nun den Kläger so stellen, als habe er die Beteiligung an dem MACRON Filmfonds nie getätigt. Zusätzlich wurde festgestellt, dass der Kläger Ersatz künftiger Schäden aus der steuerlichen Nichtanerkennung der Beteiligung an dem MACRON Medienfonds von der Beklagten verlangen kann.
Die Krise der offenen Immobilienfonds ist noch nicht überstanden. Ende November 2010 hat auch die Geschäftsführung der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH die Aussetzung der Rücknahme der Anteile des DEGI German Business beschlossen. Die Schließung ist zunächst nur befristet auf 3 Monate, ob er allerdings danach wieder öffnen wird oder nicht, bleibt bislang noch fraglich. Somit sind also alle 4 offenen Immobilienfonds von Aberdeen Immobilien – außer dem Sondermandat ECT für Eurocastle – geschlossen.
Der erst 2005 aufgelegte offene Immobilienfonds „TMW Immobilien Weltfonds“ bleibt weiterhin geschlossen, das heißt dass er auch künftig keine Anteile der Anleger zurücknehmen wird. Diese Meldung ließ die Geschäftsführung der TMW Pramerica Property Investment GmbH am 20.01.2011 verlauten. Anleger des TMW Immobilien Weltfonds könnten also bis spätestens zum 8. Februar 2012 an ihre Investition in den Fonds gebunden sein.
Die Schifffahrtsbranche befindet sich bekanntlich zurzeit in großer Seenot: bereits einige Schiffsfonds mussten Insolvenz anmelden, andere versuchen ihre Liquiditätsschwierigkeiten durch Sanierungskonzepte zu überwinden. So auch die MS Wehr Weser Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG (MS Wehr Weser) der Lloyd Fonds AG. Im Jahre 2001 wurde die MS Wehr Weser von dem Emissionshaus Lloyd Fonds AG als geschlossener Schiffsfonds aufgelegt, bereits einige Jahre später kämpft sie um ihr Überleben. Auch hier wird in erster Linie die Weltwirtschaftskrise als Ursache genannt.
Geschlossene Schiffsfonds stecken seit einiger Zeit in einer tiefen Krise. Verschiedene Gründe werden hierfür genannt: zunächst einmal die weltweite Wirtschaftskrise, weiterhin der Rückgang der Fracht- und Charterraten und dass allgemein zu viele neue Containerschiffe auf dem Markt vorhanden sind, die nicht alle ausgelastet werden können. Im Zusammenhang mit kriselnden geschlossenen Schiffsfonds war das Containerschiff Mar Catania des geschlossenen Dachfonds HCI Shipping Select XV einer der ersten Schiffsfonds, der Insolvenz anmelden musste.
Nach Berichten von Börse Online haben sich die CFB Fonds 142 (Sachsenhausen), CFB Fonds 150 (Joseph-Bech-Building Luxemburg), CFB Fonds 159 (Eschborn Plaza) mit dem Schweizer Franken verspekuliert. Börse Online berichtet, dass Anleger von den Fonds im Dezember 2010 Post bekommen hätten, in der davon gesprochen werde, dass die Fonds Kredite in Schweizer Franken aufgenommen hätten. Wegen des Wertverlusts des Euro gegenüber dem Franken würden die darlehensgebenden Banken nun weitere Sicherheiten verlangen. Deshalb würde für die CFB Fonds 150 und 159 die nächste Ausschüttung ausfallen. Die Gesellschaften sollen nach Angaben von Börse Online 12,5 Mio € bis Jahresende 2010 an zusätzlichen Sicherheiten aufbringen müssen.
Anlegern der KGAL, ALCAS, Hannover Leasing, LHI, Apollo, Victory, Boll, Cinerenta, Equity Pictures, N 1 Filmfonds droht Verjährung. Die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat deshalb und wird noch in den nächsten beiden Wochen zahlreiche Verfahren zur Hemmung der Verjährung einleiten. Anleger sollten handeln.
Die Krise der Schifffahrtsindustrie hat schon verheerende Folgen angenommen: viele Schiffsfonds mussten bereits Insolvenz anmelden, etliche andere erarbeiten Sanierungskonzepte. Auch der Schiffsfonds MS Emilia Schulte Shipping GmbH & Co. KG (MS Emilia Schulte) der Lloyd Fonds AG, welcher 2002 aufgelegt wurde, befindet sich nun unter den krisengebeutelten Fonds mit Liquiditätsschwierigkeiten.
