HSC Optivita Deutschland, HSC Optivita UK und HSC Optivita USA

Die HSC Hanseatische Sachwert Concept GmbH hat etliche geschlossene Lebensversicherungsfonds aufgelegt, die entweder in deutsche, britische oder US-amerikanische Lebensversicherungen investieren. Hierbei werden die Lebensversicherungspolicen jeweils auf dem dortigen Zweitmarkt erworben und bis zum Versicherungsfall von der Fondsgesellschaft gehalten, wobei die Prämien für die Policen weiterhin bezahlt werden. Mit Eintritt des Versicherungsfalls, also meist dem Tod des Versicherten, erhält die Fondsgesellschaft dann die jeweilige Ablaufleistung der Police.

Die HSC Optivita VI Deutschland und HSC Optivita IX Deutschland investieren in deutsche Kapitallebens- und Rentenversicherungen. Allerdings befinden sich diese Fonds derzeit in einer wirtschaftlichen Schieflage, da sie noch mit den Nachwirkungen der Finanzkrise 2008 zu kämpfen haben. Dem HSC Optivita VI Deutschland z.B. mangelt es derzeit an ausreichender Liquidität, um den Anlegern des Fonds die Ausschüttungen prospektgemäß auszahlen zu können.



Bei den HSC Optivita UK I, HSC Optivita UK II, HSC Optivita UK III Premium, HSC Optivita UK VII, HSC Optivita UK VIII, HSC Optivita UK X und HSC Optivita UK XI, die in britische Zweitmarktpolicen investieren, sieht es derzeit aber ähnlich aus: auch diese leiden noch unter den Folgen der Finanzkrise, nach der die Lebensversicherungsgesellschaften die Rückkaufwerte und Schlussboni der Policen stark reduziert haben. Anleger dieser Fonds müssen wohl mit Verlusten ihres Kapitals rechnen.



Schließlich hat sich die HSC auch am US-amerikanischen Lebensversicherungsmarkt beteiligt und die Fonds HSC US Leben Select 1, HSC Optivita USA II und HSC Optivita USA III aufgelegt. Diesen Fonds wurden aber falsche Sterblichkeitsberechnungen der versicherten Personen zum Verhängnis: bei Fonds, die in amerikanische Policen investieren, hängt die Rendite größtenteils davon ab, dass die Versicherten möglichst schnell sterben, da die Ablaufleistungen damit schneller fällig werden. Die Sterblichkeit der Versicherten wurde aber zu optimistisch berechnet, sodass die Fondsgesellschaften im Ergebnis nun die Prämien viel länger bezahlen müssen und die Ablaufleistungen nicht fällig werden, sodass ihnen dringend benötigte Einnahmen fehlen. Auch hier droht den Anlegern damit der Kapitalverlust.



Anleger der HSC Optivita VI Deutschland, HSC Optivita IX Deutschland, HSC Optivita UK I, HSC Optivita UK II, HSC Optivita UK III Premium, HSC Optivita UK VII, HSC Optivita UK VIII, HSC Optivita UK X, HSC Optivita UK XI, HSC US Leben Select 1, HSC Optivita USA II und HSC Optivita USA III, die von den nicht prospektgemäßen Entwicklungen der Fonds Abstand nehmen wollen, sollten sich von einem im Kapitalanlagerecht spezialisierten Rechtsanwalt über die Möglichkeiten der vorzeitigen Beendigung der Anlage beraten lassen, damit ein Verlust des Kapitals vermieden wird. Häufig wurden die Anleger bei Beteiligungserwerb falsch beraten, z.B. wenn ihnen die Risiken der Fonds oder Kick-Back-Zahlungen verschwiegen wurden, sodass Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.



Die Kanzlei Dr. Stoll & Kollegen klagt für Anleger verschiedener HSC Optivita-Fonds vor Gericht.



Zu den HSC Lebensversicherungsfonds zählen:



Fonds mit deutschen Versicherungspolicen:

HSC Optivita VI Deutschland

HSC Optivita IX Deutschland



Fonds mit britischen Versicherungspolicen:

HSC Optivita UK I

HSC Optivita UK II

HSC Optivita UK III Premium

HSC Optivita VII UK

HSC Optivita VIII UK Exklusiv

HSC Optivita X UK

HSC Optivita XI UK



Fonds mit US-amerikanischen Versicherungspolicen:

HSC US-Leben Select

HSC Optivita USA II

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