Der Dachfonds Premium Portfolio, aufgelegt von der Lloyd Fonds AG, investiert zugleich in Schiffsbeteiligungen, Immobilien-, Private Equity- sowie sonstige Beteiligungen, wie z.B. Flugzeugfonds. Hierunter beteiligte sich der Premium Portfolio auch unter anderem an dem Air Portfolio II, der gleichfalls von der Lloyd Fonds AG aufgesetzt wurde, und welcher sich an 2 Flugzeugfondsgesellschaften mit je einem Flugzeug beteiligt.
Apollo Filmfonds: Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüft derzeit für einige geschädigte Anleger der Apollo Medienfonds ihre Rechte bezüglich einer Schadensersatzklage gegen ihre Berater. Klagen werden gegenwärtig vorbereitet, da Verjährung der Ansprüche droht und diese durch eine Klageerhebung schnellstmöglich gehemmt werden soll.
Anleger des Axa Immoselect Immobilienfonds sollten vor einer möglichen Verjährung ihre Ansprüche prüfen lassen.
Victory Medienfonds: Mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH prüfen derzeit einige geschädigte Anleger der Victory Medienfonds ihre Rechte bezüglich einer Schadensersatzklage gegen ihre Berater. Die Klagen werden gegenwärtig vorbereitet, da Verjährung der Ansprüche droht und diese durch eine Klageerhebung schnellstmöglich gehemmt werden soll.
Anleger des Morgan Stanley P2 Value fragen sich, ob nach der Liquidierung eine Klage auf Schadensersatz sinnvoll ist, oder ob man weiter warten und hoffen soll. Derzeit bereitet die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zahlreiche Klagen für Anleger des Morgan Stanley P2 Value gegen die Berater und Banken (Dresdner Bank, Commerzbank) Klagen vor, weil dies für sinnvoll gehalten wird. Es werden von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll bereits zahlreiche Anleger des Morgan Stanley P2 Value vertreten, die aber keine Interessengemeinschaft Morgan Stanley P2 Value bilden, da wir dies bis jetzt für nicht sinnvoll erachten.
Der AXA Immoselect bleibt nach Angaben der AXA Investment Managers Deutschland GmbH für bis zu 12 weitere Monate geschlossen. Anteile an dem AXA Immoselect werden daher nicht wie vorgesehen ab dem 16.11.2010 wieder zurückgenommen. Die ersten 12 Monate nach der Schließung sind abgelaufen und Anleger hofften darauf, ihre Anteile wieder verkaufen zu können. Eine Rückgabe der Anteile an dem AXA Immoselect wird nun bis zu 12 weitere Monate nicht möglich sein.
Bei den Medienfonds MONTRANUS I, II, III der Hannover Leasing (Beteiligungsangebot Nr. 143, MONTRANUS Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 158, MONTRANUS Zweite Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 166, MONTRANUS Dritte Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG) droht für viele Anleger mit dem Schluss des Jahres die Verjährung ihrer Ansprüche. Deshalb bereitet die Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH derzeit verschiedene Klagen gegen die Berater vor.
Der offene Immobilienfonds DEGI International bleibt nach Informationen von Aberdeen Immobilien weiterhin geschlossen. Wie Aberdeen auf seiner Homepage verkündet, wird die Anteilsscheinrücknahme des DEGI International um weitere 12 Monate bis zum 16.11.2011 verlängert. Bis dahin können Anteile an dem DEGI International somit nicht an die Gesellschaft zurückgegeben werden. Begründet wird die Entscheidung damit, dass für den DEGI International die Liquiditätslage nicht ausreiche, um die wahrscheinlichen Rückgabewünsche von Investoren zu erfüllen.
Hannover Leasing, LHI, KGAL/ALCAS Medienfonds: bei vielen der Filmfonds droht Ende 2010 Verjährung, Rechtsanwälte informieren.
Im Jahre 2007 haben Anleger der Hannover Leasing, LHI, KGAL/ALCAS Medienfonds Post bekommen, aus denen die steuerliche Problematik hervorgeht. Damit dürfte Anlegern der Hannover Leasing, LHI, KGAL/ALCAS Medienfonds bekannt gewesen sein, dass es zu steuerlichen Problemen kommen kann und sie falsch beraten wurden. Anleger der Hannover Leasing, LHI, KGAL/ALCAS Medienfonds, die noch keine verjährungshemmenden Maßnahmen eingeleitet haben, sollten spätestens jetzt handeln.
Der geschlossene AXA Immoselect, der vielen Anlegern Sorgen bereitet, weil derzeit keine Anteile wegen der Schließung mehr zurückgegeben werden können, bleibt nach Auskunft der Anlagegesellschaft bis 2011 geschlossen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen anderer Immobilienfonds, die abgewickelt werden müssen, machen sich Anleger des AXA Immoselect Sorgen um ihr Geld. Kurz vor der Verjährung reichen die im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwälte Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eine Klage auf Schadensersatz ein.
Die von der DG Bank später DZ Bank AG aufgelegten Immobilienfonds DG-Fonds Nr. 17, 26, 27, 30, 31, 32, 34, 35, 36, 37, 39, 41, die sich teilweise in Schwierigkeiten befinden, sind keine erfreulichen Anlagen für die Anleger. Die DG-Fonds wurden von Genossenschaftsbanken, Volksbanken und Raiffeisenbanken verkauft mit dem Ziel der Altersvorsorge. In vielen Fällen wurden die DG-Anlagen als sichere Anlage und Steuersparmodelle angepriesen. Die Anleger wurden nicht über die bestehenden Risiken der DG-Anlage aufgeklärt.
Nachdem bekannt wurde, dass der Morgan Stanley P2 Value nicht wieder öffnet, sondern abgewickelt werden muss, stehen viele Anleger hilflos dar. Der Morgan Stanley P2 Value wurde in vielen Fällen von der Dresdner Bank AG heute Commerzbank AG vertrieben. Die Anleger dachten, sie hätten eine jederzeit verkäufliche und sichere Anlage erworben und mussten nach den erheblichen Abwertungen des Morgan Stanley P2 Value, der Schließung und der Abwicklung feststellen, dass dies nicht im Ansatz der Wahrheit entsprach. Deshalb reichen kurz vor der Verjährung die im Kapitalanlagerecht tätigen Rechtsanwälte Dr. Ralf Stoll und Ralph Sauer von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eine Klage auf Schadensersatz ein.
Morgan Stanley hat für den Fonds P2 Value heute mitgeteilt, dass der P2 Value nicht mehr geöffnet wird, sondern abgewickelt werden muss. Entgegen den Erwartungen und der Zuversicht , die Morgan Stanley verbreitet hat, ist nun für die Anleger des Morgan Stanley P2 Value das eingetreten, wovor sie Angst hatten: die Abwicklung und Liquidation.
DEGI Europa offener Immobilienfonds wird abgewickelt und liquidiert und es erfolgt keine Öffnung zum 30.10.10 des geschlossenen DEGI Europa! Das berichtet Aberdeen Immobilien auf seiner Homepage. Es ist nun der Fall eingetreten, vor dem die Anleger des DEGI Europa Angst haben musste. Aberdeen berichtet, dass nicht garantiert werden könne, dass mit dem vorhandenen Kapital alle Rückgabewünsche erfüllt werden können.
Filmfonds, Medienfonds Verjährung droht: Montranus, Macron, MFP, MAT Movies, Kaledo, Linovo, MMDP, Apollo, Victory, BOLL, ALCAS, Hannover Leasing, VIP Medienfonds: Die Ansprüche der Anleger drohen zum Jahresende zu verjähren. Deshalb bereiten die Rechtsanwälte der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH derzeit zahlreiche Klagen, Ombudsmannverfahren und Güteanträge vor, um die Verjährung zu hemmen.
Der Anleger, ein kommunales Unternehmen zur Energieversorgung, klagte gegen die beratende Bank, da es mit dieser 2005 einen Zinsswap-Vertrag über einen Spread Ladder Swap einging, der für die Anlegerseite allerdings zu hohen Verlusten führte. Sie erhoben deswegen Klage gegen die Bank und brachten vor, dass diese ihre Aufklärungspflichten verletzt hatte, in dem sie dem Kläger die Risiken eines solchen Spread Ladder Swaps nicht genügend deutlich gemacht und zudem den hoch spekulativen Charakter eines solchen Geschäfts nicht hervorgehoben habe. Die Klägerin unterliege dem kommunalen Spekulationsverbot, dies sei der Beklagten auch bekannt gewesen, weswegen sie ihr ein solches Produkt wie den Spread Ladder Swap nicht habe verkaufen dürfen.
Der DEGI Europa der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH wertete in der Vergangenheit stark ab, so dass den Anlegern ein erheblicher Verlust droht. Aberdeen wirbt auf seiner Homepage damit, dass der DEGI Europa in Wirtschaftszentren in Europa investiert. 70% werde im europäischen Ausland und 30% in Deutschland investiert. Durch den hohen Auslandsanteil komme es zu steuerlichen Vorteilen. Außerdem seien die Objekte sorgfältig ausgewählt worden und es finde eine breite Risikostreuung statt.
Der DEGI International der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH ist weiterhin geschlossen, soll aber im November 2010 wieder geöffnet werden. Der offene Immobilienfonds DEGI International investiert überwiegend in Gewerbeimmobilien in wachstumsstarken Ballungsräumen. Trotz dieser Ausrichtung musst der DEGI International am 16.11.2009 wegen anhaltender Schwierigkeiten geschlossen werden.
Über Medienfonds und Filmfonds berichtet Spiegel Online am 27.09.2010, dass Anleger Steuern in Milliardenhöhe nachzahlen müssen. Der Fiskus will nach Angaben von Spiegel Online Filmfonds und Medienfonds von z.B. Hannover Leasing, KGAL, ALCAS oder LHI Leasing GmbH rückwirkend die Steuervorteile aberkennen.
Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen in einer Anzahl von mindestens 70 verschiedenen Fonds befinden sich nach einem Bericht von Focus Online in Schieflage. Nach dem Bericht seien bereits 11 Schiffsfonds insolvent, bei 5 weiteren Schiffsbeteiligungen stehe die Insolvenz bevor.
Der KanAm US-Grundinvest offene Immobilienfonds muss nach 2 Jahren abgewickelt werden, wie die Welt online berichtet. Damit erreicht die Krise der offenen Immobilienfonds einen neuen Höhepunkt. Erstmals muss mit dem KanAm US-Grundinvest ein offener Immobilienfonds abgewickelt werden. Für die Anleger des KanAm US-Grundinvest ist dies eine Katastrophe. Sie dachten, dass ihr Geld in eine sichere Anlage investiert wurde: einen offenen Immobilienfonds. So wurden die offenen Immobilienfonds von den Beratern zumindest meist angepriesen. Für die Anleger des KanAm US-Grundinvest hat sich dies nun als falsch herausgestellt.
P2 Value von Morgan Stanley offener Immobilienfonds erneut abgewertet. Für die Anleger des P2 Value von Morgan Stanley reißen die schlechten Nachrichten nicht ab.
Der P2 Value offener Immobilienfonds von Morgan Stanley steht schon seit längerem unter dem kritischen Blick seiner Anleger. Nun berichtet die FTD, dass ein erster Prozess aufgrund einer Klage einer Anlegerin des P2 Value gegen die Commerzbank mit einem Vergleich zu Ende gegangen sei. Es besteht daher Hoffnung für die Anleger des Morgan Stanley P2 Value, die teilweise viel Geld verloren haben. Die FAZ.net schreibt: "Es bestehen sehr gute Erfolgsaussichten für einen Vergleich."
Schiffsfonds der HCI Capital AG befinden sich nach Angaben des Handelsblattes in Schieflage. Das Schiff mit dem Namen Lake Erie des HCI-Schiffsfonds VII konnte nicht verkauft werden. Um den in die Krise geratenen Schiffsfonds zu retten, sollte das Schiff verkauft werden. Der Verkauf ist nun wegen der Krise in der Container-Schifffahrt gescheitert. Nach Angaben der Zeitschrift Finanztest befinden sich die Schiffsbeteiligungen HCI 1100 TEU Schiffsfonds I und Antje Schulte in der Krise. Das Schiff Mar Catania der HCI ist bereits pleite.
Die Medienfonds und Filmfonds der LHI (MFF, MP Film, Linovo, Kaledo), der Hannover Leasing (Meradin, Montranus, Magical, Moratim, Lord) und den Medienfonds der KGAL / ALCAS (MFP Munich Film Partners Beteiligungsangebot, MMDP, Macron, MAT Movies) sind für die geschädigten nicht immer ein Segen. Dies haben bereits auch die VIP Medienfonds, die Apollo Filmfonds, die N 1 Filmfonds, die Cinerenta Medienfonds, die Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG und die Victory Medienfonds gezeigt.
Schiffsfonds / Schiffsbeteiligungen: Stiftung Warentest Finanztest veröffentlicht Liste von Schiffsfonds in der Krise und rät Anlegern sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.
Bezüglich der ACI Alternative Capital Invest Dubai Fonds berichtet heute das Handelsblatt, dass der Verdacht auf Kapitalanlagebetrug bestünde. Außerdem äußert sich der vorläufige Insolvenzverwalter.
Nachdem nun die Dubai Fonds der ACI Alternative Capital Invest II., III., IV., V. insolvent sind und vor dem Amtsgericht Bielefeld Insolvenz angemeldet wurde, machen die Rechtsanwälte und Steuerberater der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Ansprüche gegen die Anlageberater geltend. Den Anlegern wurde empfohlen, spätestens jetzt mit einer Klage vorzugehen.
Ein DBVI / DFO Deutschlandfonds / Deutsche Beamtenvorsorge Berater ist in einem von Rechtsanwalt Ralph Sauer von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Gerichtsverfahren fast 30 Jahre nach der Beratung zu Schadensersatz verurteilt worden.
Das Amtsgericht Bielefeld, welches für das Insolvenzverfahren der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG IV. zuständig ist, hat am 13.09.2010 folgende Verfügung erlassen:
Das Amtsgericht Bielefeld, welches für das Insolvenzverfahren der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG V. zuständig ist, hat am 13.09.2010 folgende Verfügung erlassen:
Das Amtsgericht Bielefeld, welches für das Insolvenzverfahren der Dubai Fonds Alternative Capital Invest IV. Beteiligungs GmbH zuständig ist, hat am 13.09.2010 folgende Verfügung erlassen:
Das Amtsgericht Bielefeld, welches für das Insolvenzverfahren der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG II. zuständig ist, hat am 13.09.2010 folgende Verfügung erlassen:
Das Amtsgericht Bielefeld, welches für das Insolvenzverfahren der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG III. zuständig ist, hat am 13.09.2010 folgende Verfügung erlassen:
Nach dem am letzten Freitag bei dem Insolvenzgericht für die Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG II., ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG III., ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG IV. , ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG V. Insolvenzantrag gestellt wurde, hat heute das Insolvenzgericht Herrn Rechtsanwalt Dr. Norbert Westhoff zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat ein Anleger eines Apollo Medienfonds vor dem Landgericht Freiburg eine Klage gegen seinen Berater erhoben. Der geschädigte Anleger des Apollo Medienfonds fordert von dem Berater die Freistellung aller Ansprüche und die Zahlung von Schadensersatz.
Das Landgericht Aschaffenburg hat unter dem Aktenzeichen 32 O 568/09 in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil einen Anlageberater zu Schadensersatz verurteilt, der die Anlage in die Akzenta AG empfohlen hatte. Die Anleger hatten einen hohen Geldbetrag in die Akzenta AG investiert und dabei das Geld verloren.
Nach einem Pressebericht der Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG und der VCL Film + Medien AG hat die Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG ihre Tochter Equity Pictures Medienfonds GmbH an die VCL Film + Medien AG verkauft.
Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll und Steuerberater Reinhold Mutz von der im Kapitalanlagerecht tätigen Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bereiten verschiedene Klagen gegen Anlageberater und Banken vor, die Anlegern zu der Investition in Medienfonds der KGAL / ALCAS, der Hannover Leasing und der LHI Leasing GmbH geraten haben.
Mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat ein Anleger des Medienfonds ApolloProScreen GmbH & Co. Filmproduktion KG vor dem Landgericht Koblenz eine Schadensersatzklage gegen seinen Anlageberater erhoben. Der geschädigte Anleger des Apollo Filmfonds fordert von dem Berater die Freistellung aller Ansprüche und die Zahlung von Schadenersatz.
Den Anlegern des Medienfonds Beteiligungsangebot Nr. 160 MACRON Filmproduktion GmbH & Co. Projekt 1 KG der KGAL / ALCAS drohen nach einem noch nicht rechtskräftigen Urteil des Landgericht Berlin erhebliche Verluste.
Wir haben am 09.09.2010 bereits berichtet, dass der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG III. insolvent ist und Insolvenzantrag gestellt wird. Nun hat sich herausgestellt, dass auch die Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG IV. und der Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG V. insolvent sind.
Wie heute bekannt wurde, gibt es für die Anleger des Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG III. Dubai Fonds KG eine Hiobsbotschaft. Der Immobilienfonds ist insolvent und wird noch diese Woche wegen Zahlungsunfähigkeit bzw. drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen. Anleger des Dubai Fonds ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG III. Dubai Fonds KG müssen nun damit rechnen ihr gesamtes Kapital zu verlieren.
Wir vertreten derzeit Anleger der LHI Medienfonds KALEDO. Die LHI Leasing GmbH legte in der Vergangenheit verschiedene Filmfonds auf. Anleger müssen mit hohen Schäden rechnen
Morgan Stanley berichtet am 06.09.2010, dass Vorbereitungen für die Wiedereröffnung des offenen Immobilienfonds P2 Value getroffen werden. Nach eigenen Angaben sei der offene Immobilienfonds Morgan Stanley P2 Value gut gerüstet für die Zukunft.
Mit Urteil vom 15.07.2010, Aktenzeichen III ZR 336/08 hat der BGH bezüglich Steuersparmodellen, wie z.B. Medienfonds und Filmfonds, festgestellt, dass erlangte Steuervorteile in der Vergangenheit grundsätzlich nicht auf den Schadensersatzanspruch des Anlegers gegen die Bank und den Anlageberater angerechnet werden müssen. Dieses für uns bahnbrechende Urteil bringt endlich Rechtssicherheit für die Anleger von Steuersparmodellen wie z.B. Medienfonds und Filmfonds. Endlich können geschädigte Anleger von geschlossenen Fonds Klage erheben, ohne Angst haben zu müssen, dass die Steuervorteile der Vergangenheit angerechnet werden. Das Urteil ist wichtig für Anleger der Medienfonds und Filmfonds von ALCAS, KGAL, Hannover Leasing, LHI, VIP Medienfonds, Apollo Medienfonds, N1 Filmfonds, Cinerenta Filmfonds und Victory Medienfonds.
Anleger des Hannover Leasing Medienfonds MERADIN Beteiligungsangebot Nr. 136 könnte Ärger ins Haus stehen.
Laut Medienberichten drohen bei manchen KanAm Immobilienfonds Verluste in Millionenhöhe. Anleger sind verunsichert.
Gegen die Clerical Medical Lebensversicherung wurden weitere Klagen erhoben. Der Bundesgerichtshof hat zwischenzeitlich zugunsten der Anleger entschieden. Es bestehen daher gute Erfolgschancen.
Weitere Informationen zur Clerical Medical BGH Entscheidung:
BGH Clerical Medical
Es gibt wieder neue Hoffnung für die gebeutelten Anleger der DG-Fonds der DZ Bank AG früher DG Bank. Das OLG Stuttgart (Aktenzeichen 9 U 182/09) verurteilte die die Südwestbank AG zu Schadensersatz, weil sie nicht genügend aufgeklärt hatte. Mit diesem Urteil dürfen Anleger zuversichtlich sein, den DG-Fond ohne Schaden abstoßen zu können.
Mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wurde eine weitere Klage vor dem Landgericht Freiburg mit einem Streitwert von über € 200.000.- eingereicht. Es werden nun über 30 Verfahren mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll geführt. Weitere Klagen sind in Vorbereitung. Der Anleger hat verschiedene Zertifikate über die Targobank vormals Citibank gekauft (Alpha Express, TopZins Zertifikate). Nach der Insolvenz von Lehman Brothers hat er nun das gesamte Geld verloren. Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll wirft der Targobank vor, dass der Anleger nicht über die Risiken der Zertifikate aufgeklärt wurde. Zudem hätte die Bank darauf hinweisen müssen, dass sie einer der größten Gläubiger von Lehman Brothers ist und damit ein Interessenkonflikt bestand.
Anleger der DFO / DBVI Deutschlandfonds (DFO GmbH & Co. Deutschlandfonds KG vormalig Deutsche Beamtenvorsorge AG für Unternehmensbeteiligungen & Co. Deutschlandfonds KG, DFO GmbH & Co. 2. Deutschlandfonds KG vormals Deutsche Beamtenvorsorge Immobilienholding AG & Co. 2. Deutschlandfonds KG) dürfen nach neuen Urteilen verschiedener Gerichte neue Hoffnung schöpfen.
Der Prozess gegen Frank Schäfer von der Caviar Creator wird neu aufgerollt. Nachdem der zuständige Richter verstorben war, musste das ursprüngliche Verfahren beendet werden.
Die ACI Alternative Capital Invest GmbH & Co. KG VI. und VII. Dubai Fonds KG haben vor kurzem ihren Anlegern die Jahresabschlüsse (Bilanzen) zugesandt. Aus dem jeweiligen Jahresabschluss ergibt sich für die Fonds eine massive Abwertung.
Anlegern der Hannover Leasing Filmfonds bzw. Medienfonds (Beteiligungsangebot Nr. 143, MONTRANUS Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 158, MONTRANUS Zweite Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG, Beteiligungsangebot Nr. 166, MONTRANUS Dritte Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG) droht die Aberkennung von Steuervorteilen.
Nach Presseberichten drohen aufgrund einer Mitteilung der Munich Film Partners GmbH & Co. AZL Productions KG Anlegern des Filmfonds KGAL MFP Beteiligungsangebot Nr. 125 Änderungen in der steuer- lichen Behandlung und deshalb Steuernachzahlungen zzgl. Zinsen.
Die Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest (darin ein Rechtsanwalt) berichtet, dass auf Anleger Steuernachzahlungen zukommen werden. Viele Anleger haben oder werden noch Steuerbescheide on den Finanzämtern bekommen, aufgrund derer sie Steuern nachzahlen müssen.
Für geschädigte Anleger der Lehman Insolvenz gibt es nach einem Verfahren vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht neue Hoffnung. Vor einem Urteil nahm das Bankhaus Delbrück seine Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Hamburg zurück. Der geschädigte Anleger, der € 93.000.- in Lehman Zertifikate anlegte, erhält sein Geld zurück.
Das Accessio Wertpapierhandelshaus AG (Driver & Bengsch) hat Insolvenzantrag beim Amtsgericht Itzehoe gestellt. Nach eigenen Angaben der Accessio Wertpapierhandelshaus AG (Driver & Bengsch) bestehen die Gründe der bilanziellen Überschuldung und eine fehlende Fortführungsprognose.
Vor dem Landgericht Freiburg wurden zahlreiche Klagen gegen die Targobank (vormals: Citibank) mit Unterstützung von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der wegen der Lehman Insolvenz erhoben. Die Targobank verkaufte den Anlegern in großen Mengen verschiedene Zertifikate, wie z.B Top Zins Zertifikate, Alpha Express Zertifikate, Agrar Bonus Express Zertifikate verkauft. Das Geld der Anleger ist nach der Insolvenz nun weitgehend verloren.
Anleger der ALAG Automobil GmbH & Co. KG erhielten nun vor kurzem erneut eine Zahlungsaufforderung. Die ALAG Automobil GmbH & Co. KG fordert die geschädigten Anleger dazu auf, bereits gezahlte Ausschüttungen zurück zu zahlen bzw. die Sprintverträge weiterhin zu bedienen.
In einem von Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH vor dem Landgericht Offenburg geführten Verfahren, zeichnet sich ein Sieg für einen geschädigten Anleger ab.
Der Bundesgerichtshof hat Urteile des OLG Köln aufgehoben. Anleger des Fundus Fonds Nr. 27 haben den Fundus verklagt, da Sie die versprochenen Ausschüttungen nicht mehr erhalten haben. Die Anleger hatten sich in den 90er Jahren an einer Kapitalerhöhung des geschlossenen Fonds Fundus 27 KG beteiligt und die versprochenen Ausschüttungen nicht erhalten. Dagegen klagten Sie und bekamen Recht.
Die Rising Star hat nach eigenen Ausführungen Rechtsanwälte beauftragt, von Anlegern eines STAR Private Equity Fonds ausstehenden Einlagen einzufordern. Die Zahlunegn an den Fonds war in drei Raten zu erbingen: am Anfang 50%, dann 30% und 20% im Jahresrythmus. Nach den Angaben der Rising Star haben viele Anleger die Ratenzahlung nicht erfüllt.
In einem von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren gegen den Rising Star, STAR Private Equity Fonds konnte der im Kapitalmarktrecht tätige Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll für einen Geschädigten durch geschicktes Verhandeln erreichen, dass sich der Rising Star, STAR Private Equity Fonds damit einverstanden erklärt, dass ein Anlageberater die Gesellschaftsanteile und damit auch die Zahlung der 2. und 3. Rate übernimmt. Mit diesem konnte zuvor im Rahmen eines Vergleichs in einem Verfahren vor dem Landgericht Freiburg vereinbart werden, dass der Anleger die bereits gezahlte 1. Rate zurück erhält. Der Anlageberater hatte den Anleger nicht über die Risiken des Rising Star, STAR Private Equity Fonds aufgeklärt und ihm auch keinen Prospekt übergeben, obwohl der Bundesgerichtshof dies eindeutig fordert. Der Anlageberater hat sich daher schadensersatzpflichtig gemacht.
Der Geschäftsführer der ACI Alternative Capital Invest IV. Beteiligungs GmbH ist nach eigenen Angaben von seinem Amt als Geschäftsführer zurückgetreten, nachdem die Staatsanwaltschaft Bielefeld ein Ermittlungsverfahren aufgrund einer Strafanzeige des Herrn Rainer Regnery wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs eingeleitet hat.
Die FTD online berichtet am 23.02.2010, dass die HCI Capital für den HCI Flugzeugsfonds Aircraft One als Garantiegeber ausfällt. Der HCI-Flugzeugsfonds Aircraft One beabsichtigte von Anlegern insgesamt 136 Mio. Dollar einzusammeln für zwei Boeing 777, die an die Air Canada verleast wurden. Bis 2009 kamen jedoch nur 20 Mio. Dollar zusammen. Nach den Versprechungen der HCI Capital wäre dies eigentlich kein Problem. Die HCI Capital hat die Einzahlung des Restbetrages garantiert. Zwischenzeitlich summieren sich aber die Verpflichtungen der HCI Capital auf 1,8 Milliarden Dollar. Der Vorstand der HCI Capital teilte mit, dass die Inanspruchnahme der Garantie, die für die HCI Flugzeugsfonds Aircraft One gegeben wurde, die Insolvenz der HCI Capital nach sich ziehen wird.
Clerical Medical „Wealthmaster Noble“: Der im Kapitalmarktrecht tätige Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat vor dem Landgericht Waldshut-Tiengen für einen Anleger Klage gegen die Clerical Medical erhoben. Der Anleger hatte die Lebensversicherung der Clerical Medical „Wealthmaster Noble“ mit einem hohen Einmalbetrag im Rahmen des von den zwischenzeitlich insolventen Finanzdienstleistern Röbke & Partner initiierten Anlagemodells „EuroPlan“ abgeschlossen. Das notwendige Darlehen wurde von der BayernLB zur Verfügung gestellt, gegen die ebenfalls ein Gerichtsverfahren läuft.
Die Gallinat Bank AG, die eine Vielzahl von Fondbeteiligungen mit Darlehen an die Anleger finanziert hatte, verschickte an die Anleger Prolongationsangebote für die Darlehen denen eine Widerrufsbelehrung mit einer 1-monatigen Widerrufsfrist beigefügt war. Gegenüber Anlegern de ihr Widerrufsrecht nach Ablauf dieser frist ausübten, wendete die Bank die ordnungsgemäße Belehrung in den Prolongationsangeboten ein.
Anleger des insolventen Falk-Fonds 55 wurden in letzter Zeit vom Insolvenzverwalter mit einem Schreiben überrascht worden. Die Anleger werden darin aufgefordert, Ausschüttungen, die ihnen ausgezahlt wurden, zurückzuzahlen. Der Insolvenzverwalter droht gleichzeitig mit einer Klage.
Mit Urteil vom 17.02.2010 bestätigte das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. (Aktenzeichen: 17 U 207/09) eine Entscheidung des Landgerichts Frankfurt a.M. aus dem Jahre 2009. Dort war die Sparkasse Frankfurt a.M. verurteilt worden, einem Rechtsanwalt Schadensersatz in Höhe von € 7.000.- zu bezahlen. Der Anwalt hatte im Jahre 2007 den Betrag in Lehman-Zertifikate investiert, nachdem ihm die Papiere zuvor telefonisch von der Sparkasse empfohlen wurden.
Nachdem mit DEGI International und AXA Immoselect zwei große Offene Immobilienfonds schließen mussten, weil zu viele Anleger ihr Geld zurück haben wollten, wertet nun auch der Fonds DEGI Global Business massiv ab, wie die Wirtschaftswoche in Heft 7/2010 berichtet. Andere offenen Immobilienfonds ereilte dieses Schicksal schon zuvor.
In einem von dem im Kapitalmarktrecht tätigen Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren hat das Landgericht Freiburg darauf hingewiesen, dass die Schadensersatzansprüche gegen den Anlagevermittler nach fast 20 Jahren noch nicht verjährt sind.
In einem von dem im Kapitalmarktrecht tätigen Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll von der Dr. Stoll & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH geführten Verfahren eines Anlegers teilt die Rising Star AG mit, dass sie die Anlage überprüfen wolle. Der Anlger hatte sich an der STAR Private Equity V GmbH & Co. KG beteiligt und die erste Rate in Höhe von € 17.000.- bezahlt.
In einem vor dem Amtsgericht Mannheim geführten Prozess hat eine Lehman-Geschädigte Klage gegen Ihre Rechtsschutzversicherung erhoben, weil diese sich weigerte die Rechtsanwaltskosten für das Vorgehen gegen die beratende Bank zu übernehmen. Nachdem die Lehman-Geschädigte Klage erhoben hatte, sagte die Rechtsschutzversicherung plötzlich die Kostenübernahme zu. Das Amtsgericht Mannheim verpflichtete die Rechtsschutzversicherung daraufhin, die Kosten des Gerichtsverfahrens zu tragen. Dies ist ein eindeutiger Hinweis des Gerichts, dass es der Klage der Lehman-Geschädigten statt gegeben hätte, da diese ansonsten die Kosten des Verfahrens hätte tragen müssen.